22. Januar 2021

Mein SuB kommt zu Wort: Karli #53

 Hallo ihr Lieben!

Das erste SuB-Interview im neuen Jahr! Glaubt mir, der kleine Karli ist schon ganz aufgeregt und freut sich, gleich wieder das Zepter zu übernehmen. Ich bin halbwegs in meinem normalen Zeitfenster, da wir uns nur um zwei Tage verspäten. Gute neue Vorsätze? Hm. Ich habe mit Absicht keine formuliert. Daher wird das SuB-Interview wohl auch in diesem Jahr immer mit ein paar Tagen Verspätung an den Start gehen. Aber besser als gar nicht, oder?
Ansonsten hat der Jahreswechsel bei mir nicht viel verändert. Aber bei wem ist das derzeit schon der Fall?! Meine Familie und ich verlebten ruhige Feiertage und zu Sylvester wurde auch nicht groß gefeiert. Ein netter Spieleabend und leckeres Essen, das war es aber auch schon. Um Weihnachten herum kam ich immerhin zum Lesen! Sehr zu Karlis Freude. Aber dann kamen ja die ganzen neuen Bücher bei ihm an und schon war unsere Beziehung wieder im Keller. Ich gebe mir seitdem aber Mühe. Das wird er ja gleich alles erzählen. ;)
Im Moment ist mein Alltag wieder etwas chaotisch, da das Bundesland Bremen ja nicht ganz verstanden hat, was die Regierung unter "Schulschließungen" versteht. Deswegen habe ich alle Hände voll zu tun und darf auch zwei Mal die Woche in die Schule. Jippieh... Hoffen wir, dass sich die Lage in den nächsten Monaten bessert. Bessere Laune als ich, hat definitiv mein kleiner Karli! Und deswegen wird es nun dringend Zeit, dass er das Wort ergreift!

Sollte euch die schöne Aktion "Mein SuB kommt zu Wort" interessieren, dann schaut unbedingt bei Anna vorbei, die das Ganze leitet, hegt und pflegt.


1. Karli, wie groß bist du aktuell?

Hallo liebe Buch- und SuB-Freunde! Ich hoffe, ihr seid alle gut in das neue Jahr gestartet und bleibt trotz der angespannten Lage positiv. Ich habe ja gehört, dass ein gutes Buch willkommene Abwechslung sein kann. Davon habe ich jedenfalls eine ganze Menge hier bei mir. Denn wie Julia in ihrem kleinen Text schon angekündigt hat, habe ich viel Zuwachs im letzten Monat bekommen. Das ist im Dezember ja leider immer so, da dann das berüchtigte Fest namens Weihnachten ansteht. Ihr glaubt gar nicht, wie sehr ich mich davor immer fürchte. Aber da gehen Julias und meine Meinung wirklich auseinander: sie strahlt, ich schluchze. Wir sind schon ein hübsches Gespann.
Aber gut, ich lenke mal wieder ab. Wie immer, wenn ich meine Größe verbergen möchte. Also gut, dann stellen wir uns dem Ganzen mal: Im letzten Monat (vor Weihnachten, ich will das noch einmal betonen) war ich 159 Bücher groß. Das war ein Buch mehr, als im Vormonat. Tja und nun? Ich beginne das Jahr mit einem extrem hohen Wert. Derzeit bin ich nämlich ganze 166 Bücher groß. Mannomann...Was ist mit unserem Ziel von unter 100 Büchern geworden, Julia? Das ist doch langsam traurig. Wenn ich realistisch an die Sache gehe, dann werde ich vielleicht in 3 Jahren unter den 100 Büchern sein. Julia hat im letzten Jahr nämlich nur 59 Bücher gelesen. Und da sie ja auch immer wieder welche anschafft, wären 100 Bücher als Jahresziel vermessen. Was nehme ich mir dann vor? Julia, was hältst du von 120? Gut, oder? Ja, ich bestimme das jetzt einfach!


2. Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen - zeige mir deine drei neuesten Schätze auf deinem Stapel.

Ach ja, die SuB-Pflege. Sie läuft und läuft und Julia krault mir auch manchmal den Rücken oder die Seiten. Ich bekomme auch ganz viele liebe Worte ab, aber Taten! Taten meine Liebe, die fehlen gänzlich. Naja, okay, nicht gänzlich.
Neue Bücher habe ich im letzten Monat definitiv bekommen. Da ich mich für drei entscheiden muss, zeige ich euch eine Auswahl:

 


Insgesamt hat Julia noch 11 weitere Bücher zu Weihnachten bekommen, aber diese drei Schätz waren auch darunter. Sie sind ein wenig als Stellvertreter zu betrachten, denn von Agatha Christie gab es neben "Das Eulenhaus" auch noch "Die Schattenhand" und die hat Julia sogar schon gelesen. Von den wunderschönen Schmuckausgaben aus dem Coppenrath-Verlag gab es ebenfalls zwei Neuankömmlinge, nämlich "Madame Bovary" und das hier abgebildete "Mrs. Dalloway". Tatsächlich hat Julia "Mrs. Dalloway" von Virginia Woolf direkt nach Weihnachten gelesen. Und meine Besitzerin war ganz entzückt von den Ausgaben mit den ganzen kleinen Zusätzen, wie Postkarten, Straßenkarten und so weiter. Das Leseerlebnis war angeblich direkt ein anderes. Nun gut, sie wird es schon beurteilen können.
Und dann ist da noch "Magie aus Tod und Kupfer", der zweite Teil einer Reihe aus der Feder von Lisa Rosenbecker. Julia hat das erste Buch sehr gern gelesen und deswegen wünschte sie sich zu Weihnachten gleich mal Band zwei. Tja, hat geklappt - zu meinem Leidwesen.
Aus dem Sternensandverlag kam Weihnachten übrigens auch noch der komplette Rest der "Grimm-Chroniken" bei uns an, die Julia bisher noch nicht gelesen hat. Und eben noch ein paar andere kleine Schätze, für die hier aber kein Platz ist.
Gern hätte ich euch übrigens auch meinen neusten Neuzugang gezeigt, nämlich "Federn über London - Irreführung" von Sabine Schulter. Das Buch erscheint am 10.2 und Julia darf es vorab lesen und rezensieren. Leider ist das Cover aber noch nicht überall veröffentlicht, weshalb ich euch das schöne Buch nicht zeigen kann. Aber hier kann ich immerhin sagen, dass es nicht lange bei mir sein wird.

3. Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, eine Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)? 

Verlassen? Ach ja, sowas soll ja zwischendurch auch noch passieren. Als letztes hat mich tatsächlich "Die Schattenhand" von Agatha Christie verlassen, eines der neuen Weihnachtsbücher. Es hat Julia wirklich gut gefallen, eben ganz so, wie man sich einen Agatha Christie auch wünscht. 
Aber dann möchte ich die Gelegenheit noch nutzen, um mich an dieser Stelle zu beschweren. Denn nach "Die Schattenhand" ist Julia in eine Sucht entglitten. Sie hat sich die Neuverfilmung des Klassikers "Emma" von Jane Austen angesehen und war hin und weg. Und manchmal hat Julia so Suchtphasen, dann dreht sich alles nur noch um eine Sache. Was war also naheliegend? Genau. Julia hat das Buch "Emma" noch einmal angefangen, das sie vor 8 Jahren schon einmal gelesen hat. Da es beinahe 600 Seiten hat, war ich etwas schockiert. Für so viele Seiten braucht Julia normalerweise ein Weilchen und das bedeutet im Umkehrschluss ja, dass sie in dieser langen Zeit nicht an meinem Abbau arbeitet. Denn "Emma" ist ja schon lange nicht mehr auf meinem Stapel. 
Aber Julia überrascht mich: Ihr fehlen nur noch 100 Seiten und somit hat sie pro Tag beinahe 100 Seiten gelesen. DAS hatten wir tatsächlich schon lange nicht mehr. Ich muss also zusehen, dass ich Bücher auf meinem Stapel finde, die ebenfalls ein solches Suchtpotenzial haben. Wünscht mir Glück!

