7. November 2016

Rezension: "Zwischen Macht und Spiegel" von Ann-Kathrin Wolf


Titel: Zwischen Macht und Spiegel
Autor: Ann-Kathrin Wolf
Verlag: Impress
Preis: 3,99€
Seiten: 294


„Ihr seid die Schönste hier. Doch Schneewittchen hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen ist tausendmal schöner als Ihr!“

– Jetzt müsst ihr euch bitteres Gekreische vorstellen und eine böse Hexe, die von Wut gepackt wird. Und dann haben wir nicht nur das Schneewittchenszenario heraufbeschworen, sondern stehen kurz vor der Geschichte der Märchenherzreihe von Ann-Kathrin Wolf. Eine Reihe die ich mit großem Spaß begonnen, mit packender Spannung verfolgt und einem lachenden und einem weinenden Auge beendet habe. Der Abschlussband „Zwischen Macht und Spiegel“ nimmt den Leser noch einmal gemeinsam mit Alex, Lilly, Will und Co. auf die Reise ins Märchenland und beinhaltet alles, was man sich wünscht. Ein rasantes und temporeiches Finale, das die Reihe wunderbar zu Ende bringt.

Klappentext


Nach der Flucht aus Grimms Manor kommen sich Alex und ihr Wächter William Grimm endlich wieder näher. Aber Alex‘ Gedanken wandern immer wieder zu dem charmanten Prinz Ian zurück, der weiterhin wie vom Erdboden verschwunden scheint. Wie soll sie ihn nur finden, wenn eine viel schwerere Aufgabe auf sie wartet? Schneewittchens größte Rivalin ist erwacht und ihre schwarze Magie droht die Märchenwelt zu verschlingen – und mit ihr auch die Welt der Menschen. Alexandra und ihre Freunde setzen alles daran, die böse Königin aufzuhalten. Doch das ist leichter gesagt als getan, denn nur eine kann den Kampf zwischen Liebe und Hass gewinnen…

Meinung


Die Märchenherzreihe gehört zu den wenigen Reihen, die ich in diesem Jahr angefangen und auch beendet habe. Das Thema ist einfach absolut meins und umso dankbarer bin ich, dass die Umsetzung Ann-Kathrin Wolf wirklich gut gelungen ist. Es gibt viele Märchenadaptionen. Aber oft werden Geschichten nur nacherzählt. Hier hat die Autorin es geschafft die Geschichte von Schneewittchen neu zu erfinden und dem Alten treu zu bleiben. Aber nicht nur das. Sie hat die verschiedensten Märchen innerhalb einer Welt miteinander verbunden. Nicht nur „Schneewittchen“ ist von Bedeutung. In „Zwischen Macht und Spiegel“ spielen auch Märchen wie Rapunzel, Dornröschen, Der Froschkönig oder Die sieben Raben eine Rolle. Gekonnt werden die Märchen in die Handlung eingebunden und verarbeitet. Das war für mich ein grandioser Aspekt der Geschichte! 
In diesem Buch haben wir es mit Altbekanntem zu tun. Es knüpft nahtlos an den zweiten Teil an und fährt mit den Ereignissen fort. Die Figuren kennt der Leser und jeder hat bereits seine Lieblinge. Meine sind immer noch Lilly und Lancelot. Zu Will und Alex konnte ich in der gesamten Reihe keine allzu große Bindung aufbauen, aber das hat mir nie missfallen. Viele der Nebenfiguren sind fähig die Handlung zusätzlich zu tragen. Außerdem kann man in diesem Teil zusätzlich Alex Entwicklung verfolgen. Sie hat sich von der grauen Maus zur liebenden Frau entwickelt, die bereit ist ihr Erbe anzutreten. Diese Weiterentwicklung ist wichtig für die Geschichte und schließt somit den Kreis. Die Liebe zwischen Will und Alex ist wichtiger als noch in den Vorgängern und das passt auch zur Geschichte. Trotzdem war es eher die Liebesgeschichte zwischen zwei anderen Figuren, die mich mitnehmen konnte. 
In diesem Buch geht es emotional her. Zwischenzeitlich war ich kurz davor an den verschiedensten Stellen ein Tränchen zu verdrücken. Sei dies nun aufgrund der beispiellosen Liebe zwischen Mutter und Tochter oder wegen der Geschichte des Krähenmannes. Dieser ist für mich übrigens eine Schlüsselfigur gewesen. Bereits in Teil zwei kann er glänzen, doch nun entwickelt er sich zur tragischen Figur der Geschichte. Auf seine Erzählanteile habe ich mich immer sehr gefreut! Insgesamt ist die Erzählweise sehr gut gelungen. Man verfolgt einen spannenden Wechsel zwischen Alex Abenteuern, denen von Lilly und bekommt als Bonus noch Anteile des Krähenmannes geliefert. Die Mischung sorgt für solide Spannung in der Handlung. Die Schlingen, die die Autorin in „Zwischen Blut und Krähen“ gelegt hat, werden allesamt aufgelöst. Insgesamt lässt sich sagen, dass sich der Kreis zu einem großen Ganzen schließt. Während Teil eins manchmal noch etwas unentschieden herüberkam, können die Folgeteile mit Logik und durchdachten Handlungssträngen glänzen. So tauchen auch viele magische Wesen auf, die vielleicht nur eine kleine Rolle spielen und doch ein großer Teil der Märchenwelt sind. Ich denke hier vor allem an kleine Elemente wie den Hüter des Waldes, die gute Fee oder Alex' Zwerg. 
Das Finale des Finals (,wenn man es so sagen darf) ist absolut gelungen, rasant und spannend! Vielleicht kommt es nicht ganz unerwartet, aber auch hier bleibt die Autorin dem Verlauf ihrer Geschichte einfach treu. 
Wie immer ist die Aufmachung des Buches außerdem sehr gut und die Märchenzitate stimmten mich wunderbar auf den Inhalt ein. Das Buch ist sehr liebevoll geschrieben und angenehm zu lesen. Manchmal haben mich die wiederholenden Formeln wie etwa ‚Wills Geruch nach Frühling‘ ein wenig gestört, da die Motive sehr häufig auftauchen. Auch haben sich ein paar Rechtschreibfehler ins Buch geschlichen (f/v-Schwäche), die ich einfach mal überlesen habe. Die Sprache des Buches ist grundsätzlich ebenso märchenhaft wie seine Geschichte. Eine Kleinigkeit, die ich etwas schade fand, war dass die Bruderschaft keine Rolle mehr spielt. Gern hätte ich mehr von Edmund erfahren, allerdings sind das Ende und deren Erwähnung auch so schlüssig.


