7. April 2019

Rezension [Hörbuch]: "Das krumme Haus" von Agatha Christie


Titel: Das krumme Haus
Autor: Agatha Christie
Sprecher: Patrick Roche
Verlag: der Hörverlag
Preis: 9,99€
Seiten: 256
Dauer: 4h 1m


Ich würde durchaus von mir behaupten, viele Bücher und Geschichten aus der Feder von Agatha Christie zu kennen. Allerdings habe ich noch nie einen Fall gelesen, in dem nicht Hercule Poirot oder Miss Marple ermittelt. Bisher waren es immer wieder diese beiden Größen, die den Namen Agatha Christie für mich ausmachten. Doch als ich den Trailer zum Kinofilm „Das krumme Haus“ sah, packte mich die Lust, einen Fall kennenzulernen, der auch ohne einen der beiden Detektive funktioniert. 
Leider schaffte ich es nicht ins Kino. Umso mehr freute ich mich, als das Hörbuch herauskam! „Das krumme Haus“ ist eine interessante Geschichte voller Verwicklungen und Verdächtigen. Durchaus spannend, aber nicht ganz so raffiniert, wie viele andere Fälle von Agatha Christie.


Ein Haus. Ein Mord. Viele Verdächtige. Drei Generationen der Familie Leonides leben in dem großen, krummen Haus mit den vielen Giebeln. Doch dann wird der alte Aristide Leonides ermordet. Jeder hatte einen Grund, den alten Tyrannen ins Jenseits zu befördern, aber als Motiv reicht eigentlich keiner dieser Gründe aus. Solange der Mordfall ungeklärt bleibt, weigert sich Sophia, die geliebte Enkelin des Millionärs, ihren Verlobten Charles zu heiraten. Dann geschieht ein zweiter Mord … Kann Charles Scotland Yard helfen, den Mörder zu entlarven?

Die Struktur der Geschichte ist definitiv anders, als bei den Fällen von Poirot oder Miss Marple. Das ist vor allem der Fall, weil der „Ermittler“ kein solcher ist, sondern viel mehr ein Assistent, der persönlich in das Geschehen verwickelt ist. Charles ist der Erzähler der Geschichte und er startet seinen Bericht weit ab vom kleinen krummen Haus. Im Krieg war Charles in Ägypten stationiert, wo er auch Sophia Leonides kennenlernte. Die beiden verliebten sich und beschlossen zu heiraten, sobald der Krieg vorbei sei. Als die Umstände es aber endlich zulassen, geschieht in Sophias Familie ein Mord – ausgerechnet am alten Leonides, dem Besitzer des ganzen Reichtums, der die Familie verbindet. Eben diese Familie lebt gemeinsam im krummen Haus auf dem Land. Auf den ersten Blick lässt sich nicht sagen, wieso Charles ermitteln sollte. Denn tatsächlich ist er durch seine noch nicht ausgesprochene Verlobung zu Sophia eher ein Familienmitglied, als ein Detektiv. Und er bleibt auch die ganze Zeit eine relativ neutrale Person. Denn der Ermittler ist eigentlich jemand von Scotland Yard – und dort arbeitet Charles Vater in einer führenden Position. Charles steht also zwischen den Stühlen: auf der einen Seite versucht er seine Liebste zu schützen und auch für sie den Fall zu lösen, auf der anderen Seite versucht er verdeckt zu ermitteln und der Polizei als eine Art Betroffener zu helfen. Denn durch seinen persönlichen Zugang erfährt Charles deutlich mehr über die Familie, als es die Polizei tut. Und so macht er sich auf die Suche nach dem Mörder. Doch Verdächtige - und jene, die Gelegenheit, aber kein Motiv haben - gibt es genug.
Es gibt viele tolle Dinge an diesem Hörbuch. Da ist zum einen das Offensichtliche: Es handelt sich um ein Hörbuch zu einem Film. Daher ist alles an eben diesen angelegt und die Geschichte wird sehr bildhaft erzählt. Man kann dem Geschehen gut folgen, die Schauplätze werden toll beschrieben und vor dem inneren Auge läuft ein eigener kleiner Film ab. Ebenfalls toll sind die Figurenvielfalt und das Rätselraten. Es ist immer heikel, wenn klar ist, dass jemand aus der Familie den Mord begangen haben muss. Denn welch Skrupel werden dabei bewusst?! In dieser Familie gibt es wahrlich genügend Verdächtige, schließlich leben im Haus ganze drei Generationen zusammen. Von der Schwägerin über die Kinder bis hin zu den Enkelkindern kann es wirklich jeder getan haben. Auch Sophie – Charles Verlobte. Durch die Verwicklung auf persönlicher Ebene war Charles für mich immer etwas befangen. Das Ganze macht die Sache aber natürlich auch irgendwo spannend. Kann Charles neutral bleiben? Der Ermittler ist hier selbst Teil des Figurenkonstrukts, was sehr spannend ist. Er kann nicht unvoreingenommen an die Sache herangehen und begeht dadurch den ein oder anderen Fehler. Dieses „Laienermitteln“ hat mir ehrlich gesagt gut gefallen, denn er ermöglicht ganz andere Perspektiven. Wir haben keinen perfektionistischen Poirot oder eine misstrauische Miss Marple im Mittelpunkt, sondern einen ganz normalen, sehr verliebten Mann. Wer könnte da schon objektiv bleiben?
Dadurch, dass der Hörer eben Charles Perspektive einnimmt, rätselt man schnell mit und kommt doch nicht auf die Lösung. Ich zumindest war auf einem völlig anderen Weg und war vom Ende definitiv überrascht und ein kleines bisschen schockiert. Die Auflösung an sich kam mir ein bisschen zu kurz, denn eigentlich wird der Hörer lediglich vor Tatsachen gestellt. Das trifft auch generell auf die Ermittlungsarbeit zu, da Charles ja eben nicht so richtig ermittelt. Hier fehlte mir definitiv der Scharfsinn, den ich mit Christie-Romanen verbinde. Die unendlich viele Möglichkeiten hingegen haben mir sehr gut gefallen!
Auch der Sprecher bleibt mir positiv im Gedächtnis. Patrick Roche hat eine sehr angenehme und weiche Stimme. Für mich passt sie sehr gut zu Charles Persönlichkeit und sie verlieh dem ganzen Fall eine ruhige Note. Gleichzeitig weiß Roche das Tempo zu steigern und manchen Charakteren interessante Betonungen zu verleihen.
Mir hat an der ganzen Geschichte ein bisschen gefehlt. Sie ist spannend und interessant, definitiv. Man kann ihr gut folgen und der Sprecher macht seine Sache sehr gut. Die Figuren sind toll ausgearbeitet, aber das groß Ganze scheint manchmal etwas schlurig. Die ein oder andere Wendung hätte mir besser gefallen, denn jene, die eingebaut wurden, waren eben offensichtlich nur Finten. Bis auf das Ende wurde ich selten überrascht, was ich schade fand. Außerdem ist die Rolle, die Charles spielt nie so ganz klar und dass das keiner hinterfragt, fand ich auch etwas merkwürdig. Nichtsdestotrotz bietet „Das krumme Haus“ tolle Unterhaltung, die wirklich sehr kurzweilig ist. Kaum wirft man die erste CD ein, ist sie auch schon wieder vorbei. Das Hörbuch ist wahrscheinlich ein Abbild zum Film mit zusätzlichen Details und Erkenntnissen. Ich hatte beim Hören viel Spaß!



