17. November 2017

Review: "Mord im Orientexpress"


          Titel: Mord im Orientexpress

          Regie: Kenneth Branagh

          Länge: 1h 54m

          FSK: 12

          Produktionsland: USA

          Erscheinungsjahr: 2017



Jeder hat schon einmal etwas von der großen Agatha Christie gehört. Inzwischen habe ich viele Bücher von ihr gelesen und mein Herz ein kleines Bisschen an den Detektiv Hercule Poirot verloren. „Mord im Orientexpress“ war mein erster Christie-Roman und natürlich freute ich mich dementsprechend sehr, als bekannt wurde, dass es 2017 eine Neuverfilmung geben würde. Und dann auch noch mit dieser Besetzung! Johnny Depp, Michelle Pfeiffer, Daisy Ridley und Penelope Cruz sind nur einige der bekannten Namen. Der Film musste also gut sein! Allerdings bin ich immer skeptisch, wenn der Regisseur auch gleichzeitig die Hauptrolle übernimmt und Kenneth Branagh kannte ich nur aus Harry Potter, wo er eine vollkommen andere Rolle mimt (Gilderoy Lockhard). Doch Branaghs Interpretation von Poirot gefiel mir erstaunlich gut und insgesamt bietet der Film gelungene Unterhaltung. Ein paar Abstriche gibt es leider trotzdem. Doch ein Film ist nie so gut, wie seine Buchvorlage…

Für die Rückreise von einem seiner Fälle nimmt Hercule Poirot (Kenneth Branagh) den legendären Orient-Express. An eine gemütliche Zugfahrt ist aber nicht lange zu denken, stattdessen hat der berühmte Meisterdetektiv bald wieder Arbeit: Ein Passagier wird ermordet und damit ist klar, dass einer der übrigen Reisenden der Täter sein muss. Die spanische Missionarin Pilar Estravados (Penélope Cruz), die Gouvernante Mary Debenham (Daisy Ridley), Professor Gerhard Hardman (Willem Dafoe), die Witwe Mrs. Hubbard (Michelle Pfeiffer) und der Doktor Arbuthnot (Leslie Odom Jr.) sind alle verdächtig. Doch bald wird Poirot klar, dass er den Fall nicht lösen wird, wenn er mehr über die möglichen Täter erfährt. Er muss mehr über das Opfer herausfinden – und sich beeilen, damit der Killer nicht nochmal zuschlägt…
Quelle: http://www.filmstarts.de/kritiken/225870.html


Es gibt sicher kaum einen Krimi, der so ausgeklügelt ist, wie „Mord im Orientexpress“. Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen, denn es ist von vorne bis hinten ununterbrochen spannend und endet so vollkommen anders, als man erwartet. Niemand kann auf die Lösung kommen – außer Poirot. Doch es sei angemerkt, dass Poirot meistens auch zwei, drei Informationen mehr hat als der Leser und in diesem Fall der Zuschauer.
Der Film beginnt sehr bildgewaltig in Jerusalem und mit einem tollen Einstieg in Poirots Arbeit. Man wird auf das Kommende wunderbar eingestimmt und lernt den Charakter von Poiroit kennen. Ein bisschen arrogant, ein bisschen exzentrisch und überaus intelligent und rechtschaffend. Wo Poirot auftaucht, haben Verbrecher das Nachsehen. Sehr imposant ist übrigens der Bart, den Banagh im Film trägt. Poirot hat schon immer viel Wert auf seinen Gesichtsschmuck gelegt, doch in dieser Verfilmung ist der Schnurrbart überaus auffällig. Aber warum nicht? Eigentlich hat in meiner Vorstellung der belgische Meisterdetektiv das Gesicht von David Suchet und deshalb traute ich Banagh diese Rolle wirklich nicht zu. Ihm fehlt das Gemütliche, der dicke Bauch…aber tatsächlich nicht die Überheblichkeit. Zwar mag ich Suchet deutlicher lieber, aber ich finde auch, dass Banagh Poirot trotzdem richtig interpretiert hat. Des Weiteren fand ich ihn sehr humorvoll. Insgesamt gibt es immer mal wieder kleine Passagen und Dialoge, über die man lachen oder zumindest lächeln kann. Doch der Film lebt weder übermäßig von Humor, noch von Action. Obwohl es zwei, drei rasante Szenen gibt, ist Poirot eben kein Action-Held. Und das ist gut so. Der Film unterhält lediglich durch klassische Detektivarbeit. Ich fand ihn zu keiner Zeit langweilig, meine Kinobegleitung kämpfte aber sehr wohl mit Müdigkeit. Es kommt also vielleicht drauf an.
Im Grunde gefielen mir die Verhöre, das langsame Erarbeiten der Aufklärung und vor allem die endgültige Aufklärung gut. Aber irgendwie kommt die Ermittlung auch zu kurz. Liest man das Buch, wird dem Leser immer wieder vor Augen gehalten, dass er auf dem Holzweg ist. Meiner Meinung nach gibt es im Film zu wenige Hinweise für den Zuschauer, um mitzuraten. Er ist nicht so sehr gefordert, weil Poirot einfach feststellt, so kann es sein und so ist es nicht. Mir hat die Denkarbeit, die bei Christie eigentlich immer auf den Plan tritt, gefehlt. Aber vielleicht liegt das auch daran, dass ich wusste wer der Mörder ist. Mir gefiel es aber nicht, immer nur vor vollende Tatsachen gestellt zu werden. Natürlich ist die Aufklärung von Poirot genial und die Inszenierung gefiel mir im Film wirklich gut. Aber der Zuschauer konnte sich selbst kein Bild machen. Auch, weil ein paar Charaktere und Verdächtige sehr, sehr kurz kommen und man gar nicht die Chance hat, über sie nachzudenken. 
Es gibt kleine Änderungen von Buch zu Film. Der Orientexpress wird von einer Lawine überrascht und steht deswegen in einer Winterlandschaft. Während dieses ungeplanten Aufenthalts muss Poirot den Fall lösen. Dadurch ändert sich manchmal die Kulisse und kann mit atemberaubenden Schneelandschaften aufwarten. Diese Änderung  war mir daher willkommen, denn sie bietet viele ästhetische Bilder und mehr Spielraum. Die ein oder andere Kameraeinstellung fand ich aber unpassend. Wenn Poirot das Opfer untersucht, wird die Vogelperspektive verwendet – über mehrere Minuten. Das fand ich ziemlich anstrengend, ist aber wahrscheinlich Geschmackssache. 
Die Schauspieler gefielen mir alle wirklich gut! Johnny Depp macht einen tollen Job, auch wenn sein Part eher klein ist. Ich bin ein großer Fan von Daisy Ridley und fand sie einfach nur niedlich. Auch die anderen Schauspieler sind sehr überzeugend und ich muss Kenneth Branagh wirklich loben. Auch Judi Dentch hat eine überzeugende Rolle und es gefiel mir, dass viele Stars ja nur kleine Rollen haben. Solche Berühmtheiten in artigen Nebenrollen waren wirklich sehr interessant.




