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8. Oktober 2018

Meine Neuzugänge aus dem September

Hallo ihr Lieben!



Es ist lange her, dass ich einen Post mit dem heutigen Thema veröffentlicht habe. Denn es geht um meine Neuzugänge. Wer diesen Blog aufmerksam liest, merkt, dass mein letzter Neuzugängepost etwas her ist. Genauer gesagt stammt der letzte aus dem Mai! Habe ich seit 5 Monaten keine neuen Bücher angeschafft?! Schön wär's... tatsächlich pausierte diese Rubrik, weil ich immer so wenige Neuzugänge hatte. Ein einzelner Post hatte sich einfach nicht gelohnt, da es meistens nur zwei Stück im Monat waren. Und die habe ich in meinem "SuB-Interview" mit meinem SuB Karli vorgestellt. Schließlich stellt er die drei neusten Schätze auch immer noch einmal vor.
Aber nun resümiere ich den September! Und in eben dem hatte ich Geburtstag. Da kamen wirklich einige Schätze zusammen. Ein paar Rezensionsexemplare haben sich auch eingeschlichen, bei den meisten Büchern handelt es sich aber um Geschenke. Und das sind sie:



Sind sie nicht wunderschön?! *.*

Die Revolution: Die Geschichte von Sin und Miriam - Sabine Schulter

Die Schwestern von Mitford Manor: Unter Verdacht - Jessica Fellows (Hörbuch)

Always and forever, Lara Jean - Jenny Han

Götterfunke: Verliere mich nicht - Marah Woolf

Schicksalsjäger - Stefanie Hasse

Schwur des Tigers - Colleen Houck

Diamantkäfig - Regina Meißner

Lieber Daddy Long Legs - Jean Webster

House of Night: Erlöst (12) - P.C. Cast & Kristin Cast

Die Grimm Chroniken: Der Gesang der Sirenen - Maya Shepherd

Rebellin der tausend Sterne - Rhoda Belleza

Christopher Robin - Hörspiel zum Film

Liv & Leif: Die Wurzeln des Schicksals - Dennis Schwank, Katja Hemkentokrax

Insgesamt handelt es sich um 14 Schätze! Das ist eine ganz schöne Menge. Aber wie gesagt...die Monate vorher habe ich quasi gespart. Meinen SuB-Stand möchte ich an dieser Stelle zwar nicht verkünden, aber ich habe auch kein allzu schlechtes Gewissen ;)
Drei der Bücher sind Rezensionsexemplare und es ist eine Schande, dass ich erst eines davon beendet habe. "Christopher Robin" ist so ein herzliches, liebes und wundervolles Hörbuch, dass ich es auch jedem Nicht-Winnieh-Puuh-Fan ans Herz legen möchte! Ich kenne den Film noch nicht, aber ich werde ihn mir bald ansehen. Auch mein zweites neues Hörbuch ist ein Rezi-Exemplar, nämlich "Die Schwestern von Mitford Manor". Das Hörbuch ganz links auf dem Bild kann man wirklich schlecht erkennen, aber es sieht wirklich hübsch aus. Die erste CD ist auch schon gehört und damit habe ich die Hälfte. Bisher gefällt es mir ganz gut, auch wenn es kleine Schwächen hat.
Noch nicht begonnen habe ich das ebook "Die Revolution - Die Geschichte von Sin und Miriam" von Sabine Schulter. Die ersten beiden Teile habe ich in den letzten Monaten noch einmal gelesen und nun freue ich mich sehr, das Finale noch einmal zu genießen. Ist das Cover nicht schön? Leider sieht man auf meinem kindle die Farben nicht :/
Tja..und dann kommen die Geschenke. Hui...Es sind 10 Stück. Ihr zählt aber noch 11 Bücher auf dem Foto? Stimmt. Eines war eine freundliche Leihgabe von meiner Freundin Corinna. Sie hat nächste Woche auf der Frankfurter Buchmesse eine Moderation zu "Liv und Leif - Wurzeln des Schicksals". Und da ich sie in Frankfurt begleiten werde, musste ich das Buch als Vorbereitung natürlich lesen :) Ich fand es wirklich gut, auch wenn es ein paar strange Züge hat. Wer sich aber für die nordischen Götter begeistern kann, ist hier genau richtig! 

Jetzt aber wirklich zu meinen Geschenken! Zwei von 10 habe ich letzte Woche im Dänemark-Urlaub schon lesen können. Natürlich handelt es sich um die dünnsten beiden - Shame on me. "Lieber Daddy Long Legs" ist ein wunderbarer Klassiker, der im zauberhaften Gewand aus dem Königskinder-Verlag erstrahlt. Mich konnte das Buch mit Authentizität und Romantik, aber genauso mit Humor überzeugen! Und wenn euch das noch nicht reichen würde, dann lest es allein wegen der Aufmachung ;) 
Ebenfalls schon gelesen ist die vierte Folge der Grimm-Chroniken "Der Gesang der Sirenen". Ich mochte das Buch sehr und freue mich auf die weiteren Folgen der Serie!
Tja und dann wären da all die ungelesenen Neuzugänge. Bis auf eines sind die Bücher absolute Wunschbücher! Nur "Alexander von Humboldt - Die Entdeckung der Natur" von Alexandra Wulff tanzt ein bisschen aus der Reihe. Es ist ein Geschenk der Mutter meines Freundes und irgendwie ist das Geschenk trotz Unerwarten genial. Ich war anfangs ziemlich skeptisch und ich lese nie Sachbücher. Aber hier habe ich die ersten 50 Seiten bereits gelesen. Alexander von Humboldt ist jemand, mit dem ich in meinem Studium in Berührung kam. Nichts für die Freizeit also. Aber seine Errungenschaften sind schon gewaltig. Mal schauen, wie viele Jahre ich brauche, um durchzukommen...
Gerade lese ich "Rebellin der tausend Sterne" und bin etwas weiter als die Hälfte. Auf das Buch habe ich mich sehr gefreut und meine Verlagsanfrage wurde leider negativ beantwortet. Umso schöner, dass ich es nun habe. Aber tatsächlich reißt es mich derzeit noch nicht so vom Hocker, obwohl ich das Star-Wars-änliche-Universum sehr mag!
Ganz bald möchte ich natürlich "Always and forever Lara Jean" lesen. Gerade erst habe ich Band zwei gerereadet, daher bin ich sowas von bereit! Auch auf die finalen Bände von "Götterfunke" und "Schicksalsjäger" von zwei deutschen Autorinnen freue ich mich sehr! Ich hoffe, dass beide Reihen zufriedenstellend für mich enden werden ;)
Nicht so bald werde ich den 12 Teil der House of Night Reihe mit Titel "Erlöst" lesen. Ich bin nämlich erst bei Band neun...da muss 12 noch ein bisschen warten :D
Auch "Diamantkäfig" muss aus dem gleichen Grund warten. Band zwei der "Sechs Prinzessinnen-Saga" ist noch ungelesen. Daher bleibt Band drei erst einmal im Regal, auch wenn die Reihe mich schon ziemlich anlächelt. 

Und das ist mein Übergang zum letzten Neuzugang, nämlich "Schwur des Tigers" von Colleen Houck. Ich liebe die Reihe! Und nun habe ich auch das Finale! Doch für dieses besondere Buch will ich mir eine ruhige Minute nehmen und da die in nächster Zeit nicht kommt, werde ich dieses Finale vielleicht erst im nächsten Jahr im Sommer lesen. Wer weiß...aber irgendwie will ich halt auch nicht loslassen :D Kennt ihr das?!
Insgesamt sind immerhin vier von 14 Büchern schon gelesen. Und an zwei der Neuzugänge arbeite ich gerade. Keine allzu überragende Quote, aber doch ganz nett. Oder?


Was sagt ihr? Hattet ihr auch schon Monate ohne nennenswerte Neuzugänge und dann kam sowas? Kennt ihr eines der Bücher und könnt es empfehlen oder abraten?



Ich freue mich immer über eure Meinungen!

Liebst, 
eure Julia

7. Oktober 2018

Rezension [Reread]: "PS. I still love you" von Jenny Han



Titel: PS. I still love you
Autor: Jenny Han
Verlag: Hanser
Preis: 16,00€
Seiten: 336


Ich muss es jetzt beichten: Ich gehöre zu den Mädchen, die den Film „To all the boys I’ve loved before“ auf Netflix verschlungen haben – mehrfach. Aber ich gehöre glücklicherweise auch zu denen, die das Buch und seine Fortsetzung schon vorher kannten. „PS. I still love you“ hat mich schon vor mehr als anderthalb Jahren verzaubert. Doch erst letzten Monat wanderte der dritte Teil in mein Bücherregal und dann war da ja noch der Film. Nachdem ich diesen gesehen hatte, hatte ich ein riesiges Bedürfnis, noch einmal den zweiten Teil zu lesen! Ich habe Band eins und zwei als Hörbücher gehört und ich habe beide geliebt. Aber Band zwei besaß ich tatsächlich auch ungelesen als Buch und was bietet sich besser im Lara-Jean Fieber an, als vor Band drei ein Reread einzuschieben? Genau, nichts. Und deswegen schlich ich mich wieder in die romantische Welt von Lara-Jean und Peter. Und was soll ich sagen? Die Reihe ist perfekt. Punkt.

Die 16-jährige Lara Jean hatte nie ernsthaft vor, sich in den gut aussehenden Peter zu verlieben. Ihre Beziehung sollte nur vorgetäuscht sein, um seine Exfreundin eifersüchtig zu machen. Aber dann werden die beiden tatsächlich ein Paar? –? auf einer Skifreizeit der Schule küssen sie sich überraschend. Dass sie zusammen im Whirlpool gefilmt werden: peinlich. Dass das Video plötzlich in der ganzen Schule kursiert: ein Desaster. Und dass sich John auf Laras letzten Liebesbrief meldet, macht das Chaos perfekt – denn kann man in zwei Jungen gleichzeitig verliebt sein?