Fazit




„Zwischen Macht und Spiegel“ ist ein märchenhafter Abschluss einer wunderschönen Reihe. Die Figuren entwickelten sich und mit ihnen hat sich auch die Autorin entwickelt. Der Handlungskomplex, in den die verschiedensten Märchen gewoben sind, hat mich sehr fasziniert. Die Figuren, vor allem die kleinen Details, sind wunderbar durchdacht und so schuf Ann-Kathrin Wolf ein großartiges Ganzes. Aus diesem märchenhaften Thema entwuchs eine tolle Adaption. Da Teil zwei für mich aber der beste der Reihe ist, verbleibe ich mit 4,5 Spitzenschuhen. Und wenn sie nicht gestorben sind…



5. November 2016

Rezension: "Witches of Norway - Nordlichtzauber" von Jennifer Alice Jager


Titel: Witches of Norway - Nordlichtzauber
Autor: Jennifer Alice Jager
Verlag: Dark Diamonds
Preis: 4,99€ (ebook)
Seiten: 319

Das neue Imprint-Label „Dark Diamonds“ hat viele Blickfänge zu bieten, hinter denen sich tolle Geschichten verbergen. Unter den ersten veröffentlichten Büchern des Verlags blieb mein Blick aber nur an einem Buch hängen: „Witches of Norway - Nordlichtzauber“ von Jennifer Alice Jager. Das Cover nahm mich gefangen und der Klappentext machte mich neugierig. Die Geschichte um die junge Hexe Elis ist absolut gelungen und nahm mich in Beschlag. Fantasievoll und magisch!

Klappentext


Die 21-jährige Kunststudentin Elis hat kein Händchen für die Liebe und Schuld daran ist einzig ihr wohlgehütetes Geheimnis. Elis ist eine Hexe. Aber keine besonders gute. Immer wenn sie glaubt, alles im Griff zu haben, funkt ihr die Magie dazwischen. Nachdem ihre Verlobung geplatzt ist und sie beinahe ein Haus zum Einsturz gebracht hätte, bricht Elis kurzerhand das Studium ab und reist nach Norwegen. Hier will sie lernen, ihre Kräfte zu kontrollieren und trifft dabei auf den charismatischen und faszinierenden Hexer Stian, zu dem sie eine eigentümliche Verbindung spürt. Doch die Magie hat mal wieder ihren eigenen Plan und plötzlich findet Elis sich hundert Jahre zurückversetzt, im Norwegen des Jahres 1905 wieder…

Meinung


Meiner Meinung nach ist der Klappentext wirklich interessant. Ein bisschen misslungen ist er aber trotzdem, da er nicht die ganze Handlung einfängt – oder nicht in der richtigen Proportionierung. Elis befindet sich die Hälfte des Buches über in unserer Zeit und die andere Hälfte in der Vergangenheit. Das bedeutet natürlich auch, dass der mysteriöse Hexer Stian gar nicht die ganze Zeit mitspielen kann und es andere interessante Charaktere gibt, die vielleicht auch eine bedeutende Rolle spielen. Der Handlung des Buches schadet dieser doppelte Handlungsort keineswegs, allerdings hat man als Leser vielleicht andere Erwartungen, die der Klappentext suggeriert. Das vorweg.

