31. Mai 2026

Mein SuB kommt zu Wort: Karli #99

Hallo ihr Lieben!

Da wären wir wieder. Ein Monat nähert sich erneut dem Ende und das heißt auch, dass ich mal wieder den 20. des Monats verplant habe. Wobei das nicht ganz stimmt. Denn wir sind erst am 21. aus unserem Urlaub zurückgekommen. Daher war schon klar, dass ich das SuB-Interview nicht pünktlich würde schreiben können. Aber siehe da: Ich schreibe es immerhin ( - wenn auch deutlich nach dem 21. ...). Das hat Karli sich im Mai verdient. Bevor wir zum Lesen kommen, hier ein paar Worte zum Monat selbst.
Mein letzter Monat war wirklich überaus schön. Ich habe mein erstes Tennispunktspiel seit Jahren absolviert und hatte super viel Spaß. Dass wir haushoch gewonnen haben, ist da nur die Kirsche auf der Torte. Außerdem habe ich drei Meisterschaften mit meinem Team getanzt und auch das verlief wirklich erfolgreich. Das Tanzen mit den Mädels war wundervoll. Schade ist nur, dass unsere Saison tatsächlich schon wieder vorbei ist. Erst im September folgt das letzte Turnier. Sportlich läuft es also eigentlich ganz gut. Wäre da nicht unser wundervoller Türkei-Urlaub gewesen, der natürlich für ein paar Kilos mehr auf der Waage gesorgt hat. Was soll ich sagen?! All inclusive.
Natürlich ist so ein Urlaub mit zwei Kleinkindern völlig anders als früher. Aber das ist okay. Deswegen habe ich natürlich nicht ansatzweise so viel geschafft zu lesen, wie ich mir vorgenommen hatte. Aber dafür hatten unsere Jungs eine super schöne Zeit. Abends sind wir alle ganz platt von der Sonne, dem Wasser und dem leckeren Essen ins Bett gefallen.
Meine Lesestrategie war übrigens extrem schlecht. Seit einiger Zeit schon bin ich ein Parallelleser. Hätte ich früher nie gedacht. Ist aber so. Das hat eigentlich rein logistische Gründe. Normalerweise lese ich ein normales Paperback oder Hardcover. Gleichzeitig lese ich oft ein Ebook auf meinem Kindle, bzw. in der Kindle-App. So habe ich für jede Gelegenheit ein Buch. Soweit so gut. In diesem Urlaub habe ich aber auch noch eine Art Nachschlagewerk gelesen. Also ein Buch, in dem man immer mal wieder ein paar Seiten liest, aber eben nicht lange am Stück. "Das große Buch der Schurken" ist unglaublich cool. Aber eben keine Lektüre für Zwischendurch. Es werden 100 Bösewichte der Weltliteratur vorgestellt, auf eine sehr coole Art und Weise. Tja. Und dann habe ich mir für den Urlaub - auf Anraten meines SuBs hin - noch die Schmuckausgabe von "Sinn und Sinnlichkeit" mitgenommen. Das ist aber kein Buch für den Strand oder Pool. Das konnte ich also nur im Zimmer abends lesen.
Meine Güte, irgendwie ist das ja auch völlig egal. Wichtig ist nur, dass ich vier Bücher parallel gelesen und mich auf keines wirklich konzentriert habe. Dummer Fehler. Denn am Ende war ich bei allen über der Hälfte und hatte keines beendet. Yeah.
Vielleicht bemerkt man meine Strategie. Ich versuche Karli den Wind aus den Segeln zu nehmen, damit er gleich nicht so viel über mich meckern kann. Denn unter uns: Ich glaube, Karli hatte wirklich große Hoffnungen in den Urlaub gesteckt, um kleiner zu werden. 
Wollen wir doch mal hören, was er zu den realen Werten sagt. Achso und falls mein Fazit noch nicht klar war: Ich hatte einen richtig schönen letzten Monat. Nun aber! The stage is yours, Karli!

