26. August 2016

Rezension: "Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen" von Rick Riordan


Titel: Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen
Autor: Rick Riordan
Verlag: Carlsen
Preis: 7,99€
Seiten: 336

Die griechischen Götter sind ein literarischen Phänomen. Irgendetwas haben diese Mythen ja. Und irgendwie handelt es sich immer um Mehrteiler, wenn die Götter es in Bücher schaffen. So auch bei der berühmten „Percy Jackson-Reihe“, die sich um den Halbgott Percy dreht, der im Half-Blood-Camp seine Ausbildung macht und sich immer wieder Ungeheuern in den Weg stellen muss. Auch im zweiten Abenteuer des Teenagers muss er das Camp retten. Ein spannendes Abenteuer, in dem Percy an der Seite seiner Freunde für eben diese und auch sein eigenes Leben kämpft. Lesenswert, aber einen Tick schlechter als Band eins.

Klappentext


Auch Percys siebtes Schuljahr verläuft nicht wirklich ruhig: Erst gerät sein bester Freund Grover in die Gewalt eines Zyklopen, dann vergiftet jemand den Baum der Thalia im Camp der Halbgötter und hebt so dessen magische Kräfte auf. Nur das goldene Vlies kann jetzt noch helfen. Das aufzutreiben ist allerdings weitaus schwieriger als Percy gedacht hat - ein abenteuerlicher Wettlauf um das Leben Grovers und die Sicherheit des Camps beginnt.

Meinung


Auch der zweite Teil der Percy-Jackson-Reihe wurde bekanntlich verfilmt, weshalb ich den ungefähren Verlauf des Buches bereits kannte. Auch dieses Mal hielt sich der Film relativ genau ans Buch, was ich immer gut finde. Sowohl die rasante Taxifahrt, als auch die risikoreiche Bootsfahrt sind im Buch aber mindestens genauso spannend. Ich habe das Buch in relativ kurzer Zeit auf dem Weg in den Urlaub gelesen. Es ist unterhaltsam und zum Teil wieder sehr lustig. Schon in Band eins gefiel mir der Humor von Rick Riordan sehr gut! Percy ist weiterhin abgeklärter, als es in seinem Alter normal ist, aber immerhin wird er ja auch älter. Anabelle ist wieder eine wichtige Figur in der Geschichte und weiterhin sympathisch. Clarisse bekommt dieses Mal mehr Aufmerksamkeit und der neue Charakter Tyson taucht auf. Tyson ist so ein trottelig lieber Kerl, dass ich ihn auf Anhieb mochte! Groover kommt durch sein Verschwinden leider viel zu kurz, aber durch den neuen Charakter wird dies auch ein wenig aufgewogen. Ebenfalls gefallen hat mir Hermes. Ich finde es jedes Mal sehr spannend, wenn sich die Götter persönlich zeigen. Denn auch wenn sie eigentlich das Thema sind, halten sie sich oft im Hintergrund. Zur Handlung muss ich sagen, dass sie auf jeden Fall spannend ist. In diesem Teil war es nicht so extrem von einzelnen Abenteuern gespickt, wie noch in Teil eins. Das große Ganze stand mehr im Mittelpunkt. Dennoch geschehen viele verschiedene Dinge und viele Figuren aus der griechischen Mythologie tauchen auf. Doch Percy und seine Freunde meistern die Herausforderungen. Allerdings muss ich sagen, dass in manchen Kapiteln die Höhepunkte gefehlt haben, was sehr schade ist. Ich bin auf den weiteren Verlauf der Geschichte sehr gespannt. Der Stil von Rick Riordan ist erfrischen und angemessen. Er hat sich einen Hauch Jugendhaftigkeit erhalten, was wunderbar zur Geschichte passt. Percy ist eine lustige Figur und entwickelt sich bereits. Die Kapitelnamen sind ebenso humorvoll, wie schon im Vorgänger. Ich würde das Buch als solide Unterhaltung bezeichnen, das aber nicht unbedingt ein Highlight war. Aber das ist ja auch nicht nötig, schließlich folgen noch drei weitere Bücher.

Fazit



Ein bisschen Mythologie, ein wenig Spannung und ganz viel Abenteuer: Das ist der Mix von „Percy Jackson – Im Bann des Zyklopen“, der gute Unterhaltung bietet. Zu den bekannten Charakteren stoßen ein paar Neue, die für Aufregung sorgen. Die Geschichte hat einen roten Faden, der sich gekonnt durchs Buch zieht. Hinzu kommt der schöne und humorvolle Stil von Rick Rioardan und fertig ist der zweite Teil der Götter-Reihe. Von mir gibt es 4 Spitzenschuhe, mit denen ich auf den dritten Teil warte.



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