Alles in allem hat mich „Mord im Orientexpress“ gut unterhalten und viele Bilder haben mich wirklich beeindruckt. Der Film hat einen gewissen Humor und Poirot wird sehr überzeugend von Branagh verkörpert. Auch wenn man Poirot vielleicht anders gewohnt ist, macht der Hauptdarsteller seine Rolle gut. Auch der restliche Cast ist mehr als überzeugend! Leider darf der Zuschauer nicht sehr viel miträtseln und wird von Poirot immer in eine bestimmte Richtung gestoßen – den Fall Armstrong. Im Buch ist das tatsächlich anders und daher fand ich es sehr schade, immer vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden. Dennoch habe ich den Film sehr gern geguckt und die Einstellung der 12 Passagiere an einem Tisch bei der Aufklärung des Verbrechens ist ein sehr einprägsames und gelungenes Bild. Ich vergebe ganz knappe 4 Sterne für die Neuverfilmung von „Mord im Orientexpress“ und bin gespannt, ob Branagh noch einmal in die Rolle des Poirot zurückkehren wird. Ich hoffe es! Denn vielleicht werden so ja auch die klassischen Romane wieder mehr gelesen.

15. November 2017

Rezension: "Amour Fantastique" von Sarah Nisse


Titel: Amour Fantastique
Autor: Sarah Nisse
Verlag: Dark Diamonds
Preis: 4,99€
Seiten: 338

Schon eine Weile schlich ich um ein magisches Buch mit lockendem Titel herum. Bücher über die Liebe zu Büchern und Geschichten sind immer etwas ganz Besonderes und wenn diese verzauberten Geschichten auch noch im romantischen Paris spielen – wer kann dann schon Nein sagen? Ich jedenfalls nicht! Und so griff ich zu „Amour Fantastique“ von Sarah Nisse, das mich durch seinen Klappentext wirklich sehr neugierig gemacht hat. Man nehme eine magische Schreibfeder, einen eingebildeten Millionärssohn, ein Familiengeheimnis und eine unglaublich sympathische Protagonistin und heraus kommt ein über die Maßen gelungenes Buch, aus dessen Seite die reinste (Bücher-)Liebe sprudelt und das ich aus vollem Herzen empfehlen muss! Es ist im wahrsten Sinne des Wortes: „fantastisch“!

Ghostwriterin Lily Olivier hat die Gabe geerbt, schlechte Romane in wunderschöne Geschichten zu verwandeln. Grund dafür ist ihre magische Schreibfeder, mit der sie nun auch den miserablen Liebesroman von Millionärssohn und YouTuber Frédéric Leblanc überarbeiten und zu einem Kunstwerk machen soll. Doch als Frédéric sie schließlich auf frischer Tat bei der Arbeit erwischt, stellt er Lily eine Bedingung. Im Gegenzug für sein Schweigen verlangt der attraktive Junggeselle, die Hintergründe der Feder und die Mysterien von Lilys Familie aufzudecken. Und während die beiden dem Schlüssel zur Auflösung der verborgenen Rituale und Intrigen immer näher kommen, scheinen sie auch einander nicht mehr allzu fern zu sein…
Ich habe wirklich lange überlegt, aber mir will beim besten Willen nichts einfallen, das ich an „Amour Fantastique“ kritisieren könnte! Von der ersten bis zur letzten Seite ist die Geschichte mit einem besonderen Zauber versehen, der mich sofort in seinen Bann zog.  Einfach alles an dem Buch ist stimmig! Das beginnt bei seiner äußeren Form, zieht sich über den Handlungsaufbau mit seinem roten Faden und endet in den liebevoll ausgearbeiteten Charakteren der Figuren. Sarah Nisse hat sich einfach über alles Gedanken gemacht und eine absolut traumhafte Geschichte geschrieben, die sowohl modern, als auch altertümlich und klassisch ist. Vorherrschend ist das Thema der Bücher und Geschichten selbst und deswegen herrscht eine große Intertextualität im Buch vor. Und dennoch schafft die Autorin in diesem Universum verschiedener Geschichten ihre ganz eigene, die sich aber wunderbar in den Bücherkosmos einfügt.
Zuerst lobe ich gern die Abgeschlossenheit der Geschichte. „Amour Fantastique“ hat eine grandiose Idee, die toll umgesetzt, letztendlich aber auch zu einem Ende gebracht wird. Und das gefällt mir sehr gut! Im Bereich Fantasy/Young-Adult findet man kaum noch Einteiler, oft wird die Geschichte so lange ausgereizt, bis man eben drei Bücher zu Stande gebracht hat. Aber das ist hier nicht so. Nisse hat viel zu erzählen, doch sie bringt es in einem Buch auf den Punkt und lässt dich Geschichte rund enden. Natürlich trennt man sich ungern von den tollen Charakteren, aber als ich das Buch zuklappte, hatte ich ein zufriedenes Lächeln im Gesicht, weil hier einfach alles richtig gemacht wurde.
Die Idee der Geschichte ist klasse und auch der Titel passt richtig gut, denn so entsteht eine Geschichte in der Geschichte. Dementsprechend gefiel mir übrigens auch das Ende, aber das könnt ihr erst verstehen, wenn ihr das Buch schon selbst gelesen habt. Welcher Buchliebhaber träumt nicht von einer magischen Schreibfeder, die Geschichte herbeizaubern kann, vorhandene Geschichten besser macht oder noch ganz andere magische Fähigkeiten besitzt? Mich konnte die Autorin mit dieser Schreibfeder jedenfalls sofort fesseln. Und auch die dazugehörige Schreibmagierin Lily passt ideal zum Buch. Sie ist eine sehr liebenswürdige Person, für die die Familie vor allem anderen kommt. Sie liebt Geschichten, ist treu und fröhlich. Und dennoch gibt es auch melancholische Züge an ihr, denn die Realität geht an niemandem spurlos vorüber. Lilys Familie spielt eine große Rolle und ihre Schwestern und ihre Mutter sind allesamt sehr gelungene Figuren. Das gesamte Familienkonstrukt der Oliviers ist authentisch und man schließt diese ungewöhnliche Bande sofort ins Herz. Doch jede Familie hat auch seine schwarzen Schafe und in jeder guten Geschichte muss es auch Bösewichte geben. All das wird von Lilys Tante Florence verkörpert, eine ehemalige Schreibmagierin, die alles dafür tun würde, wieder an die Macht der Feder zu gelangen. Ihre Person ist sehr interessant und sorgt im Buch für Spannung. Ihr Charakter ist toll gewählt, denn er verdeutlicht, dass niemand vollkommen böse oder vollkommen gut ist. Dies lässt sich auch auf ihre beiden Söhne übertragen. Der wahre Held der Geschichte ist aber der eingebildete Youtube-Star Frédéric Leblanc. Schon alleine die Tatsache, dass unsere moderne Welt Einzug in diesen Roman gefunden hat, in dem vor allem klassische Buchelemente eine Rolle spielen, fand ich großartig! Die Tatsache, einen Millionärssohn zu treffen, ist vielleicht wenig realistisch, aber unter den Umständen wie das hier der Fall ist, ist es gar nicht mehr abwegig! Einfach alles fügt sich toll in die Handlung. Und mit dem Auftauchen von Frédéric wird auch eine weitere Sehnsucht befriedigt – die Liebe. Denn natürlich wächst das zarte Pflänzchen der Liebe in diesem Buch heran und das muss es auch. Die Liebesgeschichte zwischen dem aufbrausenden Charakter von Frédéric und der talentierten Magierin gefiel mir so so so gut! Die beiden nähern sich nur langsam an und dennoch funkt es irgendwie sofort. Ich fieberte auf Entwicklungen in ihrer Beziehung hin und freute mich auf jede Szene.
Der Handlungsaufbau ist super gelungen. Die Geschichte startet sanft und baut sich immer schneller auf. Geheimnisse säumen Lilys Weg, bis sie sich ihnen nicht entziehen kann. Und mit der Hilfe der Schreibfeder lernt sie, für Ordnung und Gerechtigkeit zu sorgen. Auf dem Weg dorthin stehen ihr ihre Freunde zur Seite. Die Geschichte hat Moral und Herz und auch eine gute Seele. 
Wirklich gefallen hat mir auch die Intertextualität, denn Sarah Nisse nimmt auf sehr viele Bücher Bezug. Das sind moderne Geschichten wie etwa Harry Potter, aber auch Klassiker wie Stolz und Vorurteil, Aschenputtel oder Der kleine Prinz. Außerdem gibt es tausende namenlose Geschichten, die wichtig werden. Der Bezug zu all ihnen ist klasse geworden und wenn man einige der Texte kennt, ertappt man sich selbst dabei, wie man über diese Geschichte lächeln muss.
Der Schreibstil der Autorin ist ebenfalls wunderbar. Er ist bildreich und verträumt. Er passt zum Charakter von Lily, aber auch zum Thema der aufgeschlagenen Buchwelten. Ich empfand ihn als magisch und deswegen kommt man sehr schnell durchs Buch. Ich wollte wirklich gar nicht mehr aufhören zu lesen und trotzdem lächelte ich, als die Geschichte mit all ihren magischen Elementen aus war.