Schaut unbedingt bei Melli und Horst vorbei. Melli leitete diese Aktion mit so viel Herzblut und vergisst nie, ihren Horst zu Wort kommen zu lassen. Die beiden freuen sich über einen kleinen Besuch von euch :)


1. Karli, wie groß bist du aktuell?

Hallo ihr Lieben! Da bin ich wieder und ich freue mich ungemein, dass ich noch im Mai interviewt werde. Das macht es immer viel einfacher, als mehrere Monate zu warten.
Julia hat ja ganz schön viele Vorworte gefunden. Dabei wäre das gar nicht nötig gewesen. Es stimmt schon. Früher waren Urlaube reine Lesezeit. Dass das aber dieses Mal nicht so sein würde, hatte ich erwartet. Und auch wenn meine Besitzerin es nicht glaubt, ich bin ja keine Un-SuB. Ich lasse mit mir reden ;) Und kleiner geworden bin ich trotzdem! Als ich mich das letzte Mal melden durfte, war ich 128 Bücher groß. Das war auch schon ein Abbau. Heute sind es 125 Bücher. Geht doch! Drei weniger ist völlig okay :)

2. Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen - zeige mir deine drei neuesten Schätze auf deinem Stapel.

Wie so oft hätte ich euch an dieser Stelle eigentlich kein Buch zeigen können. Denn Julia hat bis zu dieser Woche nichts Neues angeschafft. Naja, und dann kam der Mittwoch. Da hatte Julias kleiner Sohn nämlich eine Fieber-Nacht hinter sich und extrem viel Kuschel- und Schlafbedarf. Nachdem der Große dann im Kindergarten war, ist der Kleine auf meiner Besitzerin eingeschlafen. Sicher hätte Julia auch lesen können. Hat sie aber nicht. Sie hat eine Serie geschaut. Eine Freundin hat ihr "Off Campus" empfohlen. Drei Mal dürft ihr raten, welches Buch Freitag gekauft wurde, als Julia sowieso unterwegs war. Richtig! "The Deal" liegt nun auf meinem Stapel. Dabei ist Julia mit der Serie noch nicht mal durch. Der Kleine hat nämlich kein Fieber mehr und meine Besitzerin somit weniger Zeit. So spielt das Leben.



3. Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, eine Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)?

Verlassen hat mich das Buch, das Julia als letztes im Urlaub angefangen und welches sie völlig überrascht hat. Es war nämlich eine SuB-Leiche. Es lag wohl um die 10 Jahre bei mir, richtig krass. Der Urlaub war der richtige Moment, es endlich mal anzufangen. "Ein letzter Brief von dir" hat Julia total gecatcht. Das war extrem cool, denn sie hatte es definitiv nicht erwartet. Sie hatte noch ca. 150 Seiten übrig, nachdem sie wieder zu Hause waren. Die hat sie dann an einem einzigen Abend gelesen. Normalerweise würde sie einschlafen. Ihr seht also, dass es scheinbar sehr gut war, wenn Julia durchgehalten hat. Meine Besitzerin kann die Geschichte wirklich nur empfehlen.


4. Lieber Karli, der Wonnemonat ist da. Mit welchem Buch deines Stapels wird deine Besitzerin voraussichtlich eine schöne, entspannte Lesezeit haben?

Wie immer kommen wir zum Update der letzten vierte Frage, bevor wir zur aktuellen kommen. Julia hatte euch Jane Austen vorgestellt. Bisher hat sie zwar keines der vorgestellten Bücher beendet, aber "Sinn und Sinnlichkeit" wird gerade gelesen. Ich glaube tatsächlich zum insgesamt dritten Mal. Aber das letzte Mal ist fast 10 Jahre her. Julia ist ca. auf der Hälfte, könnte also noch einen Moment dauern.

Nun zur aktuellen Frage. Ich mache es meiner Besitzerin mal leicht. Tatsächlich gehe ich davon aus, dass Julia als nächstes "The Deal" lesen wird. Und ich hoffe wirklich sehr für sie, dass das Buch gut ist. In letzter Zeit wurde Julia nämlich meistens von den New Adult Büchern enttäuscht. Das wäre doch jetzt schade um den Hype. Vielleicht hat sie also entspannte und schöne Lesestunden mit dieser Lektüre ;)


Und damit bin ich schon wieder am Ende. Ich freue mich tatsächlich sehr, dass es im Mai gekappt hat. Und da meine Besitzerin bei drei Büchern auf ca. 50% steht, sehe ich gar nicht mal so schwarz für den nächsten Monat. Genießt den kommenden Sommer und bis ganz bald!

