2. Juli 2019

Rezension [Hörbuch]: "Star Wars Episode VIII - Die letzten Jedi"



Titel: Star Wars Episode VIII - Die letzten Jedi
Autor: Michael Kogge
Sprecher: Alexander Doering
Verlag: Der Hörverlag
Preis: 9,99€
Seiten: 216
Dauer: 5h 12 Min

"Einmal Star Wars-Fan – immer Star Wars-Fan". So lautet zumindest meine Devise! Denn wie froh war ich, als bekannt wurde, dass es neue Episoden geben würde. Und obwohl die neuen Episoden sich natürlich von den alten unterscheiden, gefallen sie mir auf ihre ganz eigene Art. Ich persönlich bin jedenfalls sehr froh, dass die Geschichte der Galaxis noch nicht auserzählt wurde. Und weil ich von Leia und Co. einfach nicht genug bekomme, habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, nach jedem Star Wars-Film auch das dazugehörige Hörbuch anzuschaffen.
Bei Episode VIII „Die letzten Jedi“ war es nicht anders. Und so begab ich mich erneut auf die Reise durchs Universum zu Rey, Kylo Ren und Luke. Anfangs war ich ziemlich skeptisch, doch letztendlich konnte mich auch dieses Hörbuch überzeugen und sogar zu Tränen rühren!


Rey hat es endlich geschafft, Luke Skywalker aufzuspüren, den letzten Jedi-Ritter, der jahrelang spurlos verschwunden war. Widerwillig erklärt er sich bereit, die junge Frau auszubilden, ist aber schon bald erschüttert von der ungewöhnlichen Stärke der Macht in ihr. Währenddessen muss sich der Widerstand von General Leia Organa der Angriffe der Ersten Ordnung erwehren. Snoke und sein gnadenloser Vollstrecker Kylo Ren scheinen den Widerstandskämpfern überlegen zu sein.

Vorweg: Mir hat der Film zu dieser Episode gut gefallen und das ist für das Hörbuch sicher nicht unwichtig! 
Meines Erachtens fügen sich nämlich auch die neuen Episoden nahtlos in die Reihe der alten ein. Dennoch sollte man sich beim Hören der Hörbücher bewusst sein, dass es eben die Bücher zu den Filmen sind. Es handelt sich nicht um ein Hörspiel, das etwa den gesamten Film lediglich nachstellt. Es sind gesprochene Bücher. Und dass diese nicht großartig von den Filmen abweichen, muss klar sein. In gewisser Weise versteckt sich hier auch meine einzige Kritik. Ich habe auch die Hörbücher der Episoden I-VI gehört und in diesen wurden dem Hörer noch mehr Zusatzinformationen geliefert. Man bekam ein Gespür für das Innenleben der Figuren und hatte das Gefühl die Geschichte nun viel besser verstehen zu können. Das fehlt mit bei den neueren Hörbüchern ein wenig. Tatsächlich trifft diese Tatsache nämlich auch auf „Episode VII“ und „Han Solo – A Star Wars Story“ zu. In allen drei Hörbüchern gibt es haufenweise Spannung und Action, überzeugende Sprecher und viel Spaß – doch allzu viel Neues bekommt der Hörer nicht. Und so eben auch in Episode VIII. Das Innenleben von vielen Figuren wird dennoch klarer. Besonders deutlich wurde das bei Rose. Ich finde die kecke Asiatin im Film wirklich niedlich. Doch ihre Stärke wurde mir erst durch das Hörbuch bewusst, ebenso wie die ihrer im Film namenlosen Schwester - doch hier bekommt sie endlich einen Namen. Und hach…die Geschichte von Finn und Rose ist im Hörbuch wirklich so viel schöner, als im Film! Das ist nicht leicht vorstellbar, aber die Emotionen sind auf diesem Hörbuch wirklich immens. Auch Reys Geschichte sehe ich nun klarer! Denn auch wenn nicht viel Neues kommt – in Bezug auf sie trifft das nicht zu. Mir ist ein biografisches Detail erst nun bewusst geworden und ich denke, es kann für die nächste Episode sehr wichtig werden. Man darf also geteilter Meinung sein: Einerseits hält sich das Hörbuch eben ganz genau an den Film. Es gibt keine Zusatzszenen, keine unbekannten Handlungsstränge und so weiß man eben, was passieren wird. Andererseits bekommt man liebevolles Detailwissen, das Innenleben der Figuren und ein Verständnis für die Charaktere. Wem das zu wenig ist, sollte nicht zu diesem Hörbuch greifen.
Mir war es keinesfalls zu wenig. Im Gegenteil. Ich freue mich immer wieder, wenn die liebenswerten Figuren ihre Auftritte haben, wenn BB8 die Galaxie rettet oder C3PO seine Zweifel bezüglich jeder Mission äußert. Auch das Wiedersehen mit Luke hat mir wahnsinnig gut gefallen! Seine Figur finde ich im Film tatsächlich ziemlich blass, doch er war es, der am Ende des Hörbuchs meine Emotionen steuerte und mich zum Weinen brachte! 
Zur Geschichte muss ich wahrscheinlich nicht allzu viel sagen. Das Geschehen des Films wird nacherzählt und das gelingt gut. Die Handlung ist spannend und vielseitig. Es gibt ruhige und actiongeladenen Szenen und natürlich das spektakuläre Finale! Auch für Lacher sorgt dieses Hörbuch, sodass der Humor nicht zu kurz bleibt.
Fehlen noch ein paar Worte zum Sprecher. Alexander Doering spricht im Film die Figur Poe Dameron. Und leider muss ich zugeben, dass er mir als Sprecher anfangs überhaupt nicht gefallen hat. Er las abgehackt und wenig überzeugend, mir fehlte das Gefühl. Doch mit der Zeit änderte sich dies! Alexander Doering fand immer mehr Gefallen am Lesen – zumindest macht es den Eindruck. Er fühlt mit den Figuren und gibt sich bei den Stimmen der Droiden oder von Meister Yoda sehr viel Mühe, was auch belohnt wird. Am Ende konnte er mich absolut fesseln und ich habe seiner Stimme gern gelauscht! Insgesamt ist sie sehr angenehm und hat eine schöne Färbung. Daher verzeihe ich die Anfangsprobleme und komme zu dem Schluss, dass er ein passender Vorleser ist.


Insgesamt hat mit dieses kurzweilige Hörbuch, das übrigens nur etwas länger als fünf Stunden lang ist, wieder wirklich gut gefallen! Die Geschichte ist spannend, es kommen neue Details hinzu und der Sprecher ist überzeugend. Jeder, der nicht genug von Star Wars bekommen kann, wird an „Episode VIII – Die letzten Jedi“ seine Freude haben. Ich hatte sie auf jeden Fall und vergebe deswegen vier von fünf Sternen.




20. Juni 2019

Mein SuB kommt zu Wort: Karli #37

Hallo ihr Lieben!


Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute zuerst: Ich bin heute absolut pünktlich mit meinem SuB-Interview, so dass Karli wieder zu Wort kommen kann und nicht vergessen wird. Die schlechte: Leider ist das SuB-Interview das Einzige, was ich blogtechnisch gerade schaffe. Es macht mich ziemlich traurig zu sehen, dass mein letzten Post vor eben genau einem Monat war: Dem 20. Mai. Aber andererseits beweist es immerhin die Regelmäßigkeit, um die Karli mich gebeten hat. So wenig ich derzeit auch mit Bloggen und Lesen am Hut habe - für Karli finde ich die Zeit! Und deswegen will ich sie ihm jetzt auch geben. Viel zu erzählen kann er eigentlich nicht haben :'D Los geht's also!



Und wie immer hier der Hinweis auf den schönen Blog unserer Schirmherrin! Schaut unbedingt bei Anna vorbei, die sich seit Jahren so viel Mühe mit dem SuB-Interview gibt! Danke dafür :) 



1. Karli, wie groß bist du aktuell?


Hallo ihr lieben Buchmenschen und SuBs! Ich hoffe, es geht euch gut und ihr seid gut im Sommer angekommen :) Ich persönlich finde es toll, wenn es so schön hell ins Arbeitszimmer scheint, denn ich bin ein wahrer Sommer-Fan. Außerdem hoffe ich natürlich, dass mit Beginn der Sommerferien in zwei Wochen auch endlich Julias Lesepensum wieder zunimmt! Hui, und damit bin ich ja schon beim Thema. Hach...das ging aber schnell.
Julia hat ja schon ein bisschen gestichelt und viele Andeutungen gemacht. Ja. Seit einem Monat wieder nichts online...aber immerhin hat sie an das Wichtigste auf diesem Blog gedacht: mich. Das ist ein Fortschritt. Aber Recht hat sie leider, wenn sie sagt, dass ich nicht viel berichten kann. Und woran liegt das? Natürlich an ihr! Sie liest schließlich so wenig. Und das hat zur Folge, dass ich nicht viel berichten kann. Wir befinden uns also in einem Dauerteufelskreis und das schon seit jetzt ziemlich genau einem Jahr. Ja, nagut...ein halbes. Ja ja...du hast ja Recht. Hach, Julia meckert im Hintergrund und besteht darauf, dass ich euch mitteile, dass sie erst seit Jahresbeginn so ein Loser ist. Okay, das Wort "Loser" kommt von mir. Ist aber was Wahres dran :P Jedenfalls, wenn man es auf das Lesen bezieht.
Aber genug der Jammerei meinerseits. Denn eigentlich ist das Leben doch schön. Um euch kurz auf den neusten Stand zu bringen: Julia ist immer noch im Ref und es wird immer härter. Die Termine für die Lehrproben stehen nun - sind aber noch ewig weit weg. Und unser kleiner Hund namens Stanley hält die Familie ordentlich auf Trab. Der Kleine ist ganz schön aktiv, was durchaus anstrengend sein kann. Jetzt gerade kaut er auf seiner Quitscheente herum. Eins muss man ihm ja lassen: Süß ist er!
Aber kommen wir zur eigentlichen Frage, um die ich mich ja jetzt schon rumdrücke. Wie groß ich bin...naja...groß. Wie immer. Und wie immer mit keiner bemerkenswerten Veränderung. Im letzten Monat war ich 142 Bücher groß. Heute sind es 143 Bücher. Argh! Ich bin also sogar noch größer geworden. Die Rechnung ist übrigens schnell gemacht. Mich hat nur ein Buch verlassen und zwei sind hinzugekommen. Tja...und so bleibt der Zuwachs von einem Buch. Aber gut. Ich sage immer, dass ein Buch weniger ein großer Schritt ist. Dann tue ich heute mal so, als wenn eines mehr nun wirklich nicht der Rede wert wäre ;)



2. Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen - zeige mir deine drei neuesten Schätze auf deinem Stapel.


Ich habe es eben schon angerissen. Die Pflege läuft so semiklasse. Das Einzige, was Julia derzeit schafft, ist es, immer wieder tolle neue Funkos anzuschleppen, die dann in mein Regal gestellt werden. Und das finde ich tatsächlich ziemlich gut. Ist ja auch eine Art der Fürsorge. Wenn man es also schon nicht schafft, mehr zu lesen, bekomme ich immerhin ein paar nette Gäste :)
Und zwei Gäste in Buchform habe ich diesen Monat auch bekommen. Julia hat trotz ihres Status als ziemlich langsamer Blogger zwei Hörbücher angefragt und diese auch bekommen. Deswegen darf ich euch stolz die beiden Neuzugänge präsentieren:




Ich persönlich finde ja, dass beide ganz schön was hermachen :) "Star Wars - Die letzten Jedi" hat Julia bereits begonnen zu hören. Da ist bisher zu ziemlich ein Viertel geschafft. Ich bin aber guter Dinge, dass das Hörbuch im Laufe der nächsten Woche gehört wird. Und "Das Geheimnis der vier Briefe" sieht ebenfalls so toll aus! Natürlich wird Julia versuchen es zeitnah zu hören. Ich glaube ja, dass sie das erst im Urlaub schafft. Aber pssst :P
Worum es sich beim ersten Hörbuch handelt, ist glaube ich offensichtlich. Julia hat bisher jede Episode von Star Wars als Hörbuch gehört und deswegen wird diese Tradition aufrecht erhalten :) Der Synchronsprecher spricht im Film Poe Dameron. Derzeit ist Julia von seiner Interpretation allerdings noch nicht ganz überzeugt.
Bei "Das Geheimnis der vier Briefe" sind die Erwartungen schon ziemlich hoch. Es handelt sich um einen Hercule Poirot-Fall, der eben nicht aus der Feder von Agatha Christie stammt. Wir haben bisher noch nie ein solches Buch gelesen oder gehört, in dem die Originacharaktere aus einem anderen Buch übernommen werden und der Stil quasi kopiert werden soll. Und deswegen sind wir wirklich gespannt :) Der Klappentext klingt auf jeden Fall überzeugend ;)



3. Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, eine Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)?

Als letztes hat mich ein Reihenteil verlassen, nämlich der 11. Teil der Grimm-Chroniken. Ich habe mit Julia schon ein bisschen herumgescherzt, dass wir aktuell den Monat der "11. Teile" haben. Denn gerade liest Julia den 11. Band der "House of Night"-Reihe - so, wie ich es übrigens letzten Monat gefordert habe, aber dazu später. Obwohl der 11. HoN-Band also noch nicht gelesen ist, wurde immerhin "Träume aus Gold und Stroh" gelesen. Leider gibt es dazu aber keine Rezension. Ich hab auch einfach eine faule Besitzerin >.< Das Buch hat ihr aber gut gefallen! Besser, als der Vorgänger. Man merkt definitiv, dass es bei der Grimm- Chroniken auf das Finale zugeht. Man darf gespannt sein, wie es ausgeht :)


4. Lieber Karli, der erste Sommermonat ist da, deswegen die Frage: Hast du Bücher auf deinem Stapel, die dich an den Sommer erinnern oder sogar in der sommerlichen Jahreszeit spielen?