„Amour Fantastique“ ist eine traumhaft schöne Geschichte, aus der die Liebe zu Büchern und Geschichten spricht. Magie und Zauber sind nur zwei Elemente, die dieses Buch so besonders machen. Gepaart mit einem Hauch von Familiendrama, einer Prise Humor und einem ordentlichen Schuss Liebesgeschichte ergibt es ein atemberaubendes Buch, das mit allem aufwartet, das ein Buchliebhaber sich nur wünschen kann. Ich vergebe natürlich fünf magische Spitzenschuhe für diese fantastische Liebe. Ich kann euch dieses Buch wirklich nur empfehlen!



13. November 2017

Mein zweiter Bloggeburtstag + großes Gewinnspiel

Hallo ihr Lieben!


Ich kann es kaum fassen, dass ich gerade tatsächlich diesen Post schreibe. Aber es ist wahr! Heute ist schon der zweite Geburtstag von "Geschichtentänzer" und das möchte ich natürlich ein bisschen feiern! :)




Seit zwei Jahren blogge ich also bereits und "Geschichtentänzer" hat das Licht der Welt erblickt. Hach, was werde ich rührselig...aber gut. Ich denke, ihr könnt mich verstehen. Zwei Jahre sind schon eine lange Zeit und nie hätte ich gedacht, dass sie so schnell vergeht. Aber wenn man älter wird, vergeht die Zeit ja sowieso immer viel zu schnell ;)



Zwei Jahre lang tanze ich mich also nun schon gemeinsam mit euch durch Geschichten und es macht noch immer so viel Spaß! Das Bloggen ist zu einem großen Teil meines Alltags geworden. Gerade jetzt, wo ich wieder mal auf der Schwelle stehe, gibt es mir einen gewissen Halt. Mein Studium habe ich inzwischen beendet, mein Referendariat verschiebt sich leider, aber trotzdem hoffe ich, mich bald "Lehrerin" nennen zu können. Bei anstrengendem Alltag war der Blog für mich immer ein schöner Rückzugsort und ich muss sagen, dass ich meine Posts noch immer mit genauso viel Liebe verfasse, wie vor zwei Jahren. Allerdings hoffe ich sehr, dass ich inzwischen etwas an Expertise gewonnen habe ;)
Mein Design hat sich erst einmal verändert (, liegt auch an meinen mangelnden technischen Fähigkeiten) und immerhin sind ganz kleine Designänderungen erkennbar. In diesem Jahr habe ich leider viel zu wenig getanzt, zumindest hier. Aber obwohl ich viele Videos von meinen Choreos habe, sind sie mir wegen des Hintergrunds und Outfits und allem nie gut genug, um hier zu landen. Aber ich nehme mir vor, das zu ändern ;) Aber findet erstmal jemanden, der die Kamera hält :D Außerdem war ich tatsächlich auf vier Buchmessen in den letzten beiden Jahren und habe viel dazu gelernt! Es ist immer schön, euch wirklich zu treffen, ganz egal, um wen es sich dabei handelt! :)


Kurz zu den Zahlen!
Bis heute habe ich: 

* 94 GFC Follower
* 23 G+ Follower
* 7 Bloglovin Follower


Ich habe in den letzten beiden Jahren:

* 470 Posts verfasst
* davon 5 Tanzvideos hochgeladen
* 4 Reiseberichte verfasst
und beinahe 40.000 Seitenaufrufe und 597 Kommentare von euch (und mir) erhalten!

Ich freue mich sehr über diese Zahlen und bin über jeden einzelnen Seitenaufruf sehr glücklich. Gerade auch, da ich weder auf Facebook, noch auf Instragram unterwegs bin, was für viele Blogger nicht nachvollziehbar ist. Aber hey...ich verbringe schon so genug Zeit im Netz... ;) Und so viel Arbeit...ach, vielleicht bin ich auch zu faul :D


Ich danke jedem einzelnen von euch, der einen Beitrag von mir kommentiert und zwischendurch hier reinschaut! Ihr macht "Geschichtentänzer" für mich zu diesem Rückzugsort! :)



Natürlich ist so ein Bloggeburtstag immer die beste Gelegenheit um ein riesiges Dankeschön in die Runde zu werfen! Ich habe mich in meinem zweiten Jahr bloggertechnisch entwickelt und viele tolle Leute kennengelernt! Manche Beziehungen waren schon lange da, andere sind neu und wieder andere haben sich vertieft, wofür ich sehr dankbar bin! Ich habe tolle Bloggermädels, mit denen ich mich immer austauschen kann und das ist toll. Der größte Dank geht hier an meine beste Blogger- und auch im Reallife Freundin Elif. Du hilfst mir, wo du nur kannst und natürlich bin ich dir vor allem für deine wahre Freundschaft dankbar, die du immer wieder unter Beweis stellst! Danke :*



Gewinnspiel


Ich habe mich dafür entschieden, keine ewigen Dankesreden zu schwingen und ich denke, das reicht jetzt auch schon locker. Ist schon viel zu lang geworden. Aber...wie das so ist gibt es keine Geburtstagsparty ohne Geschenke! Und heute möchte ich euch anlässlich des Geburtstags meines Blogs beschenken!
Passend zum zweiten Geburtstag habe ich zwei Pakete für euch zusammengestellt, die ein neues Zuhause suchen!