Das Großartige in dieser Reihe ist die Ruhe. Die Normalität. Die Romantik. Bei diesen Büchern herrscht keine atemberaubende Spannung und es gibt auch keine klassische Action. Es geht um das Leben eines ganz normalen und verspielten Mädchens. Aber dieses Mädchen ist so bezaubernd, dass nicht nur Peter Kawinsky sein Herz an sie verloren hat. Auch ich war ihr und ihrer Geschichte erlegen! 
Der Netflix-Film hat mich wirklich zurück ins Lara-Jean-Fieber katapultiert und deswegen musste ich das Buch unbedingt (noch einmal) lesen. Und ich bin sehr froh, das getan zu haben. Schon bald möchte ich Band drei lesen und ich muss zugeben, dass ich aus Band zwei gar nicht mehr viel wusste – jedenfalls nichts Genaues. Den Film zu schauen, hat auch nicht wirklich weitergeholfen. Denn man muss sagen, dass „To all the boys I’ve loved before“ schon ein paar Handlungsteile aus Band zwei gestohlen hat. Ein Großteil des zweiten Buches befasst sich mit dem Sex-Skandal, dem kleinen Video, das Lara-Jeans Leben zu zerstören droht. Es gibt natürlich noch eine zweite Handlung, aber im Groben geht es doch immer noch um Lara-Jean und Peter. Sie ist misstrauisch Genevieve gegenüber und hat Angst, dass Peter zurück zu ihr will. Gleichzeitig hat sich die Beziehung zu Josh verändert und dann taucht auch noch John auf – einer von Lara-Jeans früheren und heimlichen Schwärmen. Die Protagonistin landet in einer brenzligen Situation des Erwachsenwerdens, nach der anderen. Und obwohl nichts Besonderes passiert, ist das Buch einfach toll. Die Seiten fliegen nur so dahin. Man fiebert den Gesprächen zwischen Lara-Jean und Peter entgegen. Man drückt ihnen die Daumen, schüttelt über Lara-Jeans Handlungen und Gedanken den Kopf und fängt an zu schreien, wenn sich die Ereignisse überschlagen. 
Schon der Klappentext deutet das große Problem des Buches an: Peter oder John? Und obwohl ich ein klarer Peter-Fan bin, muss ich zugeben, dass John schon ziemlich toll ist. Nicht so toll wie Peter, aber toll. Und deswegen fand ich Lara-Jeans Gefühlschaos auch nachvollziehbar und authentisch. Die Autorin Jenny Han hat mit Lara-Jean wirklich eine Protagonistin geschaffen, in der sich viele Mädchen wiederfinden können! Sie ist die perfekte Heldin ihrer Geschichte. Sie hat wundervolle, verträumte und verspielte Seiten, gleichzeitig handelt sie unlogisch und bildet sich viele Dinge ein. Sie ist eigentlich nur ein ganz normaler Teenager mit kleinen Macken und Problemen. Aber natürlich ist ihre Geschichte einfach nur zuckersüß, genauso wie ihr Charakter eben auch. Die Charaktere sind eine große Stärke des Buches. Lara-Jean ist großartig, aber auch Peter ist herrlich. Ich mag diesen Angeber-Typ sehr gern, denn er ist tief im Herzen auch nur ein Romantiker. Und zusammen sind die beiden ein Dreamteam. Aber natürlich gibt es Probleme. Und wenn es keine geben müsste, macht man eben welche. In diesem Zusammenhang spielt ein schwieriger Charakter eine Rolle, nämlich John. Grundsätzlich ist man als Leserin und Peter-Fan eine John-Feindin. Aber eigentlich ist dieser Junge wirklich niedlich. Und daher muss das Buch auf eine Patt-Situation hinaus laufen. Aber gerade das Ende ist einfach wunderschön und hat mir sehr gut gefallen! Jenny Han fügt diesem Buch eine ordentliche Portion Romantik hinzu, aber auch wieder einiges an Humor. Oftmals saß ich lächelnd vor „PS. I still love you“, denn die Geschichte verzaubert einfach. Ich liebe diese plätschernde Geschichte und würde am liebsten jeden Tag etwas Neues über Lara-Jean und Peter lesen. Aber das klappt wohl nicht und deswegen muss ich mir einfach öfter noch den Film angucken. 
Obwohl im Buch wirklich nicht viel passiert, bleibt es spannend. Auch das Catch-Spiel, das von der alten Clique gespielt wird, ist eine tolle Idee und sehr interessant. Man erfährt in diesem Buch noch viel mehr von Lara-Jeans Welt, von all den tollen Figuren, ihrer Familie und natürlich von der Liebe. Lara-Jean wird erwachsen und muss alles durchmachen, was so dazu gehören kann. Und diese Reise zu begleiten, ist wirklich toll.
Lara-Jean ist, wie in Teil eines auch, die Erzählerin. Und sie erzählt ganz wunderbar. Man kann ihre Gefühlswelt immer gut nachvollziehen und taucht einfach in ihre Welt ein. Natürlich ist dafür der gute Stil von Jenny Han verantwortlich, die wirklich toll, jugendlich und frisch schreibt. Ich kann nicht sehr viel mehr über das Buch sagen, schließlich haue ich so schon eine romantische Floskel nach der anderen raus. Aber ich kann euch diese Geschichte einfach empfehlen!


Romantik, Liebe, Freundschaft, Betrug, Familie, Treue und das Erwachsenwerden. All diese Themen spielen in Lara-Jeans Leben eine Rolle und finden daher Platz in „PS. I still love you“. Auch wenn die Handlung nicht viel bietet, ist das Buch eine einzige gemütliche, aber spannende Angelegenheit, die den Leser in eine romantische, verspielte und verträumte Welt entführt. Ich bin dieser Entführung durch Jenny Han sehr gerne wieder gefolgt und vergebe, wie auch für das Hörbuch schon, fünf Spitzenschuhe. Ich bin außerdem wahnsinnig gespannt, wie die Geschichte um Lara-Jean, Peter, aber auch John in band drei aufgelöst wird. Nun bleibt mir nur zu sagen, dass jeder, der den Film kennt, unbedingt auch die Bücher kennen sollte! Diese zuckersüße Geschichte wird euch verzaubern! Versprochen.


3. Dezember 2017

Rezension: "Vampires of Eden - Bluterwachen" von Sabine Schulter


Titel: Vampires of Eden
Autor: Sabine Schulter
Verlag: Dark Diamonds
Preis: 4,99€
Seiten: 320


Wenn man die Buchreihe „Melody of Eden“ gelesen hat, hat man sie ziemlich wahrscheinlich verschlungen. Sabine Schulter hat mit Eden und Melody zwei besondere Charaktere erschaffen und mit ihnen zusammen noch eine Reihe ungewöhnlicher Vampire. Ungewöhnlich im positiven Sinn, denn Scott, Rich, Scarlett oder Ivy kann man sich einfach nicht entziehen. Schulters Romane haben immer etwas Familiäres und wenn man sie beendet, trauert man oft einer neu gewonnen Familie nach. Endlich kann dieses Gefühl aber überwunden werden. Denn zur „Melody of Eden“-Reihe ist ein Spinn-Off erschienen, der jedes Fanherz höher schlagen lässt. Im Grunde hat man es mit einem Kurzgeschichtenband zu tun, in dem endlich die Vorgeschichten der bekannten Vampire zu finden sind. Für Liebhaber der Reihe ist es ein absolutes Muss, denn so kann man noch ein letztes Mal in die Welt von Eden und Melody eintauchen, kann ihre Liebe genießen und nebenbei noch einen viel tieferen Einblick in die verschiedenen Figuren gewinnen. Kennt man die Reihe nicht, hat man wahrscheinlich nicht das nötige Verständnis und dementsprechend weniger Spaß. Kennt man aber die Geschichte, wird man dieses Buch lieben! Es ist keinesfalls das beste der Reihe, aber das soll es auch gar nicht sein. Es ist einfach ein toller Zusatz, der mich mehr als einmal lächelnd zurück ließ.

