24. Januar 2016

Kurzrezension: "Der Ritt nach Narnia" von C.S. Lewis

 

Titel: Die Chroniken von Narnia: Der Ritt nach Narnia
Autor: C. S. Lewis
Verlag: Ueberreuther Verlag
Preis: 12,95€
Seiten: 192


Bereits zum dritten Mal habe ich mich in die fantasievolle und magische Welt von Narnia begeben – und wieder einmal wurde ich darüber belehrt, dass es sich bei allen Narnia-Büchern doch eher um Kindergeschichten handelt.
Die Chroniken von Narnia sind absolute Klassiker und irgendwie habe ich immer den Hang dazu Klassiker gelesen haben zu müssen. Ich will nicht sagen, dass es sich bei dieser Reihe nicht wirklich lohnt, denn das wäre auch nicht wahr. Glänzen kann „Der Ritt nach Narnia“ allerdings nicht mit Spannung oder anderen tollen Elementen. Es ist einfach nur eine nette Geschichte für Kinder, die man lieber vorlesen möchte, als sich selbst darin zu verlieren.

Inhalt


Der Sklavenjunge Shasta soll von seinem „Vater“ an einen reichen Mann verkauft werden. Doch bevor dies passieren kann flieht er mit dem edlen Pferd des Herren. Was er nicht weiß: Bree ist ein narnianisches Pferd, das sprechen kann. Gemeinsam machen sie sich durch die Wüste auf den Weg nach Narnia, weg aus der orientalischen Stadt, in der es keine Zukunft für die gibt. Auf ihrer Reise treffen sie die kleine Aravis, die das weibliche Pendant zu Shasta ist. Doch auf ihrer Reise nach Narnia, müssen die Kinder viele Abenteuer bestehen und Intrigen überlisten. Werden sie den Weg nach Narnia finden können?

Meinung


Eigentlich ist die Geschichte an sich sehr schön. Wobei das Wort „nett“ wohl angebrachter wäre. Ich kann gar nicht genau sagen, woran es liegt, aber so richtig gern habe ich noch kein Narnia-Buch gelesen. Der Stil ist zu simpel, die Charaktere entweder sehr transparent oder absolut undurchschaubar und die Geschichte plätschert immer nur so vor sich hin.
Gut gefallen hat mir aber, dass man mehr über die Umgebung von Narnia erfährt und auch dass die Könige und Königinnen aus einer völlig anderen Perspektive wahrgenommen werden. Suse, Edmund, Lucy und Peter spielen nur hintergründige Rollen und auch Aslan rückt erst sehr spät auf die Bildfläche.

Fazit



Alles in allem wieder eine tolle Geschichte zum Vorlesen für Kinder. Ich hatte allerdings nicht allzu viel Spaß am Ritt nach Narnia und vergebe deshalb knappe 3 Sterne für die zwei Kinder mit ihren narnianischen Pferden.



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