„Dark Diamonds“ wirbt mit dem Slogan „Jeder Roman ein Juwel“ und aktuell kann ich das nur unterstützen (,besonders, da in Kürze das neue Buch von Sabine Schulter ebenfalls erscheint!). Zum Cover sagte ich bereits, dass es mir außerordentlich gefällt. Doch das Buch hat noch mehr: eine starke Protagonistin, eine interessante Handlung, tolle Nebenfiguren und einen wunderbaren Schreibstil. Jennifer Alice Jager hat hier einen richtig guten Auftaktteil einer neuen Fantasyreihe geschrieben, von der ich die Fortsetzung gern schon früher hätte. 
Elis ist eine starke und sympathische Protagonistin. Zusätzlich hat sie genügend Schwächen um authentisch zu sein. Mir gefiel ihre Art sofort und ich konnte sie eigentlich immer nachvollziehen. Ihre Entscheidung ihr Leben zu verändern, bewunderte ich sehr und so startet die wunderbare Geschichte. Der Ort, an den Elis kommt, ist faszinierend. Sie fährt zu ihren entfernten Verwandten, den Andersons nach Norwegen. Die Andersons sind die mächtigste Hexenfamilie Norwegens und das spürt man auf jeder Seite. Das Thema der Hexerei ist hier noch einmal neu interpretiert und hat wenig mit Harry Potter oder anderen bekannten Geschichten gemein. Obwohl Harry Potter sogar vorkommt. Das gefiel mir übrigens wirklich gut, da die Autorin so einen schönen Bezug zu unserer Welt hinzufügt. Norwegen als Schauplatz ist einfach wunderschön – egal ob in der Gegenwart oder Vergangenheit. Elis macht Bekanntschaft mit den Nordlichtern und Jager fängt diesen Moment toll ein:

"Wenn man dieses unwirkliche Farbenmeer sah, das sich in wabernden Wogen über den nächtlichen Himmel bewegte, musste man einfach an Magie und Wunder glauben und daran, dass alles im Leben einen Sinn ergab." 40%
Ihr Stil zu erzählen ist sehr flüssig und lebendig. Die Art zu beschreiben gefiel mir wirklich gut und man stolpert zu keiner Zeit durchs Buch. Eine Sache hat mich lediglich gestört. Es gibt zwei, drei Stellen, an denen sehr plötzliche und wichtige Dinge passieren. Hier fühlte ich mich ein bisschen aus dem Zusammenhang gerissen, da mir die Dinge zu schnell passiert sind. Diese Stellen las ich nicht selten zweimal, da ich dachte, ich habe etwas verpasst. Mein zweiter kritischer Punkt ist der, den ich zu Anfang erwähnte. Ich wartete die ganze Zeit auf die Zeitreise und dann dachte ich, sei sie schnell vorbei, weil ja bereits so viel Handlung in der Gegenwart gespielt hat. Das hängt allerdings mit falschen Erwartungen zusammen und daher kann ich es kaum kritisieren. Insgesamt finde ich diesen Wechsel nämlich sehr ausgewogen und spannend. Obwohl man auch wissen will, was zur gleichen Zeit in der Gegenwart passiert.
Die Figuren gefielen mir allesamt. Es gibt eine bunte Mischung aus Gut & Böse und auch ein paar zwielichtige Figuren sind mit dabei. Obwohl Elis gleich eine Verbindung zu Stian spürt, weiß der Leser bis zum Ende nicht, was er von ihm halten soll. Mir gefiel diese Ungewissheit! So hat man viele Dinge, auf die man sich im zweiten Teil freuen kann. Stian beschreibt Elis übrigens  bei ihrer ersten Begegnung so:

"Er war einen halben Kopf größer als ich, hatte ein kantiges Gesicht, das zwar jung, aber sehr reif und entschlossen wirkte, und warme, hypnotisierende Augen. In meinem Kopf reduzierte sich das alles auf nur einen Satz: Verdammt, sieht der gut aus!" 27%
Elis hat einen guten Humor, der nicht zu deutlich hervorsticht, den Leser aber manchmal zum Schmunzeln bringt. Immer wieder gibt es ein paar lustige dieser Passagen, wie etwa auch:
„Gebrochen?“, fragte ich ungläubig. „Ja, meinen Stolz“, knurrte er. „Oder mein Steißbein, ich bin mir da nicht so sicher.“ 38%
Zu erwähnen sind noch die Nebenfiguren Amalie und Hedda (ich hoffe das war der richtige Name). Amalie ist herzlich und erwärmt die Geschichte mit ihrer chaotischen Art. Hedda ist eine treue Seele und eine wahre Freundin. Für Spitzigkeit sorgen noch die Söhne von Amalie, auf die Elis aufpassen muss und für höherschlagende Herzen kommt Kjell, der Löwe, in Frage. Kjell ist einer der Vertreter aus der Vergangenheit, der eine tragende Rolle spielt und ein sehr interessanter Charakter ist. Alles in allem hat die Autorin so viele fiese Schlingen gelegt, dass ich hitzig auf Teil zwei hinfiebere. Die Handlung ist toll ausgearbeitet und nahm mich einfach mit.