Nach den dramatischen Ereignissen der letzten Monate kehrt ein wenig Ruhe auf den Polizeirevieren ein. Die perfekte Zeit also, um einen Blick in die Vergangenheit zu werfen. Denn wie sind die Rudelmitglieder um Melody und Eden überhaupt zu Vampiren geworden? Während Unruhestifter und Frauenversteher Rich vor seiner Verwandlung mit den Folgen des Krieges zu kämpfen hatte und Karis und Toja ihre Arbeit als Undercover-Agenten genossen, sah Ivys Leben in Paris weniger rosig aus. Und auch die anderen Vampire haben ihre ganz persönliche Lebensgeschichte zu erzählen…

„Vampires of Eden“ gibt dem Leser sofort ein Gefühl von Nach-Hause-Kommen, wenn man die erste Seite aufschlägt. Denn es sind Melody und Eden, die ihn begrüßen, die endlich einen normalen Alltag zu finden scheinen und in dessen Beziehung man sofort wieder einen Einblick bekommt. Das Paar ist zu Besuch bei Edens Schwester und während die Verwandten sich schlafen legen, beginnt für Melody und Eden die Nacht. Die beiden haben endlich Zeit für sich und so nimmt die Geschichte ihren Lauf. Denn die neugierige Mel fragt Eden nun nach den Geschichten ihrer Rudelmitglieder – ihrer Freunde. Und der sonst so zurückhaltende Eden ist bereit sie zu erzählen. Ein Glück für uns!
Das Buch beinhaltet sechs Kurzgeschichten über sieben der beliebten Vampire. Man kennt Melodys und Eden Geschichte, doch nicht die ihrer „Familie“. Die Geschichten sind bis zu einem gewissen Zeitpunkt unabhängig voneinander und dennoch fehlt dem Leser niemals der Kontext. Jede Geschichte wird von einem sogenannten „Zwischenspiel“ eingeleitet, in dem Eden und Melody über die zuvor besprochene Geschichte reden und die nächste einleiten. Diese Zwischenspiele sind sehr liebevoll und mir haben sie wirklich gut gefallen. Sie sind sehr kurz, aber schaffen sofort die richtige Atmosphäre für das Kommende.
Was mir außerordentlich gut gefallen hat, ist die Reihenfolge der Geschichte. Was die vier Einheitsmitglieder betrifft, wird chronologisch erzählt. Natürlich handelt es sich also um die Geschichten von Scott, Scarlet, Rich und Ivy. Aber welche beiden Geschichten folgen noch? Es sind diejenigen von Kardia und die der Zwillige Toja und Karis. Mit den beiden letzten Geschichten hatte ich kaum gerechnet und gerade deswegen haben sie mich umso mehr überrascht. Denn diese beiden sind etwas weniger dramatisch, in gewisser Weise positiver und einfach absolut gut! Aber welche der sechs Geschichten meine liebste ist, kann ich nicht sagen! Ich schwanke zwischen der von Kardia – die frühere englische, extravagante Lady, die jegliche Konventionen für Liebe über den Haufen werfen würde – und der von Scott – dem familienliebenden Riesen, der stets mit seinem einfachen Leben zufrieden war. Aber auch die Geschichte von Scarlet hat mich beeindruckt und nachdem ich wusste, dass sie einmal eine unabhängige Frau mit einer Leidenschaft war, konnte ich diesen Charakter viel besser verstehen. Rich und Ivy hingegen haben sehr traurige Geschichten. Rich, der verwundet aus dem zweiten Weltkrieg zurückkehrte, muss erst einmal sein Leben ordnen, doch das bleibt ihm verweht. Besonders interessant an dieser Geschichte ist aber, dass zum ersten Mal ein Vampir, der zuvor bereits auftrat, auftaucht. Der Leser erkennt das natürlich sofort und trotzdem ist es mehr als interessant, die erste Begegnung der Blutgefährten Rich und Scarlet zu lesen! 
Ähnlich verhält es sich in der Geschichte von der kleinen Ivy. Schon als Mensch war dieses zuckersüße Mädchen etwas Besonderes. Ich finde, dass die Autorin hier genau den richtigen Ton gefunden hat, um Ivys Charakter zu verdeutlichen. Die Kleine tat mir am Ende so unglaublich leid, doch auch hier taucht das Rudel auf. Immer wenn Mitglieder des Rudels als Nebenfiguren agieren, fand ich das Szenario sehr beeindruckend. So entsteht ein interessanter Rollenwechsel, der dank der Kenntnis dieser Figuren aber toll verstanden wird.
Die Geschichten von Scott und Kardia haben mich, wie gesagt, sehr beeindruckt. Scotts Geschichte macht den Anfang und es ist ein toller Einstieg ins Buch. Kardias Geschichte hingegen ist die vorletzte und dennoch ist sie einfach anders, da ihre Verwandlung andere Hintergründe hat. Auch hier, Chapeau. Denn mit dieser Geschichte kann der gleiche Erzählrhythmus gebrochen werden. Denn logischerweise erzählt jede Geschichte davon, wie Menschen zu Vampiren wurden. Dementsprechend taucht irgendwann immer ein Wilder auf, die Menschen wissen nicht, womit sie es zu tun haben und dank irgendwelcher unterschiedlicher Umstände werden sie gebissen und verwandeln sich. Das ist im Grunde das Konzept der Geschichten. ABER: Jede Geschichte ist anders erzählt, immer geschieht die Verwandlung aus anderen Gründen, anderen Motiven und anderen Atmosphären. Und so muss ich sagen, dass trotz gleicher Grundstrukturen immer Abwechslung vorliegt. Dies ist bei Kardias Geschichte ganz besonders deutlich und das fand ich wahnsinnig toll! Denn mit dem neuen Lebensabschnitt geht hier in gewisser Weise auch eine Liebesgeschichte einher. Hach. 
Und dann darf man die Geschichte der Zwillinge nicht vergessen. Diese ist ebenfalls etwas ganz Besonderes, denn es geht um Geschwisterliebe. Mehr möchte ich gar nicht dazu sagen, doch Sabine Schulter schafft es wieder absolut die Emotionen herüberzubringen. Und das im gesamten Buch.
Emotionen, Spannung, Familienzusammenhalt, Liebe, Action….es gibt so viel, was ich an diesem Buch loben muss. Außerdem lässt es sich durch den Kurzgeschichtencharakter toll lesen und man kann immer wieder in eine neue Welt und ein anderes Zeitalter eintauchen. Man reist nach Kanada im 17. Jahrhundert, nach Paris in den 1970ern, aber auch nach Rumänien und Amerika und nicht zu vergessen nach London und Norwegen. Das Buch ist eine einzige gelungene Reise! Der Stil der Autorin ist wie immer warmherzig, flüssig, bildreich und absolut flüssig.



Ich kann wirklich nichts anderes tun, als dieses Spinn-Off jedem Leser der „Melody of Eden“-Reihe ans Herz zu legen. Man lernt so viel Neues über die bekannten Vampire, man bekommt tiefe Einblicke in die Charakterbildung von Scarlet und Co. und man wird erneut Teil dieser einzigartigen Familie. Jede Geschichte hat ihre Highlights und ihre Abgründe. Denn es geht immer um eine nicht umkehrbare Veränderung, die mehr als einschneidend ist. In diesem Sinne ist übrigens auch das Vorwort ganz besonders schön. 
Taucht ab in die sechs neuen Geschichte rund um die Mitglieder der Nachtpolizei, entdeckt neue Details in der Geschichte und entwickelt neue Gefühle und neues Verständnis für die Figuren. Habt ihr „Melody of Eden“ geliebt, werdet ihr auch dieses Spinn-Off lieben – wie ich. Ich vergebe 5 Spitzenschuhe und bin absolut glücklich über den Umstand diese sechs Geschichte zu kennen. Nur leider muss ich diese Familie erneut zurücklassen..



10. Dezember 2016

[Herzenssache]: Das Revival der Gilmore Girls und mein zerrissenes Herz


Hallo ihr Lieben!


Heute möchte ich mich, wie angekündigt, einem nicht sehr buchigen Thema widmen. Aber oftmals sind wir Büchersüchtigen ja auch Serienjunkies, vielleicht finde ich also ein paar Gleichgesinnte. Im Bewusstsein, dass dies unwahrscheinlich ist, muss ich mir meinen ganzen Frust mal von der Seele schreiben. Denn es hat mein Herz zerrissen, als ich letzte Woche das Gilmore Girls Revival auf Netflix gesehen habe. Euch auch?

Achtung, ich schütte euch nun mein Herz aus! :D


(Quelle: http://cartermatt.bgmyzuarasgpknxgxbrs.netdna-cdn.com/wp-content/uploads/2016/08/Gilmore-Girls-Netflix.jpg?x94793)


Ich und die Gilmore Girls


Ich bin ein riesiger Fan der Gilmore Girls. Schon immer gewesen. Ich erinnere mich noch an die "guten alten Zeiten", in denen ich dienstags abends auf Vox die fünfte Staffel im Fernsehen geschaut habe. Hach...Wie alt man doch geworden ist. Das habe ich übrigens auch daran gemerkt, dass in meinem Umfeld kaum jemand die GG gesehen hat. Meine alten Schulfreunde, okay. Meine Mutter, natürlich. Aber als ich zum Beispiel meine Hip Hop Formation befragt habe, begegnete man mir mit Kopfschütteln. Ach, das kann doch wirklich nicht sein, oder?! :D Wie alt bin ich denn geworden? Doch offenbar bin nicht nur ich älter geworden, sondern auch die guten Gilmore Girls selbst. Als ich las, dass es ein Revival geben würde, flippte ich völlig aus. Ich war glücklich. Und gleichzeitig hatte ich Angst. Ein komisches Gefühl, wenn ich jetzt so drüber nachdenke. Nachdem die Folgen am 25. November online gingen, musste ich noch ein paar Tage warten, weil dieses Gefühl einfach zu merkwürdig war. Wie ich bereits sagte: Es hat mir das Herz zerrissen. Die siebte Staffel wurde von vielen Fans der Serie gehatet. Kein wirkliches Wunder. Die Macher der Serie kamen mit dem Sender nicht überein und so wurde entschieden, dass die Schöpferin der Gilmore Girls Amy Sherman-Palladino (ASP) an der finalen Staffel nicht beteiligt sein würde. Für alle Fans war das damals ein Schock - auch für mich. Die siebte Staffel war irgendwie anders und das Ende nicht wirklich befriedigend. Daher war die Freude groß, als ASP sich dem Revival widmete. Endlich wieder Gilmore Girls! Im Originalen! Mit den echten Schauspielern und den Kulissen und allem drum und dran. Das lässt ein Fanherz höher schlagen. Meins natürlich auch. 
Aber Moment. Was ist denn, wenn mir die Handlung und der Verlauf der neuen Gilmore Girls so gar nicht gefällt? Aus diesem Grund hatte ich Angst vor dem Revival. Und wie sich herausstellte: zurecht. Achtung, ab jetzt wird gespoilert.