Das Unterfangen einen Christie-Roman ohne Berühmtheiten zu hören, bei denen der Weg gewissermaßen schon vorgegeben ist, ist in jedem Fall geglückt! „Das krumme Haus“ ist eine spannende Geschichte mit viele Möglichkeiten und einer anderen Herangehensweise von Agatha Christie, als vielleicht bekannt. Mich konnte die Autorin gemeinsam mit dem guten Sprecher bezirzen und dank Figurenvielfalt, Detailsinn und Potenzial zum Mitraten überzeugen. Dennoch fehlt dem Hörbuch auch eine gewisse Raffinesse, weshalb ich einen Stern abziehe. So komme ich zu soliden 4 Sternen, die mich motivieren, mir bei DVD-Start den dazugehörigen Film anzusehen.







27. März 2019

Mein SuB kommt zu Wort: Karli #35

Hallo ihr Lieben!


Wie ich schon des Öfteren angekündigt hatte: Egal, wie ruhig es hier ist und egal, wie spät ich dran bin  - für das SuB-Interview muss immer Zeit sein! Und in diesem Monat habe ich die Zeit leider erst sehr spät gefunden. Die letzte Woche war ziemlich turbulent (zwei Unterrichtsbesuche, von denen einer katastrophal lief), weshalb ich tatsächlich erst eine ganze Woche nach dem geforderten Termin dazu komme, mein kleines Pläuschchen mit meinem lieben SuB Karli zu halten. Das tut mir unendlich leid, Karli! Ich bitte untertänigst um Verzeihung, auch wenn ich weiß, dass ich deiner keinesfalls damit gerecht werden kann. Ich würde ja weiter um Vergebung betteln, wenn ich nicht wüsste, dass ich so oder so gleich meine Predigt bekomme. Und das ist ok. ;) Tob dich ruhig aus, Karli! So...ready? Let's talk!



Und was darf in der Einleitung nicht fehlen? Natürlich! Der Hinweis auf den schönen Blog unserer Schirmherrin, Anna. Schaut bei ihr vorbei und vielleicht habt ihr ja auch Lust, mal eine Runde mit eurem SuB zu quatschen ;) Oh Achtung...Karli wird unruhig. Also, los jetzt...


1. Karli, wie groß bist du aktuell?


Tada! Da bin ich endlich! Man konnte kaum noch damit rechnen, aber ich bin es wirklich! Julia macht so langsam eine Tradition daraus, das SuB-Interview immer weiter nach hinten zu verschieben. Wer weiß...irgendwann bin ich am 19. eines Monats dran und am nächsten Tag kommt dann mein nächster Rückblick. Wehe! Julia, so weit darf es nicht kommen! Im schlimmsten Fall musst du dein Referendariat halt mal Referendariat sein lassen und mich vorziehen. Die Prioritäten müssen schon klar gesetzt werden ;) Denn so geht es wirklich nicht weiter. Das Wort Schule werde ich demnächst als verboten deklarieren, wenn Julia mit mir spricht. Ich habe ja viel Verständnis und das habe ich in den letzten Monate auch oft genug gezeigt, aber irgendwann ist auch meine Geduld am Ende - ja gut, das passiert schnell. Egal...Jetzt ist es Zeit, sich auf die wirklich wichtigen Sachen zu konzentrieren.
Was mich zu meinem aktuellen Stand überleitet.
Welch geschmeidige Überleitung, oder? ;)
Wie ich schon angedeutet habe, leide ich derzeit - und das an vielen Fronten. Zum einen leide ich, weil Julia immer so viel arbeitet und ihr das ganz offensichtlich nicht gut tut. Zum anderen leide ich aber auch für mich selbst. Denn ich bin Teil eines Teufelskreises, der mit Julias Leid beginnt und mit meinem Endet. Durch das viele Unterricht planen und Texte lesen und...ach, was weiß ich denn, was sie da den ganzen Tag macht...vor lauter Aufgaben kommt meine dickköpfige Besitzerin jedenfalls nicht zum Lesen. Das ist sehr traurig. Denn so stagniere ich. Und dann kommen die gefürchteten Frust-Phasen dazu. Manchmal will Julia sich nämlich belohnen. Wofür auch immer. Und wie ihr Buchmenschen euch schon denken könnt: Das klappt immer gut, indem man neue Bücher anschafft. Im letzten Monat hatte ich eine solche Anschaffung, die mich durch den aktuellen Bestand zittern ließ. Zum Glück trainiere ich Julia derzeit darauf, als Belohnung Funkos anzuschaffen, statt Bücher. Den Neukauf in diesem Monat konnte ich leider dennoch nicht verhindern (, in Julias Amazon-Einkaufswagen befinden sich im Moment trotzdem drei Funkos). Lange Rede, kurzer Sinn. Ich bin wieder größer. Ich war letzten Monat so stolz auf meine reduzierte Zahl von 141 Büchern. Und im März? Im März sind es jetzt leider wieder ganze 143 Bücher. Hach, so ein Mist. Und dabei habe ich ja schon den heutigen Stand gezählt, der wie immer etwas zusammengeschummelt ist :D 
Also ihr seht schon: Zwischen Julia und mir gibt es berechtigte Spannungen >.<



2. Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen - zeige mir deine drei neuesten Schätze auf deinem Stapel.


Ich glaube, ich habe diese Frage in den seltensten Fällen mit "gut" beantwortet. Denn gut würde es nur laufen, wenn Julia wenig anschafft und viel liest. Das ist seit geraumer Zeit nicht der Fall. :D Doch in den letzten Monaten konnte ich euch wenigstens nicht ganz so viele Neuzugänge zeigen. In diesem Monat gibt meine liebe Besitzerin mir aber durchaus die Gelegenheit ;) Danke, dafür!
Denn Julia hat im letzten Monat eine Bestellung an den Sternensand-Verlag geschickt und die drei Bände der "Grimm-Chroniken" bestellt, die ihr noch gefehlt hatten. Jetzt haben wir immerhin schon 11 Bücher de Reihe im Regal stehen und diese Vollständigkeit lässt mein kleines SuB-Herz doch ein bisschen höher schlagen *.* Ich geb es ja zu: Sie sind wirklich wahnsinnig hübsch! Und eines der drei Bücher ist immerhin auch schon gelesen. Kennt ihr die Reihe? Julia liest sie ja sehr gern. Schade für mich, dass die Bücher inzwischen dicker werden und nun nicht mehr nur noch so um die 150 Seiten haben...





Einen weiteren Neuzugang möchte ich euch auch präsentieren. Von Bastei Lübbe hat uns überraschend ein Hörbuch mit einem sehr spannenden Titel erreicht: "Der Mann, der Sherlock Holmes tötete". Das Hörbuch werden wir heute beginnen und ich als kleiner Holmes-Fan freue mich sehr darauf :)




3. Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, eine Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)?


