17. Mai 2016

Rezension: "Rendezvous in Paris" von Stephanie Perkins


Titel: Rendezvous in Paris
Autor: Stephanie Perkins
Verlag: cbj
Preis: 8,99€
Seiten: 448

Ich liebe Stephanie Perkins. 
Ich bekenne mich. 
Allerdings ist es gewagt nach zwei Büchern der Autorin ein solches Bekenntnis auszusprechen... Nachdem ich „Herzklopfen auf Französisch“ vergöttert und „Schmetterlinge im Gepäck“ überraschenderweise ebenso gesuchtet habe, freute ich mich auf den Abschluss der Reihe: „Rendezvous in Paris“. Ich weiß leider gar nicht, ob die Reihe überhaupt einen übergreifenden Titel hat, aber egal. Ich bin jedenfalls ein großer Fan. Und auch der letzte Band lässt sich super lesen, ist aber einen Ticken schwächer als seine Vorgänger.

Inhalt



Islas letztes Schuljahr in Paris beginnt. Seit ihrem ersten Jahr ist sie in Josh Wasserstein  verliebt, aber er war immer mit Rashmi zusammen und somit unnahbar. Doch plötzlich scheint er sich für sie zu interessieren und zwischen den beiden funkt es gewaltig. Sie kann ihr Glück kaum fassen. Aber Josh ist ein Künstler und die sind bekanntlich kompliziert. Und obwohl sich Islas größter Traum erfüllt hat und die beiden glücklich sind, bleibt Josh seiner rebellischen Natur treu. Als er von der Schule fliegt, stehen die beiden vor einer harten Bewährungsprobe. Fernbeziehung, Eifersucht und sogar die Öffentlichkeit.  Werden die beiden ein zweites Happy End erleben dürfen?

Meinung


An der Reihe von Stephanie Perkins gefällt mir vor allem, dass jeder Teil an sich abgeschlossen ist und man so jederzeit einsteigen könnte. Allerdings verliert man seine Lieblinge aus den zwei Bänden zuvor eben doch nicht ganz. Denn sie treten in winzigen Nebenrollen auf. So ist es schon mit Anna und St. Clair in „Schmetterlinge im Gepäck“ und auch hier kommen die beiden zusammen mit Lola und Cricket kurz vor. Außerdem kennt man natürlich Josh, der nun im Mittelpunkt steht. Isla hat in Band eins eine klitzekleine Rolle, nun wird sie Protagonistin und erzählt ihre eigene Geschichte. Für mich war dies entscheidend. 
Ich finde Josh sehr viel sympathischer als Isla. Man lernt den chaotischen Künstler von vielen neuen Seiten kennen und schnell schleicht sich der missverstandene Teenager in die Herzen der Leser. Isla hingegen ist ein bisschen zu süß und perfekt. Sie ist schön, aber unglaublich schüchtern und zusätzlich die Jahrgangsbeste. Obwohl sie Macken hat, wie etwa, dass sie nicht weiß, was sie mit ihrer Zukunft machen will, treten diese kaum auf. Ihre Verliebtheit ist schon fast ein bisschen nervig. Mir war Isla zu glatt, vor allem im Vergleich zu ihrem Pendant Josh, der immer wieder die Regeln bricht. Dennoch kommt man mit den Protagonisten gut aus, was auch am Schreibstil von Perkins liegt. Er ist wie immer fließend und jung. Man kann sich gut in die Gefühle von Isla hineinversetzen. Meiner Meinung nach hat Perkins eine besonders charmante Art die französische Großstadt zu beschreiben. Wenn der Leser die Teile zuvor kennt, dann ist das Umfeld bekannt, die Charaktere aber relativ neu. Dazu zählen auch die Nebenfiguren. Hier ist vor allem Kurt erwähnenswert. Kurt ist Autist und daher ein wenig anders als andere Jugendliche, dennoch ist er Islas bester Freund. Er bringt eine so wunderbare und erfrischende Note in die Geschichte. Natürlich ist es auch nie ganz leicht seine Zeit zwischen seinem Freund und seinem besten Freund aufzuteilen, wie Isla schmerzlich erfahren muss. Neben Kurt spielen noch die Eltern von Josh eine Rolle (die in der amerikanischen Politik äußerst aktiv sind)  und ein wenig Islas Familie, ansonsten konzentriert sich die Geschichte aber auf Josh und Isla. 
Die Story ist eine süße Liebesgeschichte, die aber nicht mit einem Happy-End zu Ende geht. Hier geht es weiter. Denn was passiert eigentlich nach dem Happy-End, nachdem sich die Liebenden bekommen haben? Obwohl ich diesen Ansatz von Perkins interessant fand, konnte er mich nicht so überzeugen, wie die Liebesgeschichten aus Teil eins und zwei. Trotzdem macht es das Buch besonders, vor allem im Vergleich zu den anderen Teilen. Die Geschichte ist träumerisch und führt den Leser an wunderbare Orte. Allerdings gab es auch Punkte, die ich als unnötig bezeichnen würde. Welche das sind, kann ich aber leider nicht verraten ohne zu spoilern.