Paket eins:

Viele von euch wissen sicher, dass ich schon lange mit der Autorin Sabine Schulter zusammen arbeite, deren Bücher ich wirklich liebe! Inzwischen hat ihre Vampirreihe ein Zuhause beim Verlag Dark Diamonds gefunden und erst kürzlich veröffentlichte der Verlag seine erste drei Prints. Sabines erster Teil "Melody of Eden - Blutgefährten" gehört zu diesen drei Prints und genau dieses Buch könnte ihr heute bei mir gewinnen! Aber nicht nur das! Denn in Paket 1 ist noch sehr viel mehr enthalten:



- Print von "Melody of Eden - Blutgefährten" *SIGNIERT*
- drei Autogrammkarten der DD-Autorinnen Sabine Schulter, Karin Kratt und Cat Dylan
- ein fantastischer BB8 Türhänger "Bitte weiter rollen" und "bitte herein rollen", passend dazu ein STAR WARS Popping Candy mit Sticker (als Star Wars Fan musste ich so etwas einfach ins Paket schmuggeln)
- ein signiertes Lesezeichen von Julia Zieschang
- ein traumhafter Sticker aus "Mederia"
- Lesezeichen + Postkarten und Leseproben von Sabines anderen Büchern

  



Klappentext:

Vampire – Mythos oder Wahrheit? Diese Frage stellt sich auch die 23-jährige Melody, als sie gemeinsam mit ihrer Freundin die unterirdischen Gänge ihrer Heimatstadt erforscht. Schon immer hat sie sich gefragt, ob es diese Wesen der Nacht tatsächlich gibt. Es wird gemunkelt, dass die Regierung ihre Existenz zu vertuschen versucht, und Melody würde nur zu gerne herausfinden, warum. Als sie plötzlich von einer unheimlichen Kreatur in die Tiefe gerissen und von einem unglaublich anziehenden Mann gerettet wird, ist ihr Wissensdurst nicht mehr zu stillen. Doch schon bald muss Melody herausfinden, dass es Wesen gibt, die man besser nicht auf sich aufmerksam macht…




Paket zwei:


Als großer Klassiker Fan musste ich das zweite Paket einfach genau diesem Genre widmen! Und deswegen teile ich in Paket zwei mein Lieblingsbuch mit euch - wenn ihr es denn wollt!

Denn es handelt sich um ein Paket, inspiriert von "Stolz und Vorurteil" von Jane Austen. Viele von euch kennen das Buch mit Sicherheit und deswegen habe ich eine schnuckelige englische Ausgabe für euch besorgte mit Illustrationen, um für Abwechslung zu sorgen! Außerdem, ein wahres Highlight, findet ihr die Verfilmung von 2005 mit im Paket, in der Keira Knightley und Matthew Macfadyen einen großartigen Job machen. Sowohl Buch als auch DVD sind übrigens neu ;)




- englische Taschenbuchausgabe von "Pride and Prejudice" mit Illustrationen
- DVD "Stolz und Vorurteil" (2005)
- hochwertige Papiertasche von Sanssouci
- Notizblock "Eine Woche voller Montage" (Magellan)
- zwei romantische Postkarten



Ich habe die Pakete mit viel Liebe zusammengestellt und hoffe, dass ich jemandem da draußen von euch eine Freude machen kann.


Was müsst ihr tun, um in den Lostopf zu hüpfen?



Das Gewinnspiel ist für meine Follower, also müsst ihr einer von diesen sein, um zu gewinnen. (Ein Gewinnspiel für die 100 GFC Follower ist übrigens bereits geplant.)

Kommentiert diesen Beitrag und teilt mir mit, für welches der Pakete ihr in den Lostopf hüpfen wollt. Natürlich könnt ihr auch für beide euer Glück versuchen! Teilt mir bitte auch mit, wo ihr mir folgt :) (GFC, Bloglovin, G+). Ihr könnt ein zusätzliches Los für das Paket eurer Wahl bekommen, wenn ihr auf einer sozialen Plattform Werbung für das Gewinnspiel macht. Dabei ist es mir natürlich egal, ob über euren Blog, Instagram, Facebook oder sonstige Social Media Kanäle. Ich freue mich in jedem Fall :) 
Das Gewinnspiel läuft bis zum 20.11, 23.59 Uhr. Die Gewinner werden am nächsten Tag per Mail von mir benachrichtigt.


Da bleibt mir nichts mehr zu sagen, außer:
Ich wünsche euch viel Glück!!




Und ich danke euch für das zweite Jahr "Geschichtentänzer"! 

Auf viele Weitere :)

Eure Julia



Teilnahmebedingungen

Dieses Gewinnspiel wird von Geschichtentänzer organisiert.
Es besteht keine Verbindung mit blogspot und wird auch nicht von blogspot unterstützt.
Mit der Teilnahme am Gewinnspiel wird automatisch bestätigt, das man das 18. Lebensjahr erreicht hat und voll geschäftsfähig ist.
Teilnehmer unter 18 Jahren müssen eine Erlaubnis haben und auf Nachfrage eine Einverständniserklärung der Erziehungs/-Sorgeberechtigten vorlegen.
Die gleichzeitige Teilnahme unter Verwendung von verschiedenen Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und führen zum sofortigen Ausschluss von allen Gewinnspielen.
Im Gewinnfall erklären sich die Gewinner bereit, ihre Daten für den Versand der Gewinne zur Verfügung zu stellen.
Der Gewinnversand erfolgt ausschließlich nach Deutschland.
Für den Postweg wird keine Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

11. November 2017

Rezension: "Right - Er ist doch der Richtige...oder nicht?!" von Jana Aston


Titel: Right - Er ist doch der Richtige...oder nicht?!
Autor: Jana Aston
Verlag: Plaisir d'Amour
Preis: 12,90€
Seiten: 316


Der Plaisir d’Amour Verlag machte mich mit seinem neuen Programm neugierig. Und deswegen griff ich zum neusten Titel des Verlags „Right – Er ist doch der Richtige…oder nicht?!“. Das Buch hat eine interessante Thematik: Wer ist der Richtige? Gibt es den Richtigen? Oder ist der Richtige der Falsche? All dies hat Jana Aston in ihrer Reihe aufgenommen. Das Thema ist gelungen und das Buch lässt sich gut lesen. Und dennoch hat sie sich ihre unterhaltsame Geschichte durch den Charakter der Protagonistin irgendwie kaputt gemacht. Everly ist merkwürdig und besonders, doch auch völlig abgedreht, egoistisch und oftmals unsympathisch. Das ist schade und macht die Geschichte zwar zu etwas Nettem, doch etwas Nettem mit Schwächen.