Ich muss ja petzen: Julia führt ihre "Gelesen-Listen" nicht mehr mit so viel Eifer, wie noch im letzten Jahr. Deswegen kann ich als kleiner SuB, der ja nun mal keine Listen schreiben kann, beinahe schon den Überblick verlieren. Hab ich aber nicht - hah! 
Als letztes gelesenes Buch hat mich "Der Klang der Hoffnung" verlassen. Es war ein sehr interessantes Buch, das vom fiktiven Schicksal einer jungen Insassin in Auschwitz handelt. Julia hat das Buch gut gefallen, hat als Historikerin aber natürlich etwas zu meckern. Ich würde euch ja sagen "Genaueres in der Rezension", aber die gibt es nicht. Mal gucken, ob das noch nachgeholt wird. Das Buch war jedenfalls seit beinahe einem Jahr bei uns. Ist das dann schon eine Leiche?! Ich denke nicht ;) Wir wollen den Begriff ja nicht inflationär verwenden...
Gestern hat mich aber auch ein Hörbuch verlassen, nämlich "Das krumme Haus" von Agatha Christie. Eine göttliche Fügung hat Julia dazu bewogen, heute morgen die Rezension dazu zu schreiben. Die erscheint aber erst morgen, weshalb ich euch leider keinen Link hier lassen kann. "Das krumme Haus" war ein Rezensionsexemplar, das dementsprechend kurz bei uns war.



4. Lieber Karli, der Frühling beginnt. Und mit ihm blüht und grünt es überall - deswegen: Hast du Bücher auf deinem Stapel, deren Cover hauptsächlich grün sind?

Jaaaa *.* Ich mag die Farbe grün. Noch lieber mag ich türkis. Aber grün ist schon super. Aus meinem Regal im Arbeitszimmer kann ich auch direkt auf einen Baum und ein kleines Stück Wiese blicken, weshalb ich den Wandel zum Frühling schon bemerkt hab :)

Und dann habe ich, wie gefordert, mal in meiner Sammlung gestöbert. Tatsächlich finden sich da sehr viel mehr grüne Bücher, als ich selbst erwartet hatte. Ich habe hier mal fünf Stück rausgesucht. Ich gebe auch zu: Eines ist ein kleiner Scherz ;)






Na, habt ihr den kleinen Scherz schon entdeckt? Dabei handelt es sich natürlich um die Schulausgabe von "Woyzeck". Das hat nun wirklich nichts Frühlingshaftes. Aber es ist grün. Also dachte ich mir, das passt schon irgendwie in die Liste ;) 
Aber auch die anderen Cover sind nicht wirklich dem Frühling zuzuordnen. "Wen der Rabe ruft" finde ich persönlich sehr düster - aber es ist unbestreitbar ein (düsteres) grün. "Schwur des Tigers" erinnert mich auch nicht an Frühling, aber immer wenn ich das Cover sehe, freue ich mich ein bisschen auf den Tag, wenn Julia es endlich liest. Es ist eine Reihe, die wir beide sehr lieben. Und deswegen hat Julia den Beschluss gefasst, das Buch erst in den Sommerferien zu lesen - damit auch Zeit zum Genießen ist. Ich finde, das ist ein sehr weiser Entschluss (, also doch eher untypisch für Julia). Und deswegen muss ich hier warten :( 
Warten tue ich auch schon lange auf die "City of Bones"-Reihe. Julia will sie nicht anfangen, bevor nicht ein paar Reihen beendet wurden. Okay...kann ich auch verstehen. Und ich weiß auch nicht, ob "Die Chroniken der Unterwelt" richtig gut in den Frühling passen.
Das absolut passendste Buch ist also meine letzte Option: "Perfekt ist jetzt" ist nicht nur ein schönes Motto, sondern auch noch ein Buch, das ein frühlingshaftes Cover hat: Bäume, ein Liebespaar und ganz viel Grün :) Also: Perfekt jetzt, oder?


Und dann bin ich auch am Ende. Leider. Ich bin grade an dem Punkt angekommen, an dem ich mir den ganzen Frust von den Seiten getippt habe und jetzt könnte ich voller Power wieder durchstarten. Aber vielleicht ist es auch ganz gut, wenn ich die Energie mit in den nächsten Monat nehme. Sollte Julia im April pünktlich dran sein (, gar nicht so unwahrscheinlich, Freunde! Denn da sind Ferien!), berichte ich schließlich in drei Wochen schon wieder :) Und dafür muss ich jetzt Kräfte sammeln. Nur so kann ich Julia nämlich zum Lesen motivieren. Und ein motivierter SuB ist definitiv eine gute Idee. Oder, Julia? :)

Ich verabschiede mich wieder von euch! Danke fürs Mitlesen und bis zum nächsten Mal,
euer Karli


Habe ich zu viel versprochen? Die Predigt zog sich dann ja doch ganz schön. Aber ich verstehe Karlis Frust durchaus. Ich drücke mir selbst die Daumen, dass ich im April pünktlich bin. Damit kann ich sicher wieder was gut machen ;) Aber vielleicht reicht ja auch schon Karlis gewonnene Energie. Ich versuche jedenfalls motiviert zu bleiben.

Was haben eure SuBs über den März erzählt? Sind die auch immer so schnippisch, wenn ihr euch verspätet? 

Vielleicht haben wir sie zu sehr verwöhnt... :'D


Eure Julia

Rezension [Hörbuch]: "Die große Miss Marple Edition" von Agatha Christie



Titel: Die große Miss Marple Edition
Autor: Agatha Christie
Sprecher: Ursula Illert
Verlag: der Hörverlag
Preis: 30,00€
Dauer: 11h 9m

Ich bin ein großer Fan der „Grande dame“ der Kriminalromane: Agatha Christie. Die Autorin hat sich vor allem durch ihren legendären Detektiv Hercule Poirot in mein Herz geschlichen. Doch er ist bekannterweise nicht die einzige berühmte Persönlichkeit aus Christies Feder. Der schrulligen alten Dame mit dem netten Namen Miss Marple habe ich nie viel Aufmerksamkeit geschenkt. Vor Jahren las ich „Mord im Pfarrhaus“, doch so richtig packen konnte mich der Fall von Miss Marple nicht. In verschiedenen Kurzgeschichtensammlungen begegnete mir die Dame mit der Gabe der Beobachtung und Neugier allerdings immer wieder und es war definitiv an der Zeit, Miss Marple etwas genauer kennen zu lernen. Und um das zu tun, ist die Hörbuchkollektion „Die große Miss Marple Edition“ aus dem Hörverlag genau das Richtige. Auch für alteingesessene Fans ist diese Sammlung ein absoluter Muss. Jede der Kurzgeschichten hat seine ganz eigene, manchmal sogar ruhige, aber immer spannende Atmosphäre. Ich löste zusammen mit dem Dienstagabend-Club viele Rätsel und fand mich in St. Mary Meeds an der Seite von Miss Marple sehr gut zurecht. Sie ist eine Heldin! Und genau das wird hier jedem bewusst. Erst auf den zweiten Blick entpuppt sich diese tolle Frau als die neugierige und misstrauische Detektivin, die sie ist und überrascht damit nicht nur die anderen Charaktere der Kurzgeschichten.

