6. Februar 2016

Rezension (2014): "Göttlich - Verloren" von Josephine Angelini"


Titel: Göttlich. Verloren
Autor: Josephine Angelini
Verlag: Dressler
Preis: 19,95€ (Hardcover)
Seiten: 512

Klappentext

Helen muss die Hölle gleich zweifach durchstehen: Nachts schlägt sie sich durch die Unterwelt, noch schlimmer quält sie tags, dass Lucas und sie sich unmöglich lieben dürfen. In der Unterwelt trifft Helen auf Orion. Je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, umso näher kommen sie sich. Dann geschieht etwas völlig Unerwartetes, das ausgerechnet Orion und Lucas zum Zusammenhalten zwingt: Die vier Häuser Scion werden vereint und ein neuer Trojanischer Krieg scheint unausweichlich! 

 Meinung


Nachdem ich mir eine Zwangspause von einem Tag auferlegt hatte, um den ersten Teil der Göttlich-Trilogie zu verarbeiten, griff ich zum Zweiten: „Göttlich – verloren“. Der etwas deprimierende Titel machte mir Angst. Ich hoffte inständig, dass sich die Handlung noch mit meinen Vorstellungen vereinbaren ließ. Aber es hat funktioniert. „Göttlich – verloren“ ist ein toller Nachfolgeroman, der den Leser noch tiefer in Helens Scion-Welt entführt. Ich fand ihn zwar weniger fesselnd als „Göttlich – verdammt“, aber immer noch absolut toll! 
Der Plot ist weiterführend und doch irgendwie ziemlich neu und anders. Ein neuer Charakter taucht auf der Bildfläche auf und wird zu einem wichtigen Teil von Helens Leben. „Göttlich – verloren“ handelt vor allem von Helens Mission in der Unterwelt, in der sie nicht nur viel über das Leben lernt, sondern auch eine Menge über sich selbst und ihre Stärken. Die Protagonistin entwickelt sich und auch auf die anderen liebevollen Charaktere aus Band 1 müssen wir nicht verzichten. Allerdings kommt nun ein weiterer – offenbar ziemlich heißer - Kerl hinzu: Orion. Die Liebe zwischen Helen und Lucas ist ein Hauptgrund, warum ich diese Buchreihe jetzt schon liebe. Aber Orion macht die Sache noch etwas komplizierter als sie ohnehin schon ist. Mit ihm zusammen steigt Helen in die Unterwelt hinab. Irgendwie schafft Josephine Angelini es allerdings, dass man trotz Lucas-Befürworterei, Orion mag. Es ist nicht so ein Hass- und Eifersuchtskram wie bei der Bis(s)- Reihe (okay…ab und zu tut Eifersucht doch ganz gut ;) ), sondern reifer. Ebenso wie beim ersten Teil, muss man sich in diesem Buch verlieren, damit man die Handlung genießen kann. Somit verfällt man auch immer weiter in die griechische Mythologie. Angelini hat es wunderbar hinbekommen, den Leser für diesen Geschichtsmythos zu begeistern. „Göttlich – verloren“ ist, wie der Titel schon erahnen lässt, düsterer als sein Vorgänger. Erste Verluste müssen hingenommen werden, was das eigene Mitfühlen nur steigert. Des Weiteren taucht der ein oder andere Gott persönlich auf. Die Beschreibungen der Götter sind anfangs etwas merkwürdig, aber kann man Göttern denn gerecht werden? Jedenfalls tragen sie die Handlung wirklich weiter.
Die Autorin wendet im zweiten Teil ab und zu einen anderen Stil an. Wir dürfen Teile eines Kapitels nun auch aus Sicht anderer Personen erleben, die im ersten Teil ihren Blickwinkel so noch nicht offenbaren konnten (freut euch auf Lucas Gedanken, Mädels ;) ). 

Fazit


Alles in allem: Wieder traumhaft! Die Göttlich-Trilogie kann mich absolut fesseln und verdient alle Aufmerksamkeit. Sicher ist dieser zweite Teil nicht für jeden etwas, aber noch einmal: traut euch in dieses Buch einzutauchen und es wird sich lohnen! Das Ende des Buches lässt eigentlich nur eine Forderung offen, die sobald wie möglich erfüllt werden muss (handlungsbedingt): Her mit Band drei, bitte! 5 von 5 Spitzenschuhen J


 

1 Kommentar:

  1. Huhu,

    die Göttlich-Trilogie hat mir richtig gut gefallen und ich habe alle Bände innerhalb weniger Tage nahezu "inhaliert" ;)
    Du kannst dich also auf Göttlich verliebt freuen!

    Liebst
    Nele

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