Alles Liebe, 
euer Karli


Na da bin ich ja glimpflich davon gekommen. Scheinbar hab ich mir selbst mehr Druck mit dem Lesen gemacht als mein kleiner lieber SuB. Ich hege aber die gleiche Hoffnung wie er, nämlich bald ein paar der angefangenen Bücher zu beenden. Beim Buch der Schurken sollte das bald klappen ;) Außerdem mache ich ja Fortschritte. Es ist wirklich schön, dass Karli nie den Glauben an mich verliert.

Wie ist es bei euch: Schafft ihr bei gutem Wetter im Sommer mehr Bücher als im Winter? Oder eher eingekuschelt in der Winterzeit?

Liebst,
eure Julia



10. Mai 2026

Rezension [Hörbuch]: "Love me, love me - Unsere Herzen ziehen sich an" von Stefania S.

 


Titel: Love me, love me - Unsere Herzen ziehen sich an
Autorin: Stefania S.
Sprecherin: Belinda Zettelmeier-Jürga u.a.
Verlag: der Hörverlag
Dauer: 17h 14m
Seiten: 688
Preis: 29,95€

Manchmal passiert es, dass man sich von einem Buch hinters Licht geführt fühlt. Der Klappentext klingt gut. Unschuldig. Schön. Macht Lust auf mehr. Und dann: Boom. Eine ganz andere Geschichte als erwartet, grauenhafte Sprache und mein offen stehender Mund aufgrund der Thematiken. Tja. So ging es mir mit „Love me, love me – Unsere Herzen ziehen sich an“ von Stefania S. Ich weiß nicht, was ich erwartet hatte. Aber definitiv nicht das. Ich musste mich wirklich überwinden, dieses Hörbuch zu beenden. Leider fällt mein Fazit auch dementsprechend aus: einfach nur schlimm.

Als ihre Mutter wieder einmal umzieht, steht June White in Laguna Beach, Kalifornien, erneut ein Neuanfang bevor. Für sie, die sich lieber in ihrem Zimmer verkriecht und auf Netflix Dokumentationen über Kriminalfälle anschaut, statt auf Partys zu gehen, ist es nie leicht, Freunde zu finden. Besonders nicht im letzten Jahr der Highschool. Doch überraschenderweise geben ihre Mitschüler ihr sofort das Gefühl, willkommen zu sein.
Alle außer James Hunter. Der attraktive James ist der Inbegriff eines Bad Boys mit einer dunklen und bewegten Vergangenheit. Ganz anders sein bester Freund William, der June mit offenen Armen empfängt. Die beiden könnten nicht unterschiedlicher sein, doch mindestens einer von ihnen verbirgt etwas vor ihr, während er ihr Herz aus dem Takt bringt.