Meine Zukunft habe ich sorgfältig durchgeplant. Ich habe sogar schon den perfekten Mann gefunden, der es mit mir teilen soll - theoretisch zumindest. Denn ich habe beschlossen, dass der beste Freund meines Bruders mein künftiger Ehemann wird, auch wenn dieser mich nicht beachtet. Aber das ist mir egal, denn ich weiß, dass er der Richtige für mich ist.
Doch dann platzt dieser Fremde einfach unangemeldet mitten in meinen schönen Traum hinein! Er ist für meinen Geschmack viel zu gutaussehend, bestimmend, hartnäckig und sexy, sowie unvorstellbar unverschämt. Das Wort "Regeln" ist ein Fremdwort für ihn. Außerdem ist ihm jedes Mittel recht, um mich zu bekommen.
Irgendwie sind wir uns ähnlich. Ich weiß aber nicht, ob mir das gefällt.
Was, wenn der Falsche der Richtige für mich ist?

„Right“ ist ein sehr kurzweiliges Buch, mit dem man durchaus Spaß haben kann. Und im Grunde geht es um die ganz große Sache im Leben - um die Liebe und alles, was damit einhergeht. Everly ist sich schon mit sechs Jahren sicher, dass sie den Mann fürs Leben bereits gefunden hat: Finn, der beste Freund ihres Bruders. Und seit diesem Lebensjahr setzt sie alles daran, das Herz des Angebeteten zu gewinnen. Dafür greift sie durchaus mal zu Mitteln, die eher unter Stalking als bloße Schwärmerei fallen. Der Leser lernt schnell, dass Everly sich nimmt, was sie will und auf dem Weg dorthin keine Kompromisse eingeht. Man könnte sie als dominant bezeichnen. Sie ist ein sehr schwieriger Charakter, der dringend mal auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden müsste. Aber das passiert leider nur kaum.
„Right“ hat auf den ersten 100 Seiten einen interessanten Erzählwechsel, denn die Kapitel finden in der „Gegenwart“ und zu einer bestimmten Zeit in der Vergangenheit statt. So landet der Leser im ersten Kapitel unmittelbar in der Gegenwart und weiß gar nicht genau, was er mit der geschilderten Situation anfangen soll. Kurz darauf lernt man Everly als kleines Mädchen kennen und mit jeder Seite wird ihr Charakter deutlicher, mit all seinen Stärken und Schwächen. Man kann Everly durchaus als besessen bezeichnen, was Finn betrifft. Finn ist ein unscheinbarer Charakter, der kein Stück zu dieser aufbrausenden Frauenfigur passt. Das weiß jeder – nur die besagte Frau nicht. Und so kommen nach und nach die Details von Everlys Eroberungszug ans Licht, die mich manchmal wirklich erschüttert haben. Zwischenzeitlich hielt ich die Protagonistin für verrückt. Zwischendurch handelt sie wieder rationaler, doch alles in allem wurde ich mit ihr nicht warm. Schade ist es auch, dass sobald sich die beiden Zeitlinien getroffen haben, das ganze Buch nur noch in der Gegenwart spielt. Natürlich ist es genau diese, die den Leser interessiert, aber ich empfand es als kleinen Bruch im Erzählstil. 
Ansonsten ist der Stil übrigens super und gut lesbar. Manchmal stolperte ich über ein paar Aussagen von Everly, aber das ist eher ihrem Charakter, als dem Stil zuzuschreiben. Wie am Cover unschwer zu erkennen ist, handelt es sich um einen Erotik-Roman. Die Sexszenen sind allerdings nicht vorherrschend und passen gut zum Buch. Everly ist ziemlich sexbesessen und hat Glück, dass ihr Partner an ihrem ausschweifenden Wesen Gefallen hat. Viele der Szenen sind schmutzig, aber so muss das bei Everlys Charakter auch sein.
Insgesamt muss ich sagen, gefiel mir die Chemie zwischen Everly und Sawyer – der Falsche, also der Richtige. Beide harmonieren sehr gut, sind schlagfertig und zwischen ihnen prickelt es ordentlich. Es ist ein wenig untypisch für den starken Charakter von Everly, dass sie Finn nach all den Jahres des Stalkings eintauscht, aber für die Geschichte nur förderlich. Insgesamt gefiel mir die ganze Geschichte zwischen den beiden Protagonisten gut.
Doch am Ende wollte die Autorin einfach zu viel. Natürlich muss es einen Grund geben, warum Everlys Traumwelt an der Seite des Millionärs zerplatzt (ja, auch hier sind ein paar viele Klischees zu finden). Aber der hier auftauchende ist ziemlich schwach und viel zu schnell aus der Welt geschafft. Ich hatte das Gefühl, als wenn Aston am Ende noch schnell einen Aufreger brauchte und dann irgendwie ein Happy-End hinklatschen wollte. Sie nimmt sich nicht mehr so viel Zeit, wie noch am Anfang und das fand ich sehr schade. Denn gerade die Entwicklung der Beziehung zwischen Sawyer und Everly ist das Tolle am Buch. Warum sie dann das Ende so fix geregelt haben wollte, bleibt ein Rätsel. 
Alles in allem würde ich sagen, sollte man nicht zu viel über realistische Vorstellungen während des Lesens nachdenken (, so viele sexliebende Millionäre gibt es da draußen glaube ich nicht, wie uns viele Erotikromane weismachen wollen). Aber schaltet man die Realität einmal aus, funktioniert „Right“ sehr gut und wird zu einem Ventil, dem Alltagsstress und der Realität zu entfliehen. Für mich nahm Everly zu viel Aufmerksamkeit in Anspruch, um das Buch wirklich zu lieben. Aber „Right“ ist auf jeden Fall eine andere und sehr aufmüpfige Geschichte. Und warum auch nicht? Warum sollte die Protagonistin immer ein kleines Mäuschen sein? So ist es doch viel authentischer. Und dennoch war Everly mir einfach viel zu anstrengend. Es gab durchaus Handlungsstränge, die mich gestört haben, aber ich will auch nichts überbewerten.


„Right – Er ist doch der Richtige…oder nicht?!“ ist ein interessantes Buch mit einer sehr ungewöhnlichen Protagonistin. Ob man ihren aufbrausenden, frechen und etwas gestörten Charakter mag, muss man selbst entscheiden. Ich hatte so meine Probleme mit Everly und dennoch hat mich das Buch gut unterhalten. Blendet die Realität aus und lehnt euch zurück, solltet ihr zu „Right“ greifen. Dann kann man die Geschichte durchaus mit Spannung lesen. Ich vergebe 3 Sterne für eine prickelnde Eroberungsgeschichte, der mit einem absolut übertriebenen Ende kein Gefallen getan wurde. Aber Jana Aston scheint gern die Extreme zu wählen, wie auch mit ihrer Protagonistin. Und warum auch nicht?!



7. November 2017

Rezension: "Soul Mates - Flüstern des Lichts" von Biance Iosivoni


Titel: Soul Mates - Flüstern des Lichts
Autor: Bianca Iosivoni
Verlag: Ravensburger
Preis: 14,00€
Seiten: 480


Das Cover von „Soul Mates – Flüstern des Lichts“ verfolgte mich schon eine Weile. Als ich Bianca Iosivoni in Frankfurt auf ihrer Lesung lauschte, fiel meine Entscheidung: Ich musste dieses Buch lesen. Die Stimmen zum Buch waren alle sehr positiv und ich war auf den Konflikt zwischen Licht und Dunkelheit sehr gespannt. Und „Soul Mates“ hat mich nicht enttäuscht, auch wenn es etwas anders war, als erwartet. Spannung, Geheimnisse, eine romantische Liebesgeschichte und ein fieser Cliffhänger machen diesen Dilogie-Auftakt zu einem sehr lesenswerten Buch.