Sommer, Sonne, Sonnenschein. Herrlich! Ich mag es, wenn Fragen passend zur Jahreszeit formuliert werden. Allerdings muss ich jetzt etwas Peinliches zugeben: Ich habe keine typischen Sommerbücher auf dem Stapel! Ich weiß...Schande über mich! Wenn man in die Buchläden schaut, dann springen sie einem ja förmlich entgegen. Aber im Regal hier zu Hause herrscht gähnende Leere. Kaum zu glauben. Ich könnte mir aber vorstellen, dass der Sommer in dem ein oder anderen Buch eine Rolle spielt. Daher zähle ich hier nun drei Bücher auf, die irgendwie - vielleicht - in den Sommer passen. Aber so ganz richtig bestimmt auch nicht.


Ein wenig sommerlich sehen sie doch aus, oder?!
Fangen wir mal an: Auf dem Cover von "Heliopolis - Magie aus ewigem Sand" ist auf jeden Fall eine Menge Sand. Und Sand kann man am Meer finden und Meer bedeutet Sommer und schon sind wir in der Assoziationskette beim Thema angekommen ;) Das Buch liegt schon etwas länger bei mir, obwohl Julia immer mal wieder mit ihm liebäugelt.
"Der Klang des Muschelhorns" ist Teil einer Reihe rund um eine Familie in Australien. Julia hat Teil eins und zwei letztes Jahr zum Geburtstag bekommen und die Dicke der beiden Bücher schreckt sie leider ab. Aber ich finde allein das "Muschelhorn" schreit doch förmlich nach Sommer, oder?

Und was mich bewogen hat "Ein letzter Brief von dir" mit auf die Liste zu setzten, weiß ich wirklich nicht. Irgendwie verbinde ich das Buch mit dem Thema "Ferien", obwohl es damit absolut gar nichts zu tun hat. Aber es war tatsächlich das erste, was mir bei der Frage eingefallen ist. Ich lasse das jetzt einfach unbegründet stehen und hoffe, dass es nicht weiter auffällt.

Zur kleinen Zusatzaufgabe: Wenn ich die Regeln richtig verstanden habe, darf ich Julia ja jedes Mal den Auftrag geben, eines der vorgestellten Bücher aus Frage vier zu lesen. Derzeit arbeitet sie noch an meinem Auftrag aus dem letzten Monat und dafür braucht sie wahrscheinlich auch noch einige Tage. Aber ich bin ja ein vorausschauender SuB! Nächsten Monat am 20. sind nämlich längst Sommerferien. Julia und ihr Freund werden zu dem Zeitpunkt bereits in ihrem zweiten Urlaub sein. Die beiden übertreiben es nämlich dieses Jahr ein bisschen. Zuerst geht es für 11 Tage auf einen Roadtrip durch Italien und danach folgt noch eine Woche Last-Minute-Strandurlaub. Beide Urlaube sind für mich die pure Hoffnung! Denn ich denke, dass Julia dann wieder deutlich mehr lesen wird! Und deswegen verlange ich bis zum 20.07 auch, dass eines der drei eben vorgestellten Bücher gelesen wurde! So wie ich Julia kenne, kommt mein Beitrag sowieso im Juli eine Woche zu spät, daher wird sie sogar noch mehr Zeit haben. Mir ist ganz egal, welches der drei - Hauptsache gelesen. :)
Ich glaube, das ist machbar ;)




Und damit ist das Interview leider schon wieder vorbei. :( Dafür, dass ich nichts zu erzählen habe, habe ich doch ganz gut was zusammen bekommen ;) Verzeiht mir meine ausschweifende Art! Aber ich genieße es immer so, mal zu Wort zu kommen! Ich hoffe, dass meine Urlaubspause nicht allzu lange wird und Julia sich direkt nach dem Urlaub ans Tippen macht. Denn das schaffe ich dann doch noch nicht allein.

Ich wünsche euch jedenfalls einen wunderschönen Juni und Juli! Danke, dass ihr wieder mit dabei wart! 


Euer Karli


Tja, das war's tatsächlich wieder. Ich persönlich bin ja ziemlich stolz, es heute ganz pünktlich geschafft zu haben! Das hat er übrigens mit keinem Wort erwähnt... Da profitiert Karli auch ein wenig von den bald nahenden Sommerferien. In der Schule ist zum Glück nicht mehr ganz so viel los, weshalb ich die Zeit für ihn finde. Ich hoffe nur, dass ich bald auch wieder Zeit zum Lesen finde. Nicht nur Karlis Hoffnung sind dahingehend die Sommerurlaube, sondern auch meine! Ich werde versuchen, den Kleinen wieder etwas glücklicher zu machen :)

Was haben eure SuBs so erzählt? Habt ihr viele "Sommerbücher" im Regal? Und schafft ihr die "Aufträge" eurer SuBs eigentlich jedes Mal? 


Liebst,
eure Julia

20. Mai 2019

Mein SuB kommt zu Wort: Karli # 36

Hallo ihr Lieben!



Tja, was soll ich sagen?! Hier auf dem Blog ist so wenig los, wie noch nie zuvor. Der Trend ist ja schon ziemlich lang bemerkbar, aber so leer wie derzeit, war es hier noch nie. Das tut mir natürlich ziemlich leid! Allerdings kann ich die Zeit im Moment nicht aufbringen, die mein schöner Blog benötigt. Mich aber von ihm trennen? Auf keinen Fall! Deswegen bleibt hier alles wie bisher, auch wenn es nicht viele Posts gibt. Schuld ist natürlich mein Referendariat, das langsam aber sicher in die ernste Phase kommt. Die Unterrichtsbesuche und zu schreibenden Papiere häufen sich, dazu die ganz normale Unterrichtsvorbereitung...damit bin ich wirklich ausgelastet. Meinen großen Respekt an dieser Stelle an alle Menschen, die es schaffen, neben dem Ref noch Kinder großzuziehen oder Ähnliches. Ich würde das niemals schaffen...
Ich schaffe es ja kaum, mich um meinen kleinen Liebling zu kümmern. Die Rede ist selbstverständlich von meinem SuB Karli. Ich war letzten Monat nämlich eine ziemlich schlechte SuB-Mama :( Ich habe keinen Beitrag geschrieben. Und das, obwohl ich ihn sogar zu tippen begonnen hatte. Karli hat derzeit unter ganz vielen verschiedenen Dingen zu leiden. Meine Zeit steckte letzten Monat nämlich nicht nur in meiner Arbeit, sondern auch in unserem neuen Familienmitglied. Es ist nämlich ein kleiner Labrador-Welpe bei uns eingezogen. Karli liebt unseren Stanley und ich hoffe, dass er mir verzeiht, dass ich dem Hund im letzten Monat mehr Zeit schenken musste, als ihm. 
Ich versuche es aber wenigstens ein bisschen wieder gut zu machen, indem ich immerhin die vierte Frage des letzten Monats zusätzlich beantworte. Das wird Karli zwar nicht besänftigen, aber so darf er wenigstens etwas mehr reden, als sonst ;) Und nun auch genug der Vorrede. Nach einem Monat Pause wird es nämlich jetzt Zeit fürs SuB-Interview! Los geht's!




