12. Dezember 2016

Lesung: "Melody of Eden" ... unter anderem mit meiner Wenigkeit!

Hallo ihr Lieben!


Oh mann...ich bin ein ganz klein bisschen nervös. Heute möchte ich euch auf etwas hinweisen, an dem ich persönlich ein bisschen beteiligt bin. Anders kann man es wohl gar nicht sagen. Wie ihr wisst, habe ich schon ordentlich die Werbetrommel für das neue Buch von Sabine Schulter "Melody of Eden"gerührt. Ich arbeite mit der Autorin zusammen, was man mir wirklich nicht übel nehmen kann, da ihre Bücher einfach wunderbar sind. Umso mehr freut es mich, dass ich zu den Bloggern gehöre, die sie für eine weitere Werbeaktion ausgewählt hat. 



Wir alle kennen Lesungen von Autoren. Sabine hat sich für ihr neues Buchbaby eine andere Lesung gewünscht: Mit ihren Stammbloggern zusammen. Was heißt das? Gemeinsam mit 11 Bloggern liest Sabine das erste Kapitel des Romans "Melody of Eden" vor. Einer dieser 11 Blogger bin übrigens ich. Sollte es euch also interessieren, ob ich auch wirklich lesen kann, solltet ihr ganz schnell auf den folgenden Link gehen :)








00:00:  Sabine Schulter
02:26:  Diana (Lektorin im Carlsen Verlag)
04:25:  Caro - All You Need Is A Lovely Book
05:40:  Anna - Magische Momente in der kleinen Bücherwelt
07.20:  Sinah - Pink Mai
08:54:  Saskia - The Smell Of Books
10:40:  Julia - Geschichtentänzer
12:04:  Ann-Sophie - Reading is like taking a journey
13:58:  Lina - Linaliesthalt
15:44:  Tatjana - Der Bücherfuchs
17:11:  Stefanie - Gedankenvielfalt
18:46:  Chrissy - Büchereule
20:07:  Ariane - Arianes-Fantasy-Bücher
21:07:  Sabine Schulter

Für mich war diese Lesung ein super interessantes Projekt und ich finde das Video ist absolut gelungen. Die Mischung hat mir persönlich sehr gefallen, auch wenn man im Nachhinein an sich selbst immer etwas zu meckern hat. Am schönsten finde ich persönlich meinen Blick, als ich mit dem Lesen fertig bin :D *Killerblick* Aber überzeugt euch doch selbst! Und vielleicht macht euch das erste Kapitel ja auch neugierig?! Wie immer freue ich mich über eure Kommentare! :)

Eure Julia

11. Dezember 2016

Rezension: "Maskierte Weihnachten" von Regina Meißner


Titel: Maskierte Weihnachten
Autor: Regina Meißner
Verlag: neobooks
Preis: 0,99€
Seiten: 1
74


Derzeit bin ich noch nicht in Weihnachtsstimmung. Also dachte ich mir, sei eine weihnachtliche Geschichte genau das Richtige, um dies zu ändern. Da kam mir der neue Roman von Regina Meißner gerade Recht, der kurz vor Nikolaus den Weg auf meinen Reader fand. Pünktlich zum 6. Dezember beendete ich ein Buch und obwohl ich noch Anderes lesen muss, schob sich diese Geschichte einfach dazwischen. Es hat einfach so gut gepasst, dass ich „Maskierte Weihnachten“ am gleichen Tag starten musste, wie es auch die Geschichte tut. Ich wurde belohnt: Mit einer zauberhaften Liebesgeschichte mit der man absolut nichts falsch macht.


Klappentext


Am 6. Dezember wird Amber von ihrer Mitbewohnerin überredet, eine Studentenparty zu besuchen. Dort trifft die 18-Jährige auf einen maskierten Mann in Prinzenverkleidung. Die beiden verstehen sich auf Anhieb gut, doch nach einem schicksalshaften Kuss verschwindet er plötzlich. Erfolglos versucht Amber, hinter die Identität des Fremden zu kommen – bis eines Tages ein mysteriöses Päckchen auf sie wartet und zu einem Poetry Slam einlädt. Was folgt, ist eine weihnachtliche Schnitzeljagd, die Masken fallen lässt, Herzen bricht und für viele Überraschungen sorgt.