Miss Marple ist in ihrem Element! Sie trifft sich einmal in der Woche mit Bekannten, sie erzählen sich ungelöste Kriminalfälle und gründen so den berühmten Dienstagabend-Club. Die alte Dame überrascht die anderen Teilnehmer mit ihrem scharfen Verstand. Ob es sich um eine blaue Geranie handelt, die Miss Marple auf die Spur des Mörders führt, oder ob sie einen Ehemann verdächtigt, seine Frau umbringen zu wollen: Sie ist allen immer eine Nasenlänge voraus ...

Wer gern kleine Schmuckstücke in seinem (Hör-)Bücherregal stehen hat, sollte dringend einen genaueren Blick auf diese Hörbuchsammlung werfen. Denn schon von außen ist sie sehr eindrucksvoll. Der Kontrast von schwarz und pink kommt toll zur Geltung und sofort fängt der etwas mürrische Blick von Miss Marple den Hörer ein. Obwohl das Gesicht nur in groben Zügen dargestellt ist, zieht es sofort die Aufmerksamkeit auf sich. Allein das Cover ist also ein Blickfang. Doch hinzu kommen noch die liebevollen Details der Aufmachung. Denn  auf der Oberfläche des Hörbuchs sind die Applikationen mit Samt verziert. Ich habe mich mehr als einmal dabei ertappt, wie ich über die flauschigen Details gestrichen habe. Definitiv ein netter Zeitvertreib beim Hören.
Die 9 CDs sind alle in einzelne Papierhüllen verpackt, auf denen ebenfalls das Cover abgebildet ist. Insgesamt lassen sich 20 Kurzgeschichten auf den CDs finden. Beginnen tut alles mit dem berühmten Dienstagabend-Club und daran schließen sich alleinstehende Geschichten an. Doch immer ist Miss Marple irgendwie an der Aufklärung der Verbrechen und Rätsel beteiligt. 
Der Aufbau der Geschichten ist zumindest bei den Dienstagabend-Club-Geschichten immer ein ähnlicher. Sechs Personen finden sich dienstagabends ein, um jeweils eine Geschichte eines Verbrechens zum Besten zu geben und der Rest der Gesellschaft soll auf des Rätsels Lösung kommen. Ich finde die Idee wirklich großartig. Und auch, wenn es vielleicht nicht so spannende klingt, sind diese Kurzgeschichten einfach faszinierend. Sie haben einiges gemeinsam: Sie sind abwechslungsreich, spannend und manchmal mysteriös. Die größte Gemeinsamkeit aber? Sie alle können nur von Miss Marples scharfem Verstand gelöst werden. Denn immer wieder ist es die alte Jungfer, die merkwürdige Parallelen zu bekannten Menschen ihres Dorfes sieht und so jedes Rätsel löst. Sie hat ein angeborenes Misstrauen und sieht vor allem in den zwischenmenschlichen Beziehungen immer wieder Details, die andere übersehen. Sie löst die Rätsel auf sehr raffinierte Art und Weise und das macht das ganze so charmant. Miss Marple ist nicht überintelligent und legt keinen Wert auf die Meinung anderer. Sie ist sehr gerade und sehr konservativ. Umso interessanter, dass sie so viel über die Machenschaften und dunkle Geheimnisse der Menschen weiß. Doch wie sie immer sagt: „Es ist genauso, wie…“. Ihre ulkigen Vergleiche, die oft dem Rest der Gesellschaft nicht wirklich einleuchten, machen die Gespräche umso genialer. 
Hinzu kommt aber natürlich auch, dass Agatha Christie sich einfach fantastische und spannende Fälle ausdenken konnte, die dem Hörer immer wieder eine Freude sind. Ich war wirklich gefesselt von diesen Geschichten und habe beim Hören wirklich kleine Glücksgefühle gehabt. Ich kann mich gar nicht entscheiden, welche Geschichte meine Liebslingsgeschichte ist. Doch die Fälle des Dienstagabend-Clubs stehen definitiv ganz weit oben!
Die Sprecherin dieser wunderbaren Hörbuchsammlung, Ursula Illert, macht ihre Sache ebenfalls besonders gut. Ihre Stimme passt einfach sehr gut zu Miss Marples Persönlichkeit und ich mochte es, welche Färbung sie der alten Frau verliehen hat. Die Charaktere sind nicht immer anhand des Stils zu unterscheiden, doch Illert verwendet durchaus gewisse Charakteristika. Und wer sich trotzdessen noch nicht zurecht findet, kann im Booklet zu jeder Kurzgeschichte eine Übersicht der Personen finden, was eine gute Orientierungshilfe ist. Im Booklet ist übrigens auch eine winzige Abhandlung von Agatha Christie zu finden, in der sie über den Beginn ihrer berühmten Detektivin schreibt. So bekommt man auch einen Einblick in das Wesen von Christie, was mir sehr gut gefiel!


Ich könnte nun ewige Loblieder singen, oder mich einfach weiter im Stillen freuen. Denn Freude bringt dieses Hörbuch garantiert. Die Rafinesse und der Charme dieses Hörbuchs sind einfach wunderbar. Ich habe jede einzelne Geschichte über Miss Marple gern gehört, habe viel über diese einfache und dennoch intelligente Frau gelernt und mich immer wieder an ihrem Scharfsinn erfreut. Agatha Christie hat hier wirklich eine Größe der Kriminalgeschichte geschaffen. Und die kann es sogar beinahe mit meinem Liebling Hercule Poirot aufnehmen. Beinahe.
Das Hörbuch bekommt aber definitiv die absolut verdienten 5 Sterne. Ein Genuss, den ich sehr empfehlen kann.




28. Februar 2019

Rezension: "Dark Age - Bedrohung" von Sabine Schulter



Titel: Dark Age - Bedrohung 
Autor: Sabine Schulter 
Verlag: Dark Diamonds 
Preis: 3,99€ 
Seiten: 298


Ich lese jedes Buch, das aus der Feder von Sabine Schulter stammt. Aus Prinzip. Und weil man bei ihren Geschichten einfach nie etwas falsch machen kann. Sie sind voller liebevoller Details, bewegender Freundschaften und spannenden Abenteuern!
Doch ich muss zugeben, dass ich mich auf das neuste Buch kaum vorbereitet hatte. „Dark Age -Bedrohung“ landete auf meinem Reader und ich begann einfach zu lesen. Ich hatte kaum Erwartungen, abgesehen vom Namen der Autorin. Es würde sicher gut werden. Doch weit gefehlt! Ich wurde von der Geschichte absolut überrollt. Vom ersten Kapitel an war ich fasziniert. Die Handlung und seine Charaktere nahmen mich gefangen und ich wollte einfach nur weiter lesen. Tolle Figuren, ein interessantes dystopisches Setting und eine sehr coole Idee hinter der Handlung machen aus „Dark Age – Bedrohung“ ein unglaublich gutes Buch, das ich nur empfehlen kann!