Fazit


„Witches of Norway – Nordlichzauber“ ist ein grandioser Reihenauftakt. Das Buch bietet eine tolle Mischung innerhalb der Handlung und glänzt mit den unterschiedlichsten und gut durchdachten Figuren. Die Handlung ist spannend und viel zu schnell zu Ende. Der gute Stil tut sein Übriges. Wegen kleiner Schwächen ziehe ich einen halben Spitzenschuh ab, doch insgesamt konnte mich das Buch entführen und in seinen magischen Bann ziehen.




4. November 2016

[ENTDECKT] Der Lovelybooks-Leserpreis 2016

Ihr Lieben, es ist wieder soweit!

 Der Lovelybooks-Leserpreis geht in die nächste Runde und ihr könnt abstimmen, welche Bücher es in diesem Jahr geschafft haben euch zu begeistern! 

Seid ihr dabei?




Wir lesen das ganze Jahr über. Oft sind tolle Bücher darunter. Viele von uns setzen sich sogar Jahresziele und verbringen hunderte von Stunden mit ihrer Lieblingslektüre. Man nimmt uns mit auf spannende Reisen und entführt uns in ferne Welten. Wir verdanken manchen Autoren und ihren Geschichten mehr als nur ein paar nette Lesestunden. Also zollen wir ihnen doch wenigstens Anerkennung und Respekt! Und dem ein oder anderen Geheimtipp verschaffen wir auch gern ein bisschen mehr Publikum. Und deshalb stimmen wir ab!

Der Leserpreis: Was ist das?

Die Leseplattform Lovelybooks kürt bereits zum siebten Mal die besten Neuerscheinungen des Jahres und das in 14 verschiedenen Kategorien. Egal ob Jugendbuch, Krimi oder Sachbuch: Hier ist für jeden etwas dabei. Seit 2009 werden die besten Bücher des Jahres ausgezeichnet. Doch das Besondere? 
Die Jury sind wir: Die Leser! 
Wir können ab dem 12.11 die besten Bücher in allen Kategorien wählen, aber Achtung! Jeder Leser hat nur drei Stimmen und so müssen wir uns beschränken und gut überlegen, welche Bücher uns so richtig begeistert haben. 








Doch bevor wir zur Abstimmung schreiten, haben wir die Macht über die Nominierungen! Und deshalb könnt ihr bis zum 11.11 noch eure Favoriten nominieren - in jeder Kategorie. Auch hier zählt, dass jeder Leser nur drei Stimmen pro Kategorie zur Verfügung hat. Aber so können wir vor allem etwas unbekannteren Büchern eine Bühne verschaffen und unsere Favoriten nominieren. Am Ende schaffen es die 35 meistnominierten Bücher jeder Kategorie in die finale Abstimmung. 
Also votet fleißig los!

Danach beginnt dann die heiße Abstimmungsphase. Vielleicht schafft euer Liebling es ja unter die Nominierungen? Am 24.11 werden dann die Gewinner bekannt gegeben.


Ich liebe die Leseplattform Lovelybooks. Unter anderem ist sie dafür verantwortlich, dass ich überhaupt blogge. Wir Leser sind es doch, die die Buchbranche ausmachen und unser Feedback ist es, was all die Verlage und Autoren ersehnen. Daher finde ich, dass der Leserpreis eine tolle Gelegenheit ist unsere Stimme wieder etwas lauter werden zu lassen. Und so ein bisschen mitfiebern kann man ja auch ;) Ich habe schon fleißig meine Lieblinge nominiert und ich gebe zu, dass die Beschränkung der Stimmen mich unter Druck setzt. Es gibt einfach so wundervolle Bücher jedes Jahr. Bei der finalen Abstimmung bin ich auf jeden Fall in jeder Kategorie fleißig am Voten. 

Und ihr?

Eure Julia


Rezension: "Roverandom" von J. R. R. Tolkien


Titel: Roverandom
Autor: J. R. R. Tolkien
Verlag: Klett-Cotta
Preis: 10,99€ (ebook)
Seiten: 144


Als ich das kleine Büchlein mit dem Titel „Roverandom“ entdeckte, ließ mich vor allem eines genauer hinsehen: Der Name des Autors. J. R. R. Tolkien ist weltberühmt. Er ist nicht einfach nur der Urvater des gesamten Genres Fantasy, er hat auch einfach mal eine komplette Sprache erfunden. „Roverandom“ hat damit allerdings so gar nichts zu tun. Hierbei handelt es sich um eine Kindergeschichte, die er für einen seiner Söhne schrieb. Ein kleiner Hund erlebt große Abenteuer. Ganz nett, wenn man einem Kind eine Geschichte vorlesen möchte, eher langweilig für den erwachsenen Leser.