Meinung


Regina Meißner ist eine Autorin, die ihre Geschichten immer mit sehr viel Liebe angeht. Ihr Stil ist einfach, authentisch und schnell zu lesen. Dennoch glänzt er manchmal mit Tiefgang und sehr schönen Beschreibungen. Man empfindet sofort ähnlich wie die Protagonisten, was den Leser schnell in die Geschichte zieht. Den einzigen Punkt, den ich bei Meißner kritisieren muss, ist dass ihre Geschichten viel zu kurz sind. Generell. Bei „Maskierte Weihnachten“ handelt es sich um ein Buch, das keine 200 Seiten lang ist. Das ist einerseits sehr schön, da es sich so um eine schnelle Lektüre handelt, die man zwischendurch genießen kann. Andererseits haben ihre Figuren so viel Potenzial, dass ich sie gern noch länger begleiten würde. So ist es auch hier. Das Buch ist allerdings sehr schön und auch klug aufgebaut. Es besteht aus 24 Kapiteln, die zumeist nicht sehr lang sind. Anfangs findet man den Hinweis, dass das Buch als „Adventskalender“ gelesen werden kann. Allein diese Idee fand ich großartig. Ich bin aber viel zu sehr Leseratte, als dass ich so einen Rat befolgen könnte. Und es funktioniert auch einfach nicht. Denn viele Kapitel schreien geradezu danach weiterzulesen! 
Ein wenig gestutzt habe ich über den Prolog der Geschichte. Die Handlung beginnt mit dem leidenschaftlichen Kuss zwischen der Protagonistin Amber und ihrem Märchenprinzen auf der Party. Kapitel eins setzt am gleichen Abend, aber ein paar Stunden zuvor an. Der Prolog ist sehr leidenschaftlich, was schon fast nicht ins Setting gepasst hat. Daher war ich ein wenig verwundert. Das löste sich allerdings schnell und ich konnte in der Geschichte abtauchen. Amber ist ein bodenständiges und auch ein bisschen klischeehaftes Mädchen. Sie ist die gute Studentin, die lieber ein Buch liest, als auf eine Party zu gehen. Das Abenteuer sucht sie nicht und dennoch findet sie ihr ganz persönliches in dieser Geschichte. Sie ist der Ruhepol innerhalb der Handlung. Für viel Energie sorgt ihre Mitbewohnerin und spätere gute Freundin Rachel. Rachel gefiel mir als Charakter sehr gut. Sie ist völlig anders als Amber, aber genauso liebenswert. Die beiden verbindet eine wunderbare Freundschaft, die sich erst innerhalb des Buches richtig entfaltet. Charakterlich betrachtet bleibt fast nur noch der mysteriöse Prinz. Ich mochte ihn sehr und seine Ideen lassen die Erwartungen hoch steigen.
Das gesamte Buch ist eine Art Schnitzeljagd und diese ist einfach nur toll. Auf der Weihnachtsparty sind Amber und ihr Prinz beide maskiert. Amber möchte danach herausfinden wer er ist. Doch sie hat keine Chance. Der Prinz hingegen denkt sich kleine Aufmerksamkeiten aus, die zu Amber passen. Eine Einladung zum Poetry Slam ist da nur eine Sache. Es gibt noch viele weitere kleine romantische Aufmerksamkeiten, in die der Leser sich verlieben muss. Mir haben die beiden Chatgespräche der Protagonisten gut gefallen. Und auch wenn das finale Spektakel nicht unbedingt logisch ist, ist es einfach nur traumhaft schön. Die Demaskierung war toll. Meißner schafft es, dass der Leser relativ hohe Erwartungen an den Prinzen hat und trotz Auflösung nicht enttäuscht wird. Sie hat hier einen guten Weg gewählt. Die Geschichte endet so unmittelbar, wie sie begonnen hat, was dem Stil getreu ist.

Fazit


Insgesamt ist „Maskierte Weihnachten“ ein sehr kurzweiliges, aber wirklich traumhaft schönes Vergnügen. Die Chemie des Buches stimmt einfach. Man bekommt eine zarte und romantische Liebesgeschichte, in der sich jedes Mädchen wie eine Prinzessin fühlen würde. Die Protagonisten konnten mich überzeugen. Regina Meißner hat eine wirklich schöne Weihnachtsgeschichte erschaffen, die einem die Festtage versüßt. Leider war sie viel zu kurz. Mal wieder. Ich vergebe weihnachtliche 4,5 Spitzenschuhe.



10. Dezember 2016

[Herzenssache]: Das Revival der Gilmore Girls und mein zerrissenes Herz


Hallo ihr Lieben!


Heute möchte ich mich, wie angekündigt, einem nicht sehr buchigen Thema widmen. Aber oftmals sind wir Büchersüchtigen ja auch Serienjunkies, vielleicht finde ich also ein paar Gleichgesinnte. Im Bewusstsein, dass dies unwahrscheinlich ist, muss ich mir meinen ganzen Frust mal von der Seele schreiben. Denn es hat mein Herz zerrissen, als ich letzte Woche das Gilmore Girls Revival auf Netflix gesehen habe. Euch auch?

Achtung, ich schütte euch nun mein Herz aus! :D


(Quelle: http://cartermatt.bgmyzuarasgpknxgxbrs.netdna-cdn.com/wp-content/uploads/2016/08/Gilmore-Girls-Netflix.jpg?x94793)


Ich und die Gilmore Girls


Ich bin ein riesiger Fan der Gilmore Girls. Schon immer gewesen. Ich erinnere mich noch an die "guten alten Zeiten", in denen ich dienstags abends auf Vox die fünfte Staffel im Fernsehen geschaut habe. Hach...Wie alt man doch geworden ist. Das habe ich übrigens auch daran gemerkt, dass in meinem Umfeld kaum jemand die GG gesehen hat. Meine alten Schulfreunde, okay. Meine Mutter, natürlich. Aber als ich zum Beispiel meine Hip Hop Formation befragt habe, begegnete man mir mit Kopfschütteln. Ach, das kann doch wirklich nicht sein, oder?! :D Wie alt bin ich denn geworden? Doch offenbar bin nicht nur ich älter geworden, sondern auch die guten Gilmore Girls selbst. Als ich las, dass es ein Revival geben würde, flippte ich völlig aus. Ich war glücklich. Und gleichzeitig hatte ich Angst. Ein komisches Gefühl, wenn ich jetzt so drüber nachdenke. Nachdem die Folgen am 25. November online gingen, musste ich noch ein paar Tage warten, weil dieses Gefühl einfach zu merkwürdig war. Wie ich bereits sagte: Es hat mir das Herz zerrissen. Die siebte Staffel wurde von vielen Fans der Serie gehatet. Kein wirkliches Wunder. Die Macher der Serie kamen mit dem Sender nicht überein und so wurde entschieden, dass die Schöpferin der Gilmore Girls Amy Sherman-Palladino (ASP) an der finalen Staffel nicht beteiligt sein würde. Für alle Fans war das damals ein Schock - auch für mich. Die siebte Staffel war irgendwie anders und das Ende nicht wirklich befriedigend. Daher war die Freude groß, als ASP sich dem Revival widmete. Endlich wieder Gilmore Girls! Im Originalen! Mit den echten Schauspielern und den Kulissen und allem drum und dran. Das lässt ein Fanherz höher schlagen. Meins natürlich auch. 
Aber Moment. Was ist denn, wenn mir die Handlung und der Verlauf der neuen Gilmore Girls so gar nicht gefällt? Aus diesem Grund hatte ich Angst vor dem Revival. Und wie sich herausstellte: zurecht. Achtung, ab jetzt wird gespoilert.