4. Lieber Karli, wir wünschen ein gesundes neues Jahr! Und mit dem neuen Jahr kommen ja immer gerne gute Vorsätze, die meist schnell vergessen sind. Deswegen gilt unsere erste Aufgabe diesen Vorsätzen, auf dass sie direkt gemeistert werden: Welches Buch soll deine Besitzerin auf jeden Fall 2021 lesen?

So. Bevor ich zu neuen und guten Vorsätzen komme, werfe ich einen Blick zurück zur letzten Frage vier. Die Aufgabe lautete, ein Buch zu lesen, das Julia einmal geschenkt bekommen hatte. Tatsächlich hat sie diese Aufgabe erfüllt. Man glaubt es kaum. Sie hat nämlich "Unterhalb des Horizonts" den 18. Teil der Grimm-Chroniken im Dezember gelesen. Ich darf an dieser Stelle also endlich einmal gratulieren.

Kommen wir nun aber zur neuen Frage vier. Julia und ich halten nicht so viel von guten Vorsätzen. Hätte ich einen machen dürfen, dann dass ich in diesem Jahr bitte niemals vergessen werde. Das hat Julia letztes Jahr nämlich gleich zwei Mal geschafft: böse! 
Aber natürlich stelle ich gern drei Bücher zur Wahl, die 2021 unbedingt gelesen werden sollten:

  

Das sind sie also. Eines dieser drei Bücher sollte Julia 2021 unbedingt gelesen haben. "Anna Karenina" ist wohl DAS Must-Read dieses Blogs. Und seit Jahren nimmt Julia sich vor, es zu lesen. Bisher ohne Erfolg. Auch schon sehr lang ist "Ignite me" bei mir. Blöd ist nur, dass es sich um einen dritten Teil handelt und Julia gar nicht mehr so genau weiß, was in den vorangegangenen beiden Teilen passiert ist. Typisch. Und dann noch ein nächster Klassiker: "Das Parfum" ist auch wirklich mal eine nähere Betrachtung wert! Viel Spaß also, liebe Besitzerin!



Nun, das war es leider schon wieder von mir. Nach dem Jahreswechsel und Weihnachten habe ich auch einfach immer so viel zu berichten. Es ist lieb von euch, dass ihr mich lasst und mir nicht vorwerft, ich würde zu viel reden.
Ich hoffe wirklich sehr, dass in eurer Menschenwelt bald alles wieder besser wird. Lest einfach, wenn ihr euch zu sehr aufregt. Eure SuBs unterstützen euch dabei gern!

Alles Liebe,
euer Karli


Oh Mann...mit diesen Empfehlungen hat Karli aber ganze Arbeit geleistet. Da erwischt er mich wirklich eiskalt. "Anna Karenina" nehme ich mir wirklich schon ewig vor. Es wird Zeit, dass ich mich dem widme, da hat er schon recht. 
Nun gut, wir werden sehen, ob ich diesen hohen Erwartungen gerecht werden kann. Aber ich gebe mein Bestes ;) Wie immer.

Wie war euer Jahreswechsel? Gab es bei euch auch einen extremen Anstieg im SuB-Stand?


Liebst,
euere Julia





12. Januar 2021

Rezension [Hörbuch]: "Die schönsten Disney-Klassiker"


Titel: Die schönsten Disney-Klassiker
Autor: Constanze Steindamm
Sprecher: Reinhard Scheunemann
Verlag: Der Hörverlag
Preis: 8,99€
Dauer: 1h 5min
 

Als Kind hat man seine Lieblingsgeschichten. Ob diese von den Eltern vorgelesen werden, man sie als Hörspiel hört oder als Film sieht, ist Kindern oft egal. Hauptsache die Geschichten sind gut. Und dass jegliche Disney-Klassiker die Herzen von Kindern erobert haben und immer noch erobern, ist ebenfalls kein Geheimnis: Zu spannend sind die Handlungen, zu liebenswürdig die Charaktere und zu schön die erdachten Welten!
Ich habe alle Disney-Geschichten als Kind geliebt und deswegen konnte ich auch nicht widerstehen, mir die wunderbare Lesungs-CD „Die schönsten Disney-Klassiker“ aus dem Hörverlag anzuschaffen. Diese CD bietet genau das, was sie verspricht: die schönsten Klassiker in sehr kurzer Hörfassung, die nicht nur für Kinder zum Einschlafen einfach wunderbar, sondern auch für Erwachsene zum Schwelgen in Erinnerungen geeignet sind.

In neun lustigen und spannenden Geschichten tauchen schon ganz kleine Hörer ein in die fantastische Welt der Disney-Zeichenstrickklassiker. Ein Hörvergnügen für die ganze Familie! Die kurzen Geschichten zwischen fünf und zehn Minuten erzählen jeweils einen Film nach und werden einfühlsam von Reinhard Scheunemann gelesen.

Der primäre Adressat der CD sind definitiv Kinder! Die CD enthält neun Disneyklassiker, die insgesamt nur etwas länger als eine Stunde sind. Wie der Klappentext schon sagt, sind die einzelnen Geschichten immer zwischen fünf und zehn Minuten lang. Deswegen musste ich beim Hören auch sofort an die typischen „Gute-Nacht-Geschichten“ denken, denn dafür eignet sich diese CD perfekt. Gesprochen werden alle Geschichten von Reinhard Scheunemann, der eine sehr angenehme und ruhige Stimme hat. Besonders gut gefiel mir seine Stimme in der Geschichte von „Pinoccio“. Scheunemann liest sehr kindgerecht und passend zur jeweiligen Geschichte vor, was mir gut gefiel. Ebenfalls gelungen ist die Auswahl der verschiedenen Klassiker. Denn hier tummeln sich keine Prinzessinnen-Geschichten. Auf diese wird sogar absichtlich verzichtet. Stattdessen ist die CD auch sehr geeignet für Jungen, aber auch Mädchen werden ihre Freude haben. Auf der CD lassen sich Geschichten finden, in denen das Abenteuer im Vordergrund steht, manchmal kommt aber auch die Liebe hinzu. Enthalten sind „101 Dalmatiner“, „Alice im Wunderland“, „Aristocats“, „Bambi“, Das Dschungelbuch“, „Der König der Löwen“, „Pinoccio“, „Robin Hood“ und „Susi und Strolch“. Mir hat am allerbesten „Pinnoccio“ und „101 Dalmatiner“ gefallen. Woran genau das lag, kann ich aber leider nicht sagen. Aber eines ist sicher: Für jeden großen und kleinen Disneyfan wird die richtige Geschichte mit dabei sein!