Fazit




Für mich war „Rendezvous in Paris“ (, was übrigens wirklich ein passender Titel für dieses Buch ist – hatte ich nicht erwartet!) eine seichte Liebesgeschichte für Zwischendurch. Sie glänzt mit traumhaften Kulissen, einem hervorragenden Stil und der schönen Geschichte einer Beziehung mit Höhen und Tiefen. Man könnte sagen, dass sich der Zyklus schließt, denn auch die Protagonisten aus Band eins und zwei haben kleine Auftritte. Diese hätten ruhig ein wenig größer ausfallen können und ein paar Handlungspunkte hätte man auslassen können. Aber der dritte Teil der Paris-Reihe von Stephanie Perkins ist dennoch ein gelungenes Buch über die junge Liebe und das Leben, in der man sich wiederfinden kann. Ein kleiner Zusatzpluspunkt sind die neuen Charaktere, allen voran Kurt. Ich vergebe passende 4 Spitzenschuhe, was diesen Band zum Schwächsten der Reihe macht – und trotzdem habe ich das Buch verschlungen.



12. Mai 2016

Rezension: "Die 5. Welle" von Rick Yancey


Titel: Die 5. Welle
Autor: Rick Yancey
Verlag: Goldmann
Preis: 9,99€
Seiten: 496

Nachdem ich „Die 5. Welle“ vor einer Weile im Kino gesehen hatte, wollte ich unbedingt das Buch lesen. Der Film gefiel mir wirklich gut und manchmal ist es auch im Nachhinein ganz interessant, sich die Vorlage anzusehen. Gesagt, getan. Der Roman von Rick Yancey ist ein gelungenes Weltzerstörungsszenario, in welchem sich vielschichtige Figuren finden lassen, die für eine spannende Handlung sorgen.

Klappentext


Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Das hat auch Cassie lernen müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte. Doch sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält ...


Meinung


Ich wusste was mich erwartet. Und ich war ein wenig überrascht, dass sich der Film so genau ans Buch hält. Es gibt nur wenige Ausnahmen und viele davon haben glaube ich Kulissengründe. Denkt man beispielsweise an den ersten Kuss von Evan und Cassie, dann kommt er im tiefen Wald in einem Auto auf der Leinwand doch besser herüber, als im Kinderzimmer seiner Schwester…oder?!  Genauso die Szenen am Ende. Im Film darf alles etwas dramatischer sein, als im Buch. Was nicht heißt, dass das Buch nicht seine eigene Dramatik hat. „Die 5. Welle“ ist ein sehr brutales und relativ realistisches Buch. „Realistisch“ in dem Sinne, dass es uns vor Augen führt, zu was wir Menschen in der Lage sind, wenn uns alles genommen wird. Wie wir am Abgrund des Daseins reagieren würden. Ob das wirklich so wäre, bleibt dahin gestellt, dennoch entwürft der Autor hier ein gekonntes Bild.
Das Buch ist in verschiedene Teile eingeteilt und wird von verschiedenen Figuren erzählt. Im Mittelpunkt steht die junge Cassie, die alles dafür tut, um das Versprechen zu erfüllen, welches sie ihrem kleinen Bruder Sammy gab. Sie will ihn retten. Doch allein gegen die Außerirdischen, kann das schwer werden. Mir gefiel die Entwicklung von Cassie. Sie ist misstrauisch und kritisch. Gut fand ich auch, dass man den Wandel vom normalen Teenagermädchen in ihrem Erzählstil erkennen konnte. Des Weiteren hat sie eine Prise ihres Humors behalten. Manchmal sind die kursiv gedruckten Sätze wirklich witzig. Allerdings grenzen sie auch oft an Galgenhumor. 
Der wichtigste Charakter nach Cassie ist nicht etwas Evan, sondern Ben Parish, alias Zombie. Zombie baut eine Parallelgeschichte zu Cassie auf. Hier verstrickt der Autor mehrere Erzählstränge geschickt miteinander. Ben ist in einem Militärlager und in seiner Einheit ist Cassies kleiner Bruder. Der Clou an der Sache ist, dass niemand weiß, wer der andere wirklich ist oder war. Im Militärstützpunkt, bekommt jeder eine neue Identität und so wurde aus Ben eben Zombie. Auch hier ist der Wandel der Jugendlichen wirklich gut gelungen. Der Mensch ist manipulierbar und das wahrscheinlich leichter, als wir annehmen. Dieser Fakt wird aus Bens Perspektive immer sehr deutlich. Er hat allerdings den gleichen Humor wie Cassie. Oder sagen wir – Rick Yancey benutzt das gesamte Buch über den gleichen Humor. Die Figuren lassen sich in ihrem Sprachgebrauch aber dennoch gut unterscheiden. 
Dann gibt es noch Evans und Sammys Perspektive, die beide aber nur für wenige Seiten vorkommen.
Der Schreibstil des Autors ist relativ maskulin und brutal. Ein solches Szenario passt vielleicht auch besser in die Feder eines Mannes. Ich finde es schon sehr interessant, dass er sich eine Protagonistin ausgesucht hat. Anfangs hatte ich ein paar Probleme ins Buch hineinzukommen und es zog sich ein wenig. Die letzten 150 Seiten sind allerdings voller Spannung und fliegen nur so dahin. 
Die Liebesgeschichte zwischen Evan und Cassie gefiel mir im Buch sehr viel besser als im Film. Sie ist einfach tiefer und auch niedlicher. Hier hat Rick Yancey gute Akzente gesetzt. Das Buch hat eine Menge Spannung zu bieten und ist in einem etwas anderen Stil geschrieben – irgendwie rauer, als viele andere Bücher. Die Story an sich hat ebenfalls etwas sehr interessantes und ich bin gespannt, wie es in Band 2 weitergehen wird. Rick Yancey hat ein Händchen für die Entwicklung seiner Figuren und auch die Nebenfiguren sind gut gestaltet. Wohin uns das noch führen wird, bleibt abzuwarten.