#teamlogan


Ich bin #teamlogan. Oh ja, ich weiß. Traurig, dass Rory so sehr auf ihre Boyfriends reduziert wird. Sehe ich ja auch so. Aber seit der fünften Staffel bin ich mehr als nur abhängig von Rory und Logan als Paar. Wenn ich jetzt noch einmal die Formulierung des zerrissenen Herzens verwende, ohrfeige ich mich selbst. Daher sage ich mal, dass mein Herz in tausend Stücke brach, als Rory Logans Antrag in der siebten Staffel ablehnte. Der Antrag selbst war übrigens süß, aber gleichzeitig hätte der gute Huntzberger es auch nicht schlimmer anstellen können. Aber naja...insgesamt muss ich sagen, dass Logan innerhalb der siebten Staffel so ein toller Kerl geworden ist. Er wurde damals als arroganter und reicher Typ eingeführt, der so ziemlich jede Frau haben konnte. Rory hat ihn gebändigt. Und noch mehr. In der siebten Staffel wurde er selbständig und erwachsen. Er arbeitete hart und liebte Rory jeden Tag mehr. Mich persönlich nahm das sehr mit, weshalb die beiden auch heute noch, acht Jahre nach dem Ende der letzten Staffel, mein absolutes Traumpaar auf dem Fernsehbildschirm sind. 
Tja, und jetzt das. 



(Quelle: http://www.eonline.com/news/812995/matt-czuchry-has-some-surprising-advice-for-his-gilmore-girls-character-after-that-huge-cliffhanger)


Braucht man die letzte Staffel? Och nööö...


DIESE DÄMLICHE PRODUZENTIN HAT SICH DIE SIEBTE STAFFEL NIE ANGESEHEN!! WTF?! Im Ernst jetzt? Amy Sherman-Palladino, die Frau die von so vielen Fans verehrt wurde, hat aus persönlichem Egoismus es nicht für nötig befunden, die letzte Staffel der von ihr geschaffenen Serie zu schauen. Darauf komm ich einfach nicht klar. Sie hat sich lediglich erzählen lassen, was in der Staffel passiert. Na, herzlichen Glückwunsch! Ist ja auch fast dasselbe. Zumindest berichten die Medien so und ASP hat sich in diversen Interviews so geäußert. Als wahrer Fan muss ich hier den Kopf schütteln. Auch wenn die Aussage nicht stimmt, kann niemand abstreiten, dass vieles, was in Staffel 7 passiert einfach mal nicht beachtet wurde. Juhu. Was macht Logan beispielsweise in London? Warum arbeitet er wieder für seinen Vater und steht überhaupt so unter dem Pantoffel seiner Familie? Warum kommen Lanes Kinder kaum zum Tragen? Und warum zum Teufel ist Rorys Entwicklung so heftig schlecht???



Unzufriedenheit, Fragen über Fragen und schlechtes Marketing


Wie ihr vielleicht merkt, bin ich mit dem Revival nicht so recht zufrieden. Nach dem ersten Gucken war ich regelrecht aufgebracht. Ich konnte mich gar nicht mehr einkriegen und musste erstmal mit einer alten Freundin telefonieren, weil wir es beide nicht fassen konnten. Nach dem zweiten Gucken sind die Folgen deutlich besser, was mir auch noch einmal klar gemacht hat, wie hoch meine Erwartungen an die Serie waren. Anfangs bemerkte ich nichts meiner geliebten Gilmore Girls in diesen 6,5 Stunden. Es war vielleicht auch nicht förderlich, dass ich alle vier Folgen direkt hintereinander schauen musste. Die Tage zuvor hatte ich noch Staffel sechs und sieben durchgeschaut, weswegen ich persönlich wohl mehr im Gilmore-Universum war, als ASP selbst. Tja. Was ist mit Rory passiert? Wieso hat sie keinen festen Job? Sie war doch sonst so bedacht darauf?Warum wird Politik so gar nicht aufgegriffen, obwohl Luke und Lorelai kurz vor den US-Wahlen heiraten? Warum sieht Lauren Graham so unglaublich komisch aus? Und warum bitte wurde immer groß angekündigt, dass Rory wieder mit einem ihrer Ex-Freunde zusammen kommen würde? Was für ein schlechtes Marketing ist das bitte? Hier entscheidet sich niemand für ein Team. Ist ja auch ganz gut so, denn #teamrory ist auch nicht verkehrt, aber dann darf man das doch vorher bitte nicht so ankündigen. 
Ich persönlich bin gar nicht so schlecht weggekommen. Jedenfalls auf den zweiten Blick. Klar. Auch mir ging es vor allem darum, was wohl mit Rory passiert und wer ihr Herz letztendlich erobern kann. Dass Logan gleich ab der ersten Folge mitspielt und mit Abstand die meisten Szenen der Exfreunde hat, hat mich sehr sehr glücklich gemacht. Der Umstand, dass Rory und er eine Affäre führen hingegen weniger. Was ist das denn bitte für eine moralische Botschaft? Was für ein Rückschritt ist das? Fing die Beziehung von Rory und Logan nicht genauso an? ASP, was hast du dir dabei gedacht? Dadurch wird der Faktor "Betrug" im Revival relativ groß geschrieben. Obwohl ich ein Fan des Lachers um "Paul" herum bin, betrügt Rory den armen Kerl. Und Logan ist plötzlich auch wieder so hinterhältig und hintergeht sogar seine Verlobte. Wo sind wir? Wieder in 2005? Die beiden Charaktere sollten es doch besser wissen. Sie haben das Ganze schließlich schon einmal durchgemacht. Oh uns noch eins. Rorys Buch. Offenbar ein Herzensprojekt. Denn sie MUSS das machen, wie sie ihrer Mutter erzählt. Lustig nur, dass sie von allein gar nicht auf die Idee kam, Dafür brauchte sie Jess. Und oh...plötzlich gibt es nichts anderes mehr. Was passiert eigentlich mit der Stars Hollow Gazette als sie mit dem Buch anfängt?!
Außerdem erfährt man viel zu wenig über das Leben der Girls. Wollen die Macher mir wirklich erzählen, dass Lorelai und Luke seit acht Jahren zusammen leben und keinen Schritt weiter gekommen sind? Ihre Beziehung setzt quasi ein paar Wochen nach Ende der siebten Staffel an. Traurig, wenn ihr mich fragt. Auch die Dynamik zwischen Mutter und Tochter fehlte mir. In der letzten Folge "Fall" habe ich beispielsweise gar nicht gemerkt, dass die beiden eine ganze Weile, bestimmt über eine Stunde im Revival, gar nicht miteinander reden. Schon schade. Gerade die Mutter-Tochter-Beziehung macht doch die Geschichte aus. Lorelais Geschichte hat mich jedenfalls enttäuscht. Von Rory mal ganz zu schweigen. Ich sage nur: Wookie-One-Night-Stand? Im Ernst jetzt? Schwach.