Ich habe mich wirklich hinterfragt. Habe den Klappentext noch einmal im Nachhinein gelesen und überlegt, ob ich mich wirklich so irren konnte. Einer meiner Fehler war aber wohl, dass ich gar nicht wusste, dass es bereits eine Amazon-Verfilmung gibt. Hätte ich diese gesehen, hätte ich vielleicht die Finger vom Buch gelassen. Doch ehrlich gesagt, weiß ich das nicht. Das pastellfarbene Cover ist ja nicht das einzig irreführende dieser Kategorie. Aber „Love me, love me“ ist wirklich noch eine Nummer härter.
Mir hat so unglaublich viel an diesem Hörbuch nicht gefallen, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Beginnen wir vielleicht einfach beim Anfang. Inzwischen ist es ja Gang und Gäbe, dass eine Triggerwarnung im New Adult Bereich vorweg geschaltet ist. Bei Hörbüchern müsste ich dafür den letzten Track hören. Das tat ich nicht, denn ich wollte mich inhaltlich nicht spoilern. Als ich ihn dann ganz am Ende gehört habe, kam ich aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus. Ich meine, ich hatte das Buch ja gehört. Ich kannte den Inhalt. Aber trotzdem. Die Liste ist krass. Und lang. Sage und schreibe vierzehn Themen findet man darauf. Vierzehn Themen, die potenziell triggernd sind. Ich bin da gar nicht so sensibel, weil mich eines dieser Themen irgendwie selbst triggert, aber ich finde die Masse einfach unglaublich. Und ganz ehrlich, das muss doch nicht sein. Was ist das denn für eine Welt, in der vierzehn potenziell triggernde Inhalte deinen Lebensalltag bestimmen?! Kann es wirklich solche Menschen geben, die mit all solchen Themen in Berührung kommen? An einer Highschool? Ich weiß es nicht.
Vielleicht hätte mich das ein oder andere auch gar nicht so sehr gestört, wenn nicht auch der Rest des Buches so schlecht wäre. Ich habe zu keiner Sekunde einen Zugang zu einer der Figuren bekommen. Die Sprache ist vulgär und derb. Gut geschrieben ist das Buch ebenfalls nicht. Die Figuren sind unsympathisch und handeln ambivalent. Und irgendwie gibt es eigentlich keine Handlung. Das wäre die Kurzversion. Natürlich hole ich aber gern aus.
Es gibt eine Fülle von Figuren. Das an sich finde ich gar nicht schlimm. Dass es aber gleich sieben Perspektiven und somit auch sieben verschiede Sprecher und Sprecherinnen im Hörbuch sind, ist einfach zu viel. Manche davon lesen auch lediglich ein Kapitel. Für mich war das unnötig und führte nicht zur Glaubwürdigkeit der Geschichte. Ich hatte das Gefühl, die Autorin wollte jede Perspektive bedienen und dem Hörer alle möglichen Dinge zeigen. Ich persönlich hätte es besser gefunden, wäre die Sicht beschränkter gewesen, sodass es vielleicht auch noch ein paar Dinge gegeben hätte, die im Dunkeln geblieben wäre. Aber nein. Man hat ein ziemlich umfassendes Bild von der Highschool, auf die June kommt. Und damit kommen wir doch endlich zur Geschichte selbst.
Für mich klang der Klappentext wirklich nach einer Dreiecksgeschichte im Highschool-Setting. „Love me, love me“ hat mit einer solchen allerdings sehr wenig zu tun. Die Liebesgeschichte steht überhaupt nicht im Vordergrund. Man will eigentlich auch fragen „Welche Liebesgeschichte?“, denn June hat zwar was mit William, kann sich auf ihn aber nicht einlassen. (By the way, sein Paket ist natürlich auch ein sehr großes.) Von James ist June fasziniert, hört aber nie damit auf, zu beteuern, wie sehr sie ihn hasst. Tja, und steht er vor ihr, verlieren die beiden sich in sinnlosen Sticheleien, die zu nichts führen – außer, dass es June anturnt. James ist ja sowieso mit jedem Mädchen der Schule im Bett gewesen. Klar. Badboy und so. Auch das ist ja gar nicht das Problem, schließlich entspricht es dem Konzept beinahe jedes New Adult Buches. Aber James ist schon etwas krasser. Auch sein Charakter hat die Ehre, ein Kapitel aus der eigenen Sicht zu schildern. In diesem tat er mir al Figur beinahe leid. Aber wer so oft in wenigen Minuten das Wort „ficken“ sagen kann, entzieht sich auch schnell meinem Mitleid. Für mich hatte er absolut nichts Liebeswürdiges an sich. Er würdigt Menschen herab, nimmt jeden Tag Drogen, betrinkt sich, vögelt jeden Abend eine andere (Sex kommt im Hörbuch sowieso nicht zu kurz) und rutscht natürlich in kriminelle Kreise ab. Aber Achtung: Man darf natürlich nicht vergessen, dass er dabei mörderisch gut aussieht. Das macht schließlich einiges wett. Ist ja klar.