Fazit



Alles in allem ist „Die 5. Welle“ ein spannendes Buch über ein brutales Szenario, mit dem die Menschheit zurechtkommen muss. Cassie und Zombie sind starke Charaktere, die die Handlung tragen, dennoch ist die Mischung zwischen Brutalität und Menschlichkeit entscheidend, so dass auch die Liebe und Hoffnung nicht zu kurz kommen. Obwohl ich anfangs Schwierigkeiten hatte, konnte mich der Roman vor allem am Ende überzeugen und so vergebe ich realistische 4 Spitzenschuhe.






Nachtrag: Ich habe das Buch in einer sehr schweren Zeit für mich gelesen. Mein allerliebster und treuster Freund, der Hund unserer Familie, ist in dieser Woche für immer eingeschlafen. Es ist schwer sich in solchen Tagen auf etwas zu konzentrieren oder die Lust am Lesen zu Empfinden. Auch das war ein Grund für mich, warum ich Probleme mit dem Stil hatte. Allerdings habe ich nach dem Buch einen Blick in die Danksagung geworfen. Und der letzte Absatz des Autors lautet tatsächlich:
„Während der Arbeit an diesem Buch habe ich einen lieben Freund und Begleiter verloren, meinen treuen Schreib-Hund Casey, der jedem Angriff getrotzt, jeden Strand gestürmt und an meiner Seite um jeden Zentimeter Boden gekämpft hat. Ich werde dich vermissen Case.“
Ich habe mich im Nachhinein ein wenig mit Rick Yancey verbunden gefühlt, denn ich konnte all dies so gut nachvollziehen. 
Caesar, du fehlst uns jeden Tag!

10. Mai 2016

Rezension (2015): "Der Steinerne Zeuge" von Stefan Mühlfried


Titel: Der steinerne Zeuge
Autor: Stefan Mühlenfried
Verlag: Sieben Verlag
Preis: 14,90€
Seiten: 340

Früher einmal wollte ich Archäologin werden - bis ich herausfand, dass ich dafür nie zu Hause sein würde. Aber meine Faszination für diesen Beruf ist durchaus geblieben, nicht umsonst wurde mein Studienfach schließlich "Geschichte". Als es vor etwa einem Jahr eine Leserunde zum Buch "Der steinerne Zeuge" von Stefan Mühlenfried gab, verpasste ich leider den Gewinn. Die Story hatte mich aber so fasziniert, dass ich mir das Buch dennoch zulegte und es nun passenderweise im Urlaub gelesen habe. Für jeden Archäologie-Freak ein Muss, für jeden anderen wohl trotzdem gute Unterhaltung. 


Inhalt


David kann es kaum fassen. Nach 20 Jahren hält er nun das erste Lebenszeichen seines Vaters in den Händen. Ein unglaublich alt scheinendes Paket, in dem sich eine merkwürdig aussehende Statur befindet. Vor 20 Jahren kam sein Vater von einer Expedition nicht mehr nach Hause und nun das. Lebt er womöglich noch? Und was hat es mit der Statur auf sich? David begibt sich auf eine Reise nach Mexiko, um Antworten auf seine Fragen zu finden. Dort trifft er nicht nur die schöne Archäologin Kira, sondern zufälligerweise auch seinen Stiefvater Gerhard. Wieso ist er hier? Geheimnisse warten darauf gelüftet zu werden und eine große Schatzsuche beginnt. Doch David ist nicht der Einzige, der es auf den Schatz abgesehen hat. Und Schatzsuchen sind bekanntlich nicht ungefährlich... 

