17. August 2021

Rezension: "Federn über London - Überleben" von Sabine Schulter

 


Titel: Federn über London - Überleben
Autor: Sabine Schulter
Verlag: selfpublished
Preis: 4,99€
Seiten: 370

Hat man einmal das Universum von „Federn über London“ betreten, dann bin ich mir ziemlich sicher, dass man diese Reihe bis zum Ende verfolgt. Und genau das war endlich möglich! Denn nun ist auch der vierte Band „Überleben“ aus der Feder von Sabine Schulter erschienen und schon vor dem Lesen war klar: Es läuft alles auf einen wahnsinnigen Showdown hinaus. Und dieser hat es in sich! Ob Clear, Ease und Co. das ‚Überleben‘ Londons sichern können? Diese Frage steht im Zentrum und wird mithilfe eines überaus spannenden Buches beantwortet!

Auf der Suche nach dem zweiten Stabfragment werden Clear und ihre Freunde in eine unbekannte Finsternis gezogen. Dort erwartet sie etwas, das weder zur Unter- noch zur Oberwelt gehört und von ihnen weit mehr fordert als der Wächter Bee.
Das Gelingen der ganzen Mission liegt bald nicht mehr nur in den Händen der Engel. Auch Lasallas muss seine Macht in die Waagschale werfen, genauso wie die Übersinnlichen. Sie wissen, wenn sie scheitern, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis das dunkle Nichts London zerstört.

Ich möchte mich nicht unnötig wiederholen und Unbekanntes erklären, denn ich gehe davon aus, dass viele von euch sich bereits mit Londons Todesengeln auskennen. Wie großartig ich das gesamte Konzept, die Innovation und auch die Umsetzung finde, möchte ich aber natürlich noch einmal gern betonen ;) Clear und das Team der Londoner Todesengel haben einen schweren Kampf zu schlagen, denn sie müssen sich in „Überleben“ dem Dunklen Nichts entgegenstellen – und das kann tödlich enden. Um überhaupt eine Waffe zu haben, suchen Londons Engel und viele Übersinnliche einen dreigeteilten Stab, der mit Magie gefüllt ist. Band zwei endet unglaublich gemein kurz vor der Bergung des zweiten Teils. Und dann puff…Buch zu Ende. Wie ich gern betone, hat die Autorin Sabine Schulter durchaus ein glückliches Händchen für Cliffhänger und dieses lebt sie in „Federn über London“ in jedem einzelnen Teil aus. Doch ich will nicht jammern, denn endlich hatte ich ja den vierten und abschließenden Band in Händen, sodass auch ich mich dem finalen Abenteuer stellen konnte. Und dieses beginnt glücklicherweise wieder genau an der Stelle, an der Band drei endet.
Der Leser wird schnell wieder in die Geschehnisse gezogen und kann sich gut orientieren. „Überleben“ beginnt rasant und spannend und hat gleich zu Beginn eine ganze Menge Action parat. Das hat mir sehr gut gefallen, denn es passt insgesamt zur Geschichte. Ease, Clear, Lance und Damion müssen ein erstes Abenteuer meistern und viel Kraft lassen, bevor es überhaupt erst so richtig losgehen kann. Und auf dieser Reise zum wortwörtlichen Ende geschehen noch viele weitere, spannende Dinge. Neue Charaktere tauchen auf, es ergeben sich Komplikationen und man erfährt endlich viele Dinge, die bisher ungesagt blieben. Beispielsweise wurde mir persönlich endlich klar, ob ich Damion vertrauen kann, da man einen wichtigen Teil seiner Geschichte endlich erfährt. Vor allem in Bezug auf den Gefallenen ergeben sich viele neue Blickwinkel, weshalb ich den ehemaligen Schutzengel dann doch in mein Herz geschlossen habe. Dort befindet er sich nun in guter Gesellschaft mit Clear und Ease. Clear, die eigentliche Protagonistin, bleibt weiterhin ein starker Charakter, der sich vollends der Sache widmet. Clear ist bereit, alles zu geben – auch wenn das ihren Tod bedeuten kann. Man sollte meinen, dass ebendieser bei den „Todesengeln“ sowieso immer präsent ist, doch dieser Band steigert die Intensität. Denn plötzlich sind die Lieblinge der Reihe in Gefahr. Das betrifft natürlich auch Ease, den ruhigen Anführer der Todesengel. Ich muss gestehen, dass ich ihn als Charakter lieber mag als Clear. Und in „Überleben“ hat Ease viele Perspektivanteile, was mir sehr gefiel. Ease und Clear erfahren in diesem Buch noch einmal ein ganz neues Level an Zuneigung und daran lässt die Autorin den Leser oft teilhaben. Das führt zu einigen Liebesbekundungen und meines Erachtens auch Längen im Buch. Gleichzeitig wird dadurch aber auch die Romantik großgeschrieben, was wiederum einen schönen Wechsel zwischen Liebe und Action ergibt. Wie man also merkt, spielen auch weiterhin Emotionen eine Rolle in „Federn über London“ und das bleibt auch bis zum Ende so. Denn das Ende ist heftig. Sabine Schulter baut einen Wendepunkt ein, mit dem ich persönlich nicht gerechnet hätte. Und ich muss zugeben, dass ich Tränen in den Augen hatte. Doch um das Dunkle Nichts zu besiegen und London zu retten, braucht es Opfer. Und diese muss das Team der Engel bringen. Mehr darf ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten.
Ich habe eben schon eine Menge zu den Charakteren gesagt, doch genau da muss ich noch einmal anknüpfen. Neben Clear und Ease sind auch weiterhin die anderen Todesengel mit von der Partie und auch wenn sie nur Nebenfiguren sind, muss ich sagen, dass sie sehr gelungen sind! Ich mag die ruhige Wet, die kühle Tune und auch den sarkastischen Black wahnsinnig gern. Des Weiteren haben auch die beiden Schutzengel Aura und Lance wieder große Handlungsanteile. Im Verlauf der Reihe gefiel mir dies tatsächlich immer besser. Beide Engel übernehmen auch Erzählsparts des Buches, was mich erstmals überhaupt nicht mehr gestört hat. Ehrlich gesagt fand ich es sogar richtig gut! Besonders Aura ist in „Überleben“ richtig gewachsen und mauserte sich am Ende zu einem meiner Lieblingscharaktere. Doch auch sie wird es nicht schaffen, dem wahren Helden den Rang abzulaufen: dem Vellas Zerus. Der blaue Drache ist einfach goldig und übernimmt einen so schönen Part in diesem Buch. Bei viele Actionszenen habe ich einfach nur gedacht: Bitte lass Zerus nichts passieren! Doch auch der süße Vellas, der Clear auf Schritt und Tritt (und sogar in die Unterwelt) begleitet, muss Opfer bringen. Da heißt es dann für den Leser: Zähne zusammenbeißen.
Wie ich bereits erwähnte, gibt es auch neue Charaktere – und davon sogar ganz schön viele. Am wichtigsten ist wohl der Vampir Vaan, der mir wirklich gut gefiel. Aber auch Inkor, das Werwolfrudel, Kitsune, Rain oder diverse Schattenwesen wussten zu überzeugen. Alles in allem tauchen in „Überleben“ wirklich viele neue Figuren auf. Das war an der ein oder anderen Stelle etwas too much, insgesamt macht es die Handlung aber umso faszinierender.
Das Setting des Buches ist wieder sehr abwechslungsreich. Die Engel leben zwar in der Academie, doch ihre Mission führt sie auch in die verschiedenen Ringe der Unterwelt, in Vororte Londons und natürlich auch in zentrale Sehenswürdigkeiten dieser schönen Stadt. Ich konnte mir immer gut vorstellen, wie die Engel sich in der britischen Metropole durchkämpfen!
Die Handlung ist insgesamt sehr spannend und sehr gut durchdacht. Einige Fäden, die Sabine Schulter in den Bänden zuvor ausgelegt hat, führen endlich wieder zusammen und man kann seine Lücken füllen. Auch gibt es kleine Nebenhandlungen, die den Leser lächeln lassen (Wet).
Bleibt nur noch zu sagen, dass der Schreibstil dem Aufbau in nichts nachsteht. Die Autorin schreibt flüssig und spannend. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und die Perspektivwechsel sind meines Erachtens immer sinnvoll eingesetzt.