Von großartigen Nebenfiguren


Allerdings haben die Nebenfiguren eine ganze Menge gerettet. Wie toll fand ich zum Beispiel Michel!! Und bei jeder Szene in der Paris beteiligt ist, muss ich immer noch lachen! Die Life and Death-Brigade hat mir das Revival mehr als versüßt. Ich liebe Fin. Wenn Logan es nicht sein darf, sollte es Fin werden. Emily hat die gesamte Geschichte getragen. Ihre charakterliche Entwicklung ist die einzige mit der ich wirklich einverstanden und in gewisser Weise auch stolz bin! Auch der Gastauftritt von Sookie war toll. Überhaupt, dass Melissa McCarthy den Weg ans Set gefunden hat, ist schon cool. Wahrscheinlich hat sie für die 5 Minuten eine ähnlich hohe Gage kassiert wie Lauren Graham insgesamt...wer weiß. 
Aber nochmal zurück zum Inhalt. Beim zweiten Mal Gucken wurde es besser. Viel besser. Ich erkannte meine Gilmore Girls wieder. Allerdings wusste ich auch was passiert und war vorbereitet. Ich finde immer noch, dass es unglaublich viele unnötige Szenen gibt. Ich sage nur: Stars Hollow Musical??? Oder was machen die beiden Jungs im Sommer eigentlich bei den Girls? Muss man nicht verstehen. 


(Quelle: http://moviepilot.com/p/will-gilmore-girls-a-year-in-the-life-get-a-season-2/4157662)


Die letzten vier Worte...


Kommen wir zum Ende. Die weltberühmtem letzten vier Worte. Hach...wenn ihr mich jetzt hören könntet, würde ich sehr sehr sehr laut lachen. Das kann schließlich nur ein Scherz sein. Nett. Rory ist also schwanger und so wollte ASP die Serie schon immer enden lassen?! Wie innovativ. Beim ersten Gucken, als ich noch absolut nichts davon wusste, war ich schockiert. Mein erster Ruf war der nach neuen Folgen. Inzwischen bin ich sehr viel nüchterner. Denn ich habe in den letzten Tagen so viel über die Gilmore Girls gelesen, dass es abnormal ist. ASP hat doch tatsächlich gesagt, dass sie immer schon wollte, dass sich die Geschichte auf eine Art und Weise wiederholt. Dass Rory ebenfalls eine alleinerziehende Mutter sein soll. Dass Logan das Pendant zu Christopher ist. Und Jess dementsprechend ihr Luke. (Die Frage nach dem Vater wäre mit dieser Aussage geklärt, Ladies...) Oh mann und spätestens jetzt komme ich nicht mehr aus dem Kopfschütteln heraus. DAS wollte die Produzentin??? Wieso???? Was ist an einer Serie interessant, die sich wiederholen soll? Mutter und Tochter sind sich ähnlich, ja. Keine Frage. Aber dennoch sind sie unterschiedlich genug, um ein andere Leben zu leben. Rory ist so anders als Lorelai. Sie ist nicht in reichem Elternhaus aufgewachsen. Sie hat zwar gute Schulen besucht, hat aber ernsthaft mit Jungs angefangen, als sie viel älter war. Sie war nie so impulsiv wie Lorelai. Sie war der ruhige Bücherwurm. Das liebe Mädchen mit den festen Freunden. Lorelai stand schon immer ganz anders zum Leben. Und die Vergleiche zu den Jungs sind auch echt weit hergeholt. Als wenn Jess wirklich etwas mit Luke gemein hat? Und Logan auch nicht mit Chris. Das kann ich einfach nicht verantworten. Logan liebt Rory. Ich finde jedenfalls dass man das in jeder Szene der beiden gesehen hat. Und ich würde auch dazu tendieren, dass er für sie seiner Familie den Rücken zukehren würde. Und bitte...ich mag Jess ja auch. Aber wenn das wirklich so geplant ist, dann hätte der gute Mann einen größeren Part im Revival haben sollen. Außerdem ist er voll nicht der Typ für jemanden, der einer Frau sein Leben lang hinterherschmachtet und ihr zusieht, wie sie ihr Kind großzieht. Oh mann...nee...ehrlich nicht. 
Nachdem ich also von diesem Ende erfahren habe, kann ich getrost auf weitere Folgen verzichten. Zumindest wenn ich wirklich nur sehen würde, wie sich der Kreislauf wiederholt. Dafür habe ich die Serie nicht geliebt und verfolgt. 