Meinung


Ich finde das Thema unglaublich faszinierend und das Buch beinhaltet eine Menge Wissen über Archäologie und mexikanische Geschichte. Ich hab es gern gelesen, auch wenn ich das ein oder andere Problem mit Kleinigkeiten hatte. Zuerst einmal zum Schreibstil. Der Stil von Mühlenfried ist durchaus flüssig, dennoch stockte ich manchmal etwas. Ab und zu tauchen ein paar Redensarten auf, oder Kosenamen, über die man stolpert. Eigentlich komisch, denn David, der Hauptcharakter kommt aus Hamburg und da auch ich aus dem Norden komme, dachte ich eigentlich, all solche Redensarten zu kennen. Nun gut, aber das ist eine Kleinigkeit. 
Das Schriftbild vom Siebenverlag hat mir leider noch nie gut gefallen, denn die Schrift ist klein, die Seiten voll geschrieben und man hat das Gefühl, als wenn das Buch auch 100 Seiten dicker hätte sein können, man das Papier aber sparen wollte. Ist aber auch okay...kleiner Verlag, daher kein Thema. 
Auch die Figuren sind teilweise zwiespältig. Ich hatte leider niemanden, mit dem ich mich identifizieren könnte. Kira und Gerhard haben so viele Geheimnisse, so dass man nie genau weiß, wem man trauen kann. Und David, der sagt einfach manchmal Sachen, die man partout nichts nachvollziehen kann. Andererseits sind alle Charaktere wirklich sehr bodenständig und auch irgendwie normal. Das macht mir das Buch wirklich sehr sympathisch. 
Und dann der große Pluspunkt: die Handlung. Auch wenn es manchmal Nebenstränge gibt, bleibt es doch durchweg spannend. Die Jagd nach dem Schatz mit den Rätseln hat mir gut gefallen. In mir entwickelte die Story auf jeden Fall Lust auf mexikanische Kultur. Wer weiß, was es da alles zu entdecken gibt?!
Überraschend ist übrigens auch noch das Ende. Zunächst scheint es einfach nur strange, aber die Auflösung gelingt gut! Egal womit man gerechnet hat, das Ende dürfte die meisten dennoch überraschen - das hat mir gefallen. 


Fazit


Alles in allem handelt es sich hier um ein schönes Abenteuerbuch, im Stil von Indiana Jones mit alltagstreuen Charakteren. Wenn man sich darauf einlässt, kommt man im geschichtlichen Mexiko an. Für jeden, der gern Abenteuerbücher mit Geschichte liest, ist dies genau der richtige Lesestoff und so auch für mich. Somit vergebe ich vier Spitzenschuhe für den "steinernen Zeugen".




3. Mai 2016

Mein Monatrückblick: April

Hallo ihr Lieben!


Das war er schon wieder, der April. Und ich erinnere mich an ein Lied, das ich in der Grundschule gelernt habe und singe "April, April, kann machen was er will"! Zumindest was das Wetter betrifft, hat er das auch in jedem Fall getan. Hier in Bremen hat es jedenfalls mal ordentlich geschneit, gehagelt oder geregnet. Ich bin immer noch in Winterjacke vor die Tür gegangen und einen Tag später war strahlender Sonnenschein. Aber genug davon. Nachdem bei mir eigentlich eher der März durchwachsen war, habe ich im April wieder ein bisschen mehr Zeit zum Lesen gehabt - und trotzdem viel weniger geschafft. Ist das nicht ein Witz?! :D Das hatte ich anfangs ganz anders erwartet, aber so langsam spielt sich der Alltag wieder ein. Und da ich seit meinem Umzug wieder einen weiteren Weg zur Uni habe, schaffe ich im Zug und in der Bahn auch mehr Seiten.
In privater Hinsicht war der April ganz okay. Ich hatte auf der Arbeit ein bisschen Stress und in meiner Hip Hop Formation gibt es auch eine Menge zu tun. Aber so ist das zu Saisonstart. Mein armer alter Hund macht mich sehr traurig, denn es hat den Anschein, als wenn er nicht mehr sehr lange bei uns bleiben kann. :( Dementsprechend habe ich immer wieder ein paar Durchhänger. Aber mein Freund gibt sich alle Mühe und konnte mich im letzten Monat auch sehr froh machen. 


Nun aber zurück zu den Bücher. Und das sind sie, die Schätze aus dem April (ein paar fehlen natürlich):




Insgesamt habe ich 9 Bücher geschafft:



Die Schicksalsseherin - Sarah Neumann (380 Seiten) [Rezension]

Die Erwachte - Sabine Schulter (596 Seiten) [Rezension]

Später Rache - Arthur Conan Doyle (172 Seiten)

Holmes & ich: Die Morde von Sherringford - Brittany Cavallaro (368 Seiten) [Rezension]

Silber: Das dritte Buch der Träume - Kerstin Gier (464 Seiten) [Rezension]

Sophie auf den Dächern - Katherine Rundell (256 Seiten) [Rezension]

Cicero - Wilhelm Stroh (128 Seiten)

Max und Moritz - Wilhelm Busch (36 Seiten)

Infernale - Sophie Jordan (384 Seiten) [Rezension]


Seiten gesamt: 2784


Dass es dann doch nur so wenig Seiten sind ist ernüchternd. Aber auch nicht allzu tragisch. Eines der Bücher zählt wahrscheinlich gar nicht als Buch. Aber hey..."Max und Moritz" sollte man schon gelesen haben, oder? :D Und da ich gern mal im Fitnessstudio auf dem Fahrrad oder Crosstrainer lese, bin ich bei meiner Auswahl etwas eingeschränkt. Denn mit dem Reader geht das sehr viel besser, als wenn ich ein Buch dabei habe, bei dem ich die Seiten umblättern muss. Und da kam mir die kleine Bubengeschichte gerade Recht...für eine Sporteinheit eben. Hat super funktioniert :) Und mal wieder muss ich sagen, dass Kindergeschichten auf eine gewisse Art und Weise sehr grausam sind. So auch hier. 
Was haltet ihr von den Brutalitäten in Märchen und Kindergeschichten? Könnte ihr euch noch erinnern, wie Max und Moritz ihr Ende finden?Brrr...