Egal, ob man seinen Kindern die Disneyklassiker abends vorspielen oder einfach mal selbst wieder in die Kinderwelt abtauschen möchte, „Die schönsten Disney-Klassiker“ bieten dafür die perfekte Möglichkeit. Reinhard Scheunemann zieht Groß und Klein in seinen Bann und nimmt uns alle noch einmal auf die Riese zu Alice, Simba, Klopfer oder Mogli mit. Ich vergebe für diese kleine, aber feine CD die vollen fünf Sterne, da das Konzept einfach voll und ganz aufgeht und sehr gelungen ist.

 


21. Dezember 2020

Mein SuB kommt zu Wort: Karli #52

Hallo ihr Lieben!

Beinahe pünktlich! Ich werte das als Erfolg ;) 
Ich hoffe, es geht euch trotz der ungewöhnlichen Zeiten gut und dass ihr euch dennoch auf das baldige Weihnachtsfest freuen könnt. Mein kleiner SuB Karli und ich tun es auf jeden Fall! Tatsächlich bin ich seit kurzem sehr entspannt, obwohl es die äußere Lage ja nun einmal nicht ist. Wie ihr wisst, sind die Schulen frühzeitig geschlossen worden, sodass ich meine Schüler per Homeschooling betreut habe, doch nun habe auch ich wirklich Ferien. Und das genieße ich so sehr!!! Ich bastle seit ein paar Tagen fleißig Weihnachtsgeschenke, mache Sport und habe wieder ein Puzzle begonnen. Hach...es ist herrlich, wenn man nicht arbeiten muss. Und tatsächlich - Achtung, Überleitung - lese ich im Moment wieder ein bisschen mehr. Karli ist zwar keinesfalls mit mir zufrieden, aber ich bin mir sicher, dass er es euch in aller Ausführlichkeit gleich darlegen wird ;) Bereit, Karli? Na, dann los! Starten wir das SuB-Interview.

Diejenige, die sich übrigens immer wieder die tollen neuen Fragen ausdenkt und diese Aktion begleitet, ist die liebe Anna. Schaut unbedingt bei ihrem Blog vorbei! 


1. Karli, wie groß bist du aktuell?

Hallo liebe Buch- und Buchstapelfreunde! Bald ist Weihnachten, hui, ist das aufregend! Ich mag es, wenn den ganzen Tag lang Weihnachtslieder gespielt werden und alles abends hübsch leuchtet. Weihnachten ist wirklich ein schönes Fest - zumindest, wenn man kein SuB ist. Denn ich empfinde an Weihnachten vor allem Freude, aber auch ein bisschen Angst. Angst vor all den neuen Büchern, die mit diesem Fest neu bei mir einziehen. Denn ich kenne ja meine Julia: ihre Wunschliste ist voll von Büchern! Und wird sie die sofort lesen? Natürlich nicht! Der arme kleine Karli muss sich wieder um alles kümmern und sie erst einmal verwalten. Tja...ich kenne das ja schon. Aber obwohl ich deswegen ein bisschen Angst habe, stelle ich mich doch der Herausforderung. Und deswegen freue ich mich vor allem auf das diesjährige Weihnachtsfest! Ich hoffe, dass es ebenso schön wird, wie in jedem Jahr. Das habt ihr Menschen euch nach diesem turbulenten Jahr wirklich verdient.
Jaja, Julia. Ich komme ja gleich zur Sache. Nun lass mich doch auch mal etwas Nettes über dich und deinesgleiches sagen :P Also, Julia meint, ich soll jetzt endlich mal auf die gestellte Frage eingehen. Dass ich das wie immer versuche zu vermeiden, scheint ja offensichtlich. Aber gut. Wie groß bin ich? Im letzten Monat war ich stolze 158 Bücher groß. Unglaublich. Aber ihr wisst ja, dass es an den ganzen gebunkerten Büchern von Julias Schwiegereltern lag. 
Nun ja. Jetzt hat Julia ja grade rumgeprahlt, sie würde derzeit mehr lesen. Stimmt auch eigentlich. Aber leider sind auch einige neue Bücher hier angekommen, sodass ich leider einen aktuellen Stand von ganzen 159 Büchern habe. Also sogar eins mehr. Es ist einfach schrecklich...


2. Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen - zeige mir deine drei neuesten Schätze auf deinem Stapel.

Wie schön, dass heute quasi eine Antwort von mir direkt in die nächste übergeht. Denn ich bin leider nicht kleiner geworden, da Julia neue Bücher bekommen hat. Kann sich ja jeder denken. Und obwohl ich euch nur zwei Neuzugänge zeigen kann, sind es eigentlich sechs:

 

Warum spreche ich von sechs Büchern? Weil das Hörbuch "Das fehlende Glied in der Kette" eine Special-Edition aus dem Hörverlag ist, das ganze fünf Hörbücher enthält. Julia ist unbestritten ein riesiger Hercule Poirot Fan und deswegen MUSSTE sie die Edition, die zu Poirots 100. Geburtstag herausgegeben wurde, natürlich haben. Aber statt wie jeder normale Mensch, es als EIN Buch zu werten, hat sie gleich fünf auf meine Liste gesetzt. Nagut, ich verstehe das Argument dahinter. Aber es gibt doch sicher auch offensichtliche Argumente, die für das Notieren von nur einem Band gesprochen hätten. Aber nun gut. In dieser Sonderausgabe sind die fünf Bücher "Das fehlende Glied in der Kette", "Der blaue Express", "Alibi", "Der Tod wartet" und "Poirot riecht den Braten". "Das fehlende Glied in der Kette" hat Julia bereits gehört und "Der blaue Express" ist zu einem Drittel beendet. Bisher ist Julia hin und weg von dieser wunderbaren Geburtstagsausgabe! Aber es ändert ja nun einmal leider nichts daran, dass ich wegen diesem einen Paket immens angewachsen bin.
Und dann gab es tatsächlich noch ein weiteres neues Buch. Diesen Schatz hat eigentlich Julias Oma gefunden, als die beiden kurz vor dem Lockdown im 1€-Laden waren. Eigentlich müsste man ihn inzwischen 1,10€-Laden nennen. Aber das klingt trotz aller Richtigkeit wohl etwas merkwürdig - auch wenn alle in diesem Shop eben 1,10€ kostet. Nun denn.
Julias Oma hat sich ein neues Buch gekauft und "Beautiful Liars - Verbotene Gefühle" für Julia aus dem Regal gezogen. Diese geriet dann erst einmal in Schnappatmung, weil sie kaum glauben konnte, dass dieser Schatz im 1€-Laden zu finden wäre. Aber dem war so und deswegen nahm sie es kurzerhand mit. Das Buch hat übrigens keine Schäden oder sonst was, es ist eine sehr schöne Ausgabe und Julia freut sich schon auf diese kleine Exkursion in die High Society ;)
Ihr seht also: Die SuB-Pflege läuft ganz in Ordnung.


3. Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, eine Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)? 