Ich bin ein wenig traurig, dass ich die Welt der Schutz- und Todesengel Londons mit „Überleben“ verlassen muss, aber vor allem bin ich froh, diese Geschichte kennengelernt zu haben! Sabine Schulter hat mit der Reihe einfach eine tolle Welt erschaffen und allein wegen der bezaubernden Vellas sollte man ebendiese lesen!
Wie ich erwartet hatte, war „Überleben“ der würdige Abschluss, den „Federn über London“ verdient hat. Die Geschichte bleibt spannend, der Leser kann viel Neues entdecken und sich definitiv auf einen spannenden, aber auch emotionalen Showdown freuen. Ich habe das Lesen sehr genossen! Und deswegen vergebe ich die verdienten fünf Sterne!
Achso…wer aber glaubt, dass wirklich alle Fragen beantwortet werden, der wird leider enttäuscht. Mich würde zum Beispiel noch immer interessieren, ob Inkor den von den Engeln versprochenen weiteren Käse erhalten hat ;)




21. Juli 2021

Mein SuB kommt zu Wort: Karli #56

Hallo ihr Lieben!

In mir liefern sich gerade die verschiedensten Gefühle einen Schlagabtausch. Es ist Mittwoch, noch nicht einmal 13 Uhr und ich habe endlich mal Zeit, mich wieder meinem geliebten SuB-Interview zu widmen. Das ist einfach toll! Noch toller ist, dass ich vor etwa anderthalb Stunden meiner Klasse ihre Zeugnisse in die Hand gedrückt habe und mich nach verschiedenen Abschlussgesprächen und einer Dienstversammlung nun endlich in die Ferien verabschieden kann. YES! Ich bin auch einfach fix und fertig. Dieses Corona-Schuljahr hat uns glaube ich alle geschafft. Deswegen gewinnt die Freude derzeit den Schlagabtausch. Allerdings wird sie auch ein bisschen von Stress herausgefordert, denn es geht bald in den Urlaub (kaum zu glauben...). Und deswegen muss noch alles hergerichtet, geputzt und gepackt werden ;) Und vorher hat natürlich Karli sein Recht, endlich wieder zu Wort zu kommen. Denn im letzten Monat habe ich es wieder einmal nicht geschafft :'( Das tut mir wirklich schrecklich leid! Und nun kommt das dritte Gefühl des Schlagabtausches dazu. Denn auch wenn ich es letzten Monat nicht geschafft habe, den Beitrag zu schreiben, so habe ich doch gesehen, dass unsere Schirmherrin Anna die Aktion "Mein SuB kommt zu Wort" nicht weiterführen wird und das Juli-Interview das letzte ist, das sie begleitet. Deswegen bin ich unendlich traurig! Freude, Stress und Trauer vereinen sich also gerade in mir. Ziemlich grotesk.
Ich bin aber auch dankbar, denn es gibt zwei tolle Bloggerinnen, die sich weiter um die Aktion kümmern werden und das macht mich sehr froh! Danke an Vanessa und Melli, dass ihr Karli die Chance gebt, auch weiterhin dabei zu sein! 
Und der Kleine steht schon wieder in den Startlöchern. Ich überlasse also Karli die Bühne, einen Trommelwirbel bitte...!

Und ich danke noch einmal Anna von ganzem Herzen dafür, dass sie die Aktion ins Leben gerufen und jahrelang begleitet hat! Danke dir! Ihren schönen Blog gibt es übrigens weiterhin, also schaut gern bei ihr vorbei.


1. Karli, wie groß bist du aktuell?

Ja, endlich stehe ich wieder auf der Bühne des SuB-Interviews! Beinahe wird es ja zur Routine, dass ich nur alle zwei Monate am Start bin. So schlimm ist es zwar noch nicht, aber Julia muss sich wirklich an die eigene Nase fassen. So geht das hier nicht weiter. Vielleicht ändert sich mit dem Wechsel der Führungspersonen ja auch ihr "Führungsstil" (, indem Julia endlich mal einen einführt...tz...). Wir werden sehen. Aber ich bin ja allein schon froh, dass ich wieder mit dabei bin. Und ich freue mich auch immer, dass ich als kleinen Trost bei den verpassten Terminen immerhin eine Frage mehr beantworten darf ;) Jedes Mal muss das aber auch nicht sein ;'D.
Kommen wir aber nun zu den Fragen, die euch auch interessieren, beziehungsweise, die mir wirklich gestellt werden. Ich war vor zwei Monaten 163 Bücher groß. Das war ganz schön viel. Obwohl ich tatsächlich statistisch betrachtet abbaue. Immer nur so zwei bis drei Bücher, aber ich freue mich wirklich über jedes. Und es wäre doch schade, wenn diese Statistik nicht weiterhin Bestand hätte. Das dachte sich Julia wohl auch, denn ich bin wieder etwas kleiner geworden. Mein aktueller Stand beträgt 159 Bücher *.* Jaaaaa...wir sind wieder unter den 160. Das ist doch schon mal was!


2. Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen - zeige mir deine drei neuesten Schätze auf deinem Stapel.

Kaum zu glauben, doch trotz Abbau habe ich sogar neue Bücher, die ich hier zeigen kann :) Ich habe in den zwei Monaten allerdings nur vier Neuzugänge gehabt und weil es doch dem einen Buch gegenüber unfair wäre, es nicht zu zeigen, bin ich heute mal großzügig und zeige alle neuen Schätze - statt den vorgegebenen dreien. Aber drei wären auch langweilig, denn drei der vier Bücher sind wieder einmal Hörbücher, die alle aus der gleichen Bestellung stammen.





Meine geliebte Besitzerin musste nämlich etwas für die Schule bei rebuy bestellen und ehrlich gesagt ist eine rebuy-Bestellung bei Julia noch nie ohne Agatha-Christie-Hörbuch über die Bühne gegangen. Deswegen hat es mich überhaupt nicht überrascht, als die gezeigten drei Exemplare plötzlich bei mir landeten. Man kann es sich schon beinahe denken: Julia besitzt wahnsinnig viele Agatha-Christie-Hörbücher. Deswegen ist es beinahe schon schwierig, noch Fälle von Miss Marple oder Hercule Poirot zu finden, die sie noch nicht kennt. Entweder hat sie sie schon gehört oder aber klassischerweise gelesen. Und aus diesem Grund weicht Julia nun auf die Fälle von "unbekannten Detektiven" aus, die aber eben auch von Christie stammen. Um solche handelt es sich bei "Sie kamen aus Bagdad" und "Der Mann im braunen Anzug". Beide hat Julia auch noch nicht begonnen. Aber da nun die Ferien anfangen, bin ich ganz optimistisch. Das dritte Hörbuch ist tatsächlich ein Miss-Marple-Fall, nämlich "Ruhe unsanft". Vielleicht hören Max und Julia es auf dem Weg nach Kroatien *.*
Und man glaubt es kaum. Es hat sich auch ein richtiges Buch in meine Neuzugänge geschlichen: "Das Haus des Daedalus" von Kai Meyer. Julia hat leider noch nie etwas von Kai Meyer gelesen, aber nur Gutes gehört. Und dieses hier hat sie bei einem Dorfflohmarkt gefunden. Ein Buch von Meyer für nur einen Euro, das auch noch einen mythologischen Hintergrund hat? Das musste mit! Ich bin gespannt, wann es mich wieder verlässt ;)

3. Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, eine Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)? 