Inhalt


Rover war ein ungezogener Hund. Als er im Garten mit seinem Ball spielte, kam ein Zauberer daher. Promt biss Rover ihm in die Hosen und das machte den Zauberer so wütend, dass er Rover in einen Spielzeughund verwandelte. Und so nimmt das Schicksal seinen Lauf. Rover landet in einem Laden, wird verkauft und gehört von nun an einem kleinen Jungen. Doch dieser verliert ihn am Strand und ist überaus traurig darüber. Rover aber wird von einem weiteren Zauberer gefunden und dieser versucht ihm zu helfen. Damit Rover wieder ein richtiger Hund werden kann, muss er Abenteuer auf dem Mond und im tiefen Meer bestehen und vielleicht wendet sich danach alles zum Guten….

Meinung


„Roverandom“ ist ein niedliches Kinderbuch, das auch als solches angesehen werden sollte. Tolkien schrieb es für seine Söhne. Tatsächlich steckt ein Funken Wahrheit in der Geschichte, da einer der beiden seinen Spielzeughund verlor. Und damit der gute Vater den Jungen trösten konnte, brauchte er eine Erklärung. Also schrieb er die Geschichte des Hundes Rover nieder, der im Laufe der Handlung seinen Namen mehrfach auf Roverandom abändern muss. Diese kleine Zusatzgeschichte gefiel mir ganz gut. Das macht die Kindergeschichte irgendwie authentischer.
Die Geschichte selbst ist niedlich und kindgerecht. Wobei man durchaus merkt, dass sie in anderen Zeiten geschrieben wurde. Ein paar Ausdrücke sind nicht mehr zeitgerecht und vielleicht auch nicht ganz moralisch. Andererseits sind Kindergeschichten und Märchen oft sehr brutal. Und von Brutalität kann hier eigentlich nicht die Rede sein. Die Geschichte ist ganz nett. Der Leser folgt dem kleinen Hund, während dieser Abenteuer erlebt. Für mich war die Handlung wenig stringent. Vor allem, als Roverandom zuerst auf den Mond und danach noch auf den Grund des Meeres muss. Andererseits ist die Geschichte sehr fantasievoll und gut für Kinder geeignet. Das würde ich auch zum Stil des Autors sagen. An manchen Stellen schweift er zu sehr aus, was man in gesteigerter Form auch bei „Herr der Ringe“ nachlesen kann. Dazu ist der Stil des Kinderbuches kein Vergleich und doch merkt man, dass die Geschichte schon ein paar Tage älter ist. Rover ist ein niedlicher Hund und ein guter Protagonist. Er führt durch die Geschichte. Das Schöne ist, dass er durchaus Schwächen hat, die aber auch als solche gekennzeichnet sind. Die restlichen Figuren sind ebenso fantasievoll und fügen sich gut in die Geschichte. Mich hat nur gestört, dass es eher eine Anreihung von Abenteuern ist, als eine klare Handlung. Aber das kann ich dem Buch verzeihen.

Fazit



Wenn ihr einem Kind eine Geschichte mit viel Fantasie vorlesen möchtet, dann kann ich „Roverandom“ empfehlen. Solltet ihr ein Fan des Fantasymeisters sein, ist die Geschichte nicht unbedingt etwas für euch. Die Zielgruppe sollte man schon beachten. Dennoch handelt es sich hier um eine nette Kindergeschichte, mit viel Fantasie und einer Menge Abenteuern, die ein kleiner Hund erlebt. Ich vergebe verzauberte drei Spitzenschuhe.



3. November 2016

Mein Monatsrückblick: Oktober

Hallo ihr Lieben!


Für viele fängt nun der ungeliebteste Monat des Jahres an: der November. Ich persönlich habe mit keinem Monat so ein richtiges Problem, denn auch der November hat sein Gutes. Aber bevor er so richtig loslegen kann, muss der Rückblick aus dem Oktober her.
Im Oktober begann wieder mal das Semester. Für mich ist das nicht so tragisch, da ich praktisch nicht mehr an der Uni anzutreffen bin. Ich habe nur ein Seminar, das ich während des Schreibens meiner Masterarbeit belegen muss. Daher hält sich die Anstrengung in Grenzen ;) Die Frankfurter Buchmesse ist diesen Monat zu Ende gegangen und ich war zum ersten Mal dabei. Es war sehr schön, aber ebenso anstrengend. Zu meinem Bericht gelangt ihr hier mit einem *klick*.
Tja und dann gab es hier in Bremen natürlich die fünfte Jahreszeit: Der Freimarkt. Vielleicht habt ihr schon einmal etwas davon gehört...ein großes Volksfest eben. Ich freue mich jedes Jahr darauf und war wieder fleißig am Karusselfahren und Schlemmen. Nun aber genug von meinem persönlichen (Nicht-)Chaos.