Und wie immer an dieser Stelle folgt der Hinweis auf den schönen Blog der lieben Anna, die diese Aktion ins Leben gerufen hat. Vielleicht habt ihr ja auch ein so großes Herz für Stapel ungelesener Bücher, wie sie :) Dann schaut bei ihr vorbei! Jetzt muss ich die Tastatur aber abgeben...


1. Karli, wie groß bist du aktuell?


Jaaaaaa! Hallo ihr lieben Menschen! Was bin ich froh, dass ich endlich wieder die Gelegenheit habe, mich der Außenwelt mitzuteilen! Versteht mich nicht falsch, ich liebe mein SuB-Dasein und bin sehr gern ein fester Bestandteil von Julias Arbeitszimmer. Aber ein bisschen Abwechslung braucht doch jeder! Und da Julia mich letzten Monat VERGESSEN HAT, bin ich einfach nur froh, wieder aktiv zu sein ;) Jaja...ich weiß, dass du mich nicht wirklich vergessen hast, Julia. Aber den ein oder anderen Seitenhieb musst du dir schon gefallen lassen. Und dass du dich hinter dem kleinen Stanley versteckst, ist auch pädagogisch nicht ganz fair :P Denn ja...dem Kleinen kann ich nicht böse sein. Dir aber schon. Also: Wehe du lässt mich noch einmal aus. Dann erlebst du den Zorn eines SuBs und glaub mir, das willst du nicht >.< 
Jetzt aber genug der bösen Worte, widmen wir uns dem Interview. Naja...das Blöde am Lebens als SuB ist natürlich, dass man in jeder Lebenslage von seinem Besitzer abhängig ist. Und wenn dieser gewisse Jemand nicht viel Zeit zum Lesen aufbringt, dann kann ich in einem Interview auch nicht allzu viel erzählen. Theoretisch. Bei mir ist das natürlich nicht so, denn ich habe immer was zu erzählen. Aber man könnte das Schema auf meinen aktuellen Stand übertragen. Denn da hat sich nicht so richtig viel getan. 
Im (vor)letzten Monat war ich 143 Bücher groß. Da wir den April übersprungen haben und ich mir diesen Stand auch nicht notiert habe, kann ich euch nur den heutigen präsentieren. Und der ist...Trommelwirbel...bei 142 Büchern! Oh ja! Ich bin um ein Buch geschrumpft! Gut, oder? ;) Ich weiß...nicht so richtig präsentabel. Aber wie sagt man so schön: Kleinvieh macht auch Mist :)



2. Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen - zeige mir deine drei neuesten Schätze auf deinem Stapel.

Auf den ersten Teil der Frage antworte ich gar nicht mehr (SCHLECHT, SCHLECHT, SCHLECHT). Aber ich zeige euch natürlich gern meine neusten Schätze. Denn obwohl die doofe Julia kaum ein Buch in die Hand nimmt, hat sie im letzten Monat tatsächlich selbst welche gekauft! Das ist relativ ungewöhnlich, denn Julia kauft sich selten Bücher. Meistens lässt sie sich welche schenken, oder sie bekommt Rezensionsexemplare. Aber im letzten Monat gab es drei Buchkäufe O.o Fragt mich bitte nicht, wann sie die lesen will...Ein Buch ist übrigens auch in der Zeit zum letzten Beitrag bei uns eingezogen, das mich immerhin schon verlassen hat. (Ja, diese seltene Ehre gibt es auch noch manchmal.) Dieses Buch führe ich hier jetzt einfach auch mal an ;) 





Bereits gelesen wurde "Dark Age - Hoffnung" von Sabine Schulter, das sowohl Julia als auch mich wirklich überzeugt hat. Dazu aber gleich mehr. Die anderen drei Bücher sind die selbstgekauften. Ich weiß auch nicht, was Julia da geritten hat. Denn die beiden Ebooks hat sie wirklich innerhalb von 5 Minuten gekauft. Einfach so. Puff. Schon waren sie da. Ich muss dazu sagen, dass beide Bücher Preisaktionen hatten und daher quasi im Angebot waren. Da hat Julia wohl einfach die Shoppinglust gepackt. Aber was beschwere ich mich eigentlich...eines davon hatte Julia schließlich schon länger im Auge und dann kann ich ihr wirklich nicht vorwerfen, dass sie zugeschlagen hat. Ich meine "Die Nacht der fallenden Sterne" von Jennifer Alice Jager. Schon bei Erscheinen des Ebooks hat Julia mit diesem schönen Titel geliebäugelt. Lange Rede, kurzer Sinn. Ich besitze es nun. Und ich darf mich ebenfalls den stolzen Besitzer von "Soul Gods - Pandoras Fluch" nennen. Ja, nagut...ich bin nur der Zweitbesitzer, aber das zählt jetzt einfach mal nicht. Cat Dylan kennt Julia von etlichen Buchmessen, doch zu Julias Schande darf ich gestehen, dass sie noch kein Buch von ihr gelesen hat. Und das, obwohl "Soul Gods" schon der zweite Titel der Autorin auf meinem Stapel ist. So langsam wird es also Zeit. "Pandoras Fluch" hat viele gute Bewertungen bekommen, und da wir sowieso alles mitnehmen, das mit der griechischen Mythologie zu tun hat, musste dieses Buch auch bei mir einziehen!
Bleibt noch das einzige Hörbuch, das ich euch diesen Monat zeigen kann. "Vanitas - Schwarz wie Erde" aus der Feder von Ursula Poznanski war ein Must-have. Als das Buch erschien, wollten wir es schon haben. Aber da die Poznanski-Bücher als Hörbücher immer so grandios sind, wollten wir warten. Und das Warten hatte nun ein Ende. Derzeit kommt Julia weder zum Lesen, noch zum Hören, weshalb die drei Neuzugänge alle noch ungelesen/ungehört sind. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf. Irgendwann wird das wieder ;)



3. Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, eine Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)?

Als letztes hat mich das eben angesprochene "Dark Age - Hoffnung" verlassen. Es handelte sich um ein Rezensionsexemplar, auf das Julia sich sehr gefreut hatte. Der erste Teil hat sie absolut mitgerissen, weshalb die Freude auf den Dilogieabschluss groß war. Julia liebt die Bücher von Sabine Schulter. Und auch der zweite Teil der "Dark Age-Reihe" hat da keine Ausnahme gemacht. Näheres findet ihr in der Rezension, die tatsächlich gestern auf diesem Blog online gegangen ist (es geschehen noch Zeiten und Wunder). Das Buch bietet Spannung, Action, Gefühlschaos und tolle Protagonisten. Ich kann es also nur empfehlen!

4. Lieber Karli, hast du Bücher mit besonders langen Titeln (mit 5 oder mehr Wörtern)  auf deinem Stapel?

Hui, ich freue mich, dass Julia die Frage des letzten Monats auch noch einmal mitaufgenommen hat. Denn sie ist wirklich cool! Da werfe ich doch direkt mal einen Blick in meine Liste...
Okay..also, es gibt da tatsächlich so einige mit der Mindestanzahl an geforderten Worten. Allerdings sind da auch immer Artikel mit bei. So richtig, richtig lange Buchnamen hab ich tatsächlich nicht. Hier aber trotzdem mal meine Favoriten:


- "Percy Jackson erzählt griechische Heldensagen"
- "Huckelberry Finns Abenteuer und Fahrten"
- "Eine kurze Geschichte der Menschheit"
- "Warum ich mich nicht für Politik interessiere"
- "James Bond - Der Mann mit dem goldenen Colt"
- ...