Als letztes hat mich passenderweise ein Hörbuch von Agatha Christie verlassen. Und auch noch eines, das ohne Poirot oder Miss Marple auskommt. Es handelt sich um "Und dann gabs keins mehr". Dieses Hörbuch hat Julia gut gefallen, obwohl es sehr skurril ist. Der Fall an sich ist vorhersehbar - aber das ist gewollt. Und mit dem Ende hatte meine ach so schlaue Besitzerin dann wohl doch nicht gerechnet. Tja ;) Solltet ihr die "10 kleinen Zinnsoldaten" und das dazugehörige Lied kennen, dann solltet ihr euch diesen Mordfall unbedingt genauer ansehen!
Achso...eine Rezension gibt es wohl eher nicht. Verwunderlich. 


4. Lieber Karli, endlich -  der erste Sommermonat des Jahres - herrlich! Das wollen wir auch in unseren Büchern zeigen, deswegen stelle uns heute Bücher vor, die mit dem Sommer zu tun haben, egal ob sie zu der Zeit spielen oder am Meer oder einfach ein Gefühl von Wärme , Urlaub und Wohlfühlen erzeugen. Auch Romane, die Fernweh erzeugen, sind hier herzliche willkommen.

Frage vier, also die erste, die ich verpasst habe. Bevor ich mich in meine unendlichen Weiten begebe, um Bücher passend zum Sommer zu finden, schulde ich euch noch zwei Updates. Die Frage vier vom letzten Mal forderte Bücher, die mit einem unbestimmten Artikel beginnen. Von meinen drei vorgeschlagenen hat Julia kein einziges gelesen >.< Ich hoffe, sie schämt sich! In "Eine kurze Geschichte der Menschheit" hat Julia allerdings 20 Seiten geschafft :'D. 
Bei der damaligen Frage fünf hat sie mich wieder versucht zu entschädigen. Ich habe ihr die Wahl zwischen drei Reihenabschlüssen gelassen und tatsächlich hat meine Besitzerin die "Pan-Trilogie" beendet. Yippieh! Den ersten Band hatte Julia noch gefeiert, danach wurde die Reihe um Felicity und Lee aber leider deutlich schlechter und als Julia Teil drei beendet hatte, war sie wohl auch ganz froh...

Nun kommen wir aber zu den neuen Fragen vier und fünf. Sommerbücher? Da muss ich schon echt immer tief graben. Julia ist nämlich nicht so die Sommerroman-Liebhaberin. Dabei gibt es in den Buchhandlungen ja immer diese schönen Thementische. Tja. Julia scheint dafür nicht empfänglich. Ich kann euch nur diese zeigen:


Ich habe mich jetzt eher an das Prinzip "Fernweh" gehalten. Denn wenn man das bei "In 80 Tagen um die Welt" nicht bekommt, dann weiß ich auch nicht. Leider besitzt Julia nicht diese schöne Ausgabe, aber der Inhalt sollte ja derselbe sein ;) Und dann noch ganz untypisch: ein Krimi. "Bretonische Flut" klingt wirklich spannend und das Meer ruft hier auch ;) Alle anderen Bücher haben irgendwie nicht viel Sommerliches. Aber mit diesen beiden ist Julia gut bedient. Von allein wäre sie nie drauf gekommen, sie bald zu lesen :'D.


5. Lieber Karli, oh ja, die alten Hasen hier wissen, welche Frage nun folgen wird: SuB-Leichen! Zeige mit deine drei ältesten SuB-Leichen und das allerwichtigste:  Haben sie sich zum Vorjahr verändert oder sind es immer noch die gleichen?

Frage fünf also. Ausgerechnet DIE Frage. Ich versinke jedes Mal tief im Boden vor Scham, wenn es wieder Juli wird. Und ich kann Julias leere Versprechungen wirklich nicht mehr hören, dass nächstes Jahr andere Bücher gezeigt werden sollen...
Denn das ist auch in diesem Jahr nicht der Fall. Das Bild ist exakt das gleiche wie im letzten Jahr...


Eigentlich will ich das Ganze nur schnell hinter mich bringen und unkommentiert lassen. Darf ich? Ich hätte "Das Gold von Malawi" auch bei Frage vier vorstellen können. Aber ich weiß ja, wie unwahrscheinlich es ist, dass Julia es bald liest. Also habe ich gleich davon abgelassen. Auch "Die Eismalerin" fristet wirklich schon seit Jahren ein ungeliebtes Dasein auf meinem Stapel. Ich bitte um Erlösung!
Und welches Buch diesen Status wirklich nicht verdient hat ist "Anna Karenina". Aber kann das bitte einmal jemand Julia klarmachen?! Es ist ein Trauerspiel. Und wisst ihr was? Ich sehe mich nächstes Jahr bereits wieder im Juli, wie ich euch die gleichen drei Bücher zeige. Was machen wir dann? Einen spontanen Anschlag auf Julia? Gebt bei eventueller Unterstützung gern Bescheid :)


Ach Mist, das war es schon wieder :( Aber es war schön, endlich wieder mit euch zu plaudern. Ich hoffe sehr, dass Julia es in ihren Sommerferien einrichten kann und mich im August zu Wort kommen lässt :P Ich hasse es, wenn ich lange still sein muss.
Ich wünsche euch einen wundervollen Sommer voller schöner Bücher und vielen Lesestunden. Genießt die Zeit!

Alles Liebe, 
euer Karli


Mehr bleibt mir auch nicht zu sagen. Ich bin ganz froh, dass Karli die Schmach auf sich genommen hat, von den SuB-Leichen zu erzählen. Diese drei Bücher sind glaube ich wirklich schon vor Jahren gestorben...Shame on me! Ich werde dieses Mal auch keine Besserung geloben ;) Aber ich hoffe sehr, dass ich in meinen Ferien weiter an Karlis Abbau arbeiten kann! Das wäre doch gelacht, wenn ich nicht endlich mal Zeit zum Lesen im Urlaub finden würde :) Drückt Karli und mir die Daumen!

Habt einen schönen Sommer und bleibt gesund!
Eure Julia

Was haben eure SuBs berichtet? Fahrt ihr auch im Sommer weg? Welche Bücher packt ihr ein?


14. Juli 2021

Rezension [Hörspiel]: Mansfield Park von Jane Austen

 


Titel: Mansfield Park
Autor: Jane Austen
Sprecher: Sophie Rois u.a.
Verlag: Der Hörverlag
Preis: 20,00€
Seiten: 416
Dauer: 4h 14 min.

Ich habe mich schon vor langer Zeit in die wundervollen Jane-Austen-Hörspiele aus dem Hörverlag verliebt. Das Grandiose an ihnen ist eben genau der „Hörspielcharakter“, denn man ERLEBT das Buch wirklich und befindet sich mitten in der Geschichte.
Deswegen musste auch das neuste verlegte Werk der großen Jane Austen in meinen Besitz überwandern und so legte ich mir das doch eher unbekannte Werk „Mansfield Park“ als Hörspiel zu. Ich habe auch dieses Hörspiel wirklich gern gehört, denn es ist sehr abwechslungsreich und toll gemacht. Ich muss aber gestehen, dass wenn man die Geschichte vorher noch nicht kennt, das Verfolgen der Handlung schwierig werden kann. Aber so oder so: Die Anschaffung lohnt sich auf jeden Fall – und das hat vielseitige Gründe.