Die Welt, in der Liz lebt, ist düster und bedrohlich. Seit einst ein magisches Tor geöffnet wurde, gelangen immer wieder Schattenkräfte aus der Verbannung zu den Menschen und trachten ihnen nach dem Leben. Nur die Hauptstadt gilt als einigermaßen sicher. Hier will Liz von vorn anfangen: anderer Job, andere Wohnung, andere Menschen. Doch die erste Begegnung mit dem neuen Nachbarn geht gleich schief. Nick sieht zwar unverschämt gut aus, verhält sich aber abweisend. Trotzdem knistert es nach kurzer Zeit gehörig zwischen ihnen und Liz erfährt, dass Nick seine eigene Rolle im Kampf gegen die Schatten innehat, die sie ebenfalls mitzureißen droht…

Ich muss ein paar Dinge vorweg nehmen. Denn die äußere Aufmachung des Buches wird der Geschichte darin einfach nicht gerecht! Weder das Cover noch der Klappentext sind besonders eindrucksvoll. Die abgebildete Frau mit der Kapuze passt zwar gut zur Geschichte und auch die Farben des Covers sind sehr schön, doch eigentlich hätte die Geschichte noch so viel mehr verdient! Einen Blickfang kann man das Cover wahrlich nicht nennen und deswegen will ich betonen, dass man dem Buch trotzdem unbedingt ein Chance geben sollte! Ich weiß, auch der Klappentext hebt sich nicht wirklich von anderen Romantasy-Büchern ab. Dunkle Welt, sie trifft ihn, er hat etwas Abwehrendes, es knistert trotzdem und so weiter und so fort… Aber meines Erachtens beschreibt das die Geschichte gar nicht so sehr! Klar, die Eckdaten stimmen alle. Liv ist neu in der Hauptstadt und hat dank ihrer besten Freundin Bea einen guten und begehrten Job bekommen. Die erste Begegnung zwischen ihrem Nachbarn und ihr ist unfreundlich, aber zwischen ihnen entsteht bald schon Freundschaft. Und dass daraus mehr werden kann, ist ja bekannt. Doch der Klappentext vergisst all die tollen Details des dystopischen Weltbildes. Die Schatten bedrohen die Menschheit und deswegen patrouillieren die sogenannten Krieger nachts durch die Stadt, um die Menschen zu beschützen. Nick, der männliche Protagonist, ist einer dieser Krieger. An seiner Seite ist seine quirlige Partnerin Maja. Beide besitzen magische Kräfte und nur mit deren Hilfe lassen sich die Schatten besiegen. Krieger können sich mit sogenannten „Quellen“ verbinden, das sind Menschen mit außerordentlich großen magischen Fähigkeiten, die es zu schützen gilt. Zu Beginn der Geschichte verschwindet die mächtigste Quelle des Landes: Noreana. Das merken auch die Schatten, weshalb sie diese Schwäche nutzen wollen. Schnell ist klar: Etwas Großes ist geplant. Und die Schatten scheinen Unterstützung zu haben. Von manchen Menschen. Aber wieso? Und was hat Liv damit zu tun?
Bei „Dark Age“ handelt es sich um eine Dilogie, dessen zweiter Teil im April erscheinen wird. Der erste Teil besteht aus 19 Kapiteln, die alle eine angenehme Länge haben. Die Kapitel werden von einem Er-/Sie-Erzähler erzählt, der mal die Innensicht von Liv und mal die Innensicht von Nick erzählt. So lernt man schnell das Innenleben beider Protagonisten kennen. Ich konnte mich sofort mit beiden identifizieren und sie waren mir auf Anhieb sympathisch. Das ist wahrlich nicht immer so bei Sabine Schulters Büchern. Einige ihrer weiblichen Protagonisten waren mir immer zu perfekt und zu sehr geliebt von anderen. Aber Liv ist anders. Sie ist sehr bodenständig und bescheiden, hat aber auch kleine Macken und wird vor allem nicht von jedem vergöttert. Sie hat eine sehr sympathische Art und trotzdem hängt eine gewisse Einsamkeit an ihr. Ich mochte ihre Herzensgüte sehr und fieberte den Liebesszenen des Buches entgegen. Und um die möglich zu machen, braucht es natürlich einen männlichen Protagonisten. Nick ist ein starker Krieger, interessant an ihm ist allerdings, dass er magisch nur gering begabt ist. Deswegen ist sein Krieger-Status ein niedriger, was ihn selbst ziemlich fuchst. Er ist hilfsbereit und sensibel. Auf der anderen Seite ist er egoistisch und griesgrämig. Er hat etwas Bad-Boy-haftes, ist aber im wahrsten Sinne des Wortes auch der „Junge von nebenan“. Ich fand ihn von Anfang an toll und die erste Begegnung zwischen Liv und Nick ist absolut gelungen. Zwischen den beiden entwickelt sich nur langsam etwas, was mir ebenfalls gefiel. Die Chemie stimmt einfach.
Da wären aber noch mehr tolle Charaktere. Ich muss allerdings betonen, dass es sehr viel weniger sind, als man bei Sabine Schulter vielleicht erwartet. Wir haben es nicht mit einer familienähnlichen großen Clique zu tun. Livs Freundin Bea und ihr Freund Christian spielen nur eine untergeordnete Rolle. Auch die Elitemitglieder, die auftauchen, bleiben eher im Hintergrund. Interessant wird es beim offensichtlichen Gegenspieler, nämlich Livs Chef. Er hat etwas Düsteres an sich, dem Liv sofort misstraut. Aber was hat er wirklich mit den Schatten zu tun? Und auf keinen Fall vergessen darf man bei den Charakteren Maja und Eremos. Maja ist tough, eine wahre Kriegerin, die weiß, was sie will. Sie ist sportlich, treu und liebeswert. Ihre fröhliche und freche Art bereichern das Buch. Die größte Bereicherung aber ist Eremos, mein absoluter Liebling. Bei Eremos handelt es sich um einen Cerberus, aber keiner aus der griechischen Mythologie. Es handelt sich um eine Art Katze mit Löwenmähne und Flügeln, die einfach nur liebenswert ist. Eremos ist eine Art kämpfendes Maskottchen, das diese Geschichte einfach so zuckersüß macht! Ich habe den kleinen „Kater“ geliebt! Das Figurenkonstrukt geht sehr gut auf. Es gibt nicht allzu viele Figuren, doch diese sind allesamt liebevol ausgearbeitet und sehr gelungen!
Fehlen also noch ein paar Worte zur Handlung. Der Start in die Geschichte ist sehr unmittelbar. Das erste Kapitel handelt nämlich nicht von Liv oder Nick. Der Leser landet direkt in einem Kampf zwischen Schatten und einer Quelle und ihrem Krieger. Bei dieser Quelle handelt es sich um die berühmte Noreana, die offenbar fliehen muss. Ein tosender Kampf bricht aus, der tragisch endet. Und nachdem dem Leser der Mund offen steht und er wissen will, wie es weiter geht, lenkt die Autorin zu einem anderen Schauplatz über und die Geschichte von Liv beginnt. Doch natürlich bleibt das erste Kapitel im Hinterkopf und es ist für die sich entwickelnden Ereignisse ziemlich wichtig. Nick und Maja müssen immer wieder gegen Schatten kämpfen und es werden von Tag zu Tag mehr. Etwas Großes scheint zu geschehen, doch als unbedeutende Krieger bekommen die beiden nicht viel mit. Erst, als sich alles zuspitzt, müssen die beiden gegen die Schatten kämpfen. Und am Ende wartet eine große Wende, mit der ich absolut nicht gerechnet hatte!
Der Spannungsbogen ist absolut gelungen! Er ist nicht immer rasant steigend, aber die Spannung geht nie verloren. Neben den Kriegerelementen wird die Liebesgeschichte nie vergessen und so kann der Leser gleich auf zwei Ebenen mitfiebern. Liv ist durch ihren Chef in die Machenschaften verwickelt und hinzukommt, dass Bea sie warnt, etwas mit Nick anzufangen. Aber warum? Die Geschichte ist nicht durchschaubar und auch wenn der ein oder andere sich seinen Teil denken kann, war ich vollkommen überrascht vom Finale des ersten Teils. Er ist rasant und bricht natürlich an der spannendsten Stelle ab. 
Und deswegen freue ich mich riesig auf den zweiten Teil! „Dark Age – Bedrohung“ hat etwas ganz Normales und dennoch etwas so Innovatives. Die Schatten sind ein tolles dystopisches Element, das sein Potenzial noch keinesfalls erschöpft hat. Das erschaffene Weltbild bietet sicher noch viele Überraschungen, auf die ich mich sehr freue. Neben einer tollen Liebesgeschichte findet man hier auch viel Spannung, Innovation, ja und sogar Diversität. Der Schreibstil ist wirklich toll und lebendig. Ich flog nur so durchs Buch – und an meiner Seite natürlich der kleine Eremos.