Und das wiederum leitet mich ja zur nächsten Frage über. Wenn ich ganz korrekt bin, dann hat mich als letztes gestern das Hörbuch "Das fehlende Glied in der Kette" verlassen. Da es aber ja zu einer Sammlung gehört, zähle ich es nicht. Das letzte Buch, das mich verlassen hat, war "Andorra" von Max Frisch. Es handelt sich um ein Drama, das auch Teil des Schulkanons ist. Julia musste es allerdings noch nie für die Schule lesen. Stattdessen ist es das erste Buch aus der Sammlung derer, die Julia bei ihrem Einzug zu meiner Liste hinzugefügt hat. Ich bin ein bisschen stolz, dass Julia schon eines der ausgesuchten Bücher gelesen hat. Sonst hätte ich ihr sicher irgendwann unterstellt, dass sie diese einfach nur besitzen wollte, statt sie zu lesen. "Andorra" ist ein sehr dünnes Buch - das haben Dramen ja oft so an sich. Allerdings hat es Julia wirklich sehr gut gefallen und sie überlegt derzeit, ob sie es Ende des Jahres mit ihrem E-Kurs in Deutsch lesen will. Die Themen, die darin behandelt werden, sind einfach brandaktuell: Vorurteile, Antisemitismus, Andersartigkeit und wozu all dies in der Mischung führen kann. Also: Niemals Angst vor "Klassikern" haben!

Bevor ich zu Frage vier komme, hier die Updates. Da Julia im Oktober keinen Beitrag geschrieben hat, habe ich ihr im November ja gleich zwei Aufgaben gestellt. Zum einen sollte sie ein Buch lesen, das mehr als 500 Seiten hat. Und zum anderen eines, das sie in diesem Jahr noch unbedingt lesen sollte. Tja. Die erste Aufgabe hat sie nicht erfüllt. Wirklich traurig. Allerdings hat sie mir versprochen, das bald nachzuholen.
Für die andere Aufgabe allerdings hat sie gleich zwei der drei aufgeführten Bücher gelesen! So haben mich "Academy of Arts - Herzensmelodie" und "Eispalast" verlassen. Das freut mich tatsächlich sehr. "Eispalast" hat Julia ziemlich schockiert zurück gelassen und deswegen hat sie direkt mit dem letzten Band der "Sechs-Prinzessinnen"-Reihe angefangen. Ich bin gespannt, ob ihr das Finale "Märchenkrone" gefallen wird. das Buch hat übrigens auch mehr als 500 Seiten ;)

4. Lieber Karli, der Dezember ist der Monat der Besinnlichkeit, Festlichkeit und auch des ein oder anderen Buchgeschenks. Liegen bei dir denn noch Bücher auf dem Stapel, die deine Besitzerin mal geschenkt bekommen hat?

Aber hallo! Julia schafft sich die meisten neuen Bücher ja doch nur an, indem sie sich jene schenken lässt. Dass das ein oder andere dann erst einmal liegen bleibt, ist ja klar ;) Jetzt ist die Frage aber ja sehr offen gestellt. Hättet ihr mich nach den Büchern vom letzten Geburtstag oder Weihnachten gefragt, hätte ich euch gezielt welche zeigen können. So mische ich dann mal ein wenig ;) 
  

Diese drei Schätze sind alle binnen der letzten anderthalb Jahre bei mir gelandet. Ich habe jetzt mit Absicht keine herausgesucht, von denen ich weiß, dass Julia sie auch in den nächsten Jahren nicht lesen wird. Das sind dann alles Bücher, die Julia sich eben nie gewünscht hat - aber die ihr trotzdem geschenkt wurden. Soll es ja geben. Meistens meinen die Verwandten es dann ja auch gut. Aber mit Sachbüchern kann Julia nicht so viel anfangen :/
Deswegen also diese drei Schätze aus dem Fantasy/Märchen-Genre. Dass ich den ersten Teil der Pan-Trilogie zeige, kommt nicht zum ersten Mal vor. Vielleicht ist es ja ein Anreiz, die Reihe einmal zu beginnen. Schließlich hat Julia sich den Schuber vor mehr als einem Jahr gewünscht :P
Auch unbedingt gelesen werde sollte "Unterhalb des Horizonts" von Maya Shepherd. Es ist derzeit der letzte Teil der Grimm-Chroniken, den wir besitzen und der noch ungelesen ist. Allerdings bin ich mir sehr sicher, dass alle noch fehlenden (und schon erschienenen) Bände am Donnerstag folgen werden. Also höchste Zeit, auf den neusten Stand zu kommen.
Und ganz neu im September eingezogen ist "Snowdrop Manor" von Regina Meißner. Ich denke, dass dieses Buch noch bis zum nächsten Herbst bei mir sein wird. Julia liest gerade von der Autorin ein Buch, deswegen wird sie sich danach wohl erstmal jemand anderes suchen. Und dann hat dieses Buch ja auch etwas, das wirklich gut in den Herbst passt - so schön düster ;)
Ich finde, dass ich eine wirklich machbare Aufgabe für den Jahreswechsel stelle. Oder?

Und das war auch schon mein Stichwort: Jahreswechsel. Denn es war mein letztes Interview in diesem Jahr. Das ist wirklich traurig. Aber andererseits wollen wir wohl alle dieses Jahr hinter uns lassen und hoffen, dass 2021 etwas mehr Freude für uns bereithält. Ich wünsche euch und euren SuBs da draußen auf jeden Fall ein wunderschönes Weihnachtsfest und ganz viel freie Zeit zum Lesen :)

Alles Liebe,
euer Karli


Puh, das mit dem Jahreswechsel ist mir jetzt grade erst wieder so richtig bewusst geworden. Das ist schon so bald...aber vielleicht hat 2021 ja wirklich etwas mehr Glück für uns alle auf Lager.
Mir hat das letzte Interview in diesem Jahr wieder sehr viel Spaß gemacht und ich arbeite weiter hart an mir, sodass Karli eines Tages mit mir zufrieden sein kann. Ich wünsche euch ebenfalls ein frohes Fest und habt eine schöne Zeit!

Welche Bücher hat euer SuB diesmal bei Frage vier ausgewählt? Lasst ihr euch auch so gerne Bücher schenken?


Liebst,
eure Julia

26. November 2020

Rezension: "Der Turm des roten Königs" von Janis Nebel

 


Titel: Der Turm des roten Königs
Autor: Janis Nebel
Verlag: selfpublished
Preis: 4,99€
Seiten: 351

Fantasygeschichten sind heutzutage oft Trilogien – so auch die „Merles Fluch“-Reihe aus der Feder von Janis Nebel. Den Reihenauftakt habe ich nahezu verschlungen und mich über so viel Innovation gefreut. Band zwei war ein solider „Mittelteil“, der einen extrem gemeinen Clifhänger hatte. Und Band drei? Diesem habe ich entgegengefiebert! Und ich muss sagen, mit „Der Turm des roten Königs“ hat die Geschichte einen spannenden und sehr authentischen Finalteil bekommen, der sich wunderbar einfügt und alle Erwartungen erfüllt.

Merle und Kenai sind dem Roten König in die Hände gefallen und alles scheint verloren. Während Kenai im Kerker ums Überleben kämpft, droht sich Merle in den Intrigen des königlichen Hofes zu verfangen. Um Kenai zu helfen, muss sie nicht nur mit ihren schlimmsten Feinden zusammenarbeiten, sie muss auch einen Mord begehen: Der Rote König soll durch ihre Hand sterben. Aber viel Zeit bleibt ihr dafür nicht, denn sie muss den Anschlag durchgeführt haben, bevor der Hohepriester in die Zitadelle zurückkehrt. Merle braucht einen Plan – und Mut!