Lesetechnisch war der Oktober extrem erfolgreich. Auch wenn es auf meinem Bild nicht so aussieht. Ein Printexemplar habe ich auch noch vergessen... Aber der Schein trügt. Denn im Oktober las ich erstmals mehr Bücher auf dem kindle, als "in der Hand".





Insgesamt habe ich 11 Bücher geschafft



Essenz der Götter II - Martina Riemer (370 Seiten) [Rezension]

Opposition: Schattenblitz - Jennifer L. Armentrout (414 Seiten) [Rezension]

Love is for tomorrow - Michael Karner (179 Seiten) [Rezension]

Poetry Love - Petra Steckelmann (289 Seiten) [Rezension]

Touchdown fürs Glück - Poppy J. Anderson (368 Seiten) [Rezension]

Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele - Suzanne Collins (417 Seiten) [Bericht]

Kill Order - James Dashner (448 Seiten) [Rezension]

Die Tote von Schönbrunn - Edith Kneifl (272 Seiten) [Rezension]

Der Besuch der alten Dame - Friedrich Dürrenmatt (160 Seiten) [Rezension]

Weil wir uns lieben - Colleen Hoover (384 Seiten) [Rezension]

Zwischen Blut und Krähen - Ann-Kathrin Wolf (328 Seiten) [Rezension]


Seiten gesamt: 3629


Jaaaaaaaah! Jubelstimmung! Juhuuuu! Endlich habe ich noch einmal die 10 Bücher in einem Monat geschafft. Und sie sogar übertroffen! Die letzten Monate nahm ich mir das immer vor, aber es sollte einfach nicht sein. Aber diesmal hat es geklappt! Auch, weil die Bücher vielleicht nicht alle so dick waren >.< Was sich wiederum an meiner Gesamtseitenzahl erkennen lässt. Aber was solls. Es sind dennoch mehr gelesene Seiten als in den letzten Monaten...sind ja auch ein paar Bücher mehr ;)

Beginnen wir mal mit den abgebildeten Büchern.

Ich las in diesem Monat zum ersten Mal in meiner Bloggerzeit ein Buch zum zweiten Mal: "Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele" haben mich in diesem Monat zum vierten Mal begeistert. Ich liebe dieses Buch einfach! Toll war außerdem der Abschluss der Lux-Reihe: "Opposition". Das Buch hat mich wirklich positiv überrascht und ist nur zu empfehlen. Was ich von der gesamten Reihe aber nicht unbedingt sagen kann. Leider nicht auf dem Bild, aber auch ein Printexemplar, war "Touchdown fürs Glück". Eine tolle Liebesgeschichte, die mich absolut überzeugen konnte!
Die anderen beiden Bücher sind meine Flops des Monats. "Kill Order" aus der Maze-Runner-Reihe war einfach nur eintönig und brutal. Das hat mich schon ziemlich enttäuscht! "Weil wir uns lieben" war eine ebenso große Enttäuschung. Ich war wirklich ein Fan von der Liebesgeschichte von Layken und Will, aber das war wirklich absolut unnötig.

Meine ebooks haben mich in diesem Monat nicht enttäuscht! "Love ist for tomorrow" ist ein guter Agentenroman, der aber noch ein paar Schwächen hat. Unterhaltsam war auch der Krimi "Die Tote von Schönbrunn", der wie der Name schon sagt, im historischen Wien spielt. Vor allem die Kulisse ist hier sehr gelungen! 
Den Klassikbereich vertrat in diesem Monat der gute Herr Dürrenmatt mit seiner dramatischen Komödie "Der Besuch der alten Dame". Mir hat das Stück sehr gut gefallen! 
Bleiben noch drei ganz tolle Bücher. Zum einen las ich die "Essenz der Götter"-Reihe zu Ende. Martina Riemer steigert sich wirklich mit ihren Büchern! Dieses kann ich uneingeschränkt empfehlen! "Poetry Love" war eines meiner Highlights! Ich liebe Poetry Slam und die Geschichte des Jugendbuches ist einfach zuckersüß! Bitte mehr davon!
Mein absolutes Highlight kam aber am Monatsende in Form des zweiten Teils der Märchenherz-Reihe von Ann-Kathrin Wolf. "Zwischen Blut und Krähen" ist ein wunderbares und märchenhaftes Buch! Der letzte Teil ist übrigens heute erschienen. Ich bin sehr gespannt, wie die Geschichte zu Ende geht :)

Das war es auch schon von meinem Monat! Warten wir mal ab, was so kurz vor Ende des Jahres noch auf uns zukommt :)


Wie war euer Lesemonat? Was war euer Highlight oder euer Flop? Lest ihr manchmal auch mehr Bücher auf dem Reader, als "in der Hand"?