Mich hat „Dark Age – Bedrohung“ absolut abgeholt. Ich bin in der spannenden Geschichte versunken, habe mitgelitten in der sich langsam entwickelnden und prickelnden Liebesgeschichte zwischen Nick und Liv und war am Ende absolut überwältigt. Das gesamte Buch gefiel mir von der ersten Seite an. Aber das rasante Finale hat es nochmal doppelt in sich. Habt ihr Lust auf tolle Figuren, eine tolle Geschichte und viele, viele liebevolle Details im Fantasybereich? Dann greift unbedingt zu diesem Buch! Ich vergebe natürlich 5 von 5 Spitzenschuhen!






27. Februar 2019

Rezension: "HoN - Verloren" von P. C. Cast & Kristen Cast



Titel: House of Night - Veloren 
Autor: P. C. Cast & Kristen Cast 
Verlag: Fischer FJB
Preis: 16,99€ 
Seiten: 496

Die „House-of-Night“-Reihe ist für mich Segen und Fluch zugleich. Die meiste Zeit über betrachte ich sie als Fluch. Denn allein die abnormale Länge von 12 Bänden ist mehr als eine Herausforderung. Auch das kindische Geplänkel, die unnötig sexistischen Andeutungen und viele, viele Charaktereigenschaften nerven mich immer wieder. Doch, wieso auch immer: Wenn ich eines der Bücher in der Hand habe, lese ich sie eigentlich ganz gern. Man muss nicht nachdenken und kann sich berieseln lassen. Und auch wenn ich immer wieder den Kopf schütteln muss, sind die Bücher durchaus spannend und voller Entwicklungen. Zwischenzeitlich hätte ich die Reihe beinahe abgebrochen, doch ich bin fast froh, es nicht getan zu haben. Denn Band 10 mit dem Titel „Verloren“ hat mir gut gefallen! Und deswegen geht unsere Hassliebe in die nächste Runde.


Neferet ist nicht mehr länger Hohepriesterin im House of Night in Tulsa. Nachdem sie sich ganz dem Bösen verschrieben hat, muss sie die Schule verlassen. Doch sie geht nicht, ohne eine Schneise der Verwüstung zu hinterlassen. Zoey und ihre Freunde wissen, dass die Schule nur dann weiterbestehen kann, wenn jetzt alle zusammenhalten. Denn Neferet wird mit allen Mitteln ihr Ziel weiter verfolgen: Sie will Zoey töten. Und mit Hilfe von Aurox könnte ihr das auch gelingen. Doch Zoey glaubt, in Aurox ihren Menschenfreund Heath entdeckt zu haben. Kann das sein? Er ist doch Neferets Werkzeug. Oder etwa nicht? Zoeys Grandma scheint ihm zu vertrauen…

Was ich an der Reihe wirklich faszinierend finde, ist die zeitdeckende Erzählweise. Ich habe inzwischen zehn Teile aus der „House-of-Night“-Reihe gelesen. Und seit dem ersten Teil sind nur wenige Monate ins Land gegangen. Die Protagonistin Zoey ist noch nicht einmal ein halbes Jahr lang ein Vampir. Und seitdem hat sie nicht nur viele Menschen verloren, die ihr nahestanden, sondern musste sich auch immer wieder gegen das Böse stellen. 
Es ist absolut absurd, wenn man die Story zu hinterfragen beginnt. Unlogisch. Lächerlich. Ja, all das trifft zu. Und trotzdem wird die Geschichte gerade durch diese zeitdeckende Erzählweise so lebendig. Jedes Buch deckt zumeist nur wenige Tage ab, was schwer nachvollziehbar ist und im heutigen Dschungel der Jugendbücher sicher sehr selten, aber dadurch bleibt man im „Flow“. Man wird zum Teil der Geschichte und kann jederzeit sehr gut zu ihr greifen.  Außerdem knüpft jedes Buch unmittelbar an des Ende des letzten an, was ich wirklich gut finde.Die Bücher sind allesamt sehr umfangreich, doch man merkt kaum, dass man einen 500-Seiten Schinken liest, da sich viele Ereignisse überschlagen.
Zumindest trifft dies auf den zehnten Teil der Reihe zu. Tatsächlich habe ich meinen Tiefpunkt mit der Reihe überwunden und habe seit einigen Bänden wieder Spaß an ihr. Inzwischen freue ich mich sogar auf das Ende – ja, auch weil es dann endlich irgendwann vorbei ist. Aber auch handlungstechnisch ist die Geschichte deutlich stärker geworden! Mit dem Auftauchen der Figur Thanatos verändert sich der Mittelpunkt ein wenig. Das gleiche trifft auf Aurox zu. Die Finsternis ist ein Handlungselement, das erst seit drei Büchern dazu gekommen ist und mich durchaus irritiert hat. Andererseits sind die Seiten dadurch sehr klar und deswegen handelt es sich inzwischen um einen Kampf zwischen Gut und Böse. Beides wird auch durch die beiden Vampirsorten dargestellt, rot und lila. Doch rot zu sein, heißt nicht gleich böse zu sein. 
Auch in Zoeys vertrautem Umfeld verändert sich etwas. Der Bruch der Zwillinge bahnte sich schon im letzten Teil an, doch in „Verloren“ verfestigt sich der Bruch zwischen Erin und Shaunee. Ich finde es sehr schade, dass es diese Einheit nicht weiter gibt, aber es macht die Sache auch interessanter. Ebenso wie der Wandel, den Kalona durchmacht. Zoey selbst ist sich in diesem Buch wie immer sehr treu: naiv, verwirrt, egoistisch und ziemlich beschönigt. Sie weiß wie immer nicht, was sie fühlt – und für wen. Und dennoch ist sie schon reifer geworden. Ich diesem Buch hatte ich tatsächlich nur wenige Kritikpunkte gegenüber der Protagonistin. 
Es gibt inzwischen so viele Figuren, dass man unmöglich zu allen etwas sagen kann. Ich mag noch immer Aphrodite und Darius am liebsten, weiß nicht genau, was ich von Stark halten soll und sympathisiere durchaus mit Stevie Raes frecher Art. Viele Charaktere, wie etwa Kramisha bleiben aber im Hintergrund. Nur Shaylin tritt daraus nun deutlich hervor, was mir sehr gut gefällt! Ihre Gabe ist wirklich interessant und das Mädchen sehr sympathisch. Hier wurde die Clique wirklich sinnvoll erweitert. 
Und wenn ich bei den Charakteren bin, muss ich natürlich etwas zu der Gegenspielerin sagen: Neferet. Man kann sie nicht mögen. Sie ist grausam. Und wie sehr, verdeutlicht sich in diesem Teil. Die Ereignisse spitzen sich wahrlich zu und das führt in „Verloren“ zu einem rasanten Finale, in das Grandma Redbird verwickelt ist. Tatsächlich haben die Autorinnen den Spannungsbogen in diesem Buch gut hinbekommen. Ich habe immer wieder gern zur Geschichte gegriffen. Und ich bin sehr gespannt, was die letzten beiden Teile noch bereithalten.
Zwischendurch ist der Stil der Autorinnen wirklich verstörend. Es ist brutal und sexistisch. An einer Stelle wollte ich wirklich nicht weiterlesen. Auch das gekünstelt Jugendliche mag ich am Schreibstil einfach nicht. Aber wie ich auch sonst in den HoN-Rezis betone, vielleicht bin ich einfach zu alt für die Geschichte. Trotz Kritik muss ich zugeben, dass der Stil sehr fließend ist und man das Buch schnell weglesen kann. Das mag an den vielen Dialogen und der Vielfalt an Charakteren liegen – egal an was: Es beweist, dass an den Büchern doch ein wenig richtig gemacht wurde.