5. Lieber Karli, diesen Monat möchten wir die richtigen Wälzer herauskramen und jene Bücher zeigen, die mehr als 500 Seiten haben.

Ach, was bin ich froh, dass das noch nicht die letzte Frage heute war! Das wäre irgendwie auch ein unwürdiger Abschluss gewesen. Ob aber die dicken Wälzer besser laufen, kann ich nur schwer sagen. Gefühlt habe ich davon mehr auf meinem Stapel, als an Büchern mit langen Namen. Julia liest gerade zum Beispiel einen solchen Wälzer, nämlich "Das Jesus Video" mit 704 Seiten. Kein Wunder also, dass sie nicht viel schafft...wenn man immer so bei 30% rumdümpelt...naja...
Mein dickster Wälzer ist sicher "Anna Karenina" mit 1296 Seiten. Aber auch "Krieg und Frieden" gehört natürlich in die gleiche Kategorie, denn es hat sogar noch mehr Seiten: 1536! Die Klassiker haben es auf meinem Stapel wirklich in sich. Denn auch "Der Graf von Monte Christo" darf hier nicht fehlen: 937 Seiten.
Danach kommen zwar dicke Wälzer, aber die Tolstoi Werke sind nicht zu überbieten. "Der Klang des Muschelhorns" mit 928 und "Die Legende des Feuerbergs" mit 848 Seiten liegen auf den Plätzen dahinter. Danach kommt lange nichts, bis die Bücher bis 600 Seiten auftauchen. Zum Beispiel "Die Rückkehr nach Lemberg" oder "Die Kane-Chroniken - Der Feuerthron" mit 592 und 528 Seiten. 
Also...ich würde sagen, diese Frage kann ich besser beantworten ;)



Und obwohl ich eine Frage mehr beantworten durfte, bin ich schon wieder am Ende :( Das ist aber auch traurig! Ich habe vorhin noch einmal ein bisschen auf dem Blog unserer Schirmherrin gestöbert und da habe ich bei den Regeln zum SuB-Interview gesehen, dass ich seit diesem Jahr jeden Monat das Recht habe, Julia ein Buch zu nennen, das sie bis zum nächsten Monat gelesen haben soll. Haha! Ich dachte, das sei eine einmalige Sache, aber ich habe mich wohl geirrt. Und nun will ich meine Chance nutzen und Julia eine kleine Hausaufgabe geben :P Ich erinnere nämlich gern an die "House of Night-Reihe" von der Band 11 mit dem passenden Titel "Entfesselt" darauf wartet, entfesselt zu werden ;) Also, liebe Julia: bis zum 20.06 solltest du dieses Buch gelesen haben. Ich weiß, das ich gemein. Aber das gehört zum Versöhnungsprozess, da du meinen Beitrag letzten Monat nicht geschrieben hast :P Pech gehabt!
Nun bin ich aber leider wirklich am Ende angekommen.
Ich danke euch sehr, dass ihr wieder mit dabei wart! Es hat super viel Spaß gemacht! Drückt mir die Daumen, dass ich nächsten Monat wieder plaudern darf :)


Alles Liebe,
euer Karli


Na, super. Normalerweise bin ich es doch, die Hausaufgaben gibt. Aber gut...ich zeige ja Reue und will mich meiner Aufgabe annehmen ;) Ich werde es versuchen, Karli - aber garantieren kann ich für nichts :P Schließlich hat das geforderte Buch auch mal eben 460 Seiten...Ach, Karli kennt auch kein Mitleid. 
Ich hatte wieder sehr viel Spaß und muss wirklich zugeben, dass ich meinen SuB und sein Geplapper ganz schön vermisst habe! Ich hoffe, es kommt nicht wieder vor, dass Karli pausieren muss ;)


Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr so richtig dicke Bücher auf euren SuBs? Wenn ja, welche Titel? 


Liebst,
eure Julia

19. Mai 2019

Rezension: "Dark Age - Hoffnung" von Sabine Schulter



Titel: Dark Age - Hoffnung
Autor: Sabine Schulter
Verlag: Dark Diamonds
Preis: 3,99€
Seiten: 402

Vor ein paar Wochen musste ich aufgrund einer Krankheit ein paar Tage zu Hause bleiben. Genau in dieser Zeit kam mir ein bestimmtes Buch absolut recht: „Dark Age - Bedrohung“ von Sabine Schulter erschien damals und ich habe es einfach nur verschlungen. Für mich ist der erste Teil der „Dark Age-Reihe“ ein absolutes Highlight und umso mehr freute ich mich, als ich endlich den zweiten Teil der Dilogie in den Händen halten durfte. Der gleichnamige Nachfolger mit dem Untertitel „Hoffnung“ konnte all meine persönlichen Hoffnungen erfüllen, denn er knüpft nahtlos an der Stärke seines Vorgängers an und ist somit ein ehrwürdiger Abschluss der Reihe rund um die magiebegabte Liz und ihren Helfer Nick im Kampf gegen die Dunkelheit.

Nachdem Liz so viel Unerwartetes über ihr eigenes Leben und ihre Fähigkeiten erfahren hat, steht sie regelrecht unter Schock. Auch ihre Gefühle für Nick geraten in diesen Strudel aus Zweifeln und Verwirrung. Fort ist die Sicherheit, die sie einst bei ihm gefunden hat. Doch Liz bleibt kaum Zeit zur Ruhe, denn die Dunklen greifen ununterbrochen die sicher geglaubte Hauptstadt an. Liz muss nicht nur ein mörderisches Komplott aufdecken, das bis in höchste Regierungskreise reicht, sondern sich gleichzeitig Nick und ihrer düsteren Vergangenheit stellen… 