#teamlogan


Ich bin #teamlogan. Oh ja, ich weiß. Traurig, dass Rory so sehr auf ihre Boyfriends reduziert wird. Sehe ich ja auch so. Aber seit der fünften Staffel bin ich mehr als nur abhängig von Rory und Logan als Paar. Wenn ich jetzt noch einmal die Formulierung des zerrissenen Herzens verwende, ohrfeige ich mich selbst. Daher sage ich mal, dass mein Herz in tausend Stücke brach, als Rory Logans Antrag in der siebten Staffel ablehnte. Der Antrag selbst war übrigens süß, aber gleichzeitig hätte der gute Huntzberger es auch nicht schlimmer anstellen können. Aber naja...insgesamt muss ich sagen, dass Logan innerhalb der siebten Staffel so ein toller Kerl geworden ist. Er wurde damals als arroganter und reicher Typ eingeführt, der so ziemlich jede Frau haben konnte. Rory hat ihn gebändigt. Und noch mehr. In der siebten Staffel wurde er selbständig und erwachsen. Er arbeitete hart und liebte Rory jeden Tag mehr. Mich persönlich nahm das sehr mit, weshalb die beiden auch heute noch, acht Jahre nach dem Ende der letzten Staffel, mein absolutes Traumpaar auf dem Fernsehbildschirm sind. 
Tja, und jetzt das. 



(Quelle: http://www.eonline.com/news/812995/matt-czuchry-has-some-surprising-advice-for-his-gilmore-girls-character-after-that-huge-cliffhanger)


Braucht man die letzte Staffel? Och nööö...


DIESE DÄMLICHE PRODUZENTIN HAT SICH DIE SIEBTE STAFFEL NIE ANGESEHEN!! WTF?! Im Ernst jetzt? Amy Sherman-Palladino, die Frau die von so vielen Fans verehrt wurde, hat aus persönlichem Egoismus es nicht für nötig befunden, die letzte Staffel der von ihr geschaffenen Serie zu schauen. Darauf komm ich einfach nicht klar. Sie hat sich lediglich erzählen lassen, was in der Staffel passiert. Na, herzlichen Glückwunsch! Ist ja auch fast dasselbe. Zumindest berichten die Medien so und ASP hat sich in diversen Interviews so geäußert. Als wahrer Fan muss ich hier den Kopf schütteln. Auch wenn die Aussage nicht stimmt, kann niemand abstreiten, dass vieles, was in Staffel 7 passiert einfach mal nicht beachtet wurde. Juhu. Was macht Logan beispielsweise in London? Warum arbeitet er wieder für seinen Vater und steht überhaupt so unter dem Pantoffel seiner Familie? Warum kommen Lanes Kinder kaum zum Tragen? Und warum zum Teufel ist Rorys Entwicklung so heftig schlecht???



Unzufriedenheit, Fragen über Fragen und schlechtes Marketing


Wie ihr vielleicht merkt, bin ich mit dem Revival nicht so recht zufrieden. Nach dem ersten Gucken war ich regelrecht aufgebracht. Ich konnte mich gar nicht mehr einkriegen und musste erstmal mit einer alten Freundin telefonieren, weil wir es beide nicht fassen konnten. Nach dem zweiten Gucken sind die Folgen deutlich besser, was mir auch noch einmal klar gemacht hat, wie hoch meine Erwartungen an die Serie waren. Anfangs bemerkte ich nichts meiner geliebten Gilmore Girls in diesen 6,5 Stunden. Es war vielleicht auch nicht förderlich, dass ich alle vier Folgen direkt hintereinander schauen musste. Die Tage zuvor hatte ich noch Staffel sechs und sieben durchgeschaut, weswegen ich persönlich wohl mehr im Gilmore-Universum war, als ASP selbst. Tja. Was ist mit Rory passiert? Wieso hat sie keinen festen Job? Sie war doch sonst so bedacht darauf?Warum wird Politik so gar nicht aufgegriffen, obwohl Luke und Lorelai kurz vor den US-Wahlen heiraten? Warum sieht Lauren Graham so unglaublich komisch aus? Und warum bitte wurde immer groß angekündigt, dass Rory wieder mit einem ihrer Ex-Freunde zusammen kommen würde? Was für ein schlechtes Marketing ist das bitte? Hier entscheidet sich niemand für ein Team. Ist ja auch ganz gut so, denn #teamrory ist auch nicht verkehrt, aber dann darf man das doch vorher bitte nicht so ankündigen. 
Ich persönlich bin gar nicht so schlecht weggekommen. Jedenfalls auf den zweiten Blick. Klar. Auch mir ging es vor allem darum, was wohl mit Rory passiert und wer ihr Herz letztendlich erobern kann. Dass Logan gleich ab der ersten Folge mitspielt und mit Abstand die meisten Szenen der Exfreunde hat, hat mich sehr sehr glücklich gemacht. Der Umstand, dass Rory und er eine Affäre führen hingegen weniger. Was ist das denn bitte für eine moralische Botschaft? Was für ein Rückschritt ist das? Fing die Beziehung von Rory und Logan nicht genauso an? ASP, was hast du dir dabei gedacht? Dadurch wird der Faktor "Betrug" im Revival relativ groß geschrieben. Obwohl ich ein Fan des Lachers um "Paul" herum bin, betrügt Rory den armen Kerl. Und Logan ist plötzlich auch wieder so hinterhältig und hintergeht sogar seine Verlobte. Wo sind wir? Wieder in 2005? Die beiden Charaktere sollten es doch besser wissen. Sie haben das Ganze schließlich schon einmal durchgemacht. Oh uns noch eins. Rorys Buch. Offenbar ein Herzensprojekt. Denn sie MUSS das machen, wie sie ihrer Mutter erzählt. Lustig nur, dass sie von allein gar nicht auf die Idee kam, Dafür brauchte sie Jess. Und oh...plötzlich gibt es nichts anderes mehr. Was passiert eigentlich mit der Stars Hollow Gazette als sie mit dem Buch anfängt?!
Außerdem erfährt man viel zu wenig über das Leben der Girls. Wollen die Macher mir wirklich erzählen, dass Lorelai und Luke seit acht Jahren zusammen leben und keinen Schritt weiter gekommen sind? Ihre Beziehung setzt quasi ein paar Wochen nach Ende der siebten Staffel an. Traurig, wenn ihr mich fragt. Auch die Dynamik zwischen Mutter und Tochter fehlte mir. In der letzten Folge "Fall" habe ich beispielsweise gar nicht gemerkt, dass die beiden eine ganze Weile, bestimmt über eine Stunde im Revival, gar nicht miteinander reden. Schon schade. Gerade die Mutter-Tochter-Beziehung macht doch die Geschichte aus. Lorelais Geschichte hat mich jedenfalls enttäuscht. Von Rory mal ganz zu schweigen. Ich sage nur: Wookie-One-Night-Stand? Im Ernst jetzt? Schwach.


Von großartigen Nebenfiguren


Allerdings haben die Nebenfiguren eine ganze Menge gerettet. Wie toll fand ich zum Beispiel Michel!! Und bei jeder Szene in der Paris beteiligt ist, muss ich immer noch lachen! Die Life and Death-Brigade hat mir das Revival mehr als versüßt. Ich liebe Fin. Wenn Logan es nicht sein darf, sollte es Fin werden. Emily hat die gesamte Geschichte getragen. Ihre charakterliche Entwicklung ist die einzige mit der ich wirklich einverstanden und in gewisser Weise auch stolz bin! Auch der Gastauftritt von Sookie war toll. Überhaupt, dass Melissa McCarthy den Weg ans Set gefunden hat, ist schon cool. Wahrscheinlich hat sie für die 5 Minuten eine ähnlich hohe Gage kassiert wie Lauren Graham insgesamt...wer weiß. 
Aber nochmal zurück zum Inhalt. Beim zweiten Mal Gucken wurde es besser. Viel besser. Ich erkannte meine Gilmore Girls wieder. Allerdings wusste ich auch was passiert und war vorbereitet. Ich finde immer noch, dass es unglaublich viele unnötige Szenen gibt. Ich sage nur: Stars Hollow Musical??? Oder was machen die beiden Jungs im Sommer eigentlich bei den Girls? Muss man nicht verstehen. 


(Quelle: http://moviepilot.com/p/will-gilmore-girls-a-year-in-the-life-get-a-season-2/4157662)


Die letzten vier Worte...