Der Begriff „Hassliebe“ trifft es eigentlich ganz gut. Ich hasse das Vokabular der HoN-Bücher und ich finde viele Handlungsstränge kindisch. Doch tatsächlich reift die gesamte Clique um Zoey herum und auch sie selbst. Die Bedrohung wird in diesem Band sehr greifbar. Gut gegen Böse. Kein Wunder also, dass die vielen (durchaus interessanten) Figuren zusammenhalten und den Kampf gegen Neferet bestreiten. „Verloren“ hat mir gut gefallen, denn es ist ein durchgehend spannendes Buch mit vielen Entwicklungen. Und deswegen vergebe ich vier von fünf Spitzenschuhen.





23. Februar 2019

Mein SuB kommt zu Wort: Karli #34

Hallo ihr Lieben!


Es ist wieder Zeit für die einzige Rubrik, die ihr derzeit regelmäßig auf diesem Blog findet: "Mein SuB kommt zu Wort"! Mein kleiner Karli hat schon wieder drei Tage Verspätung, was mir viele böse Blicke beschert hat, aber laut eigener Aussage ist das alles noch im Rahmen. Na, dann kann ich ja beruhigt sein ;) Karli freut sich schon, weshalb ich das Vorgeplänkel kurz halten will. Viel verändert hat sich bei mir nicht. Ich bin immer noch im Referendariat. Das Ref ist immer noch stressig und unschön. Inzwischen bin ich seit einer Woche krank und seit zwei Tagen habe ich auch keine Stimme mehr. Also, alles schön, wie immer :D Aber wisst ihr, was mich definitiv aufheitern wird? Karli! Also los, Kleiner!



Oh, warte, doch noch ein kurzer Zwischenstop. Wie immer der Hinweis auf den Blog unserer Schirmherrin Anna. Dank ihr haben Karli und ich so regen Austausch und ich bin mit sicher, dass viele SuBs ihr ähnliche Dinge verdanken.
Hab ich euch eigentlich schon mal erzählt, dass ich aufgrund der Abkürzung "SuB" mein eigenes Schulkürzel auf Arbeitsblättern oft falsch geschrieben habe?! :'D An einer meiner Schulen ist mein Kürzel nämlich Sub. Und tatsächlich habe ich erst vor kurzem bemerkt, dass ich mich andauernd selbst mit "SuB" abgekürzt habe...Tja...Ich identifiziere mich eben sehr mit meinem Karli....Dein Stichwort!


1. Karli, wie groß bist du aktuell?

Auch ein herzliches Hallo von mir :) Zum Glück gibt es das Wochenende! Ansonsten wäre Julia wohl gar nicht mehr zum Tippen des Interviews gekommen. Und ich muss hier auch ein Kompliment loswerden, denn meine liebe Besitzerin hat noch sagenhafte 9 ungeplante Unterrichtstunden für die nächste Woche offen und zieht es trotzdem vor, ihren Abend mit mir zu verbringen. So wünsche ich mir das doch :)
Kommen wir also mal wieder zu den nackten Tatsachen. Ich finde ja diesen Einstieg ins Interview immer sehr gemein. Das ist, wie ins kalte Wasser geworfen zu werden. Man muss sich gleich outen und so. Deswegen rede ich auch immer gern noch ein bisschen vorweg - und mit alten Traditionen soll man ja nicht brechen.
Kommen wir also zunächst mal zu meiner Leistungsbeurteilung gegenüber meiner Besitzerin. In den letzten Wochen hat sich ja doch immer wieder das selbe Bild gezeigt. Julia hat keine Zeit, macht nur Schulkram und vernachlässigt sowohl das Lesen, als auch das Anschaffen neuer Bücher. Letzteres finde ich gar nicht schlimm, allerdings wäre ein Abbau ja nur garantiert, wenn sie in einer kaufarmen Phase auch viel lesen würde. Tja. Aber da verlange ich zu viel. Und mein kleines SuB-Herz leidet auch mit Julia, weshalb ich immer kurz davor bin, eine Party zu feiern, wenn Julia ihre "SuB-Liste" aktualisieren kann, weil ein Buch gelesen wurde.
Das war in der letzten Zeit nicht sehr oft der Fall und deswegen sind meine Zahlen auch keine riesige Erkenntnis. Ich teile sie trotzdem gern mit euch: Im letzten Monat war ich 146 Bücher groß. Und da das der gleiche Stand ist, wie schon im November, Dezember und Januar, darf ich endlich eine Veränderung verkünden! Jiha! Denn nun im (okay, ich zähle den 23. aber verzeiht mir die kleine Schummelei) Februar bin ich sagenhafte 141 Bücher groß! Ist das ein Fortschritt? Oh ja! Fünf Bücher weniger! ich weiß gar nicht, wann die weg gekommen sind. Aber ich finde das super.
Und da später nicht mehr danach gefragt wird, hier auch ein kleines Update: Julia hat das geforderte Buch, das ich im Januar vorgestellt habe (HoN - Teil 10) tatsächlich gelesen! Ich bin stolz auf meine Julia <3


2. Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen - zeige mir deine drei neuesten Schätze auf deinem Stapel.