Die Welt, in der die junge Merle aufgewachsen ist, ist sehr typisch für das Genre „Fantasy“. Und doch hat die Autorin es geschafft, ihre Protagonistin im Laufe der Handlung sehr stark werden zu lassen, neue Handlungselemente zu schaffen und den Leser immer mal wieder zu überraschen. Ein Beispiel dafür ist „die Gabe“. Weiß man im ersten Band noch nicht einmal, was genau es damit auf sich hat, ist man nun zu Beginn des dritten Teils nahezu ein Experte. 
„Der Turm des roten Königs“ setzt beinah genau dort ein, wo Band zwei endet. Diesen nahtlosen Übergang gab es bereits zwischen Band eins und zwei, sodass man wunderbar weiterlesen kann, wenn man die Handlung noch präsent hat. In meinem Fall lagen einige Monate zwischen dem Lesen von Band zwei und drei. Nach und nach erinnert man sich aber wieder, da die Autorin viele wichtige Dinge im Laufe der Geschichte erwähnt. Das ist nicht so typisch, wie bei vielen anderen Büchern und deswegen brauchte ich einen Moment, um wieder richtig in Merles Welt anzukommen. Doch nachdem ich das geschafft hatte, fand ich mich gut zurecht. 
Man wird quasi in die Geschichte katapultiert, denn es passiert so viel! Das Buch hat eine normale mittlere Länge und doch hatte ich das Gefühl, dass sich so viele Dinge verändern, weil einfach so viel geschieht. Prinzipien, denen ich als Leser absolut treu war, habe ich am Ende vollkommen verworfen. Plötzlich war normal, was anfangs undenkbar war. Das klingt jetzt so abwertend, dabei ist genau das Gegenteil gemeint. Die Handlung strotzt nur so von Storyturns und anderen Wendungen. Merle, die Protagonistin, geht immer weiter neue Wege, um an ihr Ziel zu kommen. Und mit vielen davon habe ich einfach nicht gerechnet. Ihr Ziel ist von Anfang an klar: Sie muss den roten König töten, das Land befreien und auch ihre Mutter rächen. Doch in ihrer Gefangenschaft – im Turm des roten Königs – lernt sie so viel Neues. Sie weiß nicht, wem sie vertrauen kann. Und ob ihr Ziel wirklich das richtige ist. Auch als Leser zweifelt man, unter anderem, weil die Autorin absichtlich in die Irre führt. Aber das macht die Sache spannend. Der Handlungsverlauf von „Der Turm des roten Königs“ hat es in sich. Er steuert auf das Finale zu, welches ebenfalls sehr spannend ist. Der ein oder andere hat sicher Vermutungen, wie es mit Merle, Kenai und dem roten König zu Ende gehen kann, aber ob diese auch zutreffen? Ist der rote König wirkliche der Böse in dieser Gleichung? Meine Vermutung zumindest wurde bestätigt und doch wurde ich überrascht – und das mag ich. Ich finde es gut, wenn Bücher nicht vollkommen vorhersehbar sind, weshalb ich diesen Reihenabschluss unter anderem sehr schätze!
Neben dem Aufbau der Handlung sind auch die Figuren dieser Reihe sehr gelungen. In diesem Teil nimmt Merle allerdings den größten Raum ein. Das war ein bisschen schade, da ich Kenai wirklich lieber mag. Doch der sitzt im Kerker und rückt dementsprechend in den Hintergrund. Seine Stelle wird von Larren, dem roten König, eingenommen. Bei ihm handelt es sich um eine interessante und sehr vielschichtige Figur. Was genau sein Ziel ist, war mir lange nicht klar. Doch mit der Zeit entwickelt man durchaus Verständnis für diesen Massenmörder. Suspekt, oder? Oder doch nicht? Das zumindest muss auch Merle sich fragen.
Neben dem roten König selbst gibt es auch einige neue Nebenfiguren, die mir gut gefielen. Das sind vor allem Personen, die in der Zitadelle arbeiten und mit denen man sich identifizieren kann. 
Da es sich um einen Reihenabschluss handelt, kann ich nicht viel mehr zur Handlung sagen. Allerdings ist dieses Buch sehr emotional. Man kann mit Merle und Kenai mitfühlen und fragt sich an manchen Stellen, wie man wohl selbst reagieren würde. Der abschließende Kampf ist verlustreich, so viel steht fest. Aber auch der Abschied von tollen Charakteren gehört zu einer guten Buchreihe dazu. Gleichzeitig kann man sich auf ein Wiedersehen mit den bekannten tollen Figuren freuen, wie zum Beispiel Harri oder Skip.
Der Schreibstil von Janis Nebel hat mir wieder gut gefallen. Dieses Mal stolperte ich auch über keine Vokabeln oder andere unbekannte Begriffe. Man kann dieses Finale flüssig weglesen und sich noch einmal in Merles Welt entführen lassen.

Auch ohne viele Einblicke in die Handlung gewährleisten zu können, kann ich sagen, dass „Der Turm des roten Königs“ ein gelungener Abschluss der Trilogie ist. Merle hat sich über drei Bücher hinweg enorm entwickelt und ihre Stärken entdeckt. Doch ob diese im abschließenden Kampf ausreichen, das müsst ihr selbst herausfinden. Eine spannende Geschichte, viele unerwartete Wendungen, ein guter Schreibstil und vielschichtige Charaktere warten auf euch! Und da mir all das so gut gefallen hat, vergebe ich fünf Sterne.

 


22. November 2020

Rezension: "Oma, wie war's bei dir damals?" - Ein Buch zur Erinnerung

 


Titel: Oma, wie war's bei dir damals?
Autor: Monika Koprivova
Verlag: Familium
Preis: 29,90€
Seiten: 132

Meine Oma und ich haben eine schöne Tradition. Einmal die Woche besuche ich sie, sie kocht ein deftiges Mittagessen und danach gehen wir gemeinsam mit meinem Hund, den ich immer mitbringe. Nach dem großen Spaziergang setzen wir uns meistens an den Küchentisch und trinken noch einen Kaffee, bevor ich gehe.
Das geht schon ein paar Jahre so und ich genieße diese Zeit sehr. Meine Großmutter ist inzwischen 82 Jahre alt und hat dementsprechend viel erlebt. Sie ist keine der Frauen, die nicht gern über die Vergangenheit sprechen und wir haben auch immer mal wieder über ihre Jugend geredet.
Doch als ich das wunderschöne Buch „Oma, wie war’s bei dir damals?“ aus dem Familium-Verlag sah, dachte ich sofort: „Das ist etwas für mich und meine Oma!“ Denn es gibt so viel mehr, das man erfahren kann, wenn man gezielt nachfragt. Für mich steht eines fest: Dieses Buch ist ein absoluter Schatz, wenn man sich die Zeit dafür nimmt!

Das Buch „Oma, wie war’s bei Dir damals?“ ist ein einzigartiges Geschenk, das ein Lächeln im Gesicht aller Omas zaubert. Es handelt sich um ein offenes Buch für das Eintragen von Erinnerungen von der Kindheit bis in die Gegenwart. Die Oma kann alleine oder mit Ihrer Hilfe das Buch ausfüllen und somit auf eine Reihe von sorgfältig ausgewählten Fragen antworten. So entsteht eine Chronik, die für die Familie von unschätzbarem Wert ist.