In Mansfield Park wächst die aus schwierigen Verhältnissen stammende Fanny Price bei ihrer wohlhabenden Tante und deren vier Kindern auf. Dort wird sie mehr geduldet als geliebt. Nur ihr Cousin Edward begegnet ihr mit Zuneigung. Doch das beschauliche Landleben gerät aus den Fugen, als die Londoner Bonvivants Mary und Henry Crawford auftauchen und mit ihren Kabalen und durchtriebenen Verführungskünsten alles auf den Kopf stellen. 

Ich besitze die englische Original-Version von „Mansfield Park“, habe mich aber noch nicht daran getraut. Und deswegen wusste ich über die Geschichte nur das, was im Klappentext erwähnt wird und natürlich, dass dieses Buch nicht den Berühmtheitsgrad der Vorgänger aus Austen Feder erlangt hat. Aber ob berühmt oder nicht muss bekanntlich nichts heißen. Und so stürzte ich mich in Fannys Geschichte.
Der Einstieg in eben diese gelingt auch sehr gut. Der Hörverlag hat mit Sina Martens als Sprecherin für Fanny Price eine sehr ruhige Sprecherin gewählt, die einen tollen Job macht. Ich mochte die Authentizität, die Fanny durch Martens Stimme bekam. Fanny ist ein sehr ruhiger Charakter, der in sich gekehrt wirkt, aber durchaus ein gewisses Selbstbewusstsein und Gerechtigkeitsempfinden hat. Ich mochte es, dass man dieser Rolle die Verunsicherung gut angehört hat, da dies gut zur Protagonistin passt. Fanny ist nicht unbedingt jemand, der groß Aufsehen macht. Sie steht dafür für Beständigkeit. Und das Kennenlernen dieser Rolle gelingt dem Hörspiel sehr gut. Die Anfangsszenarien kann der Hörer gut verstehen und nachvollziehen. Doch spätestens als die Geschwister Crawford in Mansfield Park auftreten, wird es verwirrend. Die Besetzungsliste dieses Hörspiels beinhaltet 21 Charaktere, was schon allein ein Indiz für die Unübersichtlichkeit ist, die mich irgendwann erfasste. Ich konnte vor allem die männlichen Rollen irgendwann nicht mehr ganz auseinander halten. Das allerdings ist auch meine einzige Kritik am Hörspiel. Kleinreden kann man sie kaum. Der einzige Lösungsweg ist meines Erachtens, dass man die Geschichte vor dem Hören schon kennt. Dann hat man sicher keine Problem, die einzelnen Rollen auseinanderzuhalten. So wurde es für mich allerdings schwierig.
Nichtsdestotrotz habe ich der Geschichte gern gelauscht. „Mansfield Park“ ist zwar keineswegs so aufregend und spannend, wie andere Austen-Werke, aber die Handlung ist dennoch vielseitig. Mir hast das komplette Theaterszenario unglaublich gut gefallen und auch die späteren Liebesentwicklungen empfand ich als sehr spannend. Zur wunderbaren Grundlage des Romans gesellen sich in diesem Hörspiel aber wieder eine tolle äußerliche Aufmachung und vor allem eine tolle und künstlerische Inszenierung. Beginnen wir bei letzterem. Die Sprecher machen allesamt einen tollen Job. Hervorheben möchte ich noch Sophie Rois, die den Part der Erzählerin übernimmt. Sie hat eine sehr angenehme Stimme und schafft es gleichzeitig, viel Gefühl in die Erzählung zu legen. Dank Rois betrauert man manche Charaktere manchmal oder man freut sich zusammen mit ihnen. Auch ihre kommentierende Art mochte ich sehr. Die anderen Sprecher sind ebenfalls gut besetzt. Einige Rollen sind allerdings sehr kurz. Ziemlich spannend finde ich auch, dass in diesem Zusammenhang eine ganz besondere Sprecherrolle in der Liste auftaucht: „Mops“. Ja. Es gibt einen Mops in dieser Geschichte, der immer mal wieder bellt. Das hat offenbar Magdalena Arelt übernommen. Allein dieser Fakt hat mich sehr erheitert. Das Hörspiel ist aber nicht nur dank guter Sprecher gut inszeniert, sondern auch aufgrund des Zusammenspiels untereinander sowie der musikalischen Untermalung. Man fühlt sich beim Hören einfach so, als würde man Teil der Austen-Zeit sein und es fühlt sich ganz real an.
Fehlen noch ein paar Worte zur äußerlichen Aufmachung. Was soll ich da groß sagen? Die Austen-Hörspiele sind einfach wunderschön und passen toll zueinander. Mit gefällt das gelbleuchtende Cover richtig gut und außerdem passt es auch gut zur Handlung. Im Booklet lässt sich wieder ein mehrseitiger Aufsatz aus der Feder von Julika Griem finden, die sehr genau erklärt, warum „Mansfield Park“ im Vergleich zu anderen Austen-Werken nicht unterschätzt werden sollte und was genau Fanny Price zu einer tollen Protagonistin macht. Der Aufsatz lässt sich gut lesen, auch wenn er an der ein oder anderen Stelle etwas abschweifend ist.

Alles in allem bietet „Mansfield Park“ einfach eine tolle Komposition aus klassischem Werk, das zeitgetreu inszeniert wurde und hochwertig eingespielt worden ist. Auch wenn man mit der Geschichte von „Mansfield Park“ nicht ganz so viel anfangen kann, lohnt sich dieses Hörspiel. Ich bin jedenfalls nun noch neugieriger auf das Original und werde mich bald daran wagen. Für das schöne Hörspiel aus dem Hörverlag vergebe ich 4 Sterne. Die Vielzahl an Sprechern kann verwirrend sein, dennoch ist dieses Hörspiel einfach nur zu empfehlen.



21. Mai 2021

Mein SuB kommt zu Wort: Karli #55

 Hallo ihr Lieben!

Viel zu lange habe ich nichts von mir hören lassen. Das tut mir schrecklich leid! Aber hier war wirklich eine Menge los. Ich dachte wirklich, ich würde es schaffen, den April-Beitrag zu schreiben - schließlich wäre er ja eine Woche vor meiner Hochzeit fällig gewesen - aber irgendwie rannte die Zeit. Und ich hatte alle Hände voll mit Hochzeitsvorbereitungen zu tun. Die Hochzeit selbst war für Corona-Bedingungen übrigens sehr schön. Es war aber nur unsere standesamtliche; die große kirchliche Hochzeit samt Feier folgt hoffentlich noch im Oktober. Klopft auf Holz!
Karli war glücklicherweise so verständnisvoll, dass er mir das Versäumen im April verziehen hat. Dafür war aber seine Bedingung, dass der Mai-Beitrag recht pünktlich online gehen müsse. Lange Rede, kurzer Sinn: Hier sind wir :) Und das hier ist endlich wieder unser SuB-Interview, zu dem mein lieber SuB Karli gleich dazustoßen wird.
Wie ich eben schon sagte, bleiben die Zeiten stressig. Unsere Hochzeit war wirklich toll, die normale Arbeit und der Alltag gehen aber ja weiter. Ich war wirklich ein paar Tage im Hochzeitsblues und sehnte mich nach Flitterwochen. Naja, man kann nicht alles haben. Hauptsache ich habe nun den tollsten Mann der Welt geheiratet ;) Oh...Karli will wohl Einspruch erheben...nun gut...vielleicht hat diese Welt ein paar tolle "Männer" und SuBs mehr als nur den meinen! Einer davon will unbedingt loslegen, also schön. The stage is yours, my dear!