Am wenigsten hat mir die Biographie über den Redner "Cicero" gefallen. War aber auch keine Wunder, da es sich hier um Uni-Lektüre gehandelt hat. Der Autor verfehlt meiner Meinung nach sein Ziel und erzählt Ciceros Geschichte relativ unseriös. Einmal vergleicht er den römischen Konsul tatsächlich mit Hercule Poirot. Also das geht ja mal gar nicht. Ich als extrem coole Historikerin bekomme bei so etwas fast einen Herzinfakt... :'D

Mein anderer Flop ist "Späte Rache" von Arthur Conan Doyle. Das Buch war nicht unbedingt schlecht, allerdings das schwächste Sherlock-Holmes Buch, das ich je gelesen habe. Cool war allerdings, zu wissen wie Holmes und Watson sich kennenlernen.
Das leitete mich über zu einem Highlight des Monats: "Holmes und ich" hat mir sehr gut gefallen. Es ist immer wieder ein tolles Gefühl, wenn man mit hohen Erwartungen an ein Buch geht und diese voll und ganz erfüllt werden. Mir hat einfach alles an der Story von Brittany Cavallaro (was für ein geiler Name ist das bitteschön?!) gefallen. Vor allem die Detailanlehnungen waren klasse! 

Ein anderen Highlight stellt "Sophie auf den Dächern" dar. Das habe ich so gar nicht erwartet. Aber das Buch ist zum Träumen! Und urkomisch zugleich. Ich war von der Geschichte des quriligen Mädchens, das seine Mutter sucht, wirklich berührt und begeistert. Etwas ganz Besonderes!
Zu sagen "Jetzt kommen die Bücher, die alle gut waren", oder "besser als Durchschnitt", klingt irgendwie doof. Aber so ist es nun einmal. Alle haben die 4 Sterne von mir bekommen und die haben sie auch verdient. "Silber - das dritte Buch der Träume" hat mich überzeugt, hätte aber einen Tick besser sein können. Der Schreibstil von Kerstin Gier hat es aber zu einem tollen Leseerlebnis gemacht! "Infernale" hat mich sogar geflasht, hatte aber ein paar ganz kleine Schwächen, weshalb ich etwas abziehen musste. Aber die Geschichte und das Grundgerüst von Sophie Jordan sind beeindruckend und beängstigend zugleich. Sehr zu empfehlen! Meine Freundin Elif hat mir das Buch übrigens geschenkt, wofür ich mich nochmal ganz lieb bedanken will :) Danke, Elif!! :*
Bleiben noch "Die Schicksalsseherin" und "Die Erwachte". Ich habe den April nämlich sehr fantastisch begonnen ;) Und beide Geschichten waren auch fantastisch. Ersteres hat mich durch die ungewöhnlichen Protagonisten - die Kobolde - überzeugt, und das zweite Buch ist von einer Autorin, von der ich sehr gern Sachen lese. Die Idee dieses Reihenauftakts ist wieder sehr gelungen!

Das waren sie schon. Meine Bücher aus dem April. Natürlich war ich auch fleißig im Kino. "Die Bestimmung - Alleginat", "Batman vs. Superman" und "Gods of Egypt" wurden geguckt. Die Reviews findet ihr hier in der Kinorubrik. Wobei ich den letzten Film noch nicht kritisiert habe. Ich als Ägyptenfan muss ihn noch ein wenig verarbeiten. Alle drei waren wahre Leinwandwunder und haben mehr oder weniger überzeugt ;)

Das war es dann auch schon wieder von mir. Was gibt's bei euch so Neues? Habt ihr tolle Bücher im April gelesen und freut ihr euch auf einen sonnendurchfluteten Mai? :)

Eure Julia


2. Mai 2016

Rezension: "Infernale" von Sophie Jordan


Titel: Infernale
Autor: Sophie Jordan
Verlag: Loewe
Preis: 17,95€
Seiten: 384

„Wirst du als Mörder geboren?“ Diese Zeilen sind im Buchumschlag von „Infernale“ der Inhaltsangabe vorangestellt. Sophie Jordan hat mit ihrem Roman eine höchst interessante Idee erschaffen, in der erschreckend viel Realismus steckt. Was wäre wenn unsere DNA Aufschluss über unser Gewaltpotenzial geben würde, wenn sie uns zu Mördern machen könnte? Wie würden die Menschen darauf reagieren? Und wäre jeder, der dieses Gen trägt automatisch ein Mörder, auch wenn er es selbst nie merken würde?
All dies sind Fragen, die Sophie Jordan mit ihrer Protagonistin Davy durchlebt. Sie schickt den Leser auf eine grausame Reise, auf der er das talentierte Vorstadtmädchen begleitet, wie sie von ganz oben nach ganz unten fällt. Eine Geschichte über ein relativ realistisches Szenario und all seine Abgründe - Eine mehr als interessante Lektüre!