Kommen wir zum Ende. Die weltberühmtem letzten vier Worte. Hach...wenn ihr mich jetzt hören könntet, würde ich sehr sehr sehr laut lachen. Das kann schließlich nur ein Scherz sein. Nett. Rory ist also schwanger und so wollte ASP die Serie schon immer enden lassen?! Wie innovativ. Beim ersten Gucken, als ich noch absolut nichts davon wusste, war ich schockiert. Mein erster Ruf war der nach neuen Folgen. Inzwischen bin ich sehr viel nüchterner. Denn ich habe in den letzten Tagen so viel über die Gilmore Girls gelesen, dass es abnormal ist. ASP hat doch tatsächlich gesagt, dass sie immer schon wollte, dass sich die Geschichte auf eine Art und Weise wiederholt. Dass Rory ebenfalls eine alleinerziehende Mutter sein soll. Dass Logan das Pendant zu Christopher ist. Und Jess dementsprechend ihr Luke. (Die Frage nach dem Vater wäre mit dieser Aussage geklärt, Ladies...) Oh mann und spätestens jetzt komme ich nicht mehr aus dem Kopfschütteln heraus. DAS wollte die Produzentin??? Wieso???? Was ist an einer Serie interessant, die sich wiederholen soll? Mutter und Tochter sind sich ähnlich, ja. Keine Frage. Aber dennoch sind sie unterschiedlich genug, um ein andere Leben zu leben. Rory ist so anders als Lorelai. Sie ist nicht in reichem Elternhaus aufgewachsen. Sie hat zwar gute Schulen besucht, hat aber ernsthaft mit Jungs angefangen, als sie viel älter war. Sie war nie so impulsiv wie Lorelai. Sie war der ruhige Bücherwurm. Das liebe Mädchen mit den festen Freunden. Lorelai stand schon immer ganz anders zum Leben. Und die Vergleiche zu den Jungs sind auch echt weit hergeholt. Als wenn Jess wirklich etwas mit Luke gemein hat? Und Logan auch nicht mit Chris. Das kann ich einfach nicht verantworten. Logan liebt Rory. Ich finde jedenfalls dass man das in jeder Szene der beiden gesehen hat. Und ich würde auch dazu tendieren, dass er für sie seiner Familie den Rücken zukehren würde. Und bitte...ich mag Jess ja auch. Aber wenn das wirklich so geplant ist, dann hätte der gute Mann einen größeren Part im Revival haben sollen. Außerdem ist er voll nicht der Typ für jemanden, der einer Frau sein Leben lang hinterherschmachtet und ihr zusieht, wie sie ihr Kind großzieht. Oh mann...nee...ehrlich nicht. 
Nachdem ich also von diesem Ende erfahren habe, kann ich getrost auf weitere Folgen verzichten. Zumindest wenn ich wirklich nur sehen würde, wie sich der Kreislauf wiederholt. Dafür habe ich die Serie nicht geliebt und verfolgt. 


Mein persönliches Fazit


Was genau ist denn jetzt mein Fazit zum Revival? Wie ihr schon merkt, hat es mich sehr mitgenommen und erbost. Mein erster Eindruck konnte in bestimmten Themen nicht völlig revidiert werden. Allerdings bin ich dennoch dankbar, dass dir Girls zurück gekommen sind. Ich habe mich selbst gefragt, wofür ich mich entscheiden würde, wenn ich wählen müsste: Entweder diese vier neuen Folgen oder gar keine neuen Folgen. Und da würde ich wirklich diese vier nehmen. Denn es gab auch viele Liebevolles in den Folgen. Die Nebencharaktere und das Stars Hollow-Feeling kamen wieder. Das war einfach traumhaft. Die Handlung um Richard herum war sehr gelungen. Und Logan hatte große Anteile. Wuhu. Immerhin etwas. Auch wenn ich mit der absoluten Trennung natürlich nicht einverstanden bin. Ich habe sogar geweint. Welch Wunder. Aber ich kann es ASP einfach nicht verzeihen, dass sie auch acht Jahre nach dem eigentlichen Ende der Serie unbedingt ihre eigentliche Idee durchboxen musste und die Fans dadurch so enttäuscht hat. Die Situation von Lorelai und Rory ist schon allein wegen des Alters nicht mehr vergleichbar. Aber gut. Vielleicht stehe ich mit meiner Meinung ja auch allein.


(Quelle: http://www.tvguide.com/news/gilmore-girls-a-year-in-the-life-no-more-episodes-netflix/)



Tja, liebe Freunde, das passiert, wenn man sich den gesamten Frust der letzten Tage von der Seele schreibt. Ich glaube ich könnte auch ein Buch schreiben - über meine Enttäuschung und meine Hassliebe zum Revival der Gilmore Girls. Oh...und ich könnte sicher auch noch einen Post schreiben, warum ich auch nach dem Revival noch #teamlogan bin. Auch wenn das moralisch hinterfragbar ist.



Habt ihr etwas zu dem Thema zu sagen? :D Ich bin gar nicht böse,wenn ihr nicht den ganzen Beitrag gelesen habt (meine Emotionen sind mit mir durchgegangen), aber mich würde jeder Kommentar zum Revival interessieren :) Also lasst mir doch einen da, wenn ihr mögt!

Eure Julia (mit zerissenem Herzen)

17. Oktober 2016

Ein Phänomen? Mein erstes Re-Read in diesem Jahr!

Hallo ihr Lieben 



Draußen beginnt sich so langsam der Herbst in seinem schönsten Gewand zu zeigen und eine Tasse Tee ist genau das Richtige. Man kann gar nicht glauben, wie die Zeit verfliegt. Mit großen Schritten nährt sich tatsächlich der erste Jahrestags dieses schnuckeligen Blogs - kaum zu glauben. Mitte November ist es so weit und auch wenn ich noch keine Pläne dafür habe, denkt mein kleiner Kopf des Öfteren darüber nach, was ich in diesem Jahr mit "Geschichtentänzer" so erlebt habe. (Dazu werde ich dann aber im nächsten Monat noch ein paar Worte verlieren.) 


Heute geht es mir um das Phänomen des Re-Readens (, was für eine merkwürdige Mischung aus Neologismus und Anglizismus :D Ich bin mir sicher, es gibt ein besseres Wort dafür!). Denn mir ist aufgefallen, dass ich gerade gestern das erste Buch meiner Bloggerzeit beendet habe, das ich vorher bereits gelesen habe. Verwundert hat es mich nicht so recht. Denn mal im Ernst: Es gibt so viele tolle Bücher, die man noch nicht gelesen hat und unbedingt lesen möchte, dass man kaum die Zeit für alte Lieblinge findet. Hinzu kommt noch, dass man sich selbst einen gewissen Druck macht. Klar, ist das falsch, aber obwohl ich mir dessen bewusst bin, kommt immer wieder so eine fiese Stimme, die mir mitteilt, wie groß mein SuB noch ist. Dumm...ich weiß. Aber jetzt kommt der Punkt, an dem ich mir selbst so ein ganz klein bisschen auf die Schulter klopfen möchte. Denn ja...einmal war mir diese Stimme egal. :D Und ich griff zu einem Buch, von dem ich ganz genau wusste, was mich erwartet. Nicht, weil ich es bereits einmal oder zweimal gelesen habe. Nein, ich habe es tatsächlich bereits dreimal gelesen. Aber was soll ich sagen. "Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele" ist und war mein Lieblingsbuch. Jetzt ist die Katze aus dem Sack. Ich weiß, was ihr denkt. Dieser Weltbestseller ist nun wirklich keine Besonderheit als Lieblingsbuch. So gut wie jeder hat es wohl gelesen. Dafür muss man kein Blogger sein. Aber die Geschichte hat mich einfach so geflasht, dass sie mich noch immer fasziniert.



Unbedingt lesen wollte ich es eigentlich wieder, nachdem mein Freund und ich die ersten beide Filme hintereinander an einem Wochenende gesuchtet haben. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass es sich bei "Die Tribute von Panem" um gute Buchverfilmungen handelt! Lediglich die Tatsache, dass sie vier Filme drehen mussten, gefällt mir nicht so gut. Aber auch dieses Phänomen ist ja nicht mehr neu. Mehr Geld für die Macher - mehr Zeit für die Fans. Hat also auch alles sein Gutes. Aber zurück zum Buch:
Zweimal habe ich das Buch gelesen, bevor die Verfilmung draußen war. Schon lustig, dass man sich die Figuren damals noch ganz anders vorgestellt hat. Ich finde es immer schwer, die Bilder der Schauspieler im Buch auszublenden, wenn es einen Film dazu gibt. Bei diesem Mal konnte ich mir Katniss und Peeta einfach nicht anders vorstellen, als mit den Gesichtern von Jennifer Lawrence und Josh Hutcherson.
2013 las ich das Buch zum letzten Mal und oh mann...DAS IST 3 JAHRE HER! Es ist gruselig, dass man sich bereits in dem Stadium befindet, weshalb man seine Eltern früher ausgelacht hat: "Ach, wie die Zeit vergeht", genau Mama. Aber Recht hatten sie. 

Vor Kurzem sah ich also erneut den Film und da dachte ich mir: "Das Buch hast du geliebt!" Und irgendwie wollte ich unbedingt wissen, ob das immer noch der Fall ist. Ich wollte wissen, ob der Film wichtige Sachen weglässt, wo er Änderungen vorgenommen hat und so weiter. Denn den Film habe ich weitaus öfter als dreimal gesehen und so spielt mir mein Gedächtnis gern den Streich, dass ich mich zwar an die Filmszenen, nicht aber an die Originale im Buch erinnern kann. Tja, und so kam es, dass "Tödliche Spiele" wieder in meinen Händen landete und verschlungen wurde. 
Ich hatte vor dem Lesen ein wenig Angst, dass es mir nicht mehr so gut gefällt, wie früher. Wie furchtbar wäre es bitte, wenn mir diese Erinnerung genommen worden wäre?! Doch bereits das erste Kapitel beruhigte mich. In diesem Buch steckt ein unglaublicher Stil, der viele junge Menschen geprägt hat - dessen bin ich mir sicher. Suzanne Collins hat mit Katniss eine unkonventionelle und unvergessliche Protagonistin erschaffen. Die Erzählart ist nüchtern und gleichzeitig so emotional, dass ich das Buch noch heute kaum aus der Hand legen konnte.


Natürlich gibt es Unterschiede zwischen dem Buch und dem Film. Daran könnt ihr euch sicher auch erinnern. Ich persönlich finde es sehr cool, dass der Film nicht nur auf Katniss Sicht beschränkt ist, sondern auch die Spielmacher, Haymitch und Snow zeigt. Im Buch muss man sich wirklich fragen "Wie kommt es, dass es jetzt zwei Sieger geben soll?" oder "Schickt Haymitch Katniss wirklich Botschaften mit den Geschenken?". Im Film gibt es diesbezüglich Änderungen. Die Zettel bei den Geschenken existieren nicht. Und außerdem gibt es noch viel mehr Geschenke für Katniss. Schade, dass das Brot aus Distrikt 11 im Film gar nicht vorkommt. Auch das Gespräch zwischen Tresh und Katniss am Füllhorn ist im Film deutlich kürzer, als im Buch. Das fiel mir erst auf, als mein Freund mich beim Schauen des Film fragte, "Woher weiß er jetzt, dass sie Rue so sehr geholfen hat?". Tja...Katniss sagt es ihm im Film nicht - im Buch schon. Natürlich gibt es hunderter solcher Abweichungen. Und dennoch hat der Film das Buch sehr gut eingefangen. Aber dieses Buch macht den alten Umstand umso deutlicher: 

Keine Verfilmung kommt im Normalfall an seine Buchvorlage heran.