Ich habe das Buch vor ungefähr vier Wochen bekommen und seitdem nehme ich es jede Woche zu den Nachmittagen mit meiner Oma mit. Nach dem Spaziergang setzen wir uns also an den Küchentisch und füllen jede Woche ein „Kapitel“ gemeinsam aus.
So komisch es klingen mag: Diese Zeit und diese gemeinsame Erfahrung sind einfach unbezahlbar!
Ich habe mich dafür entschieden, das Buch mit meiner Oma gemeinsam auszufüllen, statt es sie allein ausfüllen zu lassen. Ich empfinde diesen Weg als den deutlich schöneren, da man so in unglaubliche Gespräche kommt. Des Weiteren schreibe ich sehr viel schneller, als es meine Großmutter tut und ich kann gezielt nachfragen.
So gezielt muss dies aber meist gar nicht sein, da die Fragen des Buches wirklich toll sind. Wie ich eben schon anriss, ist das Buch in verschiedene Teile gegliedert. Es geht quasi chronologisch vor. Ganz vorn ist ein Stammbaum abgebildet, den man ausfüllen soll. Danach beginnen die „Schreibteile“. Der erste handelt von den Großeltern mütterlicherseits, danach die väterlicherseits. Es folgen Kapitel zur Mutter, zum Vater, zur eigenen Kindheit, zur Schulzeit, zu den eigenen Kindern, den Enkelkindern, besonderen historischen Ereignissen und dem ganz normalen Alltagsleben und Vorlieben. Jedes Kapitel besteht aus ca. 10 Seiten, auf denen unterschiedlich viele Fragen abgedruckt sind. Die Hälfte der Seiten sind allerdings sogenannte „Bildseiten“. Zum größten Teil sind diese leer, doch es gibt ganz viele kleine, liebevolle Details und kurze Sprüche. Diese Seiten dienen dem Einkleben von eigenen Fotos und Erinnerungen, die zum jeweiligen Kapitel passen. Aber auch wenn man sie freilassen möchte, sehen sie immer noch sehr schön aus! So, wie übrigens das gesamte Buch! Es ist absolut hochwertig gestaltet, beinhaltet nur bunte Seiten, hat ein schönes Schriftbild, dicke Seiten und tolle Details.
Auf der linken Seite jeder Doppelseite ist also immer Platz für eigene Fotos und auf der rechten stehen die Fragen. 


Meines Erachtens sind diese Fragen sehr schön ausgesucht. Eigentlich beinhalten sie nichts Spektakuläres und doch sind sie so formuliert, dass meine Oma immer sehr gezielt geantwortet hat ("Was hast du an deiner Mutter am meisten geschätzt?". Als Enkelin habe ich so beispielsweise etwas über die Geschwister meines Urgroßvaters erfahren, deren Namen ich zuvor noch nie in meinem Leben gehört hatte – dabei haben sie offenbar gleich um die Ecke gelebt. Aber es sind nicht nur solche „belanglosen“ Dinge, die man erfährt. Meine Oma hat aus längst vergangenen Zeiten Dinge erzählt, die ich sonst niemals erfahren hätte (, offenbar hat mein Urgroßvater sich selbst eine Yacht gezimmert, die er "Fidi von Bremen" nannte)! Und so habe ich unglaublich viel gelernt – auch über meine eigene Familie!
Meine Oma und ich sind noch lange nicht fertig mit „Oma, wie war’s bei dir damals“. Und doch hat uns dieses Buch schon so wundervolle Stunden geschenkt, mit denen ich nie gerechnet hätte. Man kauft hier nicht einfach nur ein Buch. Wenn man sich die Zeit dafür nimmt, dann schafft man unvergessliche Erinnerungen!
Ich habe Freunden und Bekannten von diesem kleinen „Projekt“ erzählt, das ich derzeit mit meiner Oma mache. Und ausnahmslos alle beneiden mich darum! Liebe Leser, wenn ihr noch eine Oma habt, die bereit ist, euch so viele Dinge aus dem eigenen Leben zu berichten, dann nehmt diese Chance wahr und setzt euch mit ihr gemeinsam an dieses wunderbare Buch! Übrigens gibt es auch die „Opa-Ausgabe“, solltet ihr in eurer Familie einen Großvater haben, der berichten kann, ist das vielleicht passender.
Meine Oma ist 1938 geboren und dementsprechend im Zweiten Weltkrieg großgeworden. Sie hat nur frühe Erinnerungen an diese Zeit, aber allein diese sind unfassbar. Wir haben ein sehr langes Gespräch über das Kriegsende geführt, was wir ohne dieses Buch niemals getan hätten – obwohl ich Geschichtslehrerin bin. Vieles weiß man über seine Großeltern, aber bei weitem nicht alles! Man bekommt ein ganz anderes Verständnis für das Leben der eigenen Großmutter und gewinnt so viele neue Einsichten. Mich hat dieses Buch wirklich zutiefst beeindruckt!

„Oma, wie war’s bei dir damals“ ist ein Geschenk! Ein Geschenk für die ganze Familie und das nicht erst, wenn es vollständig ausgefüllt ist. Das Geschenk daran ist die Zeit mit der eigenen Oma, die man gewinnt, indem man es gemeinsam mit ihr ausfüllt. Es ist keine Sache, die man zwischen Tür und Angel machen sollte. Meine Oma und ich sitzen jede Woche eine Stunde daran und kommen ins Tratschen und das ist eine unglaublich schöne Zeit! Meine Oma ist übrigens auch mit Feuereifer dabei! Sie hat bereits ihr Stammbuch beim Ausfüllen dabei gehabt, da sie die Vornamen ihrer eigenen Großeltern längst vergessen hatte. Ein anderes Mal hatte sie ein altes Fotoalbum dabei und wir haben uns parallel all die Tanten und Onkel angesehen, von denen ich zuvor noch nicht gehört hatte. Ich bin nun dabei diese Bilder einzuscannen, um auch die Bildseiten zu füllen.
Ich bin absolut überzeugt davon: Wenn Oma und ich dieses Buch beendet haben, dann haben wir einen wahren Familienschatz erschaffen, in den ich noch viele, viele Jahre lang blicken werde!
Ich bin einfach nur dankbar, „Oma, wie war’s bei dir damals“ mit meiner Oma zusammen ausfüllen zu können. Und deswegen vergebe ich ohne jegliche Kritik fünf Sterne und spreche den Appell aus: Wenn ihr Zeit mit euren Großeltern verbringen möchtet, dann gibt es keine bessere Möglichkeit, als euch dieses Buch zu besorgen!



20. November 2020

Mein SuB kommt zu Wort: Karli #51

 Hallo ihr Lieben!