Vergesst auch nicht, bei der lieben Anna vorbei zu sehen, die sich liebevoll um die schöne Aktion "Mein SuB kommt zu Wort" kümmert.


1. Karli, wie groß bist du aktuell?

Hier bin ich! Endlich! Raus aus der Versenkung, ab auf die Bühne, wie Julia eben so schön schrieb. Da gehöre ich auch hin ;) Ich hoffe, es geht euch allen gut und ihr kommt weiterhin gut durch die Pandemie! Ich kann mich ja kaum in die Lage von euch Menschen hineinversetzen. Das ist doch alles ganz doof :( Aber meine Besitzerin hat immerhin die erste Hürde genommen. Hier wurde ganz grotesk getanzt, als sie endlich einen Impftermin hatte. Julia hat die Impfung übrigens so halbwegs gut überstanden...Aber sie meint, das sei egal. Hauptsache, die Nadel wurde gesetzt. 
Also ich bin ja froh, dass ich nur Bücher beherberge. Und soweit ich weiß, brauchen die keine Impfung. Nicht vorzustellen, was ich für einen Organisationsaufwand hätte, müsste ich mich da auch noch um jedes einzelne Buch kümmern. Denn das sind ja bekanntlich einige ;)
Und damit sind wir beim Thema. Die Zahlen, die ich diesen Monat anführen muss, sind ja leider etwas veraltet. Denn Julia hat ja fieserweise im April - egoistisch wie sie ist - geheiratet und mich dabei ganz vergessen. Deswegen kann ich euch nur sagen, wie groß ich im März war. Der Seitenhieb musste sein.
Im März zählte ich 166 Bücher und war damit auf jeden Fall geschrumpft. Wie sieht es nun aus...zwei Monate später? Tatsächlich noch besser. Denn ich bin stolz, verkünden zu dürfen, dass mein aktueller Stand 163 Bücher sind. Wuhu. Langsam aber sicher, kann ich da nur sagen ;) In dieser Welt geht auch alles viel zu schnell, da muss ja wenigstens einer die Ruhe bewahren ;) So scheint Julia jedenfalls zu denken, wenn man sie auf ihr Lesetempo anspricht :P

2. Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen - zeige mir deine drei neuesten Schätze auf deinem Stapel.

Puh, meine drei neusten Schätze. Gar nicht so leicht. Ich weiß noch, dass es im März an dieser Stelle zu einer sehr peinlichen Situation kam: Ich konnte keine neuen Bücher präsentieren. es gab schlichtweg keine. Aber ich habe ein ernstes Wörtchen mit meiner Besitzerin gewechselt und ihr gesagt, dass das auf keinen Fall noch einmal passieren dürfe! Und siehe da, sie hat auf mich gehört. Denn ich kann euch diese drei Schätze zeigen:



Dieses Mal bin ich tatsächlich ein bisschen stolz, euch die neuen Schätze zu zeigen. Denn sie sind unglaublich schön, oder nicht?! Leider haben mich schon wieder zwei der drei verlassen, aber das schmälert meine Freude nicht. Was gab es Neues? Endlich wieder ein Hörbuch und zwar eines aus dem großartig Hörverlag. Julia liebt die Jane-Austen-Hörspiele, also musste auch "Mansfield Park" her. Julia hat es inzwischen zu Ende gehört und es gefiel ihr wieder super gut. Manchmal ist es zwar etwas unübersichtlich, wenn die ganzen Charaktere auftauchen, aber Julia sagt, sie wurde toll unterhalten.
Ähnliches habe ich auch zum Buch "Wir sind die Flut" gehört. Das Buch ist erst Ende letzten Jahres erschienen und Julia war auf der Suche nach einer Lektüre für ihre 7. Klässler. Von "Wir sind die Flut" hatte sie in der Zeitung gelesen und da es um Aktivismus und den Klimawandel geht, dachte sie, sei das vielleicht etwas für ihre Schüler. Es stellte sich dann heraus, dass der Stoff viel zu schwierig für eine 7. Klasse ist, aber nach anfänglicher Skepsis hat meine Besitzerin das Buch richtig gern gelesen. Solltet ihr also Lust auf diesen Kontext haben, kann sie es nur empfehlen! In der Schule würde Julia es aber nicht vor Jahrgang 10 lesen...naja gut...wen es interessiert...
Und dann ist da noch ein Ebook bei, nämlich "Bloglove" von Julia Zieschang. Julia liest sehr gerne von dieser Autorin und da das Buch im Preisdeal bei Amazon war, musste sie zuschlagen. Ich finde es super :) Allerdings kam Julia noch nicht zum Lesen. Das Buch wurde ihr übrigens auch von einer Freundin empfohlen, es wird also definitiv halten, was es verspricht!

3. Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, eine Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)? 

Als letztes hat mich eigentlich "Wir sind die Flut" verlassen. Aber über dieses Buch habe ich ja jetzt schon gesprochen. Es war auch gar nicht lange bei mir. Seit Weihnachten ungefähr...etwas später.
Noch kürzer war allerdings das Buch bei mir, das mich davor verließ, nämlich: "Federn über London - Suche" von Sabine Schulter. Hierbei handelte es sich um ein Rezensionsexemplar und Julia hat es pünktlich zum Erscheinungstermin rezensiert (das könnte man sich wirklich schon rot im Kalender anstreichen). Die Rezension findet ihr tatsächlich hier. Julia hat das Buch übrigens geliebt, genauso wie die komplette Reihe dank des Settings. Solltet ihr Lust auf Innovatives mit Engeln haben, dann greift zu dieser Reihe!



4. Lieber Karli, diesmal suchen wir nach unbestimmten Artikeln im Titel, also "ein" oder "eine" - gibt es dort Werke auf deinem Stapel?

So. Dann kommen wir nun also zu den Nachholfragen, denn im April gab es ja auch eine Frage 4 ;) Die aus dem März hat Julia übrigens wirklich bewältigt. Damals ging es um Reihen-Mittelteile. Julia las das vorgestellte "Verliebt in Hollyhill" und es hat ihr viel Spaß gemacht. Tja, würde sie mal öfter auf meine tollen Empfehlungen hören...

Kommen wir aber zur Frage des letzten Monats. Unbestimmte Artikel wollt ihr? Könnt ihr natürlich bekommen ;) 


Tatsächlich habe ich nur drei Exemplare auf meinem Stapel gefunden. Das ist wirklich traurig und hätte ich gar nicht gedacht. Viel trauriger ist aber noch, dass ich mir ziemlich sicher bin, dass Julia keines der Bücher im nächsten Monat lesen wird. Unfair! Vorstellen tue ich sie euch natürlich trotzdem!
Da wäre zum einen "Ein letzter Brief von dir". Julia hatte mit dem Buch schon einmal geliebäugelt, denn ich besitze es schon wirklich sehr lange! Aber dann war ihr das Thema doch zu emotional...hach...vielleicht einfach mal die Chance nutzen, Julia? Ich glaub an dich ;)
Welches Buch sie auf keinen Fall demnächst liest, ist "Eine kurze Geschichte der Menschheit". Hierbei handelt es sich um ein Sachbuch, was Julia abschreckt. Dabei sind die Rezensionen darüber richtig super! Meine These ist also, dass Julia einfach faul ist.
Und dann ein sehr berühmter Name: "Ein ganzes halbes Jahr". Julia hat das Buch von einer Freundin bekommen und kennt die Story (und das Ende) natürlich längst. Und genau deswegen liest sie es wahrscheinlich auch nicht. Wieder diese Emotionen. Das würde Julia bestimmt zu sehr mitnehmen und darauf muss sie sich offenbar einige Jahre drauf vorbereiten...denn ich besitze es schon mehrere Jahre lang! Wie wäre es also mal mit dieser Challenge? ;)

5. Lieber Karli, nachdem wir uns bereits mit Reihenfortsetzungen beschäftigt haben, geht es diesmal um Reihenabschlüsse. Davon hat deine Besitzerin doch sicher einige auf deinem Stapel, oder?