Ich hatte so viel Spaß mit dem Buch. Es fesselte mich fast genauso sehr, wie beim ersten Lesen. Ich bin froh, dass ich mich an das Re-Read getraut habe. Und ich werde die gesamte Reihe erneut lesen, dessen bin ich mir sicher. So viele kleine Details muss ich noch einmal genießen und sie im Nachhinein analysieren. Tja..viele wissen ja nicht, dass Lesen durchaus eine Wissenschaft ist ;)

Nachdem ich festgestellt habe, dass es wirklich mein ersten Re-Read in diesem Jahr war, musste ich erst einmal nachsehen, wann ich das letzte Mal ein Buch erneut gelesen habe. Immerhin war dies im letzten Jahr, aber welches das war, darf man gar nicht sagen (hust...SOG...hust). Da ist meine diesjährige Wahl doch durchaus besser gelungen, nicht wahr?! ;)



Was ist mit euch? Kommt ihr regelmäßig dazu Bücher nochmal zu lesen? Oder reizt es euch gar nicht? Ist euer Sub für solche Aktionen zu groß oder ist euch das total egal? 
Habt ihr auch ein Buch, dass ihr schon unzählige Male gelesen habt? Könnt ihr mich bezüglich "Die Tribute von Panem" vielleicht sogar verstehen? 


Ich würde mich über eure Meinung freuen! :)


In diesem Sinne,
eure Julia

30. September 2016

Meine Neuzugänge: September

Hallo ihr Lieben!


Geht es euch auch so? Habt ihr einen Monat im Jahr, der es einfach immer zu eurem Lieblingsmonat schafft? Mein Lieblingsmonat ist in diesem Jahr auf jeden Fall der September! Und das ist er oft. Das liegt gar nicht unbedingt daran, dass ich im September Geburtstag hab (, okay...ist jetzt auch kein Nachteil), sondern an vielen kleinen Dingen. Zumindest in diesem Jahr. Ich habe derzeit so richtige Semesterferien! Noch nie hatte ich so viel Zeit, um alte Freunde wiederzusehen. Noch nie waren meine Laufzeiten so gut, da ich endlich mal Zeit dafür habe. Tja...und zumindest in diesem Jahr hatte ich keinen Monat, in dem es so viele Neuzugänge gab, wie im September :D



Ich wünschte, ich könnte mal ein Bild im Monatsrückblick posten, auf dem so viele Bücher zu sehen sind....Haha, schön wärs, Der September brachte viel Positives, aber darauf werde ich im besagten Rückblick eingehen. Hier möchte ich nur einen kleinen Blick auf meine wundervollen Neuzugänge werfen :) Sind sie nicht schön?

Zu den Fakten: Ich habe 15 Bücher im September angesammelt. Die meisten bekam ich geschenkt, zum Teil direkt von meiner Wunschliste, andere kaufte ich mir selbst und wieder andere überraschten mich einfach.
Zur ersten Sparte - meine Geschenke. Mein Geburtstag war toll und meine liebsten Menschen wussten genau, wie sie mich erfreuen können. So gab es von meinem Freund auch drei Bücher. "Die rote Königin" wollte ich schon seeeehr lange haben. "Das unendliche Meer" möchte ich ganz bald lesen, da mich die Geschichte um Cassie ziemlich reizt. Und "Percy Jackson und die Schlacht um das Labyrinth" ist ebenfalls ein ganz heißer Kandidat auf der to-read-Liste. Leider fehlt noch Teil drei. Den hatte ich mir nämlich von meiner Mama gewünscht. Die kaufte stattdessen "Meeresrauschen", was auch keine schlechte Wahl ist. Vom ersten Teil war ich enttäuscht, also mal sehen, ob Patricia Schröder mich mit dem zweiten Teil überzeugen kann. Von Freunden bekam ich "Die Analaphabetin die rechnen konnte" und die ersten beiden Teile der "House of night"-Reihe. Ersteres hat mich sehr überrascht und fällt auch so eigentlich nicht in mein Leseraster, aber ich lasse mich gern überraschen. Die anderen beiden Bücher hatte ich mir zwar nicht gewünscht, aber da sie von meiner Schwägerin stammen, bin ich mir absolut sicher, dass ich sie lieben werde! Das letzte Geburtstagsbuch in diesem Sinne ist "Der Fotograf von Auschwitz". Mein Vater schenkte es mir als Kleinigkeit zu einem Gutschein für einen Trip nach Auschwitz. Viele von euch können sich sicher bessere Geburtstagsgeschenke vorstellen, aber ich freue mich riesig, diesen Ort besuchen zu werden. Das Buch wird die richtige Vorbereitungslektüre sein, da bin ich mir sicher. Ein Überraschungsgeschenk kam noch von der lieben Autorin Sabine Schulter. Obwohl ich "Mederia" bereits als ebook gelesen habe, schickte Sabine mir ein Print-Exemplar und das freute mich absolut!!!

Die Brüder meines Freundes haben es sich ein bisschen einfacher gemacht und einfach einen Buchgutschein verschenkt. Auch sie kennen mich eben gut. Dieser wurde von mir sofort vernichtet und natürlich musste ich noch etwas oben drauf legen. "Selection - Die Krone" und "Percy Jackson erzählt griechische Göttersagen" gehören also zu den gekauften Büchern. Ich denke ich kann beide größtenteils unkommentiert lassen und nur erwähnen, dass ich sie einfach haben MUSSTE. 
Bleiben noch die Bücher, die mich überraschten. Das sind einmal die beiden ebooks "Belle et la magie" und "Emba - Magische Wahrheit", die mir von netgalley.com zur Verfügung gestellt wurden. Tolle Bücher, muss ich sagen. "Das Spiel von Liebe und Tod" erreichte mich von der lieben Lisa, die dem Buch mit einem neuen Leser eine neue Chance geben wollte. Vielen Dank, auch hier noch einmal! Am meisten überrascht hat mich aber "Harry Potter und das verwunschene Kind". Erst eine Woche vor der Lesenacht von Carlsen war klar, dass ich ebenfalls dabei sein würde und so hatte ich diesen besonderen Schatz so gar nicht eingeplant. Aber umso größer ist meine Freude!

Das waren jetzt ganz schön viele Worte für einen Neuzugänge-Post. Aber normalerweise habe ich eben auch nicht so viele neue Bücher...
Wie sieht es bei euch aus? Was gab es bei euch so Neues? Habt ihr Bücher meiner Neuzugänge vielleicht schon gelesen?

Liebst,
eure Julia

13. März 2016

Faszination Ägypten! Von Kindheitserinnerungen, Musicals und Forschung: Tutanchamun


Meine Lieben!


Heute habe ich etwas vollkommen anderes für euch als Rezensionen, Buchtipps oder Kinoreviews. Auf einem Blog sollte man schließlich alles posten und schreiben können, was einen bewegt und uns als Menschen ausmacht. Neben meinen Tanzvideos sind dies noch ein paar andere Dinge und heute möchte ich mit euch eine Faszination teilen, die mich in meiner frühsten Kindheit erfasst hat. Habt ihr schon einmal etwas von dem Pharao Tutanchamun gehört? Ein Junge, der mit 9 Jahren ein Land regieren musste und auf mysteriöse Weise im Alter von 19 bereits sterben musste. Interesse geweckt...? Dann lasst euch ins ferne Ägypten entführen und erfahrt mehr über den Mann, der nur aufgrund eines Grabfundes der berühmteste Pharao aller Zeiten wurde...


Faszination: Ägypten in meiner Kindheitserinnerung


Es gibt ein paar Leidenschaften im Leben, die dich nicht loslassen. Schon als ich ein kleines Mädchen war, habe ich recht schnell meine Liebe zum alten Ägypten entdeckt. Das hing natürlich mit meiner Mutter zusammen. Sie schwärmte immer wieder von diesem fernen Land, dieser fremden Kultur und der unglaublich faszinierend Geschichte dahinter. Ich bin mir bis heute absolut sicher, dass sie durch ihre Schwärmerei den Grundstein für mein Geschichtsstudium gelegt hat. An dieser Stelle: Danke, Mama!

Das meine ich absolut ernst, denn ich bin der Dynastie der Ägypter absolut verfallen. Ich hatte das Glück in einer recht intakten Familie aufzuwachsen, so dass ich in meiner Kindheit wirklich zwei Mal im fernen Land der Pharaonen war. Das erste Mal machten wir normalen Urlaub, das zweite Mal allerdings buchten meine Eltern eine Nilkreuzfahrt, in der die Besichtigung so ziemlich aller Sehenswürdigkeiten inbegriffen war. Aus dieser Zeit habe ich zuallererst ein kleines Foto für euch. Wie man erkennen kann, war ich damals noch verdammt jung. Und, oh ja...die Mode der 90er Jahre war schon echt der Wahnsinn. Aber immerhin kann man auf diesem fast schon niedlichen Bild erkennen, dass ich tatsächlich in den Tempelanlagen von Luxor rumgeturnt (oder sollte ich sagen, "rumposiert") bin/habe. Es war eine wunderschöne Zeit und selbst mit meinen damaligen 9 oder 10 Jahren, habe ich gespürt, wie faszinierend Ägypten und seine Geschichte sind. Ich weiß natürlich nicht, ob mich meine Erinnerungen in diesem Punkt betrügen, allerdings habe ich im Kopf, dass ich mich auf die Tempel wirklich gefreut und bei den Führungen zugehört habe. Würde ich meine Eltern heute fragen, würden sie mir mit Sicherheit bestätigen, dass mein Bruder und ich wie jedes normale Kind, rumgequängelt haben. So aber nicht in meiner Erinnerung. Und mal im Ernst: Auf dem Bild mache ich auch einen sehr professionellen Forschereindruck, oder nicht?!