Band eins hat einen so gemeinen Cliffhänger, der meine Neugier auf den zweiten Teil einfach riesig machte! Obwohl sich pfiffige Leser die große Wende aus Band eins sicher schon denken konnten, war ich völlig geplättet. Deswegen griff ich mit hohen Erwartungen zu „Dark Age – Hoffnung“. Am Anfang wurden diese leider ein wenig abgeschwächt, doch das änderte sich wieder. Denn Liz hat sich von all den liebenswerten Figuren aus Band eins und somit auch von Nick distanziert. Sie muss ihr zurückerlangtes Wissen zunächst verarbeiten, was tatsächlich eine Weile in Anspruch nimmt. Obwohl zu diesem Zeitpunkt der Handlung nicht allzu viel geschieht, füllt die Autorin die Lücken geschickt mit charakterstarken Details und so zieht sie den Leser nur noch tiefer in diese düstere Welt, bevor die Geschichte wieder an Fahrt aufnimmt. Obwohl Liz sich von Nick fernhält, sind die Funken zwischen ihnen auch für den Leser greifbar. Kein Wunder also, dass wir uns irgendwann auf eine Fortsetzung des Liebesabenteuers freuen dürfen. Und das ist gut so, denn ich liebe die beiden Protagonisten! Liz ist eine Zweiflerin und dennoch eine so starke Frau, die auch ihre Fehler hat. Meiner Meinung nach ist sie eine gelungene Heldin für diese Geschichte und vor allem bleibt Liz sich immer selbst treu. Auch ich hätte nach dem Rückerhalt ihres Gedächtnisses die Ereignisse erst einmal verarbeiten müssen. Denn diese haben es wirklich in sich. Deswegen finde ich den Beginn der Handlung sehr logisch. Außerdem besteht das erste Drittel ja nicht nur aus Trübsalblasen. Schließlich sind da neben Liz noch der wunderbar bodenständige Kämpfer Nick, an den ich in Band eins schon mein Herz verloren habe. Und natürlich seine Partnerin Maya. Sie gehört ebenfalls zu den starken Frauen des Romans und macht oft durch ihre Hibbeligkeit und positive Art Aufsehen. Auf gar keinen Fall vergessen darf man auch Eremos, den kleinen Cerberus von Nick. Das kleine Wesen, das eine Mischung aus Katze und fliegendem Löwen ist, ist einfach das Highlight dieses Buches. Ich war sehr froh, dass seine Rolle sogar etwas größer ist, als in Band eins. Denn dieser knuffige Nebencharakter hat wirklich jede Zeile verdient, die er kriegen kann. Neben diesen Figuren gibt es noch zahlreiche weitere, denn das Figurenkonstrukt wird mit vielen Quellen und ihren Helfern ergänzt. Denn wie man nach Band eins schon annehmen kann: Es wird einen Kampf geben – hell gegen dunkel. In diesem Kampf sind all die liebgewonnen Charaktere vertreten – und es muss mit Verlusten gerechnet werden. Die Kampfszenen sind sehr spannend und bildreich geschrieben und das Finale im Palast des Königs hat mir besonders gut gefallen. Der zweite Teil wechselt des Öfteren den Schauplatz, was für Abwechslung sorgt und der Handlung gut tut. Diese wiederum ist eine gute Mischung aus Emotionen und Gefühl, aber auch Spannung und Nervenkitzel. Somit gibt es die rasanten, aber auch die ruhigen Stellen und so ist für jeden Leser etwas dabei.
Ich habe das Buch wieder sehr gern von der ersten bis zur letzten Seite gelesen. Wenn man einmal in die Welt von Liz eingetaucht ist, will man sie einfach nicht mehr verlassen. Vielleicht möchte man aber auch wegen des guten Stils von Sabine Schulter immer weiter lesen. Sie schafft es, den Leser auf diese Reise mitzunehmen und ihn teilhaben zu lassen. Durch ihre Worte kann man sich diese dystopische Welt ganz genau vorstellen. Der Stil ist dementsprechend bildreich und mindestens genauso flüssig. Die Autorin hat eine Vorliebe für das Zeichnen ihrer Charaktere und das stellt sie auch in diesem spannenden Abschlussband wieder unter Beweis.


„Dark Age – Hoffnung“ macht seinem Namen und seinem Status als Reihenabschluss alle Ehre. Er hat tolle Handlungselemente, die sich immer wieder zwischen rasant und ruhig abwechseln und die niemals die Spannung verlieren. Die Figuren sind toll ausgearbeitet und der Schreibstil ist grandios. Wenn man sich einmal auf die Gruppe rund um Liz eingelassen hat, wird man einfach ein Teil ihrer Welt. Und so kann man gar nicht anders, als mitzufiebern, wenn es heißt: Der Kampf von hell gegen dunkel geht in die nächste Runde. Vielen Dank, dass ich diesem spannenden Kampf folgen durfte. Ich vergebe für den Dilogieabschluss volle 5 Sterne und richte einen letzten Gruß an Eremos aus – er ist auch einfach zu niedlich.



23. April 2019

Rezension [Hörbuch]: "Der Mann, der Sherlock Holmes tötete" von Graham Moore



Titel: Der Mann, der Sherlock Holmes tötete
Autor: Graham Moore
Sprecher: David Nathan
Verlag: Bastei Lübbe Audio
Preis: 14,99€
Seiten: 480
Dauer: 433 min.


Sherlock Holmes ist eine Legende. Nicht umsonst versuchen sich so viele Literaten und Regisseure an dem Stoff, der von Sir Arthur Conan Doyle verfasst wurde. Oftmals gelingen diese Auferstehungen, doch einfach ist es nicht, sich mit dem großen Autor zu messen. Die Raffinesse des Meisters hat nicht jeder, weshalb der Holmes-Faktor schwer zu erreichen ist. 
Doch Graham Moore gelingt genau dieses Kunststück mit seinem Buch „Der Mann, der Sherlock Holmes tötete“ absolut, indem er sich einem neuen Sujet im Holmes-Kosmos zuwendet und den Leser so auf eine sehr aufregende und spannende Reise entführt. Das Hörbuch zu eben diesem Titel konnte mich absolut begeistern, weshalb ich schon hier eine Empfehlung aussprechen muss!


Arthur Conan Doyle tritt in die Fußstapfen seiner berühmtesten Figur Sherlock Holmes: Weil Scotland Yard keinen Anlass sieht, den Mord an einem augenscheinlich leichten Mädchen aufzuklären, macht er sich selbst auf die Suche nach dem Mörder. Er schleicht durch die dunklen Straßen des viktorianischen London und landet an Orten, die kein Gentleman betreten sollte. Etwa hundert Jahre später ist ein junger Sherlock-Fan in einen Mordfall verstrickt, bei dem Doyles verschwundenes Tagebuch und einige Fälle seines berühmten Detektivs eine wichtige Rolle spielen. Zwei Morde, zwei Amateurdetektive, zwei Welten – und ein großer Lesespaß!