Inhalt


Davy ist ein Wunderkind. Schon mit drei Jahren beherrschte sie das Klavier und innerhalb der Jahre kamen noch zahlreiche Instrumente und Opernarien hinzu. Sie ist beliebt, hat eine tolle und wohlhabende Familien und den besten Freund der ganzen Schule. Doch innerhalb von Sekunden verändert sich ihr gesamtes Leben. Sie ist Trägerin des berüchtigten HTS-Gens, das nur Mörder tragen. Sie ist eine Gefahr für die Gesellschaft und muss sich von nun an daran gewöhnen, nie wieder ein anerkannter Teil von ihr zu sein. Keine normale Schule, kein Julliard-Stipendium – keine Zukunft. Nach und nach verliert sie alles, dabei ist sie alles andere als gefährlich, oder? Ihren Abschluss kann sie nur mit anderen Trägern in einem „Käfig“ eingepfercht machen. Aber sind alle Träger gleich Mörder? Oder gibt es unter ihnen auch die Guten? Die, die sogar zur Liebe fähig sind?

Meinung


Der Handlungsplot, den die Autorin eröffnet, ist schwer zu erfassen. Das Buch beginnt sehr schnell und der Leser ist direkt im Geschehen. Schnell beginnt man mit Davy mitzuleiden, was leider auch eine ganze Weile nicht aufhört. Die Emotionen sind in diesem Buch sehr überschwemmend. Davy macht eine totale Gradwanderung durch. Man erlebt hautnah mit, wie sie von der Gesellschaft ausgeschlossen wird und wie selbst ihre eigene Mutter lernen muss, sie nicht mit anderen Augen zu betrachten. Sophie Jordan lässt einen miterleben, zu was wir Menschen fähig sind. Nur indem man einen Menschen plötzlich anders sieht. Ja, was wäre, wenn plötzlich bekannt wird, dass jemand aus deiner Familie ein Mörder ist – ohne bisher ein Mörder zu sein?! 
Mich konnte die Autorin mit dieser Idee absolut überzeugen, denn ich glaube, dass das erschaffene Szenario nicht sehr fern von unserer Welt ist. Selbst wenn es das Gen nicht gibt, glaube ich, dass unsere Gesellschaft grausam sein kann und dass die Reaktionen, die in diesem Buch geschildert werden, durchaus im Rahmen des Möglichen liegen (man muss nur einen Blick in die Vergangenheit werfen). Auch Sophie Jordan selbst widmet sich in ihrer Danksagung lediglich diesem Thema – der Angst vor Gewalt. Allein wegen diesem Themenkomplex lege ich jedem dieses Buch ans Herz. Denn in gewisser Weise ist es auch eine Warnung, oder nicht?
Davy ist keinesfalls gewalttätig. Dennoch wird sie mit diesem Stempel versehen, was ihr gesamtes Leben verändert. Allerdings ist sie dennoch ein anfangs sehr verzogener und oberflächlicher Charakter. Ich empfand sie später als sehr authentisch und ihr Wandel hat mir gefallen. Man entwickelt gemeinsam mit ihr einen gewissen Hass auf die Menschen, der durch Davys Entwicklung nachvollziehbar wird. Man kommt nicht umhin ihre früheren Freunde zu hassen. Die vielen Ungerechtigkeiten, die Davy erleben muss, haben mich sehr mitgenommen. Ich war regelrecht fassungslos. Ein gutes Zeichen, wenn mich ein Buch so bewegen kann! Sie ist eine gute Protagonistin, deren Gefühle immer im Fokus stehen. Dennoch erschien sie mir manchmal etwas blass.
Der männliche Gegenpol ist Sean. Ebenfalls ein Träger, der hier vor allem in der Rolle des unnahbaren Helden auftritt. Es gibt zahlreiche Situationen, in denen er Davy beschützen muss. Dennoch hatte ich eine kleine Schwäche für diesen missverstandenen Riesen, der sich lediglich in der Welt anpasst. Gil ist ebenfalls eine der besten Figuren in „Infernale“. Er ist der nette Typ von nebenan, der so gar nicht wie ein Mörder wirkt. (Aber wenn ich das hier schon über zwei von drei Trägern sagen kann, wie viele sind dann wirklich gefährlich?) Meiner Meinung nach lassen sich die Charaktere leider recht leicht in Stereotypen einordnen. So fügen sie sich gut in die Geschichte, erscheinen manchmal aber eben etwas schwach. Gut gefiel mir übrigens noch Davys Familie, allen voran ihr Bruder, dessen Liebe ich sehr realistisch fand!
Apropos Liebe. Natürlich gibt es eine Liebesgeschichte. Die Prinzessin und ihr unnahbarer Beschützer – Klischee pur. Mich störte das aber nicht, denn diese Geschichte steht nicht im Vordergrund und entwickelt sich auch nur sehr langsam. Für mich gehört sie in jedem Fall dazu und Sean und Davy passen auch wunderbar zusammen. Zwei markierte Träger, die einfach nur überleben wollen.

