31. Dezember 2015

Rezension: "Die Bestimmung - Letzte Entscheidung" von Veronica Roth


Titel: Die Bestimmung - Letzte Entscheidung
Autor: Veronica Roth
Verlag: cbt
Preis: 9,99€ (Taschenbuch)
Seiten: 512

Meinung


Man will nicht bei jedem Buch im Hinterkopf behalten, eine Rezension im Anschluss verfassen zu müssen. Und deshalb hatte ich mir vorgenommen für den Abschlussband von Veronica Roths Trilogie „Die Bestimmung – letzte Entscheidung“ auch keine zu verfassen. Nun sind meine Gefühle nach dem Lesen dieses Buches allerdings sehr gemischter Art und irgendwie so überwältigend, dass ich um eine kleine Äußerung  nicht drum rum komme. Ich möchte nichts über die Handlung verraten. Jeder, der sich bereits für dieses Buch interessiert hat, weiß, dass etwas Schockierendes passieren wird. Nicht umsonst haben sich viele Fans beschwert. Ich nehme auch an, dass es in Zukunft eine Menge Fanfictions geben wird, man darf gespannt sein.
Der Grund, warum ich mich nun zum Buch äußere, ist eigentlich einfach. Ich finde es ziemlich gut! Es ist von Beginn an sehr spannend und man hat mehr Einblick in die Charaktere als zuvor. Im dritten Band sind Kapitel auch aus Tobias Sicht geschrieben. Die Idee gefiel mir gut, wenn auch die Sicht von Tris und Tobias nicht immer eindeutig zu trennen war. Hier hätte die Autorin ihren Stil verändern müssen. Es gibt neue Charaktere, ganz in der Art von „Die Bestimmung“ und auch auf die bekannten Gesichter kann man sich freuen. Dennoch…die Handlung war spannend (, wenn auch nicht unbedingt passend zu den Vorgängern). Und was am wichtigsten ist: Ich habe dieses Buch wirklich gern gelesen! Es ist sehr schwer meinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen, ohne etwas vom Ende zu verraten. Ich versuche es so: „Die Bestimmung“ lief schon immer auf eine Revolution hinaus und in einer Revolution gibt es Opfer. Veronica Roth stellt eine brutale und doch so reale Geschichte dar und bleibt der Geschichte durch das Ende eigentlich nur treu. 

Fazit


Ich habe viele Seiten durch geweint…so richtig geweint…nicht nur ein Tränchen oder so. Nein, mich hat der Abschluss der Trilogie sehr bewegt und vor allem berührt! Was sagt das nun über dieses Buch und die gesamte Reihe aus? Ja, das Buch ist traurig und das Ende überschattet die sonst so hoffnungsvolle Geschichte. Aber dennoch fand ich das Buch sehr gut und ich werte meine Gefühle als Ausdruck der Betroffenheit. Nur eine Trilogie, die man geliebt hat, kann einen so zurücklassen.

Der letzte Teil ist ein passender Abschluss der Reihe. Traurig, aber wahr! Volle Punktzahl.




ACHTUNG SPOILER (einfach markieren, wenn ihr es lesen möchtet):
Das einzig wirklich schlimme an der Geschichte ist, dass Tris und Tobias nie eine Chance hatten. Diese Liebe, um die sie solange kämpfen mussten, wird zerstört. Und das ist wirklich schlimm. Nicht unbedingt das, was man in einem Jugendbuch lesen will. Aber wie ich schon sagte: Revolution….

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