Oh nein, die letzte Frage. Mist. Aber auch diese kann ich natürlich beantworten. Denn auch Reihenabschlüsse habe ich gleich drei gefunden. Hier stehen die Chancen des Lesens aber deutlich besser, als bei Frage vier...




Oh, die drei Cover nebeneinander harmonieren aber wirklich gut. Und an dieser Auswahl sieht man übrigens auch, dass die Aktion "Dein SuB kommt zur Wort" wirklich etwas bewirkt hat. Denn vor einigen Monaten habe ich Julia den ersten Teil der "Pan-Trilogie" vorgestellt. Und siehe da - plötzlich kann ich den dritten Teil als Reihenabschluss vorstellen, weil Julia der erste Band so gut gefiel, dass Teil zwei auch schnell gelesen wurde. Also...Zeit für Teil drei: "Die verborgenen Insignien des Pan"
Aber auch die anderen beiden Bücher haben durchaus eine Chance, meinen Stapel zu verlassen. "Venturia - Bürde und Glanz" ist der Abschluss einer Dilogie. Ich hoffe, das zählt als Reihe :P Julia hat den ersten Teil allerdings schon vor einer Weile gelesen. Aber manchmal hat meine Besitzerin das Verlangen, Reihen schnell zu beenden, sodass auch dieses Buch durchaus Potenzial hat, bald gelesen zu werden. Die schlechtesten Chancen hat "Ignite me", denn ich stelle es schon mindestens das dritte Mal vor. Julia hat schon lange nicht mehr auf Englisch gelesen und traut sich offenbar nicht so viel zu. Who knows. Aber auch das sollte ja wohl zu händeln sein :P Viel schlimmer ist bei dieser Reihe, dass Julia schon gar nicht mehr weiß, was in den beiden Teilen davor passiert ist :'D Sollte also jemand eine Zusammenfassung von der "Juliette-Reihe" für Julia haben, immer her damit!


Ach, das war es schon wieder. Aber ich muss sagen, Julia hat sich ihre Alleingänge auch zu Herzen genommen und sich heute viel Zeit genommen :) Ich hatte ganz viel Spaß, euch wieder so viel von meinem Stapel zeigen zu können. Ich hoffe, dass wir bald wieder voneinander hören :)

Alles Liebe,
euer Karli


Und auch ich hoffe, dass Karli bald wieder etwas von euch hört und ich es endlich schaffe, Regelmäßigkeit und Pünktlichkeit in die Sache zu bekommen. Ich bin eigentlich ein sehr organisierter Mensch...aber neben der Arbeit kommen die schönen Dinge des Lebens eben oft zu kurz :( Trotzdem freue ich mich immer, wenn ich Zeit mit meinem leiben SuB beim Interview verbringe. Zum Glück konnte ich ihn beruhigen, dass Bücher wirklich nicht geimpft werden müssen. Er hatte schon angefangen, sich Sorgen zu machen ;)

Wie sieht es bei euch und euren SuBs aus? Hattet ihr auch erstaunlich wenige Bücher mit unbestimmten Artikeln auf dem Stapel, aber viel mehr Reihenabschlüsse?

Liebst, 
eure Julia

12. Mai 2021

Rezension: "Federn über London - Suche" von Sabine Schulter


Titel: Federn über London - Suche
Autor: Sabine Schulter
Verlag: selfpublished
Preis: 4,99€
Seiten: 408


Mit der Reihe „Federn über London“ hat Sabine Schulter mich von Anfang an abgeholt. Schon im ersten Teil gefiel mir der Weltentwurf rund um die Engel von London einfach hervorragend und glücklicherweise hat mir Band zwei genauso gut gefallen. Nun wartete der dritte Teil „Suche“ auf mich und voller Spannung begann ich mit dem Lesen. Denn wenn die Autorin in dieser Reihe eine Sache beherrscht, dann sind es fiese Cliffhänger. Ob Band drei mir gefallen hat? Aber hallo! Denn „Federn über London – Suche“ glänzt mit vielseitigen Figuren, wunderbaren Nebenhandlungen und vor allem auch mit unerwarteten Entwicklungen. Die Autorin hat es geschafft, der Geschichte noch einmal einen neuen Turn zu geben und dieser macht „Suche“ zu einer wahnsinnig ‚spannenden Suche‘!

Nach dem Verrat, den niemand in der Welt der Übersinnlichen erwartet hätte, steht in London alles auf Messers Schneide. Ein Krieg zwischen Ober- und Unterwelt scheint unausweichlich, doch versuchen Clear, Ease und die anderen Todesengel alles, um Lasallas zu beruhigen und eine Eskalation zu verhindern.
Allerdings ist der Herr der Unterwelt nicht ihr einziges Problem. Das dunkle Nichts ist frei und nun, da keiner es kontrolliert, zieht es los, um sich einen Übersinnlichen nach dem nächsten zu holen. Unbedingt muss es gestoppt werden. Aber wie hält man etwas auf, das dem Inneren der Welt entspringt?