Wer ist der attraktive Typ mit der düster-gefährlichen Ausstrahlung, der Rayne abends auf der Straße vor einem Angreifer rettet? Wider Willen fühlt sich Rayne zu dem undurchschaubaren Colt hingezogen, und auch er sucht ihre Nähe. Immer wieder. Denn die beiden sind Seelenpartner. Doch die Licht- und Schattenwelt ist im Aufruhr, und während Colt auf der Seite der Lichtseelen steht, weiß Rayne nicht, zu wem sie gehört.

Das Buch beginnt sehr unmittelbar, was mir gut gefallen hat. Man kann Bianca Iosivoni auf keinen Fall vorwerfen, mit Spannung gespart zu haben. Denn „Soul Mates“ ist wirklich spannend und abwechslungsreich. Es passiert sehr viel und gibt kaum Leerstellen. So lässt sich das Buch toll lesen, auch wenn ich das Schriftbild ein bisschen eng fand. Dafür ist aber der Rest des Buches absolut hochwertig – inklusive der Story.
Ich finde, dass das Buch einen gewissen düsteren Hauch hat. Das ist beim Thema Dunkelheit wohl auch nicht zu vermeiden. Aber die Autorin hat ein Gespür für diese Finsternis – auch in ihren Figuren. Ich mochte die Protagonistin Rayne sehr gern. Sie ist eine junge Frau mit vielen inneren Wunden, aber ich fand ihre gesamte Lebensart sehr glaubhaft. Außerdem war es für mich eine willkommene Abwechslung, dass die Protagonistin mal keine Studentin ist, sondern einfach nur in einer Buchhandlung arbeitet. Rayne ist verschlossen und geht nicht gern auf Fremde zu. Dennoch ist sie sehr herzlich und sich selbst treu. Als sie mit den Lichtseelen in Berührung kommt, reagiert sie authentisch. Auch wenn sie letztendlich ihre Meinung doch recht fix ändert. Aber kann man ihr das verübeln, bei diesen ganzen coolen Charakteren? Die Lichtseelen waren mir sehr sympathisch. Vor allem Miles, Jeff und natürlich Colt. Colt ist der heimliche Star des Buches und auch ich bin ihm schnell verfallen. Mir gefiel seine ablehnende Art. Und trotzdem geht die Liebesgeschichte, die nicht sein darf, absolut unter die Haut. Ich fieberte den wenigen Szenen zwischen Rayne und Colt entgegen. Und sie kommen einfach viel zu selten vor. Aber ich erhoffe mir noch eine Menge für Band zwei. In jedem Fall harmonieren die Protagonisten wirklich gut und das ist für die Geschichte sehr wichtig. Alles in allem hat die Autorin viel Detailliebe in ihre Figuren gesteckt, was ein harmonisches Ganzes ergibt. Auch Raynes bester Freund Gray ist ein sehr interessanter Charakter. Über ihn würde ich allerdings gern noch mehr wissen (Rayne, Colt, Gray – bilde ich es mir ein, oder haben all diese Namen etwas Düsteres?!) Der Charakter fürs Herz ist übrigens Raynes kleine Schwester Emma, denn sie lässt es durch ihre niedliche Art einfach höher schlagen.
Neben den Charakteren gefiel mir auch die Idee wirklich gut. Es ist eine etwas andere Art von Gut gegen Böse – Licht gegen Dunkelheit –, aber ist es wirklich immer so leicht? Diese Frage muss sich auch Rayne stellen. Im Grunde geht es darum, dass eine alte Prophezeiung eintreffen oder nicht eintreffen soll. Und beide Seiten kämpfen für ihr jeweiliges Ziel. Doch wo ist Raynes Platz in dem Ganzen? Obwohl mir die Idee wirklich gut gefällt, muss ich sagen, dass mir die Eindeutigkeit gefehlt hat. Es dauerte eine Weile, bis ich begriff, worum es eigentlich geht. Ich hoffe, dass die Hintergründe der jeweiligen Gruppierung in Teil zwei noch etwas deutlicher werden.
Das Buch endet mit einem furiosen Finale, das wirklich toll ist. Und als ob das noch nicht genug gewesen wäre, kommt gleich der Cliffhänger hinterher. Das Ende ist absolut gelungen, ebenso wie der Anfang. Ja, und dazwischen ist der rote Faden vorhanden und die Spannungskurve wird stetig aufgebaut. Unter dem Strich ist die Handlung also absolut gelungen. Ich habe mich toll unterhalten gefühlt und tauchte gern in die Welt von Rayne und Colt ab. Der Schreibstil von Bianca Iosivoni ist flüssig, an den richtigen Stellen naiv oder romantisch. Er passt toll zur Geschichte und fällt nie aus dem Fluss. Ich kann nicht sehr viel mehr zur Handlung sagen, ohne dass ich spoilern würde. Also, lasst euch überraschen. So viel sei gesagt: Es gibt Intrigen, Geheimnisse, Betrug, Kampf, Vertrauen, Familie und natürlich Liebe. Also alles, was das Herz begehrt.


„Soul Mates“ ist ein wirklich gelungener Auftakt, der nicht nur durch seine äußere Form besticht. Die Geschichte ist toll aufgebaut und mit detailreichen und liebenswerten Figuren gespickt. Allen voran die beiden Protagonisten, die eine tolle Chemie verbindet. Lediglich, was die Hintergründe der Geschichte betrifft, hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Dennoch unterhält „Flüstern des Lichts“ von der ersten Seite an. Ich bin sehr gespannt, wie der Kampf zwischen Licht und Dunkelheit ausgeht. Darf es überhaupt einen Sieger geben oder gehören beide nicht zusammen? Ich vergebe 4 von 5 Spitzenschuhen für eine verbotene Liebe von Seelenverwandten, viel Spannung und einer innovativen Idee, die mir große Freude bereitet haben.



4. November 2017

Mein Monatsrückblick: Oktober

Hallo ihr Lieben!


Und schwups: Wir haben November. Erst gestern kam ich dazu, meine Kalender umzublättern. Die Zeit vergeht aber auch. Für mich war der Oktober ein schöner Monat. Nur eine tragische Nachricht erreichte mich am Ende des Monats, aber das soll die restliche Schönheit des Oktobers nicht schmälern.