Das Buch ist in zwei Teile eingeteilt, von denen mir der erste besser gefiel. Dort geht es allgemein um die Trägerschaft, während sich der zweite mit einem speziellen Ausbildungslager beschäftigt. Die Konfrontationen aus Teil eins waren für mich einfach interessanter. Manchmal fehlte mir außerdem der rote Faden, da man nicht genau wusste, worauf die Geschichte hinaus will.
Der Schreibstil ist schön und authentisch. Sophie Jordan konnte mich fesseln und berühren. Vor jedem Kapitel sind Einschübe, wie etwa Aktenausschnitte oder Gesprächsaufnahmen. So bekommt man noch einen anderen Einblick in die Welt, in der Davy lebt. So lernt man auch Dr. Wainwright besonders zu hassen, ohne dass er je vorkommt. Auch ist es so, dass es viele Träger gibt, die tatsächlich so sind, wie jeder sie sieht. Doch sollte man sich doch fragen, ob nicht in jedem ein kleines Monster schlummern kann, ganz ohne die dazugehörige DNA. Vielleicht sorgt ja gerade das Verurteilen dafür, dass man wird, wie jeder es erwartet.

Fazit

„Infernale“ ist ein tolles Jugendbuch mit einer sehr guten Idee. So fremd sollte uns der Gedanke von Verfolgung bestimmter Gruppierungen und deren Ausschluss aus der Gesellschaft nicht sein. Sophie Jordan trägt diese Thematik auf eine anderen Ebene und paart sie mit einer etwas anderen Liebesgeschichte. Ich habe das Buch sehr gern und voller Spannung gelesen. Auch wenn mir Spannung innerhalb der Handlung manchmal fehlte, sorgte das Konzept dafür, dass ich die Geschichte verschlang. Ich vergebe 4 von 5 Spitzenschuhen und warte nun darauf, wie es mit Davy, Sean, Gil und all den anderen Trägern weitergehen wird.



Auf die Bücher, fertig los! Lesemarathon Tag 3: Mein Update Post

Hallo an alle Lesesüchtigen :)

Heute geht es schon in die letzte Runde unseres kleinen Lesemarathons, den Kate organisiert hat. Ich müsste lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich besonders viel gelesen habe. Aber ich möchte noch einmal betonen, dass es ja auch nicht darum ging, wer am meisten lesen wird ;) Gestern Abend zog es mich noch ins Kino, weshalb mein kleines Büchlein keine Aufmerksamkeit bekam. Und nun ja...gleich startet auch schon wieder der Tag, aber da werde ich noch ein wenig Zeit finden, ganz sicher ;)



10 Uhr
Montagmorgen, yeah oder bäh?

Oh...ich bin kein Fan vom Montag. Allerdings ist er mir auch nicht so verhasst, da ich erst gegen 11 aus dem Haus muss. Damit komme ich einigermaßen klar ;) :D Aber trotzdem finde ich es immer sehr schade, wenn das Wochenende vorbei ist. Gar nicht mal, weil ich dann wieder etwas tun muss, sondern weil am Wochenende eben auch alle anderen lieben Menschen frei haben (von Samstagen jetzt mal abgesehen), so dass man ein bisschen mehr Zeit füreinander hat. In der Woche ist das natürlich anders. Aber ich bin kein Montagmorgen- Hasser. Ich stöhne nur gern leidend auf, wenn der Wecker klingelt ;)

13 Uhr
Habt ihr ein lesereiches oder lesearmes Umfeld?

Ich würde eher zu arm tendieren. Ich wohne mit meinem Freund zusammen, der nicht so der Leser ist. Ein Ausnahmefall ist es, wenn wir im Urlaub sind, da liest er dann ganz viel. Ansonsten bon ich froh, wenn ich ihn zu 5 Büchern im Jahr kriege :D
Meine Familie liest auch nicht sehr viel. Dafür aber eine sehr gute Freundin, mit der ich mich immer fleißig austauschen kann. Und nicht zu vergessen,  ihr alle! :) also doch ein sehr lesereiches Umfeld ;)

Resumee

Ich habe es gestern Abend zwar nicht mehr geschafft den Rest der Aufgaben zu erfüllen, allerdings habe ich dafür eine ganze Menge mehr gelesen. Ich habe mein Ziel nämlich am Montag-Abend wirklich noch erreicht! Ich konnte "Mord im Pfarrhaus" beenden und bin am Ende des Tages auf Seite 50 von "Die 5. Welle" gewesen. Da ich ca. auf Seite 26 bei Mord im Pfarrhaus ins Wochenende gestartet bin und das Buch 288 Seiten hat, komme ich auf 262 Seiten und dazu die 50 aus "Die 5. Welle", macht 312 Seiten während des Lesemarathons. Das ist nicht überragend, für meinen Zeitplan aber durchaus gut :) Außerdem hatte ich eine tolle Zeit mit den anderen Blogs und Bloggern! Danke, ihr Lieben!