Vor lauter Scham traue ich mich kaum, diesen Beitrag zu beginnen. Und wenn ich mich schäme, dann wisst ihr alle schon, um welches Thema es sich heute hier dreht: das SuB-Interview mit meinem herzallerliebsten Karli! Warum ich mich schäme? Das ist wohl offensichtlich. Ich habe im September hoch und heilig versprochen, Karlis Beitrag trotz großem Umzugsstress zu tippen. Habe ich das gemacht? Ähm...nein. Aber es war auch wirklich eine ziemlich stressige Zeit. (Ich weiß, das ist keine genehmigte Entschuldigung.) Ich hätte niemals gedacht, dass wir ganze zwei Wochen brauchen würden, bis alle Kartons ausgepackt, neue Möbel aufgebaut und eingerichtet sind. Unglaublich. Ich habe auf jeden Fall beschlossen, nie wieder umzuziehen. Furchtbare Angelegenheit.
Und wenn wir gerade bei furchtbaren Angelegenheiten sind, kann ich auch gleich noch ein bisschen weiter aus dem Nähkästchen plaudern, bevor ich das Wort an meinen beleidigten SuB übergebe. Die Lage ist im Moment wirklich blöd. Privat bin ich recht entspannt, auch wenn die vielen Einschränkungen den Alltag verändert haben. Beruflich bin ich allerdings über die Maßen genervt. Ich weiß nicht, was ihr aus den Medien so über den Schulalltag mitbekommt, aber ich kann eigentlich nur noch die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Man soll sich privat am besten einen Haushalt aussuchen, mit dem man verkehrt, aber ich treffe jeden Tag um die 150 Haushalte in der Schule? Ohne, dass Abstände eingehalten werden müssen? Außerdem dürfen wir für nahezu dauerhafte Belüftung sorgen, was bei den sinkenden Temperaturen wirklich eine Freude ist. Inzwischen ist keine meiner Lerngruppen noch unbetroffen von Corona. Entweder sind die Klassen in Halbgruppen aufgeteilt, einzelne Schüler sind in Quarantäne oder die ganzen Klassen sind wegen eines positiven Falls eines Mitschülers zu Hause. Tja. Und neben meinen Präsenzzeiten darf ich diese ja auch noch online versorgen..
Ach egal. Ihr merkt schon: Das Schulleben schlaucht derzeit sehr. Die bremische Politik ist definitiv überfordert und die Maßnahmen sind alles andere als nachvollziehbar.
Aber gut. Es wird Zeit, dass ich ein wenig von dieser Thematik abgelenkt werde und was eignet sich da besser, als ein schönes und tiefgehendes Gespräch mit meinem einzigartigen und wundervollen SuB Karli? Richtig, gar nichts! Und deswegen geht es jetzt los!

Wenn euch alle Details zur Aktion "Mein SuB kommt zu Wort" interessieren, dann schaut unbedingt bei Anna und ihrem schönen Blog vorbei!


1. Karli, wie groß bist du aktuell?

Hallo Welt! Nie hätte ich gedacht, dass ich doch noch einmal zu euch sprechen darf. *hust* Aber offenbar hat Julia mich nur eine ganze Weile hinter vielen Umzugskartons versteckt und nun bin ich auferstanden. Eine solche Auferstehung fühlt sich wirklich gar nicht so schlecht an. Unser neues Zuhause ist wirklich schön und ich fühle mich hier sehr wohl!
Tja. Und dann kam der schlimme Teil des Erwachens. Ich hatte vor einigen Monaten schon einmal erwähnt, dass Julias Schwiegermutter viele Bücher aussortiert hat, als sie das Haus leer räumte, in dem nun Julia und Max leben. Von diesen ganzen Büchern hat Julia sich einen großen Haufen abgezweigt und behalten. Diese Bücher lagerten im Haus ein und haben quasi nur auf "meinen" Einzug gewartet.
Und nun sind sie ein Teil von mir.
Oh Graus.
Wie es sich für eine Buchbloggerin und Deutschlehrerin gehört, hat Julia vor allem bei den Klassikern zugeschlagen. Und wie viele neue "alte" Bücher durfte ich begrüßen? Ganze 34 Stück! Es ist wirklich schrecklich! Nun habe ich mich so viele Monate lang freuen können, weil ich immer bei ca. 120 Büchern stand und nun DAS. Inklusive anderer Neuzugänge kann ich meinen herrlichen Stand von 123 Büchern im letzten Monat völlig vergessen. Inzwischen bin ich stolze 158 Bücher groß.
Hört ihr mein Schluchzen? Julia dachte sich wohl, nun, da wir ein großes Haus haben, kann ich gleich mitwachsen. Was für eine blöde Rechnung...

2. Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen - zeige mir deine drei neuesten Schätze auf deinem Stapel.

Na, welche der 34 wollt ihr denn sehen?! Ein kleiner Scherz. So traurig das ist: Die 34 sind ja nicht einmal die neusten. Julia war doch wirklich so frech und hat sich tatsächlich noch Bücher gekauft oder Rezensionsexemplare angenommen. Ts...
Hier sind unsere neusten drei:


Ja, ich weiß, ich habe geschummelt. Jeder schlaue Leser sieht natürlich sofort, dass es sich in der Mitte um eine Ebox und somit eigentlich um drei statt nur ein Buch handelt. Auf diese Neuanschaffung war ich auch wirklich ein bisschen böse. Julia wollte erstmal keine neuen Bücher selbst kaufen. Aber wie das Leben so spielt, scrollte sie durch ihren Feed, sah das Angebot der Ebox von Amy Thyndal und schon war die die Snow-Reihe auf dem Reader. Nun gut, richtig beschweren tue ich mich auch nicht. Julia hat die Autorin einmal kennengelernt und sie ist wirklich unglaublich nett. Außerdem sind die Cover der Elfen-Reihe ein Traum, weshalb ich mich doch ein bisschen freue, "Snow Fyre", "Snow Crystal" und "Snow Rose" bei mir begrüßt zu haben.
Bei den anderen beiden Büchern handelt es sich um Hörspiele, es sind so gesehen auch nur "halbe" Bücher. Trotzdem habe ich sie hier einmal aufgeführt, da sie die neusten auf meinem Stapel sind. Das linke kam erst heute an. Es handelt sich um ein ca. einstündiges Hörspiel aus dem Hörverlag, das die schönsten Disney-Klassiker beinhaltet. Ich glaube nicht, dass ich "Die schönsten Disney Klassiker" lange bei mir beherbergen werde. Daher beschwere ich mich hier nicht, sondern freue mich schon auf die Stunde, in der ich zusammen mit Julia zurück in ihre Kindheit reisen darf.
Und dann gab es da noch ein Hörspiel, das sich mit einem Thema befasst, das Disney nicht ferner sein könnte. "Feldpost für Pauline" hat Julia sich auf die Empfehlung einer Kollegin hin angeschafft, da es sich um eine Geschichte aus dem Ersten Weltkrieg handelt. Genau den nimmt Julia gerade mit ihren 9. Klässlern durch und tatsächlich gehört dieses Hörspiel auch schon nicht mehr zu meinem Stapel. Julia hat es nicht nur zu Hause gehört, sondern es auch gleich ihren Schülern im Unterricht aufgezwungen. Das Ergebnis soll gut gewesen sein. Wer weiß, vielleicht sorgt Julia ja doch noch für ein bisschen Lese-Nachwuchs :) "Feldpost für Pauline" ist übrigens eine sehr spannende und emotionale Geschichte aus und über den Ersten Weltkrieg - wirklich empfehlenswert!


3. Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, eine Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)? 