Am 1.10 bin ich meinen ersten 10 km-Lauf im Wettkampf gelaufen. Leider lief es gar nicht gut. Angekommen bin ich immerhin, aber am Ende des Tages war ich doch sehr enttäuscht von meiner Leistung und Zeit. Einen Tag später verschlug es meinen Freund und mich in der Erholungsurlaub nach Dänemark. Wir waren sehr weit im Norden, mitten im Nichts in einem Ferienhaus. Das war einfach toll! Auch wenn das Wetter anfangs nicht optimal war, konnten wir die Zeit für uns wahnsinnig gut gebrauchen und genießen. Erholt kehrten wir dann wieder zurück. Und kaum war ich wieder in der Heimat, packte ich auch schon wieder meine Sachen um zur Buchmesse nach Frankfurt zu fahren :)
Viele von euch konnte ich dort treffen und ich hatte super viel Spaß. Wenn ihr meine Eindrücke etwas genauer nachspüren wollt, dann schaut gern bei meinem Messebericht vorbei! Für mich war die FBM auf jeden Fall lohnenswert und so konnte ich ja nur mit einem positiven Gefühl wieder nach Hause fahren.
In der zweiten Hälfte des Oktobers passierte dann nicht mehr so viel. Ich arbeitete, gab Training und las ein bisschen. Außerdem war der Bremer Freimarkt, was so etwas wie die Kirmes ist. Bei uns in Bremen sorgt dieses Volksfest immer wieder für Furore und auch dieses Jahr war ich wieder vollkommen begeistert! 
Ein letzter schöner Punkt, den ich erwähnen möchte, ist die Wiederkehr meiner Jane-Austen-Liebe! Gemeinsam mit meiner lieben Freundin Elif schaute ich mir in diesem Monat die BBC Verfilmung von "Stolz und Vorurteil" an. Und OH MEIN GOTT! Es war so wundervoll! Die 4,5 Stunden vergingen so schnell...ich musste die drei Filme in den nächsten zwei Tagen direkt nochmal gucken :D Inzwischen kann ich mich zwischen der 1995er und der 2005er Version wirklich nicht mehr entscheiden. Sie sind beide so wunderbar! Wobei Elif und ich festgestellt haben, dass Colin Firth doch oftmals sehr verstört aussieht ;) Nun bin ich jedenfalls wieder in meine Sucht zurückgefallen und werde im November auf jeden Fall "Mansfield Park" lesen. Danach schauen Elif und ich wieder den Film. Ich hoffe, es wird eine neue Tradition :)
Fernsehtechnisch habe ich ansonsten die Serie "Quantico" für mich entdeckt. Hat sie jemand von euch gesehen? ;)
Tja, und der negative Tiefpunkt im Oktober ist für mich eindeutig gewesen. Ich wurde vom Land Bremen fürs Referendariat abgelehnt. Das hat mich tief getroffen. Mit einem Schnitt von 1,6 hatte ich mir durchaus Chancen ausgerechnet, aber nein. Das kleinste und bildungsschwächste Bundesland bildet mich leider nicht aus. Solltet ihr aktuell drüber nachdenken auf Lehramt zu studieren, rate ich euch, es nicht wegen der "Jobchancen" zu tun. So gut sind die nämlich nicht mehr :P Ich hoffe jetzt auf eine Zusage aus Niedersachsen...drückt mir die Daumen!

Und nun zum buchigen Teil des Monats. Auch hier war der Oktober sehr positiv. Da ich relativ viel Zeit hatte, habe ich auch ein paar Bücher geschafft :)




Insgesamt habe ich 11 Bücher gelesen:






Rache und Rosenblüte - Renée Ahdieh [Rezension] (432 Seiten) 4/5

Die schönsten Märchen - Hans Christian Andersen [Rezension] (384 Seiten) 4/5 

Götternacht - Anna Bernstein [Rezension] (400 Seiten) 3/5

Millionäre - Tommy Jaud [Hörbuch] [Rezension] (320 Seiten) 4/5

Soulmates: Times is on your side - Nathalie Lina Winter [Rezension] (601 Seiten) 2/5

Aquila - Ursula Poznanski [Hörbuch] [Rezension] (432 Seiten) 5/5

Enter the Black: Das Vermächtnis der Zweilichtgeborenen - T. K. Alice [Rezension] (424 Seiten) 4/5

Pfad des Tigers - Colleen Houck [Rezension] (592 Seiten) 5/5

Farm der Tiere - George Orwell [Rezension] (132 Seiten) 4/5

House of Night: Gejagt - P. C. Cast & Kristin Cast [Rezension] (576 Seiten) 4/5

Hallowe'en Party - Agatha Christie [Rezension] (336 Seiten) 4/5


Seiten gesamt: 4.629

Hardcover: 2, Taschenbücher: 4, Ebooks: 3, Hörbücher: 2




Mein Ziel, im Oktober, November und Dezember noch super viel zu lesen, hat sich im Oktober schon einmal gut umsetzen lassen. Auf 11 Bücher bin ich durchaus stolz und meine Seitenzahl ist richtig gut. Yiha.
In diesem Monat gab es einen absolut eindeutigen Flop. Und das ist "Soulmates - Time is on your side". Ich kann mich wirklich nicht erinnern, wann ich ein Buch jemals so schlecht gefunden habe. und das tat mir auch noch richtig leid. Denn es war ein Rezensionsexemplar, das ich von einer super lieben Autorin bekam. Aber was soll ich machen? Die Geschichte war schlecht, die Figuren absolut unsympathisch und der Stil einfach nur katastrophal. Lust auf eine Zerriss-Rezension? Dann wärt ihr hier richtig!

Ansonsten war der Monat gut. Es gab nur ein Buch, das lediglich mittelmäßig war und hierbei handelt es sich um "Götternacht". Das Buch stand schon seit einer ganzen Weile in meinem Regal rum und im Zuge einer Challenge las ich es nun. Leider hat es mich nicht recht überzeugt, aber der Bösewicht war ganz gut.
Im Oktober las ich drei Bücher, die ich der Kategorie "Klassiker" zuordnen möchte, auch wenn das ein bisschen geschummelt ist. Aber über so etwas lässt sich ja bekanntlich streiten. "Die schönsten Märchen" von Hans Christian Andersen waren für mich einfach nur zauberhafte, aber auch sehr anstrengende Geschichten. Märchen sind immer eine Sache für sich, aber ich fand es wirklich toll, sie zu lesen. Sie lassen einen träumen, können aber auch sehr brutal sein. Ich konnte sehr viel in ihnen entdecken unter anderem auch viel Neues! Mein zweiter Klassiker war George Orwells "Farm der Tiere", welches schon lange auf meiner "Must-read"-Liste stand. Auch hier bin ich froh, die Geschichte endlich zu kennen. Ich möchte sie als (pädagogisch) wertvoll betiteln, denn auch aus ihr lässt sich sehr viel lernen. Der revolutionäre kritische Charakter ist auf jeden Fall einzigartig und ich kann euch dieses Buch nur empfehlen. Der letzte "Klassiker", der wohl am wenigsten in diese Kategorie passt, ist auch gleichzeitig mein einziges englisches Buch. Ich habe schon seit Monaten nichts mehr auf Englisch gelesen, dementsprechend bin ich froh, endlich wieder eines als "gelesen" markieren zu können. Es handelt sich um den Hercule Poirot Roman "Hallowe'en Party" von Agatha Christie, welchen ich pünktlich an Halloween durchlas. Die Geschichte ist wirklich toll und super durchdacht. Ein spannender Krimi!