Dieses Mal kann ich mich wirklich nicht beschweren. Ich meine...ich bin fünf Bücher kleiner, als im letzten Monat! (Heißt das, ich muss jetzt fünf Partys feiern? Ja, oder?!) Deswegen bin ich mit der aktuellen SuB-Pflege sehr zufrieden. Unter anderem bin ich das auch, weil Julia bis auf einen neuen Schatz keine Neuzugänge zu verzeichnen hat. Mein ganzes Gerede scheint also wirklich etwas zu bringen - denn sie hält sich an meine Regeln. Noch nicht so eisern, wie ich gern hätte, aber immerhin.
Ich kann euch also keine drei Bücher zeigen, dafür aber eines. Und das ist sogar erst gestern bei uns angekommen. Streng genommen darf ich es in diesem SuB-Interview also noch gar nicht erwähnen. Des Weiteren handelt es sich um ein Vorabexemplar. Aber egal. Das Cover ist sowieso schon überall ;)



Tada! Bei mir durfte "Dark Age - Bedrohung" von der wunderbaren Sabine Schulter einziehen! Das Buch erscheint kommenden Donnerstag und Julia versucht wirklich, so schnell wie möglich eine Rezension zu veröffentlichen. Gestern Abend hat sie mit dem Buch begonnen, ist allerdings erst bei 15%. Nach dem, was ich so gehört habe, gefällt der Einstieg Julia richtig gut! Der Name Sabine Schulter spricht aber ja sowieso schon für sich. Den Klappentext findet ihr übrigens hier. Nur so viel: Es wartet düstere Fantasy auf euch.
Ich freue mich über diesen Neuzugang tatsächlich sehr. Sie sind derzeit rar (, was ja auch in meinem Sinne ist). Aber das Gefühl, ein neues Buch zu bekommen, das direkt gelesen wird, ist schon ein tolles. Oder was meint ihr?


3. Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, eine Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)?


Huch, jetzt erwähne ich es ja doch noch. Als letztes Buch hat mich "Verloren", der zehnte Teil der House of Night-Reihe verlassen. Das Buch habe ich im letzten Monat vorgestellt und Julia gebeten, es endlich zu lesen. und das hat sie auch :) Zwar wurde es erst nach dem 20. beendet, aber ich bin ja heute nicht so streng mit den Regeln ;) Wie aber schon seit längerem kann ich euch keinen Rezensionslink da lassen. Und ich gebe auch keine Versprechen, dass die Rezi noch folgt. Ich werde Julia definitiv darum bitten, denn bisher sind auf diesem Blog alle HoN-Teile rezensiert worden. Aber das Unmögliche ermöglichen kann ich eben auch nicht...
Das zuvor beendete Buch hat allerdings eine Rezension, nämlich "Auch Pünktlichkeit kann töten" von Agatha Christie. Wie so oft, handelt es sich dabei um ein Hörbuch (Rezensionsexemplar). Vielleicht sollte Julia einen reinen Hörbuch-Blog machen. So langsam häufen diese Rezis sich hier. Der Hercule-Poirot Fall war jedenfalls super! Und das HoN-Buch war ebenfalls erstaunlich gut. Die üblichen HoN-Kritikpunkte lassen sich aber auch hier finden. Was auch immer Julia damit meint.



4. Lieber Karli, gibt es Bücher, die du erst 2018 gekauft hast und die noch ungelesen sind?


Also...was ist das denn für eine Frage? Natürlich! Mal ganz abgesehen davon, dass meistens nicht ich die Bücher kaufe, sondern Julia sie anschleppt, muss ich die Frage absolut bejahen. Ich schätze, dass ein Großteil meiner Bücher aus 2018 stammt. Wobei, würde ich genauer hinschauen, sind sicher auch einige aus 2017 dabei. Das ist ja das bekannte Phänomen: Der SuB-Besitzer kauft ein Buch in dem Glauben "Das lese ich ganz bald" und dann liegt es mindestens zwei Jahre rum. 
Ich habe mir meine Liste gerade nochmal angesehen...es ist doch kein Großteil aus 2018. Das ist dann doch eher ein Sammelsurium der letzten Jahre.

Hier aber eine kleine Auswahl zu noch ungelesenen Titeln aus 2018:

- Der Fluch der sechs Prinzessinnen: Diamantkäfig
- Die Staubchroniken
- Leinsee
- Heliopolis Teil 1
- Wee City Love
- Schwur des Tigers
- Rückkehr nach Lemberg
...

Insgesamt handelt es sich um mehr als 25 Bücher. Also...ja, da sind noch ein paar aus 2018 über ;) Aber auch hier beginnt bald der Abbau. Ich bin mir nämlich sicher, dass ich euch nächsten Monat erzählen kann, dass ich unter der Grenze der 140 Bücher liege. Und wehe, wenn nicht, Julia.

Ein kleiner Nachtrag übrigens noch. Ich hatte die Fragen im letzten Monat so verstanden, dass ich Julia nun jeden Monat ein Buch "aufgeben" darf, als kleine Hausaufgabe sozusagen. Und da hab ich mir für den März auch schon was überlegt. Ich bin ja ein fleißiger SuB ;) Deswegen will ich hier noch kurz erwähnen, dass ich hoffe, dass Julia im nächsten Monat die "Everflame"-Reihe beendet, indem Teil drei "Verräterliebe" gelesen wird. Das wäre wirklich toll! Danach können wir uns dann endlich dem Ende der House of Night- Reihe widmen. Wird wirklich Zeit...



Puh, schon wieder zu Ende? Das ging wieder mal zu schnell. Eigentlich habe ich viel mehr zu erzählen. Aber gut, man soll aufhören, wenn es am schönsten ist ;) Deswegen muss ich mich für heute wieder von euch verabschieden. Aber ich grüße noch alle anderen SuBs! Ich hoffe, eure Besitzer/innen passen gut auf eure Größe auf!
Meine ist derzeit auf einem guten Weg. Und auch wenn das Lesen derzeit nicht den höchsten Stellenwert hat, bin ich ein ganz zufriedener SuB. :)

In diesem Sinne,
euer Karli



Und ich bin eine zufriedene Besitzerin, mein kleiner Karli! Ich glaube, Karli wird wirklich langsam erwachsen. Seine Schimpftiraden sind wirklich schon ein bisschen her und das Verständnis überwiegt. Die kleinen bissigen Kommentare kann ich ganz gut ab ;) Wie schön, dass ich auch endlich Hausaufgaben bekomme...immer nur welche aufzugeben, ist auch langweilig. Vielen Dank, Herr SuB! Mal schauen, ob ich mich dem Buch im März widmen kann. Ich werde definitiv mein Bestes geben!

Was sagen eure SuBs? Geben sie euch auch Hausaufgaben? Und habt ihr noch viele Bücher aus 2018?


Liebst,
eure Julia