Mein persönliches Fazit


Was genau ist denn jetzt mein Fazit zum Revival? Wie ihr schon merkt, hat es mich sehr mitgenommen und erbost. Mein erster Eindruck konnte in bestimmten Themen nicht völlig revidiert werden. Allerdings bin ich dennoch dankbar, dass dir Girls zurück gekommen sind. Ich habe mich selbst gefragt, wofür ich mich entscheiden würde, wenn ich wählen müsste: Entweder diese vier neuen Folgen oder gar keine neuen Folgen. Und da würde ich wirklich diese vier nehmen. Denn es gab auch viele Liebevolles in den Folgen. Die Nebencharaktere und das Stars Hollow-Feeling kamen wieder. Das war einfach traumhaft. Die Handlung um Richard herum war sehr gelungen. Und Logan hatte große Anteile. Wuhu. Immerhin etwas. Auch wenn ich mit der absoluten Trennung natürlich nicht einverstanden bin. Ich habe sogar geweint. Welch Wunder. Aber ich kann es ASP einfach nicht verzeihen, dass sie auch acht Jahre nach dem eigentlichen Ende der Serie unbedingt ihre eigentliche Idee durchboxen musste und die Fans dadurch so enttäuscht hat. Die Situation von Lorelai und Rory ist schon allein wegen des Alters nicht mehr vergleichbar. Aber gut. Vielleicht stehe ich mit meiner Meinung ja auch allein.


(Quelle: http://www.tvguide.com/news/gilmore-girls-a-year-in-the-life-no-more-episodes-netflix/)



Tja, liebe Freunde, das passiert, wenn man sich den gesamten Frust der letzten Tage von der Seele schreibt. Ich glaube ich könnte auch ein Buch schreiben - über meine Enttäuschung und meine Hassliebe zum Revival der Gilmore Girls. Oh...und ich könnte sicher auch noch einen Post schreiben, warum ich auch nach dem Revival noch #teamlogan bin. Auch wenn das moralisch hinterfragbar ist.



Habt ihr etwas zu dem Thema zu sagen? :D Ich bin gar nicht böse,wenn ihr nicht den ganzen Beitrag gelesen habt (meine Emotionen sind mit mir durchgegangen), aber mich würde jeder Kommentar zum Revival interessieren :) Also lasst mir doch einen da, wenn ihr mögt!

Eure Julia (mit zerissenem Herzen)

9. Dezember 2016

Mein Monatsrückblick: November

Hallo ihr Lieben!


Mit großen Schritten gehen wir auf Weihnachten zu. Kekse werden gebacken, Geschenke werden eingekauft und die Weihnachtslieder klingen aus den Lautsprechern. Ich persönlich bin ein absoluter Weihnachtsfan, in diesem Jahr kam die Stimmung allerdings noch nicht so auf. Auch mit meinen Geschenken hinke ich absolut hinterher. Aber ich hab ja auch noch ein paar Tage Zeit. Und damit ich mich auch endlich voll und ganz auf Weihnachten konzentrieren kann, kommt hier jetzt mein Monatsrückblick - ich weiß, reichlich spät. Aber um sich auf etwas Neues einzulassen, schließt man mit dem Alten ab. Also los:
Der November war ein guter und wohl mein letzter entspannter Monat. Ich hatte noch relativ viel Zeit. Und in dieser Zeit habe ich vor allem die Gilmore Girls gesuchtet. Ein kleiner Post zu dem Revival wird in den nächsten Tagen kommen :) Außerdem habe ich die erste Literatur für meine Masterarbeit gesucht, die ich aktuell durcharbeite. Und natürlich habe ich meinen ersten Bloggeburtstag gefeiert :) Wuhu! Aber ansonsten konnte ich relativ viel lesen.





Insgesamt habe ich 11 Bücher geschafft!


Roverandom - J. R. R. Tolkien (144 Seiten) [Rezension]

Witches of Norway: Nordlichtzauber - Jennifer Alice Jager (319 Seiten) [Rezension]

Zwischen Macht und Spiegel - Ann-Kathrin Wolf (294 Seiten) [Rezension]

Tanz in die Freiheit - Susanne Betz (353 Seiten) [Rezension]

Von der Freiheit eines Christenmenschen - Martin Luther (95 Seiten)

Percy Jackson: Der Fluch des Titanen - Rick Riordan (368 Seiten) [Rezension]

Ein Hauch von Schicksal - Lara Wegner (290 Seiten) [Rezension]

Das unendliche Meer - Rick Yancey (352 Seiten) [Rezension]

To all the boys I've loved before - Jenny Han (369 Seiten) [Rezension] (Hörbuch)

Tom Sawyer - Mark Twain (280 Seiten) [Rezension]

Melody of Eden: Blutgfährten - Sabine Schulter (233 Seiten) [Rezension]