Ehrlich gesagt war es ein komisches Gefühl, dieses Buch zu beenden. Denn bereits heute habe ich mich dabei ertappt, wie ich wieder zu meinem E-Reader greifen wollte, um weiter zu lesen. Woran liegt das? Die Bücher von Sabine Schulter rufen in mir immer ein Gefühl des „Nach-Hause-Kommens“ hervor. Ich fühle mich in ihren Welten so wohl. Und wenn man einen Reihenband von ihr beendet hat, kann man nahtlos den nächsten in die Hand nehmen. Die Geschichten fügen sich ineinander und natürlich enden die einzelnen Teile auch fies oder auf Höhepunkten. So ist es bisher auch immer bei „Federn über London“ gewesen und (natürlich) endet auch Band drei genauso. Deswegen wollte ich also heute Morgen am liebsten schon Band vier auf dem Reader haben. Denn es endet so gemein! Ich will doch wissen, wie es nun mit Clear, Ease und Co. weitergeht!
Aber gut, da muss ich mich gedulden. Und solange fasse ich für euch zusammen, warum auch „Suche“ ein so gutes Buch ist. Nachdem „Irreführung“ auf einem dramatischen Höhepunkt endet, beginnt „Suche“ genau dort. Es ist quasi nur ein Wimpernschlag vergangen, sodass man sofort wieder in der Geschichte ist. Auch hier schafft die Autorin es aber, die wichtigsten Informationen wieder einfließen zu lassen, sodass man den Anschluss nicht verliert. Nach diesem Highlight-Start wird es in der Geschichte generell etwas ruhiger. Schließlich muss London erst einmal wieder unter Kontrolle gebracht werden und das bringt viele Schwierigkeiten mit sich. Im Mittelpunkt steht natürlich noch immer der neu erwachte Jung-Todesengel Clear. Clear ist ein sehr starker Charakter, der in dieser Geschichte aber auch wirklich viel durchmachen muss. In diesem Teil kommt auch die Gefühlswelt von Ease, dem Anführer der Todesengel, sehr gut zum Ausdruck. Ich mochte Ease schon in den letzten beiden Bänden sehr, aber in diesem Buch sind seine Erzählpassagen länger und es wird deutlich, dass er Gefühle für Clear entwickelt. Diese wiederum fühlt sich aber zum gefallenen Engel Daimion hingezogen. Eine typische Dreiecksgeschichte? Nicht ganz. Denn diese Geschichte hat eine spannende Wendung, die mir persönlich sehr gut gefallen hat und für die ich der Autorin einfach dankbar bin. Aber genug von angedeuteten Liebesgeschichten.
Nach ca. 50 Prozent der Handlung geht es erst so richtig los. Denn ab diesem Zeitpunkt wollte ich auch wirklich immer weiter lesen. Das liegt daran, dass sich ein neuer Handlungsstrang ergibt. Zu Anfang stehen ja so viele ungeklärte Fragen im Raum: Gibt es einen Krieg? Wer wird der neue Anführer der Engel? Muss Aliforne eingreifen? Schickt Lasallas die Phais in den Kampf? Wer muss sein Leben lassen und so weiter… Aber nachdem diese Fragen geklärt sind, entdecken die Engel von London etwas ganz Neues. Und das brauchen sie auch, denn das Dunkle Nichts wütet weiterhin. An dieser Stelle gibt es also einen Plottwist und die Engel haben eine neue Aufgabe. Es geht nicht nur um das Sammeln von Seelen oder das Schützen der Menschen. Die Engel von London müssen einen magischen Gegenstand finden, der ihnen im Kampf gegen das Dunkle Nichts helfen soll. Man kann also sagen, dass es einen kleinen Schnitzeljagd-Aspekt gibt. Und der ist einfach toll! Denn diese „Suche“ ist einfach nur spannend und abwechslungsreich. Ich habe diese Kapitel so, so gern gelesen! Und natürlich gehört auch das letzte Kapitel in diesen Zusammenhang. Ich muss also wirklich sagen, dass mir das Buch ab ungefähr der Hälfte einfach nur richtig gut gefiel! Und alles davor ist ebenfalls gekonnt und für die Handlung wichtig – aber einfach ruhiger.
Ruhiger geht es manchmal auch in den Nebenhandlungen zu. Ich finde es wirklich schön, dass erstmals die Perspektiven der beiden Schutzengel Lance und Aura Sinn gemacht haben! Ich hatte zuletzt kritisiert, dass ich die Rolle der beiden nicht verstehe, auch wenn ich beide Charaktere sehr sympathisch finde. Aber in „Suche“ gewinnen die beiden an Bedeutung und ich habe mich besonders über eine Entwicklung, die beiden betreffend, gefreut.
Die Figuren sind insgesamt wieder einfach toll. Das Figurenkonstrukt ist insgesamt sehrt vielseitig, da es viele Charaktere gibt. Die Todesengel sind natürlich meine Lieblinge. Neben Ease ist das auf jeden Fall der freche Black. Und auch Aura und Lance gewinnen wie gesagt an Sympathie. Bei einem Charakter bin ich noch unschlüssig, was ich von ihm halten soll. Denn richtig trauen tue ich ihm nicht, aber irgendwie mag ich ihn auch: Daimion. Er hat in diesem Buch eine relativ große Rolle und trotzdem freue ich mich schon auf alles, was ich im abschließenden vierten Band noch über ihn erfahren werde.
Die Geschichte ist super spannend und gleichzeitig gefühlvoll. Und das liegt natürlich zum Teil auch am schönen Schreibstil von Sabine Schulter. Er ist flüssig und hilft, sich in dieser Welt zu verlieren. Es gibt die super spannenden Szenen an ungewöhnlichen Handlungsorten (unter der Themse!) aber auch die super kitschigen Szenen (bevorzugt auf Dächern). Die Orte werden immer richtig gut beschrieben und man kann der Geschichte folgen. Insgesamt gibt es vier Erzählperspektiven: Clear, Ease, Aura und Lance. Zumeist wechseln sich in einem Kapitel zwei davon ab. Wenn ich überhaupt etwas kritisieren kann, dann dass meines Erachtens der Erzählstil der einzelnen Figuren zu gleich ist. Ich vergesse manchmal, welche Sicht ich gerade lese. Und ein letzter Kritikpunkt: Ich will mehr vom Vellas Zerus lesen! Er ist mein absoluter Liebling der Geschichte und ich bin mir sicher, der kleine Süße ist noch für viele andere der geheime Held.

Ich habe viele Worte gebracht, um das Offensichtliche zu beschreiben: „Suche“ ist ein richtig gutes Buch und ich will unbedingt ganz schnell den vierten und abschließenden Band der wundervollen Reihe rund um die Engel Londons haben! Das Buch bietet Spannung, Gefühle, Plottwists und (natürlich) einen richtig fiesen Cliffhänger. Deswegen ziehe ich wieder meinen Hut und vergebe fünf Sterne…oder lieber Federn?



21. März 2021

Mein SuB kommt zu Wort: Karli #55

 Hallo ihr Lieben!

Wir schreiben den 21. März. Ich bin also nicht nur einen Tag zu spät für den kalendarischen Frühlingsanfang (, wobei man mir das angesichts der Wetterlage in Norddeutschland verzeihen möge), sondern auch für das SuB-Interview. Aber da Karli und ich einen Deal haben, der besagt, dass bis zu fünf Tagen Verspätung noch im Rahmen liegen, habe ich immerhin keine Verträge gebrochen ;) Nichtsdestotrotz wird es natürlich Zeit, dass mein allerliebster SuB gleich zu Wort kommt :)
Vorher nur ein paar Worte zur Gemütslage. Gibt es da überhaupt ein Update? Ich bin mir nicht so sicher, denn ehrlich gesagt ändert sich ja eigentlich nichts. Ich denke, euch geht es ähnlich. Ich gehe seit drei Wochen wieder in die Schule und das ist natürlich ganz nett, schließlich kommt man so aus dem Haus. Andererseits kann ich die Entscheidung, Lehrkräfte ab der 5. Klasse erst einmal nicht priorisiert zu impfen, nicht ganz nachvollziehen. Als wenn die Kinder (und Lehrkräfte) immun werden würden, sobald sie die Schwelle zur 5. Klasse überschreiten. Aber was soll's. Unsere Kollegen an den Grundschulen sind definitiv belasteter als wir! Also, zum Thema Schule gibt es nicht viel zu sagen. Ist in Ordnung.
Ansonsten spielt sich ja nicht viel ab. Ich sehe wenig Leute, mache viel Sport und bin jede Woche in Online-Trainings via Zoom.  Und zwischendurch lese ich mal ein Buch. Das derzeit allerdings viel zu wenig. Ich sehe die Schimpftirade von Karli schon kommen. Und wie immer habe ich sie leider auch verdient. Wieso das Unaufhaltbare also hinauszögern?! ;) Los geht's, Karli! Du hast das Wort!


Wie immer an dieser Stelle weise ich natürlich auf den schönen Blog von Anna hin, die diese schöne Aktion ins Leben gerufen hat. Anna, dir sind so viele Blogger und SuBs dankbar! Schaut also unbedingt bei ihr vorbei.