Der Titel hat es in sich und zieht sofort die Aufmerksamkeit auf sich. Ich mag es, wenn Buchtitel etwas länger sind und hier schwingt im Namen gleich etwas Mysteriöses mit. Der Klappentext auf der Rückseite des Hörbuchs hingegen ist deutlich verwirrender, als der obige. Deswegen war ich vor dem Hören ein wenig irritiert, als die Geschichte zwei Erzählstränge eröffnete. Doch als Hörer findet man sich schnell zurecht, was vor allem daran liegt, dass die Geschichte von Anfang an fesselnd ist! Sherlock Holmes hat immer etwas Fesselndes an sich, doch in dieser Geschichte geht es eben gar nicht um den großen Detektiv selbst. Wie der Name schon verrät, geht es um seinen Erschaffer – Arthur Conan Doyle. Und im Sherlock-Holmes Universum wird dieser natürlich ebenso sehr verehrt, wie der Detektiv - haben die Fans es doch nur ihm zu verdanken, Holmes auf viele Abenteuer folgen zu dürfen. Ich fand es so toll, am Anfang bei der Sherlockianern auf der großen Messe zu sein und all dieses abgedrehte Zeug mitzubekommen. Es gibt bestimmt viele Menschen, die beide Figuren mehr verehren, als es gesund ist. Doch Leidenschaften kann man auf die Spitze treiben und das lässt Graham Moore hier viele Leute tun. Die Passion für Holmes kennt in der Welt von Harold kein Ende. Unser Protagonist selbst ist ein Mitglied der Sherlockianer und hegt dementsprechend eine Leidenschaft für das Thema. Harold ist ein so cooler Typ – auf den zweiten Blick. Er scheint ein skurriler Nerd zu sein, der Bücher in Sekundenschnelle lesen kann. Er lebt in seiner ganz eigenen Welt. Doch aus dieser bricht er im Roman aus, denn plötzlich findet er sich am Tatort eines Mordes wieder. Ein Bekannter von ihm wurde ermordet, ausgerechnet jener, der groß angekündigt hatte, das verschollene Tagebuch von Arthur Conan Doyle gefunden zu haben. Und Harold sieht eine einmalige Chance: Er beginnt zu ermittelt – genauso wie sein großes Vorbild Sherlock Holmes es getan hätte. Doch mit den Mordermittlungen gehen rasante Ereignisse einher und plötzlich ist es nicht mehr Harold, der Jagd auf den Mörder und das Tagebuch macht.
An Harold Seite – dem Laien-Sherlock-Holmes des Buches – darf natürlich ein Watson nicht fehlen. Diese Rolle nimmt die Journalistin Sarah ein. Sie ist im Gegensatz zu Harold voll in der realen Welt verankert und leitet den Bücherwurm durch ebendiese. Doch welche Absichten hat die schöne Frau wirklich?
Das Figurenspektrum des Buches ist relativ begrenzt, was mir gut gefiel. Dadurch findet man sich in beiden Erzählsträngen gut zurecht. Und während Harold und Sarah das Rätsel um den Mord, der erstaunlich viele Gemeinsamkeit mit den Fällen von Sherlock Holmes hat, und der Suche nach dem Tagebuch verbringen, wird der Leser immer wieder ins viktorianische London entführt. Denn dort spielt der andere Teil des Hörbuchs. Und welcher von beiden spannender ist, vermag ich nicht zu sagen. Denn im ausgehenden 19. Jahrhundert lebt Arthur Conan Doyle. Er ist es leid, von seiner fiktiven Detektiv-Figur in den Schatten gestellt zu werden und so entschließt er sich, eben diesen Detektiv zu töten. Er ermordet Sherlock Holmes, indem er ihn den Reichenbach-Fall herunterstürzen lässt. Doch dann muss er auch mit den Konsequenzen leben.
Es ist sehr interessant, Conan Doyles Geschichte zu verfolgen. Der Hass, den die Bevölkerung  ihm entgegen bringt, ist bemerkenswert. Graham Moore hat das Leben dieses Mannes sehr gut eingefangen und mit tollen Emotionen gefüllt. Die Geschichte wird durch Conan Doyles biografische Bezüge sehr empathisch und authentisch. Mir hat es besonders gut gefallen, dass Conan Doyle viel mit seinem Freund Bram Stoker zu tun hat. Der berühmte Autor von Dracula ist eine tolle Figur, der erstaunlich gut in diese Geschichte passt. Die beiden großen Autoren bilden das Gegenstück zu Harold und Sarah in der Vergangenheit – ein Holmes und ein Watson, die einen Mord aufklären wollen. Conan Doyle befasst sich dabei allerdings mit einem Serienmord und auch er gerät selbst in den Fall hinein. 
Beide Erzählstränge sind super spannend! Ich konnte mich wirklich nicht entscheiden, von welchem ich mehr hören wollte. Durch jenen der Vergangenheit kann man den Autor hinter Sherlock Holmes so viel besser verstehen, durch den der Gegenwart erlebt man die Folgen des großen Ganzen mit. Man erfährt, was aus der Figur und seinem Autor heute geworden ist und was beide noch für die heutige Zeit bedeuten. Allein das ist an diesem Buch sehr faszinierend. Doch auch der reine Inhalt ist toll und nur empfehlenswert.
Es ist einfach klasse, wie in zwei Welten etwas Paralleles geschieht und eigentlich doch alle nur dem großen Sherlock Holmes nacheifern - , egal ob das nun sein Autor selbst oder ein nerdiger Fan ist. Holmes bleibt eben Holmes und durch diese Reichweite ist die ganze Geschichte vielleicht doch weniger fiktiv, als sie auf den ersten Blick scheint.
Die Handlungsorte sind übrigens abwechslungsreich und passend. Natürlich muss die Geschichte zu einem großen Teil in London spielen. Daneben auch in Amerika und der Schweiz. Alle Schauplätze sind symbolhaft und auch als Nicht-Sherlokianer fallen einem viele Details und Hinweise auf Holmes und Conan Doyle auf. Der Schreibstil von Graham Moore ist sehr gut. Es gelingt ihm, einen tollen Spannungsbogen aufrecht zu erhalten und dabei viele kleine humorvolle, aber auch grausame Stellen einzubauen. Durch den Stil wird die Geschichte so authentisch. Und zum Glück konnte der Verlag einen ebenso guten Sprecher gewinnen. David Nathan hat eine raue, aber ruhige Stimme, die optimal zur Geschichte passt. Er verleiht ihr genau das richtige Leben und lässt die Charaktere lebendig werden.


Dieses Hörbuch hat einfach alles: Spannung, Nervenkitzel, eine kleine Zeitreise und vor allem den gewissen Holmes-Faktor. Der Autor und der Sprecher des Hörbuchs haben alles richtig gemacht. Die Auflösung ist klasse und das Ende nachvollziehbar. Hier kommt jeder Holmes-Fan auf seine Kosten. Und da ich auch zu ihnen zähle, vergebe ich die obligatorischen fünf Sterne. 
Wenn ihr wissen wollt, warum der Mann, der Sherlock Holmes tötete, eben diesen wieder ins Leben zurück rief, dann solltet ihr unbedingt zu diesem Buch greifen. Denn Graham Moore präsentiert eine abgedrehte, aber irgendwo auch sehr logische Version, wie es gewesen sein könnte. Viel Spaß!



7. April 2019

Rezension [Hörbuch]: "Das krumme Haus" von Agatha Christie


Titel: Das krumme Haus
Autor: Agatha Christie
Sprecher: Patrick Roche
Verlag: der Hörverlag
Preis: 9,99€
Seiten: 256
Dauer: 4h 1m


Ich würde durchaus von mir behaupten, viele Bücher und Geschichten aus der Feder von Agatha Christie zu kennen. Allerdings habe ich noch nie einen Fall gelesen, in dem nicht Hercule Poirot oder Miss Marple ermittelt. Bisher waren es immer wieder diese beiden Größen, die den Namen Agatha Christie für mich ausmachten. Doch als ich den Trailer zum Kinofilm „Das krumme Haus“ sah, packte mich die Lust, einen Fall kennenzulernen, der auch ohne einen der beiden Detektive funktioniert. 
Leider schaffte ich es nicht ins Kino. Umso mehr freute ich mich, als das Hörbuch herauskam! „Das krumme Haus“ ist eine interessante Geschichte voller Verwicklungen und Verdächtigen. Durchaus spannend, aber nicht ganz so raffiniert, wie viele andere Fälle von Agatha Christie.