Seiten gesamt: 3097



Ich bin mit meinem November absolut zufrieden. Ich habe wieder 11 Bücher geschafft, was für mich auch wirklich an der Grenze des Machbaren liegt. Zugegeben, die Bücher waren alle nicht dick, aber das ist egal. Daher blicke ich stolz auf den November zurück. Die meisten Bücher waren wirklich toll. Ich habe mich in verschiedenen Genres ausgetobt. "Roverandom" ist eine Kindergeschichte, die mich nicht ganz überzeugen konnte, zum Vorlesen aber ganz nett ist. Allein der Name des Autors veranlasste mich dazu dieses Buch zu lesen. Der nächste berühmte Name auf der Liste ist wohl Mark Twain mit seinem Weltwerk "Tom Sawyer". Das Buch fand ich sehr interessant, aber es hätte auch einen Tick besser sein können. Die Überraschung des Monats ist eigentlich "Von der Freiheit eines Christenmenschen", das ich aus reinem Trotz gelesen habe. Ich hatte eine interne Wette mit meinem 'Schwiegervater' am Laufen, die ich nun gewonnen habe ;) Das Buch war natürlich sehr eigen. Zwischenzeitlich fühlte ich mich wie in einer Sekte, aber nun ja. Der Glaube hat sich ja auch verändert. Zum Lutherjahr fand ich diese Lektüre jedenfalls sehr passend. Zwar suspekt, aber eben auch gut zu kennen ;) Damit sind eigentlich die schwächeren Bücher abgedeckt, denn alle anderen waren wirklich toll.
Das Hörbuch "To all the boys I've loved before" hat mich begeistert! Ich liebe diese süße, naive Geschichte! Wirklich toll waren auch die beiden Bücher aus dem Dark Diamonds Verlag. "Witches of Norway" und "Melody of Eden" sind wirklich tolle Reihenauftakte. Zum Letzteren habe ich übrigens auch eine Chore gemacht, falls jemand noch einen Blick auf den Tanz werfen möchte: HIER geht's lang. "Tanz in die Freiheit" war ein sehr ernstes und faszinierendes Buch, das allerdings auch schwer war. Das Thema der Französischen Revolution wurde aber sehr gut verarbeitet! "Zwischen Macht und Spiegel" ist ebenfalls ein wunderbarer Reihenabschluss. Diese märchenhafte Geschichte konnte mich durchaus begeistern! :)
"Ein Hauch von Schicksal" war anders als erwartet und das Buch ließ mich ein wenig zwiegespalten zurück. Aber dennoch hat es mir gut gefallen. Ein weiteres Highlight war "Der Fluch des Titanen", denn ich liebe Percy Jackson einfach! Zum Glück habe ich noch zwei weitere Bücher von dem Halbgott vor mir ;) Bleibt noch "Das unendliche Meer" von Rick Yancey. Das Buch war genauso brutal wie sein Vorgänger. Und nun bin ich umso gespannter, was das Finale betrifft!

Alles in allem war es also ein toller Monat, in dem nicht einmal ein richtiger Flop zu verzeichnen war. Drei Bücher waren zwar schwächer, aber sie als Flop zu bezeichnen wäre falsch. Daher mache ich lieber auf die vielen Highlights aufmerksam. Jetzt geht es für mich hoffentlich in eine besinnliche Weihnachtszeit. Habt ihr schon alle Geschenke? :)

Was gab es bei euch so im vorletzten Monat des Jahres? Seid ihr gedanklich schon bei Weihnachten?


Eure Julia

8. Dezember 2016

Rezension: "Belle et la magie - Hexenzorn" von Valentina Fast


Titel: Belle et la magie - Hexenzorn
Autor: Valentina Fast
Verlag: Impress
Preis: 3,99€
Seiten: 480

Wie froh war ich, als ich „Belle et la magie – Hexenzorn“ in der Dezemberankündigung von Impress sah. Bereits der erste Teil „Hexenherz“ konnte mich überzeugen. Zwar hatte das Buch noch mit ein paar Schwächen zu kämpfen, doch etwas hatte Valentina Fast auf jeden Fall richtig gemacht: Denn die Geschichte ließ mich über Wochen hinweg nicht los. Und daher war meine Freude groß, als ich zum zweiten Teil greifen durfte. „Hexenzorn“ ist ein absolut gelungener Dilogie-Abschluss, der mich erneut in seinen Bann zog und sowohl mit einer Liebesgeschichte, als auch anderer spannender Magie glänzen kann. Top!

Klappentext


Seit die 17-jährige Isabelle Monvision aus ihrer Heimat verbannt wurde, ist nichts mehr, wie es mal war. Nicht nur hat sie ihre Hexenfähigkeiten vollständig eingebüßt, auch das Vertrauen zu Gaston ist mit den vergangenen Geschehnissen zu Bruch gegangen. Dennoch kämpft sie sich mit ihm und seinen Freunden durch die zahlreichen Gefahren des Magischen Waldes – wissend, dass sie nur im Reich auf der anderen Seite der Berge in Sicherheit sein kann. Mit allen Mitteln versucht Gaston sie auf dem unsicheren Weg dorthin zu beschützen. Dabei ahnt keiner von ihnen, dass dies nur der Anfang ist und Isabelle die Schlüsselfigur eines jahrhundertealten Krieges werden wird...