Bald boykottiere ich diese Frage. Durch diese riesige Anschaffungswelle läuft die SuB-Pflege eher schlecht. Trotzdem haben mich in letzter Zeit durchaus ein paar Bücher verlassen. Das letzte war der Abschluss einer Trilogie, nämlich "Der Turm des roten Königs". Julia muss sich in den nächsten Tagen nun an die Rezension setzen, denn es handelte sich um ein Rezensionsexemplar, zu dem es definitiv eine Rezension geben wird. Das Buch hat Julia gut gefallen und hat ihren Erwartungen absolut entsprochen!
Als letztes rezensiertes Exemplar hat mich übrigens "Federn über London - Erwachen" verlassen. Das Buch hat Julia richtig gut gefallen. Zur Rezension kommt ihr hier.


4. Lieber Karli, der Oktober bringt die typische Gemütlichkeit des Herbstes mit sich und damit auch Lesezeit. Somit hat deine Besitzerin doch endlich Zeit, sich den dicken Schmöckern auf deinem Stapel zu widmen. Also zeige uns mal ein paar Bücher, die mehr als 500 Seiten haben.

So. Bevor wir zu der schandebringenden Frage aus dem Oktober kommen, ein kurzes Update zur September-Aufgabe. Julia sollte ein Buch mit einem "H" im Titel lesen. Ich hatte "Hundert Namen" oder "Heartless" vorgeschlagen. Tatsächlich hat Julia "Hundert Namen" von Cecilia Ahern auch noch im September begonnen. Aber bei 78% hat sie eine Pause eingelegt, da zwei Rezensionsexemplare eintrudelten. Diese sind inzwischen gelesen und Julia hat "Hundert Namen" bald beendet.
Geschafft ist die Aufgabe zwar also nicht, aber sagen wir es so: Der gute Wille zählt.

So, jetzt aber. Ich halte die Formulierung der Frage ja ein bisschen für eine Farce. Derzeit hat der Herbst Julia jedenfalls alles andere als Lesezeit beschert. Aber auch wenn Julia sich wohl kaum an einen der dicken Schmöcker wagen wird, ist es mir eine Freude, euch drei von ihnen zu präsentieren.


Beginnen wir ganz links: "Die Kane Chroniken - der Feuerthron" hat gerade einmal 538 Seiten, zählt aber damit immerhin schon zu den Herbst-Schmökern. Julia hat die Reihe um die Geschwister mit ägyptischen Wurzeln vor einer Weile begonnen und der erste Teil gefiel ihr sehr gut. Ich glaube, zu diesem Buch wird sie vielleicht tatsächlich bald greifen.
Ein weiteres sehr dickes Buch auf meinem Stapel ist wohl "Der Klang des Muschelhorns" von Sarah Larke mit 913 Seiten. Julia hat einmal Band zwei und drei dieser Reihe geschenkt bekommen. Bei dem hier vorgestellten Exemplar handelt es sich um Band zwei. Das Buch wird wohl noch ein Weilchen bei mir bleiben, denn leider fehlt Julia bis heute der Reihenauftakt. Ups.
Zum Abschluss führe ich noch das wohl dickste Buch auf meinem gesamten Stapel auf: "Krieg und Frieden" von Leo Tolstoi. Ein absoluter Klassiker, der sage und schreibe 2038 Seiten dick ist! Ich befürchte, das Buch wird noch bis zu Julias Ruhestand bei mir sein. Aber ich kann verraten: Julia hat wirklich die Absicht, es eines Tages zu lesen. Tatsächlich hat sie vor ungefähr einem Jahr schon einmal damit begonnen. Der Kindle-Anzeiger steht zumindest schon bei 3%. Ist doch ein Anfang, oder?
Ich muss zugeben, Julia würde mich überraschen, wenn sie im Dezember mit dem Gelesen-Status eines dieser drei Bücher aufwarten könnte. ;)

5. Lieber Karli, das Jahr 2020 neigt sich langsam dem Ende zu und jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, noch schnell ein paar Bücher zu lesen, die unbedingt noch gelesen werden sollten in diesem Jahr! Deswegen zeige uns eben jene Bücher, die deine Besitzerin noch lesen soll!

Und nun kommen wir auch endlich zur eigentlichen Monatsfrage. Aber so ist das wohl, wenn man als SuB vergessen wird. Leider kenne ich das ja schon :P
Also schön: Die Frage ist auf jeden Fall richtig gut! Theoretisch müsste ich hier nun 158 Bilder zeigen, aber so einfach ist das ja nicht. Ich habe mich mal auf drei beschränkt, die mir schon ein Weilchen durch den Kopf gehen. 


Tatsächlich sind diese drei Exemplare recht junge. Das älteste unter ihnen ist noch "City of Ashes" aus der Shadow Hunter-Reihe. Julia besitzt die ersten drei Teile der berühmten Reihe, hat bisher aber nur den ersten gelesen. Das sollte sich doch wirklich mal ändern und deswegen schlage ich hier jetzt einmal Band zwei der Reihe vor. Eigentlich wollte Julia sich auch mal die Serie auf Netflix ansehen, vorher aber die Bücher lesen. Ich gehe davon aus, dass die Serie noch eine Weile warten muss ;)
In der Mitte seht ihr "Eispalast" von Regina Meißner. Auch das Buch besitzt Julia schon ungefähr ein Jahr und hat es tatsächlich mit Absicht noch nicht gelesen. Denn sie wollte auf die richtige Jahreszeit warten: Winter. Den hat sie ja nun und deswegen finde ich, dass das Buch in nächster Zeit - also in diesem Jahr!!! - noch unbedingt gelesen werden muss!
Und dann wäre da noch ein Exemplar, das erst zwei Monate bei uns ist, das Julia aber schon Jucken in den Fingern beschert. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie nach "Hundert Namen" zu "Academy of Arts - Herzensmelodie" greifen wird. Schon als sie das erste Mal den Klappentext las, wollte sie es sofort haben. Damals war es aber noch lange nicht erschienen. Nun ist es sogar schon bei uns eingezogen und Julia freut sich auf eine Geschichte voller Liebe und Musik. Ich mich übrigens auch.


Und das war es schon wieder. Wie traurig! Ich hatte so viel Spaß, mal ganz ausführlich über alles zu schreiben! Ich hoffe, ihr hattet auch ein bisschen Spaß! Nun, wo wir in unserem neuen Zuhause gut angekommen sind, bin ich guter Dinge, dass ihr auch im Dezember etwas von mir hören werdet! Ich freue mich schon jetzt auf das Interview kurz vor Weihnachten! Drückt mir die Daumen, dass Julia es auch vor Heiligabend schafft und sich nicht wie immer verspätet :P

Alles Liebe und bleibt gesund,
euer Karli


Naja, abgesehen von sehr langen Beiträgen bin ich um viel Kritik herumgekommen. Mein Karli kennt mich nun einmal, wie ich bin. Und das Leben mit mir als Besitzerin ist wahrlich nicht einfach. Mir blutete auch das Herz, als ich Karlis Liste um all die neuen Bücher erweiterte, aber ich durfte ihn ja auch nicht länger betrügen...Wie sieht es bei euch aus?

Habt ihr auch schon einmal so große Buchpakete bekommen? Beschweren eure SuBs sich dann auch? Und verpasst ihr auch manchmal ein Monatsinterview?

Liebst,
euere Julia