James ist für mich schon mal durchgefallen. June aber leider auch. Ich habe selten eine so zickige und ambivalent handelnde Protagonistin gesehen. Sie ist nicht ehrlich zu sich selbst, entscheidet sich dauernd um (versteht natürlich nicht, wieso) und glaubt dabei, dass sie total selbstbewusst und schlagfertig ist. Ach ja, und sie findet sich natürlich nicht hübsch. Zu dicke Oberschenkel, nichts Besonderes bla bla. Komisch, dass alle Jungs der Schule das anders sehen.Najaaaaaaa.
Ich weiß nicht. Mir hängt das einfach zum Hals hinaus. Aber auch so fand ich June ehrlich gesagt ziemlich unerträglich. Auch ihrer Mutter konnte ich nichts abgewinnen. Es ist eigentlich kein Wunder, dass June zum Teil so sein muss. Nach allem, was sie erstens durchgemacht hat, aber eben auch zweitens von ihrer Mutter vorgelebt bekommt. Dass die Familienverhältnisse von wirklich jedem anderen Charakter in diesem Buch ebenfalls zerrüttet sind, ist ja ebenfalls logisch. Warum sollte es in der High Society auch etwas geben, das ansatzweise normal sein könnte.
Ich würde ja jetzt gern sagen, dass der rote Faden der Geschichte immerhin vorhanden ist. Ist er aber nicht. Es gibt eigentlich keinen. Daher plätschert die Handlung eigentlich nur so vor sich hin. Jeder hat seine Intrigen, seine Geheimnisse und natürlich darf bloß nichts ans Tageslicht kommen. James wirft June immer wieder vor, zu schnüffeln und zu neugierig zu sein. Und auch, wenn ich James ungern zustimme: Hier hat er Recht!
Als Hörer fragt man sich handlungstechnisch eigentlich nur, wer June jetzt entjungfern wird: Will oder James? Keine Sorge, die Frage beantworte ich nicht. Es war aber wirklich beinahe die einzige, die ich mir gestellt habe. Neben der zweiten: Wann ist es endlich vorbei?
Für mich waren auch der Schreibstil und vor allem das Vokabular des Buches eine Zumutung. Das f-Wort habe ich bereits erwähnt und das schreckt an sich ja auch nicht ab. Aber hier ist es gewaltiger. Es geht einfach pausenlos um Sex. Jeder mit jedem. Außerdem stehen Beleidigungen auf wirklich fast jeder Seite. Es geht sogar arg ins Gewalttätige hinein, was mir gar nicht gefiel. Die Welt, die Stefania S. entwirft, war für mich einfach nur abschreckend und manchmal auch unglaublich unlogisch. Es gibt beispielsweise einen Club „irgendwo in der Wüste“ bei L.A. Dort geschehen so allerlei illegale Dinge. Das wird June in einer Szene zu viel, weshalb sie den Schauplatz einfach verlässt und nach Hause laufen will. Klar. Macht man ja auch so, wenn man vorher eine Weile mit dem Auto durch die Wüste dahin fährt. Wer macht denn sowas?! Egal.
Ihr merkt, ich bin mit dem Hörbuch nicht sehr gut klargekommen. Wenn ich etwas Positives sagen will, dann vielleicht, dass einige der triggernden Inhalte natürlich auch eine thematische Vielfalt bieten. Außerdem lesen die Sprecher und Sprecherinnen nicht schlecht. Ich konnte mit dem Inhalt aber einfach gar nichts anfangen.


Tatsächlich habe ich mich gefragt, warum ich das Buch zu Ende gehört habe, wenn ich es doch so furchtbar fand. Leider kann ich das selbst nicht sagen. Vielleicht wollte ich wissen, ob noch irgendetwas Spannendes passiert. Das tat es für mich leider nicht, obwohl es einen Cliffhänger gibt, der für viele sicher interessant ist.
Ich kann den Hype um „Love me, love me“ wirklich nicht verstehen und bin unglaublich abgeschreckt von der Geschichte. Mit mehr als einem Auge zugedrückt, vergebe ich 1,5 Sterne und bin ehrlich gesagt froh, dass ich um Band zwei einen großen Bogen machen kann.