24. November 2015

Rezension: "Die Diebe von London" von Renée Holler


Titel: Die Diebe von London
Autor: Renée Holler
Verlag: arsEdition
Preis: 12,99€
Seiten: 304

„Die Diebe von London“ von Reneé Holler ist ein Abenteuerroman für Kinder, der ins London des 17. Jahrhunderts entführt. Ein Junge, der seinen Bruder verloren hat und ein Mädchen, das drauf und dran ist alles zu verlieren. Eine spannender Geschichte für Kinder ab 10 Jahren…für mich leider nicht mehr.

Inahlt


Die kleine Alyss lebt seit dem Verschwinden ihres Vaters allein auf ihrem Landsitz, der allerdings in Gefahr schwebt. Ihr gemeiner Onkel hat nichts anderes im Sinn, als Alyss aus dem Weg zu schaffen, denn in Hatton Hall soll ein Schatz verborgen sein. Nur ein Freund ihres Vaters kann Alyss jetzt noch retten. Doch der lebt in London und so beschließt das mutige Mädchen sich kurzerhand die Haare abzuschneiden und sich alleine auf den Weg nach London zu machen. Doch Alyss hat so gar keine Ahnung von dieser Großstadt, denn schon bald wird sie ausgeraubt. Der Straßenjunge Jack ist der Übeltäter, doch auch er hat es nicht leicht im Leben. Erst vor kurzem ist sein kleiner Bruder verschwunden. Wo kann Ned nur sein? Was hat es mit dem goldenen Salamander auf sich, hinter dem alle her sind? Und wieso verschwinden immer mehr Straßenkinder spurlos in London? Gemeinsam machen Alyss und Jack sich auf die Suche nach Antworten, doch dabei begegnen ihnen viele Feinde.

Meinung


„Die Diebe von London“ ist ein tolles Buch für Kinder. Das Cover ist sehr liebevoll gestaltet und lockt die Leser geradezu an. Auch gibt es im Buch immer wieder Illustrationen, die es dem Leser erleichtern, die Geschichte zu verbildlichen. Der Stil der Autorin ist flüssig, für mich aber ein bisschen zu kindlich. Allerdings ist es schwer dies als Kritikpunkt aufzuzählen, denn ich muss hier klar herausstellen, dass das Buch für die Altersklasse, für die es geschrieben wurde, wirklich gut ist. Ich falle allerdings nicht mehr in diese Zielgruppe und bin somit ein bisschen enttäuscht.
Die Charaktere sind sehr mutig. Dies gilt vor allem für die kleine Alyss, aber auch für Jack. Man lernt die beiden im Laufe des Buches näher kennen, denn ihre Geschichten werden abwechselnd und auch überschneidend erzählt. Ein bisschen blass bleiben die Figuren allerdings, dennoch hat mir ihre Entschlossenheit imponiert. Auch einige Nebencharaktere sind wirklich liebevoll gestaltet und bilden kleine Höhepunkte. Die Geschichte ist spannend aufgebaut, allerdings fand ich nicht wirklich hinein. Für mich gab es ein paar zu viele Zufälle und aufgegebene Handlungsstränge, welche vor allem die Schwächen des Buches ausmachen. Auch das Ende hat mir nicht so gut gefallen, obwohl es eigentlich nur die Option zu einem zweiten Buch offen lässt.

Fazit


Alles in allem lässt sich „Die Diebe von London“ schnell lesen und beschert dem Leser auch durchaus Freude. Für Kinder will ich dieses Buch wirklich empfehlen! Für jeden in meinem Alter (Anfang 20) ist es dann doch ein bisschen zu kindlich. Die Handlung hat sehr viel mehr Potenzial, doch geht sie manchmal verloren. Da ich aus meiner Perspektive bewerte und mich nicht in ein 11-Jähriges Kind hineinversetze, vergebe ich lediglich 3 Spitzenschuhe für „Die Diebe von London“.


 



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