Warum schreibe ich diesen Post?

Weil mich ein Buch inspiriert hat!

Wie könnte es auch anders sein? Seit ich dieses wunderschöne Land selbst erleben durfte, habe ich immer wieder Dokumentationen, Artikel und Filme (natürlich auch Bücher) gelesen und gesehen. Ich habe ein kleines Sammelsurium an ägyptischen Sachen. Im Haus meiner Mutter hängen bis heute 2 Papyri im Wohnzimmer, direkt daneben übrigens zwei Puzzle (, die natürlich ich gepuzzelt habe), die zum einen die Totenmaske von Tutanchamun und zum anderen die Büste von Nofretete zeigen. Mit Gold-Applikationen. Echt schön, wenn ihr mich fragt ;) Auf den Bildern wirken sie leider nicht so toll, da die Qualität mal wieder überragend ist. Entschuldigt bitte! So konnte ich in meiner Jugend nicht nur meine Ägypten-, sondern auch meine Puzzleleidenschaft befriedigen. Oh und natürlich gab es die tolle Kindersendung "Papyrus". Erinnert sich jemand von euch noch daran?

Freizeitlicher Forscherwille: Warum Musicals bilden


Aber genug davon. Während meines Studiums habe ich leider nie ein Seminar über das alte Ägypten belegen können. "Alte Geschichte" scheint in Bremen lediglich Griechen und Römer zu betreffen. Echt traurig...Ich habe vor meinem Studium auch tatsächlich überlegt Ägyptologie oder Archäologie zu studieren. Aber mal ehrlich: Dafür müsste ich regelmäßig von zu Hause weg und dafür bin ich einfach nicht der Mensch. Also wurde es dann doch das stinknormale Fach "Geschichte". Da mein Studium mich hier nicht weitergeführt hat, habe ich dieses Thema in meine Freizeit verlagert. Das passierte dann natürlich nicht immer in einem wissenschaftlichen Rahmen (ok, eher nie), aber es hat mir Freude bereitet. 
Vorletztes Weihnachten bekam ich von meiner Mutter der Musicalsoundtrack zu "Tutanchamun - Das Musical", welches leider nur in Gutenstein 2008 gespielt wurde und ich somit nie sehen konnte. Neben meinen tausend anderen Leidenschaften liebe ich Musicals. Zu jedem Musical, das ich sehe, kaufe ich mir den Soundtrack. Hier hatte meine Mutter mich nun ein bisschen übers Ohr gehauen, da ich das Musical ja nie gesehen habe. Selbst mit dem Durchlesen des Inhalts, war es relativ schwer der Handlung musikalisch zu folgen. Und die Musik gefiel mir jetzt auch nicht soooo gut. Allerdings hat sich das geändert.


Letztes Weihnachten bekam ich nämlich noch die DVD zu diesem Musical dazu. Und das Musical ist einfach der Hammer! Es ist einfach nur toll. Es ist etwas ganz anderes, die Musik zusammen mit dem Bühnenbild und der Geschichte zu sehen. So offenbarte sich mir eine Menge. Vielleicht ist es nicht das professionellste Musical aller Zeiten, aber die etwas rockigere Musik machen es für mich doch besonders. Man muss dem Ganzen allerdings eine Chance geben. Für alle, die noch nie etwas davon gehört haben, allerdings gern einen kleinen Vorgeschmack hätten, die sollten folgenden Link anklicken. Wie ich schon sagte: Es ist nicht das beste Musical aller Zeiten, aber für Liebhaber des alten Ägyptens ein Muss.


 https://www.youtube.com/watch?v=j2eNzMsTZM4


Faszination next Level: Der Kindpharao Tutanchamun


Wissenschaftliche Standarts?


Und so komme ich nun auch endlich zur Sache. Durch die intensive Beschäftigung mit Ägypten, wenn eben auch nur durch das Musical, kam auch mein Forscherwille zurück. Ich spazierte in die Unibibliothek und suchte mir ein Büchlein über Tutanchamun aus. Wie ihr merkt, spezialisiert sich mein Thema dieses Posts nun ein wenig: Der Kindpharao "Tutanchamun".  Ich denke jeder hat schon einmal von ihm gehört, denn die Totenmaske ist so ziemlich das berühmteste Fundstück einer Grabung, das es jemals gab. Und als ich mir meine paar Gegenstände angeschaut habe, die nicht bei meiner Mutter zu Hause, sondern in meiner kleinen Wohnung sind und mit Ägypten zu tun haben, war ich mehr als schockiert, wie überpräsent dieses Bild ist. Aber seht selbst:


Ich habe mich wirklich gefragt, ob es nicht auch ein paar andere Sachen gibt, die man hätte abbilden können, aber okay...scheint ein Publikumsmagnet zu sein. Warum finde ich diesen jungen Mann, der seit mehreren tausend Jahren tot ist faszinierend?
Ganz einfach. 
Weil sich die Quellen einfach unglaublich widersprechen!
Das ist für mich als Historikerin (ich bin jetzt mal so bescheiden und taufe mich dank meines abgeschlossenen Bachelors in Geschichte so) einfach unbegreiflich und faszinierend zugleich. Das Buch, welches ihr ganz rechts seht, ist das aus der Bibliothek. Ich weiß nicht, wie oft man mich in meinem Studium darauf hingewiesen hat, wie wichtig der Forschungsstand ist und dass man bitte keine Quellen verwenden soll, die älter als 20 Jahre sind. Das ist auch das Problem mit dem vorliegenden Katalogsband aus dem Jahr 1981. Allerdings dachte ich mir, dass es ja wohl kaum einen Unterschied machen kann, wenn der Forschungsgegenstand so alt ist. Wie sollen denn auch neue Erkentnnisse auftauchen? Aber offenbar habe ich mich gewaltig geirrt.

Das Leben Tutanchamuns: Ein ewiges Rätsel?


Das Leben von Tutanchamung gibt der Welt ein paar Rätsel auf. Während meiner Ägyptenreise hieß es noch, dass der Pharao wahrscheinlich ermordet wurde. Auch eine mysteriöse Dokumentation, die ich mir bei Youtube reinzog, spiegelt diese Tatsche wieder. Es ist nämlich so, dass auf Röntgenbildern der Mumie festgestellt wurde, dass ein Splitter im Schädel gefunden wurde. Dies ließ natürlich die Verschwörungstheoretiker auf die Matte treten. Warum auch nicht? Schließlich macht es Sinn, oder? Aber um das zu verstehen, sollte ich vielleicht ein paar Sätze zu Tutanchamun selbst sagen - beziehungsweise zu dem,  wo man sich heute recht sicher ist. Viel besser nachlesen könnt ihr das auch auf den unten angeführten Seiten, aber trotzdem versuche ich mich mal dran.

Herkunft:

Tutanchamun wurde als Tutanchaton geboren und war der Sohn des Pharaos Echnaton (wahrscheinlich - jedenfalls nach heutigem Forschungsstand. Ansonsten käme nur Semenchkare in Frage, der aber sein Halbbruder gewesen sein soll...oha...verwirrend!). Er reagierte von 1332 bis 1323 vor Christus. Echnaton ist in der Ägyptologie bekannt, da er sich und sein Volk vom Amun-Kult abwandte und den Sonnengott Aton anbetete. So eine Art neue Staatsreligion, mit der sicher nicht jeder damals einverstanden war. Man muss sich das Ganze relativ extrem vorstellen. Die Ägypter sind ja immer ziemlich radikal vorgegangen. Hat ein Pharao irgendetwas Blödes gemacht, konnte es schon mal passieren, dass sein Name von jeglichen Wänden gestrichen wurde, damit er nicht in die Geschichte eingeht und nicht ewig lebt. Auch wenn ich mir das für die Zeit selbst sehr schwer vorstelle (, man stelle sich vor man lebe in der selben Zeit und plötzlich sagt der neue Pharao, dass der Vorletzte total unwichtig sei. Man vergisst ihn ja nicht einfach so). Allerdings haben die Ägypter für die Zukunft recht schlau gehandelt, denn durch diese Praktiken ist es tatsächlich ziemlich schwer nachvollziehbar, wer wer war oder einige Namen werden wir dadurch niemals erfahren, geschweige denn die Gründe, warum diese Männer und Frauen ausradiert wurden.
Jedenfalls ließ Echnaton viele Tempel abreißen oder schließen, damit der Aton-Kult integriert wurde. Seine Hauptfrau war die berühmte Nofretete, deren Mumie übrigens bis heute nicht gefunden wurde. Eigentlich weiß man auch gar nicht, was mit ihr passier ist. Schon krass. Nofretete hatte 6 Töchter, allerdings keinen Sohn. Das offenbart natürlich das nächste Rätsel.
Wer war Tutanchamuns Mutter? Neben Nofretete kommen noch ihre Töchter Meritaton, Maketaton oder Echnatons Nebenfrau Kija in Frage. Fest steht, dass die Mutter die "younger Lady" war. Eine der vier wird es gewesen sein. Fest steht somit auch, dass Tutanchamun ein Inzestkind war. Das ist allerdings nichts ungewöhnliches in der damaligen Zeit.