Meinung


In meiner Rezension zum ersten Teil dieser Reihe habe ich bemängelt, dass die Geschichte nicht konsequent oder gradlinig ist. Es gibt viele Stationen und Wendungen in „Hexenherz“, was den Leser verwirrt zurück lässt. Umso glücklicher war ich, als ich bei „Hexenzorn“ keinerlei solcher verstrickten Wendungen fand. Die Handlung ist stringent und bleibt im gleichen Rahmen bestehen. Das war schon mal wunderbar! Man macht diesmal keine große Reise mit der Protagonistin durch, man muss nicht in eine neue Welt eingeführt werden, sondern kommt als Leser sofort in der Geschichte an. Belle ist inzwischen im Reich der Wicca angelangt und dort spielt auch die Handlung von „Hexenzorn“.  Einen viel größeren Teil nehmen diesmal ihre neuen Freunde und Gefährten ein. Diese Charaktere haben mir wirklich gut gefallen. Die anfangs so kalte Fiona wird zu einer wirklich guten Freundin für Belle. Der hübsche Robert mausert sich zum Liebling jeder Leserin. Zumindest mein Herz konnte er erobern. Es war schön, dass die Autorin in diesem Zusammenhang auch Themen wie Freundschaft angeschnitten hat und der Rahmen ernsthaft gelungen ist. Leider bleibt Sergeij als einziger etwas farblos, obwohl auch er mehr Anteile in diesem Buch bekommt. Die Nebenhandlung zwischen ihm und Fiona war aber einfach nur niedlich! Bleibt natürlich noch der männliche Held der Geschichte: Gaston. Zum Ende des ersten Buches fieberte ich immer wieder auf die Momente zwischen Belle und Gaston hin und Valentina Fast hat für diese beiden eine ganz besondere Chemie erschaffen. Ich muss sagen, dass ich aufgrund der süßen Augenblicke zwischen Belle und Gaston die ersten 200 Seiten geradezu verschlungen habe! Ich wollte mehr – viel mehr. Die Liebesgeschichte konnte mich absolut fesseln und packen. Kleine Eifersuchtsdramen machen das Ganze interessant und auch wenn es zwischenzeitlich unnötige Aspekte beinhaltet, trägt die Liebesgeschichte zwischen der Hexenprinzessin und ihrem Beschützer das gesamte Buch. Ich konnte die Liebesgeschichte sehr genießen und empfand sie als authentisch. Auch an Belle kann ich als Charakter nicht herummeckern. Sie ist stärker als noch in Band eins und macht eine gelungene Entwicklung durch. Natürlich ist sie weiterhin naiv, aber sie gefiel mir sehr viel besser als noch im ersten Teil. Erwähnenswert sind natürlich auch Belles alte Freunde Sandrine und Vincent. Die beiden sind weiterhin wichtig, sind aber aufgrund der Entfernung ein wenig von der Geschichte abgekoppelt. Ebenso wie Belles Mutter, die Hexenkönigin. Ihr Anteil ist dennoch ein wichtiger, was man erst im Laufe der Geschichte erfährt. Der Leser macht natürlich auch die Bekanntschaft mit völlig neuen Charakteren. Allen voran ist hier Abby zu nennen, die junge und dennoch starke Hexe im Reich der Wicca. Sie ist Belle eine gute Freundin und steht stets mit Rat und Tat zur Seite. Dennoch muss man sich als Leser fragen, warum dieses junge Mädchen so viel weiß und was eigentlich ihre Rolle in der Geschichte ist. Ebenfalls mysteriös erscheinen dem Leser der Abte und die Schulleiterin. Was ist ihr Geheimnis?
Die finale Auflösung von „Hexenzorn“ ist wirklich spektakulär und spannend. Die Autorin beschreibt einen Krieg zwischen Hexen und Zauberern gegen die Wicca. Der magische Wald steht kurz vor seiner Zerstörung und nur Belle kann etwas daran ändern. Die finalen Kapitel waren rasant und actiongeladen. Insgesamt wurde so ein toller Ausgleich zwischen Liebesgeschichte und Spannung geschaffen, welcher in ein magisches Setting gesetzt wurde. So wurde die Geschichte für mich zum absoluten Gewinner!
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Er passt weiterhin sehr gut ins Thema und gefiel mir gut. Die Perspektivwechsel, die bereits in Band eins eingeführt werden, bleiben erhalten. Die Haupterzählerin ist natürlich Belle. Neben ihr fungiert Sandrine als Erzählerin. Mit lediglich einem Part kommen auch Gaston und Belles Mutter zum Vorschein. Von ihnen hätte ich mir mehr Anteile gewünscht.
Das Buch hat eine Art offenes Ende, was ich der Autorin aber nicht übel nehme. Sie hat mit dieser Dilogie einen wirklich tollen Job gemacht!

Fazit




„Belle et la magie – Hexenzorn“ ist ein großartiges Buch. Es beinhaltet eine unter-die-Haut-gehende Liebesgeschichte, starke Freundschaften, noch stärkere Hexen und viel, viel Magie. Das Ganze paart Valentina Fast mit viel Spannung und einem mysteriösen Setting, in dem der Leser nie so genau weiß, wem er trauen kann. Mir persönlich gefiel diese ganze Mischung unglaublich gut. Ich habe das gesamte Buch genossen und vergebe deshalb magische (und keine zornigen) fünf Spitzenschuhe.



5. Dezember 2016

Meine Neuzugänge: November (oder: Das Problem vom Lesen während eines Serienmarathons)

Hallo ihr Lieben!


Ich melde mich nach ein paar Tagen Pause zurück, die so gar nicht beabsichtigt waren. In der letzten Woche habe ich kaum eine Minute auf meinen Blog oder ein Buch verwendet, was mir zwar wehtut, aber eine Zeit lang wohl auch normal ist. Warum war es so ruhig um mich? Ich habe Fernsehen geguckt. Klingt blöd. Ist aber so. Um genauer zu sein: Ich habe die neuen Folgen der Gilmore Girls geguckt. Und nicht nur die. Denn als wahrer Fan muss man vor dem Revival doch wenigstens ein wenig zurückschauen. Und so schaute ich die komplette sechste und siebte Staffel vor der aktuellen achten Staffel noch einmal. Aber wie das so ist, kann man nicht lesen, während man Serien schaut. Ihr kennt das Problem. Und deshalb war ich in den letzten zwei Wochen arg unproduktiv. Aber ich hoffe, dass ich aus dem Gilmore-Universum bald wieder aufwache und dann wieder zurück in meinen Alltag finde :D Ich weiß, es klingt so, als wenn ich übertreiben würde, aber glaubt mir...das tue ich nicht. Meine Welt wurde auf den Kopf gestellt. Deshalb werde ich mich in den nächsten Tagen auch noch einem eigenen Post über das Gilmore Girls Revival widmen, aber das ist heute nicht der Anlass.
Heute will ich endlich mal wieder über Bücher nachdenken ;) Und auch wenn es nur ein kleiner Anfang ist, wollte ich euch meine Neuzugänge aus dem vergangenen Monat zeigen. Wie gesagt, ich hänge ein wenig hinterher. Aber verzeiht mir.
Ich dachte, dass ich im November kaum etwas angeschafft habe. Aber da liege ich falsch. Insgesamt habe ich 9 Neuzugänge zu verzeichnen, was mal wieder zu viel ist. Zwei Taschenbücher, ein Hardcover, ein Hörbuch und fünf ebooks stehen auf der Liste. Und das sind sie:



