31. Januar 2017

1. Challenge: Meine Vorstellung des Distrikts 8!

Hallo ihr Lieben!


Vielleicht habt ihr auch schon ein bisschen von der "Panem-Challenge" gehört, die die liebe Sinah von pinkmaibooks organisiert. Vielleicht seid ihr sogar auch ein Tribut? Ich bin nämlich eines und zwar aus Distrikt acht. Oh ja, ich weiß, was ihr denkt. Distrikt acht? Waren das nicht die, die beim Füllhorn sofort draufgegangen sind?! Ähm ja...stimmt...bei den 74. Hungerspielen haben die armen Tribute aus meinem Distrikt nicht sehr lange durchgehalten. Aber wer hatte da schon eine Chance? 
Also verurteilt mein Distrikt nicht sofort! Wir sind vielleicht nur für die Textilien zuständig, aber tief in uns schlummert noch viel mehr. Welches Distrikt war es denn, das einen der ersten Aufstände angezettelt hat? Distrikt acht gehörte zu den ersten Distrikten, die für die Rebellion standen! Wir schaffen nicht nur die schönen glitzernden Klamotten für das Capitol oder die Arbeitskleidung der Friedenswächter und die Outfits der Tribute...wir schaffen mehr. Wir beginnen zu rebellieren!

Und deswegen schrieb ich folgendes Gedicht, um mein Distrikt vorzustellen. Da es auf dem Foto mit all dem Prunk und Glitzer wohl nicht so gut zu erkennen ist, gibt es den Text unter dem Bild noch einmal abgetippt.
Ich hoffe, der Interpretationsspielraum ist nicht allzu groß, doch als Germanistin bin ich kurz davor, eine Analyse mitanzufügen, in der das Reimschema usw. geklärt wird. Doch lassen wir das. Ich bin sicher, dass ihr alle das Glitzern und Funkeln richtig deutet...




Ein Glitzern, ein Funkeln

Ein Glitzern, ein Funkeln
Doch hört ihr das Munkeln?
                                                                                    
Ein Land, seine Leben
Von Herrschaft geprägt
Doch soll man aufgeben?
ist es längst zu spät?

Ein Land, seine Leben
Voll Hass, Pein und Qual
Diktatoren vergeben?
Hat man eine Wahl?
                                                                                                  
Ein Land, seine Leben
Man will aufstehn‘
Sich nicht mehr ergeben
Sein Recht sich nehm‘

Und da…
Ein Glitzern ein Funkeln
Doch hört ihr das Munkeln?

Fassade und Schein
Schönheit wird gemacht
Doch nicht für die Kleinen
In Distrikt acht

Fassade und Schein
Menschen sie schaffen
Nichts ist so rein
Im Capitol sie nur lachen

Fassade und Schein
Sie erheben sich nun
Wollen etwas mehr sein
Und endlich was tun

Und offenbar, ist es immer noch da
Ein Glitzern, ein Funkeln
Doch hört ihr das Munkeln?

Murmelnd und leise,
beginnt nun die Reise
Kleidung, Textil
Es steht mehr auf dem Spiel
Ein Distrikt voller Hass
Ist auf Hass Verlass?
Sie erheben sich endlich
Für die Menschen verständlich
Friedenswächter, Capitol
Überleben wir das wohl?
Es heißt von nun an:

Groß gegen Klein?
Arm gegen Reich?
Mut gegen Stolz?
Macht gegen Volk?

Von außen scheint alles immer so leicht
In acht schafft man alles, nur für das Reich
Die Kleidung, der Prunk, Uniformen zum Zeichen
All das produziert nur hunderte Leichen
Das Ergebnis der Armen ist zauberhaft schön
Doch dort ist man es nicht, könnt ihr das nicht sehen?

Ein Glitzern ein Funkeln,
ist alles was bleibt
doch hört ihr das Munkeln?
Die Wende sich neigt

Die Menschen sind stärker, als ihr glaubt
Erheben sich aus dem Dreck und dem Staub
Machen den Schritt und rebellieren
Dabei wissen sie: Sie können nur verlieren
Doch wer nicht kämpft, kann auch nie siegen
Und wird für immer unterliegen

Deshalb ist das Glitzern und das Funkeln
Lediglich ein äußerer Schein
Das leise Munkeln,
das muss nun sein!






Ihr Lieben, ich hoffe ich konnte mein Distrikt und seine Werte gut darstellen. Zumindest trage ich meinen Teil zur ersten Challenge der gesamten Challenge bei. Ich bin gespannt, auf all die anderen kreativen Beiträge :)


Was haltet ihr von meinem Gedicht? Habt ihr alles verstanden?


Eure Julia


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