Regentschaft:

Tutanchamun bestieg mit ca. 9 Jahren den Thron von Ägypten. Natürlich war ein 9-jähriger aber nicht im Stande ein ganzes Land zu regieren, weshalb man sagt, dass seine Berater Ägypten regiert haben. Hier wird vor allem sein engster Vertrauter Eje genannt, der übrigens nach Tutanchamuns Tod tatsächlich 4 Jahre Pharao war und seine Witwe Anchesenamun geheiratet hat. Viele Hobby-Historiker (wahrscheinlich ist das auch eher der Titel den ich verdient hätte) sind sich einig, dass Eje den jungen Pharao umgebracht haben muss, da er seine Macht zurück wollte, die er in Tutanchamuns Kindertagen bekanntlich hatte. Der Tod Tutanchamuns ist nämlich so ziemlich das Interessanteste. Aus seiner Regentschaft weiß man eigentlich nur, dass er Ägypten wieder größtenteils einen konnte, die außenpolitische Lage wieder in den Griff bekam, die unter Echnaton deutlich litt und dass er dem Aton-Kult natürlich wieder abschwor. Amun wurde wieder eingeführt, weshalb sich auch das gesamte Herrscherhaus wieder umbenannt hat (Tutanchaton --> Tutanchamun). So konnte das ägyptische Volk wieder einigermaßen zufrieden gestellt werden.

Tod:

Die Quellen und Hinweise sind bezüglich des Todeszeitpunkts des Pharaos relativ deutlich. Es muss ein plötzlicher Tod gewesen sein, denn seine Grabkammer wurde hektisch gefüllt. Sie war unvollendet und viel zu klein für einen Pharao. Der Mumifizierungsprozess dauert 70 Tage und man geht davon aus, dass die Arbeiter nur diese 70 Tage hatten um das Grab des Königs herzurichten.
Während es vor einigen Jahren noch hieß, dass Tutanchamun keinesfalls älter als 17 Jahre alt geworden sein kann, geht man inzwischen von einem Alter zwischen 18 und 21 Jahren aus. Aber woran ist der Kindpharao gestorben? So interessant die Mordtheorien auch sind, weiß man heute, dass der Splitter im Kopf lediglich vom schlechten Umgang mit der Mumie herrührt und sich das Stück postmortem gelöst hat. Tutanchamun soll dennoch ein paar Missbildungen gehabt haben. Wahrscheinlich litt er unter Skuliose und einem Klumpfuss, was die vielen Gehstöcke, die in seinem Grab gefunden wurden, erklären würde. Vor wenigen Jahren wurde festgestellt, dass der Pharao einen komplizierten Oberschenkelbruch hatte, der sich wahrscheinlich entzündet hat. Es ist gut möglich, dass er also durch eine Verletzung oder einen einfachen Sturz gestorben ist. Wie es wirklich war, werden wir wohl nie erfahren.

Ehe:

Ein weitere großes Rätsel war für mich seine Ehefrau Anchesenamun. Während mein Buch aus den 80er Jahren noch davon sprach, dass sie seine Halbschwester gewesen sein muss, die etwa 15-20 Jahre älter war, weiß man heute, dass sie zwar seine Halbschwester (haha, kommt ja ganz drauf an wer jetzt die Mutter war), allerdings nur um die 6 Jahre älter war. Es gibt einen Schrein, der in Tutanchamuns Grab gefunden wurde und der aus purem Gold ist. Auf ihm sind einige Szenen des Paares dargestellt. Mir gefiel die vielseitige Interpretation dieser Szenen absolut nicht. Denn sie besagt, dass man hier sehen kann, dass sich das Paar wirklich geliebt hat und intim zugeneigt war. Zugegeben, die Bilder könnten darauf schließen lassen, aber die Ägypter waren ja auch nicht von gestern. Man kann mir jedenfalls nicht erzählen, dass ein Volk, dass Menschen im Nachhinein aus der Geschichte verbannt hat, eine wahrheitsgetreue Abbildung des Pharaonenpaars dargestellt hat. Ich glaube eher, dass es sich hier um nette Propaganda handelt, was nicht bedeutet, dass die beiden sich nicht wirklich geliebt haben. Im Musical haben sie das übrigens ;) Das Duett der beiden Eheleute ist wirklich das schönste Lied im Soundtrack...

 Anchesenamun: Ein weiteres Quellenrätsel


Warum aber ist auch Anchesenamun ein Rätsel für mich? Es gibt eine Quelle von "der Königin". Hierbei handelt es sich um einen Brief, den "die Königin" an einen afrikanischen Stamm geschickt hat und in dem sie erklärt, dass ihr Mann gestorben ist. Sie möchte einen Sohn des Herrschers haben und ihn zum König von Ägypten machen. Dieser Bitte wird nachgekommen, allerdings wird der Zukünftige ermordet, bevor er Ägypten erreicht. Das interessante an der Quelle ist, dass sie anfangs Nofretete, später Meritaton und letztendlich Anchesenamun zugeordnet wurde. Wessen Mann nun gestorben ist und welche dieser Damen einen Nicht-Ägypter auf den ägyptischen Thron setzten wollte, ist bis heute nicht klar.
Für mich war das so unglaublich interessant, da ich zuallererst die Sekundärliteratur aus den 80ern gelesen habe (Achtung, fieser Unterschied zwischen Quelle und Sekundärliteratur! Quellen sind tatsächlich nur Primärquellen, während alles darüber Geschriebene zu Sekundärliteratur zählt), in der es wie eine festgeschriebene Tatsache herüberkam, als wenn Meritaton den Brief geschrieben hätte. Als ich einen Blick in ein Buch von 2008 warf, stand dort, dass es Anchesenamun war. Verwirrend??? Ach, das ist doch gar nichts...höchstwahrscheinlich musste die Witwe von Tutanchamun Eje heiraten. Aber was wurde aus ihr? Man weiß es nicht.

Wie bei so ziemlich allem.

Man weiß es einfach nicht.

Das Problem des Nichtwissens


Obwohl man unzählige Mumien gefunden hat und durch die neuen Technologien auch immer wieder neue Befunde ans Tageslicht kommen, können die Forscher viele Dinge nicht mehr rekonstruieren, da zu viele Details ausradiert wurden. Selbst wenn man durch DNA Beweise die Mutter von Tutanchamung identifizieren kann, kann man ohne Namenskatusche immer noch nicht sagen, wessen Mumie es ist. Ihr versteht das verwirrende Spiel? Und da alles so unglaublich undurchsichtig ist, wurde das Thema des Kindpharaos der Fiktion überlassen. Ein Produkt dieser Fiktion ist sicher das genannte Musical, das sich allerdings recht gut an die heutigen Forschungsergebnisse hält. Dort stirbt Tutanchamun an einer Oberschenkelentzündung. Wobei das natürlich auch nicht ausgesprochen wird.
Aber wie es wirklich war, werden wir wohl nie erfahren. Und so lebt der Mythos Tutanchamun wohl auf ewig weiter. Schon komisch...eigentlich war dieser Mann kein großer Pharao und im Nachhinein wurde viel dafür getan auch ihn aus der Geschichte zu streichen, doch durch den Grabfund im Jahre 1922, übrigens den einzigen nahezu vollständigen bis heute, ist er heute der berühmteste aller Pharaonen.

Solltet ihr euch für dieses oder ein anderes interessieren, empfehle ich euch immer kritisch zu bleiben. So interessant und erstaunenswert auch viele Dokumentationen auf Youtube sind: die meisten wollen einem doch eine Meinung aufzwingen und gaukeln einem vor, dass all die Ergebnisse auf Tatsachen beruhen. Das ist allerdings meistens nicht der Fall...also bleibt wachsam ;)


Ich habe in diesem Post versucht ein wissenschaftliches Thema in einem nicht-wissenschaftlichen Freizeitrahmen zu diskutieren und vorzustellen. Mir war es einfach nur wichtig, mir all diese Dinge von der Seele zu schreiben, da mich Tutanchamun und seine gesamte Dynastie unglaublich an Herzen liegen. Wie kann es sein, dass sich Quellen bis heute nicht erschließen lassen? Wie können diese Dinge vor der Menschheit geheim bleiben?
Vielleicht kennt ihr das ja, wenn einen ein bestimmtes Thema einfach nicht mehr loslässt. Wer weiß...vielleicht habt ihr beim Lesen oder Überfliegen ja das ein oder andere lernen können. In meiner vereinfacht dargestellten Vorstellung des Pharaos fehlt natürlich einiges, aber ich habe mich an die wichtigsten Fakten gehalten.



Habt ihr zu dem Thema was zu sagen? Oder findet ihr Geschichte im Allgemeinen einfach nur grausam? Habt ihr andere Themen, die euch ebenso bewegen? :)

Eure Julia





Quellen:
Helmut Lingen Verlag (Hersg): Auf den Spuren versunkener Reiche. Glanz und Rätsel großer Kulturen, Köln 2016.
Museum für Kunst und Gewerbe (Hrsg): Tutanchamun. Ausstellungskatalog, Hamburg 1981.
http://www.blinde-kuh.de/kinder/tutanchamun.html
http://www.faz.net/aktuell/wissen/pharaonen-neue-hinweise-auf-kammer-neben-grab-von-tutanchamun-13938479.html
http://www.pharao-tutanchamun.de/allposters/tutanchamun-schrein-anchesenamun5.jpg
http://www.selket.de/pharaonen/tutanchamun/
https://www.youtube.com/watch?v=j2eNzMsTZM4
https://www.youtube.com/watch?v=GbBl-Daoz-8
https://de.wikipedia.org/wiki/Tutanchamun