 

Fünf dieser Schätze habe ich bereits gelesen und rezensiert. Zwei werden im Moment gelesen, aber der Rest wird wohl vorerst bei Karli bleiben. Jetzt, wo ich sie alle noch einmal aufzähle, fühle ich mich richtig schlecht. Aber andererseits sind sie auch ziemlich schön, nicht wahr? :) 


Was haltet ihr von meinen Neuzugängen? Was gab es bei euch Neues? Kennt ihr das Problem Serien und Lesen nicht vereinen zu können? :)

Eure Julia





3. Dezember 2016

Rezension (2015): "Die Verborgene" von Sarah Kleck


Titel: Die Verborgene
Autor: Sarah Kleck
Verlag: dotbooks
Preis: 5,99€
Seiten: 346

Inhalt

Evelyn hat im Leben alles verloren, was sie geliebt hat: ihre Familie. Nachdem ihre Eltern vor Jahren bei einem Autounfall ums Leben kamen, starb vor kurzem auch ihre große Schwester. Evelyn hält nichts mehr in ihrem Heimatort und als sie die Zusage für das Psychologiestudium in Oxford bekommt, bricht sie auf ins kalte London. Schon bald lernt sie neue Freunde kennen, doch vieles scheint auch ungewöhnlich.  Als Evelyn den atemberaubenden Jared Calmburry kennen lernt, ist es um sie geschehen. Aber warum meidet er sie und nähert sich ihr dann doch wieder an? Warum flackert immer das Licht in allen Räumen wenn sie ihn sieht und wieso scheint er sich nie ohne eine Art Leibgarde zu bewegen?
Bald schon findet Evelyn Dinge über Jared, die Calmburrys und so auch über ihre eigene Geschichte heraus, die alles verändern. Ein spannendes Fantasy-Spektakel beginnt, in dem auch der Aspekt der Liebesgeschichte nicht zu kurz kommt.

Meinung



Der Debütroman „Die Verborgene“ von Sarah Kleck  ist der Auftakt zu einer geheimnisvollen Fantasygeschichte über drei Teile, die nicht nur Spannung, sondern auch Mystik bereithält. Was mit einer ganz normalen „College-Junge-Mädchen-Geschichte“ beginnt, endet in einer mystischen Fantasyjagd auf der Suche nach Wahrheit, Schutz und Macht.
Sarah Kleck gestaltet ihre Charaktere, wie auch ihre Beschreibungen sehr detailreich. Ihr Schreibstil ist flüssig. Manchmal werden kleine Details sehr ausführlich beschrieben, doch der Story schadet es keineswegs. Die Handlungsorte wie vor allem Oxford werden genau betrachtet und auch Evelyns Alltag ist für den Leser schnell greifbar. Manchmal holt die Autorin zwar etwas zu weit aus, doch langweilig wird es dennoch nicht. Für mich persönlich war die Handlung nicht so transparent wie für viele andere. Es warten somit  einige Wendungen auf den Leser und viele Geheimnisse müssen noch gelüftet werden. 
Die Protagonistin ist ganz klar „Die Verborgene“ – Evelyn. Auch wenn ich mich nicht direkt mit ihr identifizieren konnte, ist sie doch ein Charakter der sich treu bleibt. Gut finde ich auch, dass sie nicht vollkommen von sich überzeugt ist, dennoch ist ihre Naivität in manchen Situationen ein wenig übertrieben. Allerdings bleibt sie das gute Mädchen, das eine genauere Betrachtung in jedem Fall wert ist. Die Attraktion in Sicht Charaktere ist aber wohl der geheimnisvolle Jared. Natürlich ist jedes Mädchen in den Waisen verliebt, doch er ist nicht nur wegen seines guten Aussehens faszinierend. Im Laufe des Buches kommt sein großes Geheimnis ans Licht und dies macht die Sache erst so richtig spannend.
Neben den Hauptcharakteren gibt es auch viele Nebenfiguren, die sicher in den Nachfolgebänden noch ein wenig stärker zum Tragen kommen werden. Man schließt sofort die quirlige Sally ins Herz oder auch den sportlichen Colin, man zweifelt über Felix Absichten und kann ebenfalls die von Professor Mayflower nicht ganz einordnen.


Das große Thema des Romans kann ich leider nicht verraten ohne zu spoilern, doch wer sich für Legenden und Mythen interessiert, ist hier in jedem Fall richtig. Ich hatte viel Lesefreude an „Die Veerborgene“ und bin gespannt auf die Fortsetzung. 

Fazit


Mit dem ersten Band hat die Handlung nun richtig an Fahrt aufgenommen und ich bin gespannt, wie die Autorin die Geschichte um Jared und Evelyn weiter gestalten wird. Ich vergebe vier Sterne, da es ein tolles und aufregendes Buch ist. Manchmal waren ein paar Dinge für mich unbedeutend und einen Stern möchte ich für die Folgebände offen lassen, doch alles in allem ist „Die Verborgene“ ein toller Debütroman.