Ich zumindest hatte viel Spaß und danke Kate noch einmal für diese schöne Aktion :)


Eure Julia

1. Mai 2016

Auf die Bücher, fertig, los! Lesemarathon: Mein Update-Post Tag 2


Hallo ihr Lieben!


Und auf geht es in Runde zwei unseres Lesemarathons, der von der lieben Kate veranstaltet wird. Leider konnte ich gestern nicht mehr alle Aufgaben erfüllen und auch nicht auf den anderen Blogs vorbei schauen, aber das habe ich mir  für heute fest vorgenommen. Denn natürlich bin ich wieder mit von der Partie! Wenn ihr wissen wollt, worum es geht, dann schaut bei meinem Post von gestern vorbei.



Damit ich nicht völlig hinterherhänge, wollte ich noch kurz einen Blick auf die verpassten Fragen von gestern werfen und dann geht es an die von heute. 

Von 19 Uhr: Habt ihr schon einmal ein Buch mit einem unsympathischen Protagonisten gelesen, das euch trotzdem oder gerade deshalb gefallen hat?
Hm, also da erinnere ich mich ehrlich gesagt an keines. Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich mich nicht mit jedem Protagonisten identifiziere, aber richtig unsympathisch sind mir doch die Wenigsten. ich habe das Buch "Die Pharaonin" gehasst, aber nicht nur wegen der Protagonisten. Oh, und ich mochte Effie Briest aus dem gleichnamigen Buch nicht sonderlich :D



Und wie ich gestern meinen tag verbracht habe....?
Nun ja. Vormittags habe ich mich hübsch meinem Blog gewidmet, dann war ich laufen (jiha, muss auch mal sein) und dann gab es lecker Essen. Mein lieber Freund hat während meiner Sporteinheit nämlich gekocht :) Tja...und dann ging es auch schon zur Arbeit. Aber danach habe ich noch ein paar Seiten in "Mord im Pfarrhaus" geschafft, so dass ich jetzt bei 35% starte. Ich habe also ehrlich gesagt in den Mai hineingelesen, statt zu tanzen. Aber tanzen tue ich oft genug ;) Immerhin war mein Freund bei mir.

Was habt ihr so getrieben?



Tag zwei


10 Uhr
Wie und wo lest ihr am Liebsten?
Habt ihr dabei was zu essen oder trinken?



Oh...es gibt viele Orte an denen ich gern lese. Abends im Bett, in der Badewanne...aber meistens auf dem Sofa, während mein Freund und ich irgendeine Sportart gucken. Ich lese auch wirklich gern draußen in der Natur, aber im Moment ist das Wetter ja leider nicht so gut. Essen und Trinken habe ich eigentlich nie dabei. Sehr selten trinke ich einen Tee, aber meistens lenkt mich so etwas nur ab. Ganz anders übrigens beim Lernen. Da brauche ich immer Knabberkram und Wasser, manchmal auch Tee, Chai Latte oder Latte Macciatio. Aber beim Lesen nicht. Schon komisch :D 
So...mal sehen, was ich heute so schaffe. Den Vormittag habe ich erfolgreich mit Rumdaddeln verplämpert  ;) und ihr so?


Leider habe ich die 14 Uhr Aufgabe nicht machen können, wril mein Training von 14-18 Uhr ging. Aber ich komme grade noch einigermaßen pünktlich, um die 16 Uhr Aufgabe vor 19 Uhr zu schaffen ;)

16 Uhr
Was haltet ihr von Merchandising zu Bücher?

Ich finde das ehrlich gesagt ziemlich cool! Jedenfalls bin ich ein Mensch, der für sowas gwrn zu haben ist :D Ich kaufe echt eine ganze Menge :D
Schade finde ich es aber, dass meistens nur dann Merchandising auf den Plan tritt, wenn ein Film zum Buch gemacht wird und dann ists ja kein Produkt mehr zum Buch, sondern zum Film. Ich glaube ich besitze wirklich nur solche Sachen...echt schade. Aber trotzdem finde ich es echt cool! Eine Freundin von mir haz beispielsweise eine Kette mit einem Jane Austen Zitat in Buchform. Das ist schon echt ein Highlight! :)

19 Uhr
Darf man in Bücher schreiben?

Schwer. Ich seh das wie die Meisten. Ein Nogo. Allerdings knicke ich manchmal Seiten,  wenn ich nichts zum Markieren habe :/ Auch nicht schön. Selbst bei meiner Uni - Lektüre tue ich mich mit dem Markieren schwer, aber das muss nun einmal sein,  genauso bei den Schulbüchern. Ich glaube aber auch, dass ich es gar nicht durchhalten würde, wenn ich mal in einem Buch alles Tolle würde markieren wollen. Und wozu in Freizeitlektüre auch Notizen???
Übrigens ist mir vorhin aufgefallen, dass ich erst vor kurzem ein T-Shirt mit einem Zitat von Albus Dumbledore gekauft hab. Also doch noch ein Merchandising -Buch Produkt :)



Wollt ihr auch beim Lesemarathon mitmachen? Dann schaut doch mal bei Kate vorbei!

Eure Julia