1. Karli, wie groß bist du aktuell?

Hallo liebe Menschen, hallo liebe Bücherstapel-Freunde :) Schön, dass es wieder geklappt hat! Man muss ja schon sagen, dass wir SuBs neben den Haustieren durchaus als Gewinner der Pandemie dastehen. Zumindest hatte Julia durchaus Phasen, in denen sie sich gut um mich gekümmert hat. Die sind im Moment aber wieder fast vorbei, denn seit sie wieder im Präsenzunterricht ist, fällt das Lesen doch etwas hinten über. Ist das bei euren Besitzern auch so? Faszinierend diese Menschen...was die in diesen besonderen Tagen alles so machen und ausprobieren!?
Nun gut. Von mir aus dürfte Julia es gern mit mehr Büchern probieren, denn davon habe ich noch eine ganze Menge hier auf meinem Stapel. Was mich natürlich zur berüchtigten ersten Frage überleitet. Wie groß bin ich? Hach. Groß. Damit können wir die Frage auch überspringen.
Aber nein, ich bin ja eine ehrliche Bücherstapelhaut, daher gebe ich euch natürlich die wahren Zahlen durch. Im letzten Monat war ich mal wieder gewachsen und zwar auf 170 ungelesen Bücher. Puh. Immerhin gibt es eine Verbesserung zu verkünden. Oh ja! Denn ich bin wieder ein ganz kleines bisschen kleiner: Mein aktueller Stand beträgt 166 Bücher. Damit ist das Januarniveau wieder erreicht und das werte ich als Fortschritt. Ich erwähne an dieser Stelle nicht, dass mein Traumziel 90 Bücher sind...*hust*... nein, genau. Das erwähne ich jetzt nicht.

2. Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen - zeige mir deine drei neuesten Schätze auf deinem Stapel.

Das ist jetzt peinlich. Meine neusten Schätze? Ich habe keine. Das ist leider die Wahrheit. Ich weiß gar nicht, ob das schon einmal vorgekommen ist?! Wahrscheinlich schon, allerdings kann ich mich grade nicht daran erinnern. Ich habe in den letzten vier Wochen tatsächlich keinen einzigen Neuzugang zu verzeichnen. Das ist ja was...Daher kann ich euch leider auch keine neuen Schätze zeigen. Ob da ein Zusammenhang zwischen keinen Neuanschaffungen und meinem Abbau besteht? ;)
Meine neusten Schätze sind noch immer jene aus dem großen Hörbuch-Kauf. Aber die habe ich euch bereits letzten Monat gezeigt, sodass ich bei dieser Frage leider passen muss. Mir persönlich passt das aber ganz gut (Achtung, Wortspiel ;)).


3. Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, eine Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)? 

Ha! Diese Frage wiederum beantworte ich diese Woche mit Freude, denn hier kann ich direkt zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen - wie die Menschen so sagen. Mir erschließt sich dieses Sprichwort ehrlich gesagt nicht so richtig...

Aber kommen wir zur Sache. Das letzte Buch, das mich verlassen hat, trägt den Titel "Ich liebe dich, aber nicht heute". Und welch Wunder, es war eines der Bücher, die ich letzten Monat zu den besonders langen Titeln auf meinem Stapel vorgestellt habe. Julia hat also die Monatsaufgabe aus dem Februar erledigt. Wer hätte das gedacht. Obwohl der Titel des Buches wirklich cool ist, hat die Geschichte Julia nicht sonderlich gefallen. Sie hat irgendwo die Beschreibung "Eine Mischung aus Liebesroman, Krimi und Erotik" gelesen und fand das ganz passend. Ihr war es aber einfach zu viel, zu unglaubwürdig und auch zu wenig unterhaltsam. Also...leider nur knappe 3 Sterne für dieses Buch. Aber immerhin hat es mich verlassen ;) Die Rezension? Ach, ihr wisst doch, dass ihr gar nicht mehr zu fragen braucht :/ 
Das Buch war übrigens gar nicht lange bei mir. Julia hat es letztes Weihnachten geschenkt bekommen. 

4. Lieber Karli, Reihen sind ein großes Thema in der Buchwelt und gewiss besitzt doch auch deine Besitzerin Reihenfortsetzungen, die bisher ungelesen sind. Also los, stelle uns einige dieser Fortsetzungen (kein Beginn und kein Abschluss) vor.

Da ich die letzte Monatsfrage bereits abgearbeitet habe, kann ich direkt zur nächsten übergehen, sehr schön. 
Zuerst dachte ich, dass ich auch diese nicht beantworten könnte. Denn der Ausschluss von Reihenabschlüssen ist schon fies. Aber nach kurzem Suchen habe ich natürlich doch drei Büchlein gefunden, die ich euch an dieser Stelle gern zeige:


Ich finde, mir ist eine Auswahl zur vierten Frage selten so gut gelungen. Denn ehrlich gesagt, haben alle drei Bücher durchaus das Potenzial, von Julia im nächsten Monat gelesen zu werden. Aber ich will auch nicht zu zuversichtlich sein, denn das setzt Julia nur unter Druck. Und damit will ich sie nicht noch mehr konfrontieren. Andererseits...nächste Woche beginnen die Osterferien ;)
Also, was habe ich da Schönes rausgesucht? Es handelt sich um einen zweiten, einen dritten und (Achtung) einen 20. Teil. Beginnen wir beim zweiten. Dabei handelt es sich um "Verliebt in Holly Hill", den Mittelteil der Hollyhill-Reihe. Julia hat den ersten Band eigentlich ganz unerwartet gern gelesen, aber das Ende schwächelte ein wenig. Tatsächlich fehlt Julia auch noch der dritte und letzte Teil der Reihe. Aber zählen tut das ja wohl trotzdem. Vielleicht schafft sie ihn sich ja an, wenn sie diesen Teil dann beendet und sich wieder auf Zeitreise begeben hat.
Band drei der "Helden des Olymp"-Reihe heißt "Das Zeichen der Athene" und ist natürlich von Rick Riordan. Julia hat viel zu lange nichts von ihm gelesen. Man könnte also durchaus mal wieder in die griechische und römische Mythologie abtauchen!
Und dann wäre da noch der 20. Teil der "Grimm Chroniken", nämlich "Der Spiegelball". Tatsächlich verspricht Julia sich von diesem Buch einiges. Die letzten Bände lassen auf diesen Ball hinfiebern. Man muss also abwarten, ob dort so viel passiert, wie die Autorin andeutet. Die Grimm-Chroniken haben insgesamt übrigens 26 Teile. Es fehlt also noch ein bisschen, aber Julia nähert sich dem Ende an ;)


Und damit habe auch ich das getan: Wir sind am Ende. So ein Mist aber auch. Mir hat das Interview diesen Monat wieder sehr viel Spaß gemacht. Und ich finde auch, dass Julia Fortschritte macht. Sie kündigt immer so fies an, dass ich sehr gemein wäre und sie immer nur ausschimpfe. Dabei bin ich doch sehr umgänglich. Habe ich überhaupt gemeckert? Ich glaube nicht. Falls nicht: Julia, du solltest mehr lesen. So. Das war dann mein Denkzettel und gleichzeitig auch mein Schlusswort. Ich bin gespannt, was ich euch im April zu berichten habe. Es kann ja eigentlich in jeder Beziehung nur aufwärts gehen ;) Bis ganz bald!

Alles Liebe,
euer Karli


Na hoffen wir mal, dass Karli da recht behält und es mit dem Frühling wirklich aufwärts geht! Vielleicht lockt es mich dann in meiner Freizeit ja auch mit einem Buch auf die Terrasse. Ich sehe die vorgestellten Bücher aus Frage vier definitiv als Herausforderung, der ich mich gern stelle. Ein Buch habe ich noch auf der Liste, das vorher gelesen werden muss, danach allerdings werde ich eines dieser drei lesen, versprochen!
Und natürlich hat mein Kleiner wie immer recht. Seine Meckerei hält sich in Grenzen ;) Auch das soll bitte so bleiben! Denn derzeit ist unsere SuB-Besitzer-Beziehung tatsächlich sehr gut. Drückt mir die Daumen, dass es so bleibt :)

Wie sieht es bei euch aus? Hattet ihr auch schon einen Monat ohne einen einzigen Neuzugang? Welche Reihenteile warten auf euren Stapeln?


Liebst,
eure Julia