Eure Julia


2. November 2016

Meine Neuzugänge: Oktober


Hallo ihr Lieben :)


Es ist wieder ein Monat rum (, das Jahresende naht....) und es wird Zeit zurückzuschauen. Aber noch nicht auf den ganzen Monat, sondern erst einmal nur auf meine Neuzugänge. Im Grunde gebe ich mir immer Mühe, diese nicht zu viele werden zu lassen, aber manchmal kommt eben etwas dazwischen. Im Oktober bin ich allerdings wieder sehr zufrieden. Insgesamt gab es 7 neue Bücher zu verzeichnen. Okay...ist doch zu viel. (Manchmal braucht man ja einen Moment, um darüber nachzudenken. Da ich im Monat aber nur 7-10 Bücher schaffe, ist das deutlich zu viel. So wird das nie was mit der Diät für Karli!) Grund dafür ist tatsächlich etwas, das dazwischen kam. Nämlich die Frankfurter Buchmesse. 

So ganz ohne ein neues Buch kann man eine Buchmesse ja nicht verlassen, weshalb ich vier Bücher mitnahm. Aller vier sind auch auf meinem Bild zu sehen. Es handelt sich um vier wahre Schätze."Eleanor & Park" bekam ich von Elif geschenkt, "Wind, Sand and Stars" bekam ich vom Penguin Verlag geschenkt und "Ein Hauch von Schicksal" und "Percy Jackson: Der Fluch des Titanen" habe ich mir selber geschenkt. Also ein Monat voller Schenkungen...ist das nicht schön?! Ich habe keines der vier Bücher bisher geschafft. Könnt ihr mir vielleicht etwas empfehlen?



Da das aber erst eine Summe von vier macht, fehlen noch drei Bücher, wie die Mathematiker unter euch natürlich sofort gewusst haben ;) Es gab auch drei neue Ebooks für Julia. "Love is for tomorrow" bekam ich vom Autor Michael Karner zur Verfügung gestellt. Es handelt sich um ein Agentenabenteuer und passt somit gut in mein Leseschema. "Poetry Love" las ich im Zuge einer Leserunde bei Lovelybooks und es begeisterte mich sehr. Für alle Fans von Liebesgeschichten und Poetry Slam spreche ich eine absolute Leseempfehlung aus. Und dann mein Highlight und das einzige Ebook seit Langem, das ich mir selbst gekauft habe. "Zwischen Blut und Krähen" ist die Fortsetzung der Märchenherz-Trilogie und sie hat mich absolut überzeugt. Die Ebooks habe ich also alle bereits gelesen...schade für die Print-Ausgaben. 




Das war es dann auch schon. Von sieben Neuzugängen sind immerhin drei in diesem Monat schon gelesen worden. So wächst Karli  nicht allzu sehr an. ;) Er wird mir sicher dankbar sein.


Was gab es bei euch so Neues im Regal? Habt ihr eines meiner neuen Büchern schon gelesen und könnt etwas empfehlen?

Eure Julia


1. November 2016

Rezension: "Zwischen Blut und Krähen" von Ann-Kathrin Wolf




Titel: Zwischen Blut und Krähen
Autor: Ann-Kathrin Wolf
Verlag: Impress
Preis: 3,99€
Seiten: 328

„Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“
Wer hat diesen Satz nicht schon viele Male gehört oder vorgelesen bekommen? „Schneewittchen“ war der erste Disney-Zeichentrickfilm überhaupt, weshalb er unglaublich berühmt ist. Aber ob das grimmsche Märchen den Zeichner überhaupt benötigt hätte, bleibt offen. Denn der Schneewittchen-Stoff ist auch so weltbekannt. Und zwar so sehr, dass es viele Adaptionen gibt. Und eine solche ist auch die „Mädchenherz-Reihe“ von Ann-Kathrin Wolf. Die Autorin schuf bereits mit dem ersten Teil „ZwischenSchnee und Ebenholz“ eine großartige und innovative Märchenwelt. Doch mit dem zweiten Teil „Zwischen Blut und Krähen“ hat sie noch einen großen Schritt nach vorn gemacht! Dieses Buch ist einfach wunderbar: stringent, spannend und romantisch. 
Mit anderen Worten: einfach märchenhaft.