Ein Haus. Ein Mord. Viele Verdächtige. Drei Generationen der Familie Leonides leben in dem großen, krummen Haus mit den vielen Giebeln. Doch dann wird der alte Aristide Leonides ermordet. Jeder hatte einen Grund, den alten Tyrannen ins Jenseits zu befördern, aber als Motiv reicht eigentlich keiner dieser Gründe aus. Solange der Mordfall ungeklärt bleibt, weigert sich Sophia, die geliebte Enkelin des Millionärs, ihren Verlobten Charles zu heiraten. Dann geschieht ein zweiter Mord … Kann Charles Scotland Yard helfen, den Mörder zu entlarven?

Die Struktur der Geschichte ist definitiv anders, als bei den Fällen von Poirot oder Miss Marple. Das ist vor allem der Fall, weil der „Ermittler“ kein solcher ist, sondern viel mehr ein Assistent, der persönlich in das Geschehen verwickelt ist. Charles ist der Erzähler der Geschichte und er startet seinen Bericht weit ab vom kleinen krummen Haus. Im Krieg war Charles in Ägypten stationiert, wo er auch Sophia Leonides kennenlernte. Die beiden verliebten sich und beschlossen zu heiraten, sobald der Krieg vorbei sei. Als die Umstände es aber endlich zulassen, geschieht in Sophias Familie ein Mord – ausgerechnet am alten Leonides, dem Besitzer des ganzen Reichtums, der die Familie verbindet. Eben diese Familie lebt gemeinsam im krummen Haus auf dem Land. Auf den ersten Blick lässt sich nicht sagen, wieso Charles ermitteln sollte. Denn tatsächlich ist er durch seine noch nicht ausgesprochene Verlobung zu Sophia eher ein Familienmitglied, als ein Detektiv. Und er bleibt auch die ganze Zeit eine relativ neutrale Person. Denn der Ermittler ist eigentlich jemand von Scotland Yard – und dort arbeitet Charles Vater in einer führenden Position. Charles steht also zwischen den Stühlen: auf der einen Seite versucht er seine Liebste zu schützen und auch für sie den Fall zu lösen, auf der anderen Seite versucht er verdeckt zu ermitteln und der Polizei als eine Art Betroffener zu helfen. Denn durch seinen persönlichen Zugang erfährt Charles deutlich mehr über die Familie, als es die Polizei tut. Und so macht er sich auf die Suche nach dem Mörder. Doch Verdächtige - und jene, die Gelegenheit, aber kein Motiv haben - gibt es genug.
Es gibt viele tolle Dinge an diesem Hörbuch. Da ist zum einen das Offensichtliche: Es handelt sich um ein Hörbuch zu einem Film. Daher ist alles an eben diesen angelegt und die Geschichte wird sehr bildhaft erzählt. Man kann dem Geschehen gut folgen, die Schauplätze werden toll beschrieben und vor dem inneren Auge läuft ein eigener kleiner Film ab. Ebenfalls toll sind die Figurenvielfalt und das Rätselraten. Es ist immer heikel, wenn klar ist, dass jemand aus der Familie den Mord begangen haben muss. Denn welch Skrupel werden dabei bewusst?! In dieser Familie gibt es wahrlich genügend Verdächtige, schließlich leben im Haus ganze drei Generationen zusammen. Von der Schwägerin über die Kinder bis hin zu den Enkelkindern kann es wirklich jeder getan haben. Auch Sophie – Charles Verlobte. Durch die Verwicklung auf persönlicher Ebene war Charles für mich immer etwas befangen. Das Ganze macht die Sache aber natürlich auch irgendwo spannend. Kann Charles neutral bleiben? Der Ermittler ist hier selbst Teil des Figurenkonstrukts, was sehr spannend ist. Er kann nicht unvoreingenommen an die Sache herangehen und begeht dadurch den ein oder anderen Fehler. Dieses „Laienermitteln“ hat mir ehrlich gesagt gut gefallen, denn er ermöglicht ganz andere Perspektiven. Wir haben keinen perfektionistischen Poirot oder eine misstrauische Miss Marple im Mittelpunkt, sondern einen ganz normalen, sehr verliebten Mann. Wer könnte da schon objektiv bleiben?
Dadurch, dass der Hörer eben Charles Perspektive einnimmt, rätselt man schnell mit und kommt doch nicht auf die Lösung. Ich zumindest war auf einem völlig anderen Weg und war vom Ende definitiv überrascht und ein kleines bisschen schockiert. Die Auflösung an sich kam mir ein bisschen zu kurz, denn eigentlich wird der Hörer lediglich vor Tatsachen gestellt. Das trifft auch generell auf die Ermittlungsarbeit zu, da Charles ja eben nicht so richtig ermittelt. Hier fehlte mir definitiv der Scharfsinn, den ich mit Christie-Romanen verbinde. Die unendlich viele Möglichkeiten hingegen haben mir sehr gut gefallen!
Auch der Sprecher bleibt mir positiv im Gedächtnis. Patrick Roche hat eine sehr angenehme und weiche Stimme. Für mich passt sie sehr gut zu Charles Persönlichkeit und sie verlieh dem ganzen Fall eine ruhige Note. Gleichzeitig weiß Roche das Tempo zu steigern und manchen Charakteren interessante Betonungen zu verleihen.
Mir hat an der ganzen Geschichte ein bisschen gefehlt. Sie ist spannend und interessant, definitiv. Man kann ihr gut folgen und der Sprecher macht seine Sache sehr gut. Die Figuren sind toll ausgearbeitet, aber das groß Ganze scheint manchmal etwas schlurig. Die ein oder andere Wendung hätte mir besser gefallen, denn jene, die eingebaut wurden, waren eben offensichtlich nur Finten. Bis auf das Ende wurde ich selten überrascht, was ich schade fand. Außerdem ist die Rolle, die Charles spielt nie so ganz klar und dass das keiner hinterfragt, fand ich auch etwas merkwürdig. Nichtsdestotrotz bietet „Das krumme Haus“ tolle Unterhaltung, die wirklich sehr kurzweilig ist. Kaum wirft man die erste CD ein, ist sie auch schon wieder vorbei. Das Hörbuch ist wahrscheinlich ein Abbild zum Film mit zusätzlichen Details und Erkenntnissen. Ich hatte beim Hören viel Spaß!



Das Unterfangen einen Christie-Roman ohne Berühmtheiten zu hören, bei denen der Weg gewissermaßen schon vorgegeben ist, ist in jedem Fall geglückt! „Das krumme Haus“ ist eine spannende Geschichte mit viele Möglichkeiten und einer anderen Herangehensweise von Agatha Christie, als vielleicht bekannt. Mich konnte die Autorin gemeinsam mit dem guten Sprecher bezirzen und dank Figurenvielfalt, Detailsinn und Potenzial zum Mitraten überzeugen. Dennoch fehlt dem Hörbuch auch eine gewisse Raffinesse, weshalb ich einen Stern abziehe. So komme ich zu soliden 4 Sternen, die mich motivieren, mir bei DVD-Start den dazugehörigen Film anzusehen.