Auch zwei Hörbücher waren in diesem Monat wieder dabei. Zum einen ist das "Millionär" von Tommy Jaud, welches ich zusammen mit meinem Freund auf der Fahrt nach Dänemark hörte. Wir haben uns köstlich amüsiert. Und wieder habe ich gelernt, dass Tommy Jauds Hörbücher immer gut auf einer Reise sind. Das zweite Hörbuch ist "Aquila" von Ursula Poznanski. Und es war ein absolutes Highlight! Diese spannende Geschichte ließ mich nicht los, aber erzittern! Ich habe noch nie ein solch tolles Hörbuch gehört, also bitte! Hört es euch an! Geschichte, Charaktere, Sprecher - einfach alles war top!


Ganz gut waren auch noch die Bücher "Enter the Black - Das Vermächtnis der Zwielichtgeborenen" und "House of Night - Gejagt". Ersteres las ich in einer Leserunde, was sehr viel Spaß gemacht hat. Das Buch hat Potenzial, aber auch durchaus Schwächen. Ich wäre auf den zweiten Teil auf jeden Fall gespannt! Mein Monats-HoN-Buch unterhielt mich sehr viel besser, als ich erwartet hatte. Die HoN-Reihe geht auf jeden Fall wieder aufwärts, auch wenn ich finde, dass manchmal zu wenig in der Geschichte passiert. Die Bücher lassen sich unbestreitbar super lesen! Mal schauen, ob ich im November dann Teil sechs schaffe. Vorgenommen habe ich es mir ;)

Etwas zwiegespalten bin ich noch immer, was das Buch "Rache und Rosenblüte" anbelangt. Ich habe den ersten Teil so sehr geliebt und konnte es kaum erwarten, Band zwei zu lesen. Dieser hat mir auch durchaus gefallen, aber er konnte mit meinen Erwartungen nicht mithalten, weshalb ich nur vier Sterne vergeben habe. Sharzard und Chalid haben noch immer diese Anziehungskraft, aber Band eins ist scheinbar einfach nicht zu toppen.

Mein Highlight, neben "Aquila" war auf jeden Fall "Pfad des Tigers" von Colleen Houck. Ich habe schon das erste Buch geliebt, aber hier konnte mich auch der zweite Teil begeistern. Die Geschichte um Kelsey und die beiden Tiger hat einfach alles, was ein gutes Buch braucht! Es gibt eine tolle Mischung aus Romantik, Abenteuer und Drama und ich freue mich sehr auf den dritten Teil. Der wird wohl erst zu Weihnachten angeschafft, aber hey. Bis dahin werde ich mir die Zeit mit anderen tollen Büchern verkürzen ;)


Abgesehen von einem Buch waren meine Oktober-Bücher alle überzeugend! Daher fällt mein Fazit sehr positiv aus! Derzeit habe ich für den November ziemlich viele Rezensionexemplare liegen. Ich hoffe, dass ich sie lieben werde und danach dann mit den anderen Büchern weitermachen kann, die so dringend gelesen werden wollen. Unter anderem wären da ja meine Messe-Schätze...


Und ein kleiner Ausblick: Was wird der November bringen? Er dürfte sich ähnlich gestalten, wie der Oktober. Ich genieße meine letzten freuen Monate :) Außerdem werde ich nach Litauen fliegen, genauer nach Vilnius. Ich mache diesen Trip allein und bin schon gespannt, was ich so erleben werde, Und ob ich den Flug überhaupt ÜBERlebe ;)



So viel von mir aus dem Oktober.

Was gab es bei euch? Was habt ihr Schönes gelesen und kennt ihr vielleicht eines meiner Bücher?



Eure Julia

3. November 2017

Meine Neuzugänge: Oktober

Hallo ihr Lieben!



Und schon wieder ist ein Monat rum. Daher wird es für mich heute Zeit meine Neuzugänge aus dem Oktober mit euch zu teilen. :) Eigentlich habe ich mir vorgenommen, weder im Oktober noch im November Bücher anzuschaffen. Und das hat so gar nicht funktioniert. Selbst der November, der erst wenige Tage alt ist, ist an dieser Norm bereits gescheitert. Traurige Welt...


Aber die Bücher, die im Oktober bei mir eingezogen sind, sind auch einfach zu schön. 

Aber seht selbst :)



Insgesamt gab es drei Rezensionsexemplare, ein Leserundenbuch und sechs selbstgekaufte Bücher. Das macht dann wohl oder übel 10 Neuzugänge in diesem Monat. Hui...

Aber was gab es Schönes? 


In einer Leserunde bei Lovelybooks las ich gemeinsam mit einer Freundin das ebook "Enter the black - Das Vermächtnis der Zwielichtgeborenen", was sehr viel Spaß gemacht hat. Dieser Neuzugang ist also bereits gelesen. 
Dann bekam ich von der Autorin Lina Nathalie Winter ihr Debüt "Soulmates - Time is on your side" zugeschickt. Auch dieses Buch habe ich bereits gelesen und leider fand ich es ganz grausam. Gerne könnt ihr meine Eindrücke in meiner Rezension nachlesen.
Das nächste Rezensionsexemplar ist "Right - Er ist doch der Richtige...oder nicht?" aus dem Plaisir d'Amour Verlag. Ich freue mich sehr auf mein erstes Buch aus diesem Verlag und bin schon gespannt!
Als ich im Oktober nach Frankfurt fuhr, nahm ich das schöne Rezensionsexemplar des Hörbuches "Aquila" von Ursula Poznanski mit. Niemals hätte ich erwartet, dass es mich so umhauen würde! Das Buch ist einfach wahnsinnig gut und ich kann es nur empfehlen.
Nun vielleicht auch zu den Büchern, die neu bei mir einzogen und auch noch immer ungelesen sind. Aus Frankfurt brachte ich drei Bücher mit nach Hause. Das sind "Soul Mates - Flüstern des Lichts", "Bad Boys & Little Bitches" und "Götterfunke - Hasse mich nicht". Allen dreien konnte ich nicht widerstehen und ich freue mich schon darauf, sie zu lesen. "Soul Mates" ist mein aktuelles Buch, doch leider bin ich noch am Anfang. Die liebe Zeit...

Und dann war ich irgendwie noch im Kaufrausch. Ihr kennt das sicher. Derzeit lese ich die House of Night-Reihe. Das ist aber ein sehr aufreibendes Unterfangen. Unter anderem auch, da die Reihe 12 Bücher umfasst. Teil eins bis sieben hatte ich bereits zu Hause, ebenso wie Band elf. Und irgendwie landete ich bei "Momox" und dann waren die Teile 8-10 einfach zu günstig und so griff ich zu. Und so gehören mir nun auch "Geweckt", "Bestimmt", und "Verloren". Wir werden sehen, wann ich diese Reihe jemals beende ;)

Das war es von meinen Neuzugängen. Von den 10 Büchern sind immerhin drei schon gelesen. Aber da bleibt dann ja immer noch eine Menge für meinen kleinen Karli. Schuldig, im Sinne der Anklage. 
Aber sie sind zu schön, oder etwa nicht?!


Was sagt ihr? Kennt ihr eines der Bücher? Was haltet ihr von ihnen? Und was gab es bei euch Neues im Oktober? :)


Liebst,
eure Julia