Klappentext


**Spieglein, Spieglein an der Wand, wie schwarz ist Magie in diesem Land?**
Alexandra kann kaum fassen, wo sie sich befindet: auf Grimms Manor, bei der Bruderschaft des »Schneewittchens«. Es ist viel passiert, seit sie erfahren hat, dass Märchen nicht nur der Fantasie entspringen und ausgerechnet sie mit ihrem ebenholzschwarzen Haar und der schneeweißen Haut Teil ihrer Welt ist. Dennoch wird sie auf Grimms Manor alles andere als freundlich empfangen und sogar ihr sonst so treuer Wächter William Grimm scheint sich von ihr abzuwenden. Die Schatten der Märchen breiten sich spürbar aus, schwärzer als die Federn einer Krähe. Nur einer begegnet ihr mit offenen Armen: ein Prinz, um genau zu sein, IHR Prinz…

Meinung


Da der dritte Teil in ein paar Tagen erscheint und man ein bisschen Märchenhaftes im wahren Leben immer gebrauchen kann, griff ich zu „Zwischen Blut und Krähen“. Der erste Teil gefiel mir bereits wirklich gut und ich hoffte auf eine großartige Fortsetzung. Dass ich diese auch bekommen würde, konnte ja keiner wissen. Aber dieses Buch hat mich von der ersten Seite an überzeugt und konnte Schwächen aus dem Vorgänger beseitigen. 
Kritisiert hatte ich die Figur von Will, Alex Wächter. Er verhielt sich nicht sonderlich nett gegenüber Alex und schien keine hohe Meinung von ihr zu haben. Daher kam mir die Liebesgeschichte am Ende etwas merkwürdig vor. Auch in diesem Teil ist William noch immer kein Gentleman. Aber wo soll das auch so plötzlich herkommen… Will ist distanzierter als zuvor und dennoch fand ich das authentisch. Alex und er befinden sich nun auf Grimms Manor, dem Sitz der Bruderschaft des Schneewittchens. Hier gelten ganz andere Regeln, als in ihrer normalen Welt. Und denen muss auch Will sich beugen. Denn es ist verboten, der Erbin zu nahe zu kommen, wenn man ihr Wächter ist. Doch Alex scheint dies gar nicht richtig mitbekommen zu haben und bleibt in dieser Hinsicht das naive Teenagergirl. Aber das gefiel mir. Denn Ann-Kathrin Wolf baut an einem geschickten Zeitpunkt den Gegenspieler, Prinz Ian, in die Handlung ein. Ian ist ein netter und sympathischer Kerl, auch wenn er ein bisschen zu märchenhaft ist. Das kleine Eifersuchtsdrama fügt sich jedenfalls wunderbar in die Geschichte ein und sorgt so für den ein oder anderen Moment. Im Allgemeinen ist die Handlung ein absoluter Pluspunkt! Während Teil eins manchmal noch etwas sprunghaft ist, ist der Plot bei „Zwischen Blut und Krähen“ enger gefasst. Die Geschichte bietet mehr Logik und es gibt einen stringenten roten Faden, der sich durch das Buch zieht. So kann man die Geschichte richtig genießen – und das tat ich auch. Außerdem weiß man nun viel besser, wer der Bösewicht ist. (Obwohl ein paar Figuren noch zu meinen Wackelkandidaten gehören, wie etwa Edmund.) Die Figur des Krähenmannes gefiel mir in diesem Zusammenhang sehr gut und so wird auch der Titel viel deutlicher.
Aber nicht nur die Handlung ist gut gelungen. Man muss einfach sagen, dass sich alles in diesem Buch steigert. Viele Elemente, die in Teil eins aufgebaut werden, werden nun aufgelöst. Natürlich handelt es sich hierbei wieder um zauberhafte Märchenelemente, die durch Details beeindrucken. Besonders toll finde ich die Rolle, die Alex Kater Lancelot zugedacht wurde! Der kleine dicke Kater hat mein Herz bereits im Vorgänger erwärmt. Und auch Alex beste Freundin Lilly darf nicht fehlen. Sie ist ein weiterer Beweis für die geschlossene und gesteigerte Handlung. Für mich machte ihre Rolle absolut Sinn und ich freue mich darauf, wenn sie durch den Abschlussteil jagt. Ann-Kathrin Wolf deckt viele Dinge in diesem Buch auf, aber gleichzeitig legt sie genügend Schlingen, so dass Teil drei sehnlichst von mir erwartet wird. Ihr Schreibstil ist sehr angenehm und an den richtigen Stellen wird packend und spannend erzählt. Auch in diesem Buch dürfen die schönen Märchenzitate über den Kapiteln natürlich nicht fehlen. Sie passen wie die Faust aufs Auge zum Kapitelinhalt und sind so schön aufgemacht wie das Buch selbst. Lediglich ein paar winzige Tippfehler sind dem Lektorat entgangen, was ein klein bisschen schade ist, dem Buch aber auch nicht schadet.

Fazit




Mich hat „Zwischen Blut und Krähen“ wieder in eine bezaubernde Märchenwelt entführt, in der nicht nur eine Prise Romantik, sondern verdammt viel Spannung warten. Alex wird sich ihrer Rolle immer bewusster und der finale Kampf zwischen ihr und dem Bösen wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. Die Autorin erzählt sehr schön und man merkt einfach, dass sie die Märchen liebt. Genauso wie ich ihre Geschichte. Und so vergebe ich die verdienten fünf Spitzenschuhe, mit denen sich in der Märchenwelt bestimmt was anfangen lässt.